Mehrere Rekorde gebrochen

„Die Domweih ist kaum zu toppen“

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Die Domweih-Beerdigungsgemeinschaft am Sarg der Großveranstaltung 2018.

Verden - Bei Sauna-Temperaturen gingen Donnerstag, am letzten Domweih-Tag, noch einmal zahlreiche Besucher über die Festmeile auf Johanniswall und Großer Straße.

Die 1033. Domweih brach eine Reihe von Rekorden, vermutlich auch, was den Bierumsatz angeht. Traditionell setzten sich um 20 Uhr am Hotel Höltje die Mitglieder der Domweih-Beerdigungsgemeinschaft in Bewegung. 

Domweih endet mit traditionellem Allersturz

 © Harald Röttjer
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Mit dem Sarg ging es, unterstützt durch zünftige Blasmusik, über den Festplatz. „Die Domweih ist und bleibt etwas Besonderes und ist kaum zu toppen“, sagten Donnerstagabend in ihrem Resümee die Chefinnen der Almhütte, Trudi und Nina Renoldi. „Bis zum nächsten Jahr.“

Die Domweih-Beerdigung im Wandel der Zeit

1987: Aus einer „Bierlaune“ heraus war der Brauch der Domweihbeerdigung im Jahre 1976 wieder ins Leben gerufen worden, nachdem schon Anfang der fünfziger Jahre von Fußballern der Liga-Reserve des TSV Verden die Domweih beerdigt wurde. Carl-Bernhard Gramm und Kurt Rosenbach waren es, die sich damals von einem ähnlichen Zeremoniell zum Abschluss des Bremer Freimarkts inspirieren ließen. Etwa zehn Jahre später hat sich dieser skurril anmutende Brauch etabliert. © Harald Röttjer
1989: Aus einer „Bierlaune“ heraus war der Brauch der Domweihbeerdigung im Jahre 1976 wieder ins Leben gerufen worden, nachdem schon Anfang der fünfziger Jahre von Fußballern der Liga-Reserve des TSV Verden die Domweih beerdigt wurde. Carl-Bernhard Gramm und Kurt Rosenbach waren es, die sich damals von einem ähnlichen Zeremoniell zum Abschluss des Bremer Freimarkts inspirieren ließen. Etwa zehn Jahre später hat sich dieser skurril anmutende Brauch etabliert. © Harald Röttjer
1989: Aus einer „Bierlaune“ heraus war der Brauch der Domweihbeerdigung im Jahre 1976 wieder ins Leben gerufen worden, nachdem schon Anfang der fünfziger Jahre von Fußballern der Liga-Reserve des TSV Verden die Domweih beerdigt wurde. Carl-Bernhard Gramm und Kurt Rosenbach waren es, die sich damals von einem ähnlichen Zeremoniell zum Abschluss des Bremer Freimarkts inspirieren ließen. Etwa zehn Jahre später hat sich dieser skurril anmutende Brauch etabliert. © Harald Röttjer
1990: Domweih-Beerdigung © Harald Röttjer
1991: Kurz vor Mitternacht sammeln sich hinter dem Bestattungszug hunderte von Zuschauern, die auf und an der Südbrücke stehen und das Ende der Domweih bedauern. Fast alljährlich wird ein kleines Feuerwerk abgebrannt und nach diesem Zeremoniell ist für viele Gäste noch einmal Feiern bis in den frühen Morgen angesagt. Nur einmal fiel das Spektakel aus: 1999 musste die Verdener Feuerwehr, ohne deren Mithilfe nichts läuft, mit allen verfügbaren Kräften zu einem Großbrand ausrücken. Gefrustet davon, dass der Sarg nicht in die Aller geworfen werden konnte, zog sich die Gemeinschaft in eine Kneipe zurück. Nach einer längeren Zeit wurde festgestellt, der im Vorraum aufgestellte Sarg war verschwunden: Er war geklaut worden. Erst nach einigen Wochen tauchte der Katafalk wieder auf. Dieses Ereignis führte zum Motto der folgenden Domweih: Wer den Sarg klaut, bezahlt die Domweih. © Harald Röttjer
1992: Zum Domweibummel der Beerdigungsgemeinschaft gehört natürlich auch eine Fahrt in einigen Karussells. Dann findet sich für den Sarg auch ein kleines Plätzchen im Kinderkarussell, aber auch im Rio-Express oder sogar dem Kettenkarussell, soll der Sarg zu Urzeiten der Domweihbeerdigung schon mal seine Runden gedreht haben. © Harald Röttjer
1992: Zum Domweibummel der Beerdigungsgemeinschaft gehört natürlich auch eine Fahrt in einigen Karussells. Dann findet sich für den Sarg auch ein kleines Plätzchen im Kinderkarussell, aber auch im Rio-Express oder sogar dem Kettenkarussell, soll der Sarg zu Urzeiten der Domweihbeerdigung schon mal seine Runden gedreht haben. © Harald Röttjer
1992: Zum Domweibummel der Beerdigungsgemeinschaft gehört natürlich auch eine Fahrt in einigen Karussells. Dann findet sich für den Sarg auch ein kleines Plätzchen im Kinderkarussell, aber auch im Rio-Express oder sogar dem Kettenkarussell, soll der Sarg zu Urzeiten der Domweihbeerdigung schon mal seine Runden gedreht haben. © Harald Röttjer
1993 © Harald Röttjer
1996: Erst 1996 erleichterte ein Rollwagen die Arbeit von sechs starken Männern, die bis dahin alljährlich den Sarg über den Platz trugen. Auch der Ablauf dieses „Schauspiels“ und die Strecke über den Festplatz änderten sich öfters, Ziel ist aber die Südbrücke, wo der Sarg ins Wasser fällt und gleich wieder geborgen wird. In diesem Jahr wird allerdings statt des Katafalks mit dem Mini-Festplatz unter der Plexi-Glas-Abdeckung ein einfacher Sarg herab gelassen. © Harald Röttjer
2002: Keine Domweihbestattung ohne Musik und Pastor: Seit etlichen Jahren steht Udo Grotzsch als Pastor an der Spitze des Zuges. Musiker, zumeist des Bläsercorps Dörverden, begleiten seit vielen Jahren den Zug und kämpfen sich durch die Menschenmassen. © Harald Röttjer
2004: Keine Domweihbestattung ohne Musik und Pastor: Seit etlichen Jahren steht Udo Grotzsch als Pastor an der Spitze des Zuges. Musiker, zumeist des Bläsercorps Dörverden, begleiten seit vielen Jahren den Zug und kämpfen sich durch die Menschenmassen. © Harald Röttjer
2008: Erstmals wird ein Sarg vorgestellt, in dem unter eine Plexi-Glas-Abdeckung ein Miniatur-Festplatz zu sehen ist. Riesenrad und weitere Karussells vermitteln einen lebhaften Eindruck. Dieser Katafalk wird alle zwei Jahre (grade Jahre) über den Festplatz getragen. © Harald Röttjer
2012 © Harald Röttjer
2012 © Harald Röttjer
2012 © Harald Röttjer
2012:Guter Brauch ist es seit 1993, den Schaustellern als Dank für die Bewirtung eine gerahmte Fotografie mit Impressionen aus vergangenen Jahren zu überreichen. © Harald Röttjer
2012: Außerdem gibt es einen Ehrentanz. © Harald Röttjer
2012 © Harald Röttjer
2017 © Harald Röttjer

Auch die Polizei und Marktmeister Rüdiger Nodorp zogenein durchaus positives Fazit für die 1033. Domweih.

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