Zwillingsgeburt etwas ganz Besonderes für das ganze Team der Gynäkologie

Doppeltes Glück in Verden

Zwillingsgeburt (v.l.): Die Leiterin der Verdener Geburtshilfe, Dr. Astrid Brunnbauer, die Eltern Joanna Erdal und Björk Haats mit ihren Kindern, sowie Dr. Alexanjan Satik und Kinderkrankenschwester Tatjana Santalow. J Foto: Niemann

Verden - Was für eine schöne Bescherung! Katelynn Joanna und Maxim Björk Haats kamen am 10. Oktober, um 8.33 und um 8.43 Uhr, im Minutentakt in der Aller-Weser-Klinik in Verden zur Welt. Die Eltern Joanna Erdal und Björk Haats sowie der große Bruder Sinan freuen sich riesig über die 46 Zentimeter großen und 2420 und 2560 Gramm „schweren“ Zwerge.

„Selbst wenn in diesem Jahr auf der Verdener Geburtenstation schon viele Babys das Licht der Welt erblickt haben, so ist eine Zwillingsgeburt auch für das ganze Team immer noch etwas ganz Besonderes“, sagte Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Verden. Indes hielten die Eltern ihr Glück im Doppelpack fest in den Armen. Das Mädchen und der Junge sind das zweite Zwillingspärchen, das in diesem Jahr im Verdener Haus der Aller-Weser-Klinik zur Welt gekommen ist. „Wir sind vor allem glücklich, dass unsere Kinder gesund sind. Sowohl die Schwangerschaft als auch die Termingeburt per Kaiserschnitt verliefen ohne Schwierigkeiten“, so die 33-jährige Dörverdenerin.

Im Krankenhaus seien alle sehr nett und sie habe sich ebenso gut medizinisch versorgt wie betreut und aufgehoben gefühlt. Auch der frischgebackene Papa ist voll des Lobes über die Betreuung durch Mediziner, Hebammen und das Fachpersonal. Er ist ebenso angetan von der familiären Atmosphäre auf der Station. Natürlich freut sich auch das gesamte Team der Geburtsabteilung mit den Eltern, zumal eine Zwillingsgeburt ein so seltenes Ereignis ist. Werdende Eltern, die zweifachen Nachwuchs erwarten, entscheiden sich meist für größere Krankenhäuser mit speziellen Abteilungen für Früh- und Neugeborene.

Joanna Erdal: „Natürlich haben auch wir uns mit der Wahl einer Klinik auseinandergesetzt. Aber weil meine Schwangerschaft risikofrei verlaufen ist, die Kleinen die entsprechende Reife hatten und es keine Hinweise auf Probleme gab, haben wir uns für eine Entbindung in Verden entschieden.“ In Verden zu entbinden, scheint ohnehin im Trend zu liegen. Schließlich kamen 2016 bis Donnerstag bereits 445 Kinder zur Welt. Dr. Brunnbauer: „In den Vorjahren wurden durchschnittlich 500 Geburten gezählt, in diesem Jahr rechnen wir mit 600 Babys.“

Die Eltern der beiden Winzlinge stellen sich jetzt voller Stolz und Energie den kommenden Aufgaben. „Die Kinder werden fortan unser Leben bestimmen. Aber es ist alles eine Sache der Organisation“, sagen sie. Die entsprechenden Vorbereitungen haben sie getroffen. Weil die Großeltern nicht in der Nähe wohnen, hoffen sie, dass Freunde sie unterstützen. Ein Jahr Elternzeit bleibt der Zwillingsmutter, die als Pflegefachkraft arbeitet. während ihr Partner als Zimmermann tätig ist. - nie

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