Foto-Ausstellung in Dauelsen

Verden aus drei verschiedenen Blickwinkeln

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Was mag das sein? Die Lösung verrät Barbara A. Kröll bei der Vernissage am 10. Juni.

Verden-Dauelsen - Ihre Sicht auf die Dinge ist ebenso verschieden wie der anschließende Umgang mit dem Ergebnis. Doch zweierlei eint Felicitas Junghänel, Matina Raulf und Barbara Anni Kröll: Das ist zum einen ihre Leidenschaft für die Fotografie und zum anderen die Ausstellung ihrer Bilder, die am Sonntag, 10. Juni, um 14.30 Uhr im Alten Schulhaus in Verden-Dauelsen eröffnet wird.

„Verdener Augenblicke“ nennen die drei Frauen ihre Werkschau. Der Name beziehe sich nicht nur auf Stadtansichten, sondern auch auf die „Augenblicke“, die sie als Verdenerinnen sehen und erlebten, stellen sie fest. Der Zusatz im Titel – „Mit Smartphone & Kamera“ – verrät, dass sie bei ihren Streifzügen durch die Stadt nicht nur auf das klassische Werkzeug, den Fotoapparat, zurückgreifen. 

Ein Smartphone hat man eben meistens dabei und kann es für ein lohnenswertes Bild schnell zücken. Wobei sie nie einfach draufhalte, sondern die Motive stets mit Bedacht auswähle, wie Matina Raulf betont.

Kiwis auf Tour: Unter einer Brücke in Eitze entdeckte Matina Raulf diese beiden Exemplare und setzte sie mit ihrem Smartphone in Szene.

Sie habe schon als Jugendliche fotografiert und die Schwarzweiß-Filme anschließend auch selber entwickelt. Damals habe sie sich einer einfachen Agfa-Kamera bedient. Jetzt freut sie sich über die Möglichkeit, überall Fotos entstehen zu lassen. Und unterwegs ist Matina Raulf zu Land und zu Wasser. Als Paddlerin ergeben sich für die noch ganz andere Perspektiven.

Felicitas Junghänel, Matina Raulf und Barbara Anni Kröll (v.l.) stellen vom 10. Juni bis zum 8. Juli im Alten Schulhaus aus.

„Verden ist ganz reich an Kleinigkeiten“, schwärmt Felicitas Junghänel von den Motiven. Die studierte Grafik-Designerin lebt seit 2012 in der Allerstadt und kam „auf der Suche nach gesellschaftlichem Anschluss“ über eine Gruppe von Amateurfotografen zur Fotografie. Schnell begeisterte sie sich nicht nur für die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Aufnahmetechniken. Auch die anschließende Bildbearbeitung weckte ihr Interesse.

Aus vier mach eins. Felicitas Junghänel schuf aus mehreren Aufnahmen dieses Bild vom Petersiliengang.

Eine Nachbearbeitung der Aufnahmen kommt für Barbara Anni Kröll wiederum gar nicht in Frage. Sie, die eigentlich vom Malen kommt, setzt weniger auf nachträgliche Effekte als vielmehr auf Aha-Erlebnisse aufgrund der Perspektive. „Ich bin kein Freund davon, Bilder zu sehr zu verfälschen“, sagt sie. Für ungewöhnliche Bilder hält sie ihr Smartphone dann eben einfach mal in etwas hinein. - kp

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