DRK-Kreisverband freut sich über neuen Gerätewagen / Gedacht für den Einsatz bei Großschadenslagen

Siebeneinhalb Meter lang und leuchtend weiß

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Ausschussvorsitzender Jens Richter (l.) und Kreisrätin Regina Tryta (2.v.r.) bei der offiziellen Übergabe des Gerätewagens an den DRK-Vorsitzenden Jörg Bergmann, seinem Stellvertreter Mattias Wust und Rettungsdienstleiter Oliver Rautenberg (v.l.).

Verden/Landkreis - Siebeneinhalb Meter lang, zweieinhalb Meter breit und leuchtend weiß lackiert – so präsentiert sich der neue Gerätewagen Sanitätsdienst, der jetzt im Rahmen einer Sitzung des Fachausschusses für Brandschutz und Ordnungsangelegenheiten im Landkreis offiziell an den DRK-Kreisverband Verden übergeben wurde.

Das rund 160000 Euro teure Spezialfahrzeug mit Doppelkabine und Kofferaufbau wird bei der Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes in Verden stationiert und kommt zukünftig bei Großschadenslagen mit mehreren Verletzten zum Einsatz.

Der jetzt in Betrieb genommende Gerätewagen Sanitätsdienst wurde von der Firma Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug auf Basis eines MAN-Fahrgestells ausgebaut. Der Zehntonner hat sechs Sitzplätze für Rettungskräfte und bietet eine umfangreiche Ausstattung: Mit einem 40 Quadratmeter großen Schnelleinsatz-Zelt mit Beleuchtungseinrichtung, Zeltheizung und Stromerzeuger können die Rotkreuzler in kurzer Zeit einen Sanitäts- und Behandlungsplatz für mehrere Verletzte einrichten. Für die medizinische Versorgung werden neben mehreren Notfallrucksäcken auch Krankentragen, Beatmungsgeräte mit Sauerstoff, Defibrillatoren, Verbandmaterial, Infusionen, Rettungsbretter sowie Material zum Schienen von Knochenbrüchen und eine Vakuummatratze mitgeführt.

Grundlage für die Beschaffung des 220 PS starken Gerätewagens ist das vor acht Jahren von der Innenministerkonferenz beschlossene Konzept zum Bevölkerungsschutz, das bei einem Massenanfall von Verletzten und Erkrankten (MANV) auch länderübergreifend den Einsatz von sogenannten „Medizinischen Taskforces (MTF)“ mit Spezialkräften vorsieht.

Eine solche Taskforce besteht aus fünf Teileinheiten, darunter eine Einheit, die mit sieben Gerätewagen Sanitätsdienst und entsprechendem Rettungsdienstpersonal ausgestattet ist. Diese ist in der Lage, in kurzer Zeit einen Behandlungsplatz für bis zu 50 Patienten einzurichten und zu betreiben.

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