Tankstellenräuber schlägt erneut zu

Dritter Überfall in fünf Tagen

Zum dritten Mal innerhalb von fünf Tagen wurde am Sonntagabend in Verden eine Tankstelle überfallen. Tatablauf und Täterbeschreibung ähneln sich auffällig.

Für den dritten Überfall innerhalb weniger Tage hat sich der Täter eine Tankstelle an der Lindhooper Straße ausgesucht.

Verden – Wieder war es ein Messer, mit dem der Täter seiner Forderung nach Bargeld im Verkaufsraum einer Tankstelle Nachdruck verlieh. Und wieder konnte das Opfer, das bei dem Überfall den Inhalt der Kasse in einen schwarzen Rucksack füllen musste, gerade mal ein paar Hundert Euro übergeben. Zum dritten Mal innerhalb von fünf Tagen wurde am Sonntagabend in Verden eine Tankstelle überfallen.

Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass die Taten im Zusammenhang stehen.

Diesmal traf es eine Tankstelle an der Lindhooper Straße. Zur besten Tatortzeit, am Sonntag gegen 20.15 Uhr, war ein unbekannter Mann in den Verkaufsraum getreten. An der Kasse fuchtelte er dem Angestellten mit einem Messer vor dem Gesicht herum. Er forderte Polizeiangaben zufolge das vorhandene Geld. Nachdem der 47-jährige Verkäufer den Inhalt der Kasse ausgehändigt hatte, verließ der Räuber eilig die Tankstelle und flüchtete in unbekannte Richtung. Wie bei den vorangegangenen Überfällen blieb der Mitarbeiter bei dem Vorfall unverletzt.

Immer ein schwarzer Rucksack und dunkle Kleidung

Nicht nur der Ablauf, auch die Täterbeschreibung weist einige Ähnlichkeiten mit den ersten beiden Überfällen auf. Demnach handelt es sich bei ihm um einen etwa 30 Jahre alten und circa 180 Zentimeter großen Mann mit durchschnittlicher Statur. Er habe eine schwarze Mütze, eine schwarze sogenannte Bomberjacke und eine dunkle Jeanshose getragen, zudem schwarze Handschuhe, eine weiße FFP2-Maske sowie schwarze Sportschuhe. Auch sein Rucksack sei schwarz gewesen.

Suche mit Polizeihubschrauber

Direkt nach der Alarmierung der Polizei eilte eine spezialisierte Tatortgruppe der Polizei Verden zur Spurensuche und -sicherung zur Tankstelle, zeitgleich fahndeten zahlreiche Streifenwagen und Zivilwagen der Polizei aus Verden und umliegenden Dienststellen nach dem Mann. Unterstützung erhielten die Beamten aus der Luft: Ein Polizeihubschrauber schwebte über der Stadt und dem gegenüber dem Tatort gelegenen Stadtwald. Letztlich führten die Maßnahmen aber nicht zur Ergreifung des Täters.

Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Verden/Osterholz hat nun die Ermittlungen auch zu dem dritten Überfall übernommen. Die Beamten gehen davon aus, dass es zwischen den drei Taten einen Zusammenhang gibt.

Anwohner oder sonstige mögliche Zeugen, die am Sonntagabend in Tatortnähe verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, werden daher gebeten, sich unter Telefon 04231/8060 bei der Polizei Verden zu melden.

Tatort Nr. 2 war an der der Hamburger Straße.
Tatort Nr. 1: Der Täter schlug am Berliner Ring zu.

Rubriklistenbild: © Wienken

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