Domfestspiele widmen sich der Reformation mit Märtyrer Johann Bornemacher

„Der brennende Mönch“

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Gunda Redeker (Schriftführerin), Julia Nehus (stellv. Vorsitzende), Gabriele Benner (Schatzmeisterin), Silke Ahrens (stellv. Vorsitzende) und Gabriele Müller (v.l.).

Verden - Nach dem erfolgreichen Aufführungsjahr 2014 hat der Verein Verdener Domfestspiele auf seiner Mitgliederversammlung im Hotel Verdener Hof bereits die Weichen für die Zukunft gestellt: Im Sommer 2017 wird der Verein ein neues Stück präsentieren. Die zehn Aufführungen sollen vom 14. bis 29. Juli über die Bühne gehen. Spielort wird die Freifläche am Dom sein.

„Ich hoffe, wir können auch die für das Vorhaben erforderlichen Gelder einwerben“, sagte die Vereinsvorsitzende Gabriele Müller und zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass dies dem langjährigen Sponsorenbetreuer abermals gelingen werde. „Wir sind froh und dankbar, dass Wolfgang Reichelt uns diesbezüglich wieder unterstützt“, so Müller, die das Konzept und die Erzählstränge für schon erstellt hat. Müller: „Das Script liegt Hans König bereits vor. Er wird daraus das Bühnenstück erarbeiten.“ Mit inhaltlichen Details hielt sich die Vorsitzende aber noch zurück und ließ nur durchblicken, dass sich die kommenden Domfestspiele mit dem 500-jährigen Jubiläum der Reformation und dem Reformator Johann Bornemacher befassen werden.

Im weiteren Versammlungsverlauf ging die Vorsitzende auch auf die Allersymphonie ein, das neue Projekt des Festspielvereins, dem sie eine überaus positive Entwicklung attestierte. Das Freilichtkonzert, das am 1. August auf dem Gelände des Wassersportvereins Verden abgehalten wird, sei bereits nahezu ausverkauft. „Mein Dank gilt allen Sponsoren, die dem Projekt mit ihrer Unterstützung einen Vertrauensvorschuss gegeben haben und die damit die Arbeit unseres Vereins gewürdigt haben“, sagte sie.

Geht es nach ihr, soll die Allersymphonie keine Eintagsfliege bleiben. „Wir planen, sie in regelmäßigen Abständen fortzusetzen und den Veranstaltungsort nach Fertigstellung der Umbaumaßnahmen an die Reeperbahn zu verlegen, damit die Besucherzahlen erhöht werden können.“ Positiv fielen auch die Ausführungen von Schatzmeisterin Gabriele Benner aus, die dank einer sparsamen Haushaltsführung des Vorstandes von einer soliden Finanzierungsbasis sprach und einen positiven Jahresabschluss 2014 mit einem Überschuss von 12800 Euro vorlegen konnte.

Wegen ihrer 15-jährigen Mitgliedschaft im Festspielverein wurden geehrt: Wolfgang Ahrens, Michael Bauckner, Reinhardt Berner, Peter Drewes, Manfred Englisch, Brigitta Henß, Petra Köster-Ertle, Hartmut Kulpe, Heinrich Pagels und Peter Röhrs. Christine Kmetsch, Heidi Lamczyk, Marlis Reichelt, Birgit Scheibe, Lars Weiler und die Firma Block Transformatoren-Elektronik hatten zusammen mit der Einladung eine Urkunde für ihre zehnjährige Vereinszugehörigkeit erhalten.

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