Van Dyck Inc. begeistert beim ersten Clubkonzert des Jahres im Kult

Handgemachte Musik

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Die Band Van Dyck Inc. macht Stimmung mit ihrem „Americana“ Stilmix.

Verden - Auf vielseitige, handgemachte Musik mit einer Mischung aus Shuffle, Swing, Second Line-Rhythmen und Balladen konnten sich die Gäste beim ersten Clubkonzert des Jahres, zu dem der Verein Verdener Jazz- und und Bluestage eingeladen hatte, freuen.

Die Band Van Dyck Inc. hatte die Fans amerikanischer Musik mit ihrem eingängigen Stilmix, für den der Name „Americana“ erfunden wurde, schnell auf ihrer Seite.

Leadsänger Jan Rietdijk, Gitarrist Werner Willms, Keyboarder Dietmar Könken, Bassist Dieter Winge und Drummer Andy Gellert brachten als special Guest Axel Rosenbaum mit. Rosenbaum setzte mit seiner Mundharmonika auch auf der brandneuen CD „Further on up the Road“ der Van Dyck Inc. musikalische Akzente.

Die Songs der neuen CD gab es natürlich auch zu hören sowie Bearbeitungen ihrer Lieblingssongs, zum Beispiel von Van Morrison, Ry Cooder, John Hiatt oder Little Feat.

Van Dyck Inc. schafften es von Beginn an, die etwa 60 Zuhörer im Kult für sich einzunehmen. Die Stimmung war sofort gut, vom ersten Song an gab es viel Applaus und begeisterte Pfiffe. Die charismatische Stimme des niederländischen Sängers Jan Rietdijk traf immer ins Schwarze, ob beim rockigen „I hear you knockin`“ oder dem melodischen „Dear sweet Goodness“ von der neuen CD. Dass der Niederländer aber auch bei sanften Songs seine Qualitäten hat, zeigte sich bei dem Blues „Hard Time“, oder bei Balladen wie „The jealous Kind“. Beide Songs sind ebenfalls auf der neuen CD der Band zu finden.

Maßgeblich geprägt wird der Sound der Van Dyck Inc. durch den Gitarristen Werner Willms und den Keyboarder Dietmar Könken, Dieter Winge und Andy Gellert bilden im Hintergrund die Groove-Basis. Dass die Musiker sich lange kennen und daher perfekt aufeinander eingespielt sind, merkte man sofort. Die Zuhörer erlebten Spielfreude pur.

Der Bottleneck ist das Markenzeichen von Werner „Willy“ Willms. Er entlockte seiner Gitarre damit in unnachahmlicher Weise sowohl sanfte als auch groovende oder härtere Töne. Seine Soli quittierte das Publikum immer wieder mit begeistertem Applaus. Oft lieferten sich Willms und Könken zur Freude der Fans regelrechte musikalische Duelle.

Mit Axel Rosenbaum hat Van Dyck Inc. die perfekte Ergänzung zu ihrem Sound gefunden. Es war immer wieder atemberaubend mit welcher Leidenschaft und Virtuosität der Harmonikaspieler seinem Instrument Töne entlockte, die direkt unter die Haut gingen. Da versteht es sich von selbst, dass auch seine Parts vom Publikum begeistert bejubelt wurden.

So war das erste Clukubkonzert ein rundum gelungener Abend. Auch nach mehr als zwei Stunden hatte das Publikum noch nicht genug und forderte energisch eine Zugabe, und die gab es dann auch.

ahk

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