Domgymnasiasten erstellen Trailer für das Kurzfilmfestival im September

Lust machen auf „Filmsalat“

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Zusammen mit ihrer Lehrerin Julia Monsees (rechts) erstellten Fabian Walter (2.v.l.) und seine Mitschüler Donika Beqiraj (l.) und Felix Blumenstein den offiziellen Werbetrailer für das 11. Verdener Kurzfilmfestival „Filmsalat“.

Verden - Spannungsgeladene Musik, kurze Filmsequenzen rauschen am Zuschauer vorbei – erst langsam, dann immer schneller. Zum Schluss formiert sich ein Schriftzug: „Filmsalat“. Im Auftrag des Kommunalkinos Verden hat die Film-AG des Domgymnasiums einen gut einminütigen Trailer gedreht, der Lust machen soll auf das 11. Verdener Kurzfilmfestival „Filmsalat“, das am 11. und 12. September im Cine City stattfindet.

Die knappen Vorgaben hätten die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung ihrer Lehrerin Julia Monsees hervorragend umgesetzt, so das Team des Kokis.

Die Jugendlichen produzierten einen Film, der es inzwischen auf die Leinwand des Cine Citys geschafft hat und nach den Vorstellungen des Koki-Vorsitzenden Jürgen Menzel im Vorprogramm anderer norddeutscher Kinos laufen soll.

„Auch auf Youtube und in den sozialen Netzwerken stößt der Film auf immer größere Resonanz. Mehrere hundert Mal wurde der Trailer inzwischen geklickt, geliked und geteilt. Das spricht für sich“, so der Vorsitzende, der das weit über die Grenzen Verdens hinaus bekannte Kurzfilmfestival zusammen mit weiteren Vereinsmitgliedern vorbereitet.

Nachwuchsfilmer aus ganz Deutschland werden ihre bis zu 15 Minuten langen Beiträge aus verschiedenen Genres einreichen und von einer dreiköpfigen Jury bewerten lassen, um vielleicht einen der insgesamt mit mehreren tausend Euro dotierten Preise zu gewinnen. Ganz nebenbei könnte dies für den einen oder anderen Filmer das Sprungbrett sein Richtung Berlin, Cannes oder gar Hollywood.

Es wäre nicht das erste Mal, dass eine solche Karriere in einer Kleinstadt wie Verden beginnt. Die Gebrüder Lauenstein beispielsweise beteiligten sich 1990 mit ihrem Werk „Balance“ am „Filmsalat 2“, noch im selben Jahr gewannen sie damit einen Oscar für den besten animierten Kurzfilm.

Andre Erkau gewann 2008 mit dem Film „37 Grad ohne Zwiebeln“ den Publikumspreis beim „Filmsalat 8“. Inzwischen dreht er Abendfüller wie „Selbstgespräche“, „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ und „Arschkalt“. Und Veit Helmer, (Hauptpreis beim „Filmsalat 4“ mit dem Film „Fensterputzer“) war dieses Jahr für die beste Regie bei „Quatsch und die Nasenbärenbande“ für den Deutschen Filmpreis vorgeschlagen.

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