DRK-Aktive bringen es auf viele Dienststunden / Versammlung mit Ehrungen

70 Wochen Bereitschaft

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Der erste Vorsitzende des DRK Verden, Werner Burfeind (3.v.r.), mit den Geehrten (v.l.) Matthias Kehrbach, Gerrit Böhler, Erika Wolf, Werner Jahn und Werner Meyer.

Verden - Auf 125 Mitgliedsjahre bringen es in der Summe die bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Verden geehrten Mitglieder. 40 Jahre gehen allein auf das Konto von Erika Wolf, die von Beginn an im Blutspendedienst aktiv und seit 14 Jahren für dessen Organisation verantwortlich ist.

Geehrt wurden für jeweils 25 Jahre im Ortsverein Kassenwart Werner Meyer und der ehemalige DRK-Kreisvorsitzende Werner Jahn. Als Mitglieder der Bereitschaft des Ortsvereins wurden Matthias Kehrbach für 20 Jahre, Gerrit Böhler für zehn Jahre und Arne Drescher für fünf Jahre ausgezeichnet.

„Die Bereitschaft kann auf ein sehr erfolgreiches, aber auch anstrengendes Jahr zurückblicken“, so der Ortsvereinsvorsitzende Werner Burfeind. Investiert wurde in Einsatzkleidung, einen dritten Rettungswagen und einen Defibrilator.

„Zu der Bereitschaft des Ortsvereins Verden gehörten im Jahr 2014 16 Frauen und 35 Männer“, berichtete er. Diese haben 2700 Dienststunden bei den verschiedensten Einsätzen und Fortbildungen geleistet. „Wenn man bedenkt, dass diese Stunden einen Umfang von 70 Wochen reguläre Arbeit im Berufsleben darstellen, dann kam man den Umfang der gesamten Belastung der Bereitschaftsmitglieder einigermaßen ermessen und es wird deutlich, dass weitere Mitglieder benötigt werden“, so Burfeind.

Über mehr Mitglieder würde er sich insgesamt beim DRK freuen. Seit fünf Jahren sei ein fast kontinuierlicher Rückgang zu verzeichnen. Ende 2010 waren es in Verden 1105 Mitglieder, Ende 2014 nur noch 933. Einzig im Jahr 2013 gab es einen Zuwachs bei den Mitgliederzahlen auf 1051. Den Grund sieht der Vorsitzende in einer damaligen gezielten Aktion zur Mitgliederwerbung.

Rückläufig sind auch die Zahlen bei den Blutspenden. Zählte das DRK 2013 noch 2200 Spender, ließen sich im vergangenen Jahr noch 2001 Menschen Blut abnehmen. Burfeind führt dies im Wesentlichen darauf zurück, dass zwischen den Terminen im November und Dezember keine acht Wochen vergangen sind. Das entspricht dem gesetzlichen Mindestabstand zwischen zwei Spenden. Konstant geblieben ist die Zahl der Mitglieder bei dem von Tanja und Ingo Fischer geleiteten Jugendrotkreuz. Sechs Jugendliche treffen sich dabei wöchentlich.

Burfeind und die verschiedenen Gruppenleiter hatten aber auch jede Menge Positives zu berichten. Das Engagement der Ehrenamtlichen ist groß, Angebote wie Seniorenkreis und Seniorengymnastik werden gut angenommen, und Mathilde Kosaucke ist nach wie vor im Besuchsdienst aktiv. Mit ihren 93 Jahren besucht sie regelmäßig andere Senioren im Johannisheim.

Der Dank des Vorsitzenden galt allen Aktiven und Unterstützern. Beschlossen wurde von den anwesenden Mitgliedern eine Satzungsänderung, die infolge eines neuen Gesetzes zur Stärkung des Ehrenamtes erforderlich geworden ist.

wb

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