Durchschnittspreis von 56000 Euro / Positive Weiterentwicklung der Kooperation

Hannoveraner stellen in der Hauptstadt Teheran ihre Ausnahmestellung unter Beweis

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Der Vorsitzende des Hannoveraner Verbandes Manfred Schäfer (r.) und Zuchtleiter Dr. Werner Schade (li.) setzen weiterhin auf eine für beide Seiten fruchtbare Zusammenarbeit mit ihrem iranischen Partner Ali Hojabr.

Verden - Weit mussten die Vertreter des Hannoveraner Verbandes reisen. Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres stand in Teheran (Iran) eine Auktion im Terminkalender. Im Angebot waren 18 Pferde, sechs Aspiranten für den Dressur- und zwölf für den Springsport.

Wie bei der Dezember Auktion lösten die Auktionspferde reges Besucherinteresse aus und wussten schon bei den Präsentationen im Training zu überzeugen. Am Auktionstag selbst waren in der iranischen Hauptstadt Teheran rund 600 Besucher dabei. Im Vergleich zur ersten Auktion im Dezember konnte das Käuferinteresse noch erweitert werden.

Bei reger Nachfrage und guter Stimmung konnte ein Durchschnittspreis von 56000 Euro erzielt werden. Damit war diese Auktion für den Hannoveraner Verband wiederum ein voller Erfolg. Den Auftakt der Veranstaltung bildeten dieses Mal zwei Springprüfungen, die bereits am Vortag der Auktion ausgerichtet wurden. Nach der Ausschreibung waren ausschließlich Hannoveraner zugelassen. In der Prüfung gingen auch die aktuellen Auktionspferde an den Start, um unter anderem ihre Fähigkeiten im Parcours unter Beweis zu stellen.

Dem Auktionsreiter Joachim Köneke gelang es mit Stan JU von Stakkato/Sacramento (Züchter Jürgen Uhlenwinkel, Grethem), den Sieg in der Springprüfung der jüngeren Klassen für sich zu entscheiden. In der zweiten Prüfung ging der Sieg mit Don Oskar von Drosselklang/Erbherzog (Züchter Heino Knief, Bassum) – vorgestellt von Sheragim Habbibi – an ein Pferd, das bereits vor einigen Jahren in den Iran exportiert worden war. Der gute Sport in den beiden Prüfungen unterstrich das Entwicklungspotenzial im Springsport, das im Iran anzutreffen ist.

Der Partner des Hannoveraner Verbandes, Ali Hojabr, hat seine Anlage noch deutlicher als Hannoveraner Absatz- und Ausbildungszentrum gestalten können, wodurch die positive Weiterentwicklung und Festigung der sehr guten Kooperation zum Ausdruck kommt. Bereits für Ende des Jahres, voraussichtlich im Dezember, ist die nächste Auktionsveranstaltung geplant.

jho

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