Domweih-Frühschoppen sorgt für gute Laune / Volltreffer für Gäste und Wirte

Beseelt den Takt geklatscht

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„Pretty in Pink“ waren Sonja Stadler ihre Freundinnen.

Verden - Beim traditionellen Frühschoppen zur 1029. Domweih herrschte gestern gute Stimmung auf der Festmeile und in den Zelten. Es war ein Auftakt nach Maß und sicher ein Volltreffer für Gäste wie Gastgeber.

Gute Stimmung herrschte bei diesen Herren.

Bereits am späten Vormittag zogen die Domweihfans – teils in einheitlichen Outfits – über die Festmeile und boten ein buntes Bild. Und wer als Fremder, ohne direkten Domweih-Draht, erstmals das Treiben beim Frühschoppen mitbekam, konnte vielleicht ins Grübeln kommen. Doch für einen Verdener ist Dabeisein Pflicht. Es wurde gefeiert und gezecht, und so mancher musste sich beim Nachbarn einhaken, um die Balance zu halten, wenn Bier und Co ihre Wirkung zeigten.

Manche Besucher waren in besonderer Mission unterwegs. Beispielsweise die „Frauenclique in Pink“ aus Schleeßel bei Sottrum. Frühmorgens waren die 21 Frauen mit dem Zug von zur Domweih nach Verden gefahren, um den Junggesellinnenabschied von Sonja Stadler zu feiern. Sie wird am 2. August mit ihrem Verlobten Daniel Holicki vor den Traualtar treten. Und Mareike Evers von Rahden aus Schwanewede lief in Begleitung ihrer „Karfreitag-Frauen“ über die Domweih. Ihren Jan-Peer wird die 29-Jährige am 14. Juni heiraten.

In einigen Zelten heizten Partybands dem Publikum mit Livemusik ein, aber es tat der Stimmung auch keinen Abbruch, wenn die Klänge aus der Konserve auf die Ohren trafen. Überall herrschte gute Laune pur, und die Frühschoppengäste – junges Publikum wie auch ältere Semester – ließen sich bereitwillig anstecken.

Von Stunde zu Stunde stieg die Stimmung. Das Publikum sang bei bekannten Liedern mit, reckte Hände und Biergläser in die Höhe, schunkelte und klatschte beseelt im Takt oder schwofte zu Oldies und den aktuell angesagten Melodien. Kurzum: Es herrschte fröhlicher Trubel, zu dem zum sichtlichen Wohlgefallen der Wirte reichlich Gerstensaft floss.

Der „Ballermann“ liegt nun noch exakt vier Tage mitten in Verden. Allabendlich sind Partys bis zum Abwinken angesagt. In den Festzelten ist die Feierlaune sowieso zuhause, und in den Domweihnächten lassen es viele Verdener Kneipen und die Stadthalle mächtig krachen. Wem der Tanz auf den Tischen nicht genügend Aufregung verheißt, findet im Übrigen vor Mitternacht in den Fahrgeschäften adrenalinträchtige Alternativen. nie

Traditioneller Frühschoppen zur 1029. Domweih

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