Nach Einbrüchen in der Innenstadt:

Polizei ermittelt gegen mutmaßliche Diebesbande

Verden - Unter anderem einer Überwachungskamera ist es zu verdanken, dass die Polizei in Verden einer teils jugendlichen Diebesbande auf die Spur gekommen ist, die in den vergangenen Monaten für eine Reihe von Einbrüchen in der Stadt verantwortlich sein soll.

Am Donnerstag führten Beamte des Zentralen Kriminaldienstes Durchsuchungen bei fünf Tatverdächtigen durch, denen die Ermittler unter anderem durch eine private Überwachungskamera auf die Spur kamen, heißt es in einer Pressemeldung von Freitag. 

Die Verdächtigen bringt die Polizei mit einer Häufung von Wohnungseinbrüche in Verbindung. Diese hätten sich in der ersten Jahreshälfte im Verdener Stadtgebiet ereignet.

Zum jüngsten Fahndungserfolg kam es, weil ein aufmerksamer Bürger nach einem Einbruch in seiner Nachbarschaft festgestellt hatte, dass auch auf seinem Grundstück eine zunächst unbekannte Person am Hauseingang war und sich verdächtig verhielt. Bemerkt hatte er dies, da sein Wohnhaus mit einer Überwachungskamera ausgestattet ist. Ihm war es somit möglich, der Polizei Bilder der verdächtigen Person zu übergeben. 

Verdächtige sind zwischen 14 und 20 Jahre alt

Die folgenden Ermittlungen der Ermittlungsgruppe „Wohnungseinbruchsdiebstähle“ führten zur Identifizierung dieses Tatverdächtigen und weiterer vier Tatverdächtiger im Alter zwischen 14 und 20 Jahren, die in Verden, Kirchlinteln und in Hassel wohnen.

Am Donnerstag wurden daraufhin laut Polizeimeldung insgesamt sieben Durchsuchungen durchgeführt, bei denen in den Wohnräumen der Tatverdächtigen umfangreiches Beweismaterial für die Einbruchserie sichergestellt wurde. Teilweise hätten die Tatverdächtigen zudem bereits eingeräumt, an den Wohnhauseinbrüchen beteiligt gewesen zu sein.

Die Ermittlungen zu der Anzahl der verübten Einbruchsdiebstähle sind laut den Beamten noch nicht abgeschlossen. Darüber hinaus prüfe der Zentrale Kriminaldienst, ob einzelne Tatverdächtige für mehrere Raubüberfälle im Umfeld des Verdener Bahnhofs in Frage kommen.

Die Beschuldigten wurden aus dem Polizeigewahrsam entlassen, da die rechtlichen Voraussetzungen für den Erlass von Haftbefehlen nicht vorlagen.

kom

Rubriklistenbild: © koszivu - Fotolia

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