Schleppjagd führt über eine abwechslungsreiche Strecke

Durch die Allerwiesen zum Lohberg

Vier Reiter mit ihrem Pferden haben eine Hundemeute  in ihre Mitte genommen.
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26 Foxhounds führten die Reiter und Reiterinnen an, die erst im freien Feld ihr Temperament zeigten.

35 Teilnehmer der traditionellen Jagd durch die Allerwiesen zwischen zwischen Eitze, Luttum und Hohenaverbergen hatten ihre Freude an der Strecke, die über naturnahe Hindernisse führte. Vorneweg bestimmte die Hundemeute das Tempo.

Verden/Luttum – Weite Wege nehmen jene Menschen gern in Kauf, die sich dem Jagdreiten verschrieben haben. Am Sonnabend starteten 35 von ihnen bei einer Jagd des Verdener Schleppjagdvereins (VSJRV) in der Region zwischen Luttum und Hohenaverbergen, die aus dem Raum Ostfriesland über den Süden Hamburgs bis in die Lüneburger Heide und dem Raum Wolfenbüttel anreisten.

Die Jagdreiter aus dem Raum rund um Verden waren stark vertreten

Die traditionelle Jagd durch die Allerwiesen und rund um den Lohberg wurde wegen der Streckenführung durch die abwechslungsreiche Landschaft schnell beliebt. Henry Rohde war seinerzeit für den Aufbau der Sprünge und deren Pflege zuständig.

Durch die Faszination des Reitens hinter einer Hundemeute, die auch das Vereinsleben des VSJRV prägt, und der gewachsenen Tradition dieser Jagd, war es für den Verein selbstverständlich, nach dem Tod von Rohde die alleinige Verantwortung für die Veranstaltung zu übernehmen. In dieser Zuständigkeit lud als Jagdherr erstmals Karl Wallis zur Jagd ein. Mit der Resonanz zeigte er sich angesichts der Corona-Pandemie sehr zufrieden und bekam auch viel Lob.

Ein Sprung über ein Hindernis in schöner Landschaft.

Von einem gelungenem Jagdtag mit ausgezeichneten reiterlichen Bedingungen und einer guten Hundearbeit war die Rede. Dies wurde in der abschließenden Jagdkritik durch Helmut Graver auch noch einmal lobend erwähnt. Die Strecke verlief etwa 15 Kilometer von Luttum über Hohenaverbergen, den Lohberg und zurück nach Luttum. Sie führte durch Marschwiesen und Wald mit etwa 20 Hindernissen.

Die Niedersachsenmeute unter ihrem Master Max Sponagel brachte 26 Foxhounds mit. Die Schleppe wurde von Katrin Badenhop-Klatte in Begleitung von Fred Behrendt gelegt. Das springende Feld wurde von Karl Wallis geführt, das nichtspringende Feld von Niclas Kutzer.

Die Veranstaltung wurde von der Bläsergruppe „bien aller“ unter Leitung von Gerd Offer begleitet. Wallis dankte Landeigentümern, Jägern, und Helfern für die Unterstützung und Einsatzbereitschaft.  rö

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