DPM-Trägerverein feiert sein 50-jähriges Bestehen mit einer Sonderausstellung

„Stolz auf einmalige Einrichtung“

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Unter den Gästen war auch der frühere Vorsitzende des DPM-Trägervereins, Ralf Zimmermann von Siefart, der im August seinen 80. Geburtstag gefeiert hat.

Verden - Mit einem kleinen Festakt mit Eröffnung der Sonderausstellung „Das Pferd vereint“ hat am Mittwochabend der Trägerverein Deutsches Pferdemuseum sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Die zahlreichen Gäste wurden zunächst vom Vereinsvorsitzenden Rainer Kiel begrüßt, der sich sichtlich darüber freute, dass neben Kreisrätin Regina Tryta und Bürgermeister Lutz Brockmann auch sein Amtsvorgänger, der inzwischen 80-jährige Ralf Zimmermann von Siefart, gekommen war.

Bevor der Vorsitzende die Anwesenden durch die Geschichte von Museum und Trägerverein führte, brachte zunächst Bürgermeister Lutz Brockmann in seinem Grußwort die Bedeutung der Einrichtung für die ganze Region auf den Punkt: „Das Deutsche Pferdemuseum ist ein Glück für Verden, und die Reiterstadt ist stolz auf diese einmalige Einrichtung als eine Verdener Erfindung.“

Er lobte das DPM als herausragende Einrichtung von internationaler Strahlkraft, indem er es als Botschafter für die Pferdekompetenz der Stadt beschrieb. „Ich danke allen, die dieses Museum aufgebaut, die es fördern und gestalten und die es immer wieder mit Leben und neuen Impulsen füllen“, so Brockmann abschließend.

Als Festrednerinnen, die dem DPM als langjährige Mitarbeiterinnen besonders verbunden sind, gingen Ina Maieli und Christine Rüppell auf die Entstehung der Sonderausstellung ein, die sie als Gesamtleistung des Museumsteams gewürdigt wissen wollen. „Wir alle haben Gaudeamus equis, nämlich Freude am Pferd, und eine starke Bindung an dieses Haus, was diese Ausstellung auch widerspiegelt“, so Maieli. Alle Beteiligten könnten stolz auf das sein, was hier gemeinsam geleistet wurde. „Ihr seid einfach toll“, sagte sie.

Mit dem Titel „Das Pferd vereint“ sei die Sonderausstellung sehr passend überschrieben, unterstrich Christine Rüppell in ihren Eröffnungsworten. Die Ausstellung zeige auch eine Vielzahl von bislang nicht veröffentlichten Exponaten aus dem umfangreichen Fundus. So böten sich dem Besucher Einblicke in die Geschichte und Entwicklung des Museums und in die wechselnde Bedeutung des Pferdes. Darüber hinaus erinnerten einzelne ausgewählte Exponate – beispielsweise die Streichhölzer des langjährigen Museumsleiters und Zigarrenrauchers Hans-Joachim Köhler – augenzwinkernd an Menschen, die das Museum maßgeblich geprägt haben.

Die Sonderausstellung ist bis zum 15. November von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr, geöffnet.

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