Effizient, ökologisch und freundlich

Kita-Neubau an der Elisabeth-Selbert-Straße: Bauarbeiten voll im Zeitplan

Berichten über den Baufortschritt der Elisabeth-Selbert-Kita in Dauelsen (v.l.): Bürgermeister Lutz Brockmann, Sachbearbeiter Torsten Röpke und Wolfgang Tobias von der Stadt.
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Berichten über den Baufortschritt der Elisabeth-Selbert-Kita in Dauelsen (v.l.): Bürgermeister Lutz Brockmann, Sachbearbeiter Torsten Röpke und Wolfgang Tobias von der Stadt.

Verden – Bürgermeister Lutz Brockmann, Sachbearbeiter Torsten Röpke von der Abteilung Hochbau im Rathaus und Wolfgang Tobias von der Stadt Verden sind sich einig: Der Baufortschritt der neuen Kita an der Elisabeth-Selbert-Straße in Verden-Dauelsen kann sich sehen lassen. „Alle drei Flügel stehen bereits und wir machen gute Fortschritte“, so Röpke. In fünf Monaten, also im Juli diesen Jahres, soll alles fertig sein.

Insgesamt bietet die Kita Platz für 105 Kinder, aufgeteilt auf fünf Gruppen. Ursprünglich waren nur vier geplant, doch kurz nach dem Grundsatzbeschluss zu den Bauplänen im Jahr 2017 entschied man sich, aufzustocken. Und das aus gutem Grund: „Die Nachfrage nach Plätzen ist groß“, berichtet Brockmann. Bereits jetzt können Eltern ihr Kind in der Elisabeth-Selbert-Kita für das nächste Kita-Jahr anmelden und viele hätten genau das schon getan. „Man muss aber dazusagen, dass wir hier in Verden einen sehr großen Bedarf haben, sodass damit schon fast zu rechnen war. Wenn alles nach Plan verläuft und die Bauarbeiten im Juli abgeschlossen werden, sollte der aber erstmal gedeckt sein.“ Ob das in den kommenden Jahren auch noch der Fall sein wird, mag Brockmann nicht sagen. „Es gibt zwar Schätzungen dazu, wie viele Kinder geboren werden, aber das sind nur Vermutungen. Inwiefern sich die Corona-Krise darauf auswirken wird, können wir ebenfalls nicht sagen.“

Die Kosten für den Kita-Neubau beziffert die Stadt mit rund vier Millionen Euro. „Und diesen Rahmen halten wir derzeit ohne Probleme ein“, so Brockmann weiter. „Die Bruttogrundfläche der neuen Kita beträgt 1 350 Quadratmeter“, fügt Torsten Röpke hinzu. Die Grundstücksfläche gibt die Projektsteuerung der Stadt Verden mit circa 4 570 Quadratmetern an. Der vorhandene, zentral gelegene Platz an der Elisabeth-Selbert-Straße sei außerdem ideal genutzt. „Das Kita-Gebäude teilt sich in drei Flügel auf. In jedem Bereich gibt es verschiedene Räume mit diversen Funktionen“, schildert Wolfgang Tobias. So gebe es beispielsweise in jedem Gruppenbereich zwei Schlafräume, zwei Gruppenräume, und einen Differenzierungsraum. „In dem könnte beispielsweise Kindern, die besonders viel Sprachförderung brauchen, separat geholfen werden“, erläutert Tobias eine mögliche Nutzungsmöglichkeit des Multifunktionsraums.

Auf dieser Grünfläche, direkt gegenüber vom Neubau, sollen weitere Parkplätze entstehen. Die Erzieherinnen bekommen separate Stellplätze auf dem Gelände.

Zwar stehen noch einige Arbeiten im und am Neubau an, doch schon jetzt macht sich eine freundliche Atmosphäre im Gebäude bemerkbar, begünstigt durch viele, große und teilweise raumtiefe Fenster. Das Dach der Kita bietet ebenfalls etwas zum Bestaunen, denn es besteht aus gleich drei Teilen: Einer ist ein begrünter Flachdachbereich, ein anderer ist mit Photovoltaikanlagen belegt und der letzte mit Zinkblech. „Schon damals, während wir uns noch in der Planungsphase befanden, wussten wir, dass der Neubau ökologisch und effizient sein soll“, erläutert Brockmann dazu.

Für die neue Kita umgebaut wurde ebenfalls die Straße vor dem Gebäude: Ein Wendeplatz verschwand, dafür gibt es nun eine Ausbuchtung für Kurzzeitparkplätze. Somit soll vermieden werden, dass die Straße, die auch täglich von Bussen befahren wird, zugeparkt wird. Weitere Parkplätze sollen zusätzlich gegenüber entstehen.

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