Daniela Diercks als Leiterin

Neue Verdener Kita startet am 30. August

Blick in einen noch nicht fertiggestellten Raum, eine Frau sitzt in einer Fensterlaibung.
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Die Leiterin der Kita Elisabeth Selbert, Daniela Diercks, in ihrem Büro oder besser: in dem Raum, der mal ihr Büro werden soll. Durch das große Fenster kann sie ins Foyer blicken und hat so immer Kontakt zu den Kindern und zum Team.

Am 30. August soll die neue Verdener Kindertagesstätte Elisabeth Selbert ihren Betrieb aufnehmen, mit Daniela Diercks als Leiterin. Bis dahin ist viel zu tun, denn noch ist das Gebäude eine große Baustelle.

Verden-Dauelsen – An ihrem künftigen Arbeitsplatz findet sich Daniela Diercks scheinbar mühelos zurecht. Hier der Eingangsbereich, da hinten der Flügel für die Krippenkinder, vorne die Gruppenräume für die größeren Kinder, um die Ecke der Verwaltungstrakt, vorneweg ihr Büro mit einem großen Fenster Richtung Speiseraum und Foyer: Die 47-Jährige weiß, wo sich was befindet.

Gut so, übernimmt Daniela Diercks doch die Leitung von dem, was jetzt noch Baustelle ist, zum 30. August aber als Kindertagesstätte Elisabeth Selbert mit einem 17-köpfigen Team an den Start gehen soll. Zunächst mit knapp 80 Mädchen und Jungen, verteilt auf je zwei Kita- und Krippengruppen. Zum Herbst 2022 wird dann noch eine fünfte Gruppe eingerichtet. Sie werde aber aktuell nicht benötigt, berichten Bildungskoordinatorin Dr. Christiane Morré und Bürgermeister Lutz Brockmann.

Kita- und Krippenplätze für alle in Verden

Nach den Sommerferien stehen in Verden stadtweit 378 Krippen- und 875 Kita-Plätze zur Verfügung. Nicht immer können Eltern ihren Nachwuchs in der gewünschten Einrichtung unterbringen. Aber „alle, die wollen, bekommen einen Platz“, fasst Brockmann zusammen. „Und wir haben noch einen Puffer“, ergänzt Christiane Morré. „Seitdem ich bei der Stadt arbeite, also seit 2008, hatten wir das noch nie.“

Dass im Rathaus erstmals keine Warteliste geführt wird, hängt natürlich mit der Neueröffnung des Kindergartens an der Elisabeth-Selbert-Straße in Dauelsen zusammen. Zurzeit ist das eindrucksvolle Gebäude aber noch fest in der Hand von Tief- und Trockenbauern, Fliesenlegern, Malern und Elektrikern.

Daniela Diercks zurzeit doppelt im Einsatz

Der Zeitplan ist eng, das weiß Lutz Brockmann, der die Devise „Daumen drücken“ ausgibt. In zwei Monaten soll das Lachen von Kindern durch die hohen Räume schallen. Und deren Aussehen wird auch die Handschrift von Daniela Diercks tragen.

Seitdem sie im Frühjahr die Zusage für den Posten der Kita-Leitung erhielt, ist Diercks quasi doppelt im Einsatz. Einerseits in der Außenstelle der Kita Dauelsen an der Grebenstraße, ihrem jetzigen Arbeitsplatz. Andererseits an oder besser für ihre neue Wirkungsstätte. So war die Erzieherin sowohl in die Zusammenstellung des Teams eingebunden, als auch in die Einrichtung der Räume.

„Ich bin für das Dezente“, sagt Daniela Diercks. Das wird sich in den Möbeln wiederfinden. Gemeinsam mit Kita-Fachberaterin Hilde Zimmermann suchte sie eine Ausstattung in Weiß und Naturholz aus. „Die Farbe kommt durch die Kinder“, fügt die 47-Jährige lachend hinzu.

Seit 26 Jahren als Erzieherin für die Stadt tätig

Als „spannend“ empfindet sie ihre neue Aufgabe, für die sie sich durch ihre jetzige Tätigkeit empfahl. Denn mit der Entscheidung, der Bendingbostelerin die Leitung der neuen Kita, der zweitgrößten unter städtischer Trägerschaft, zu übertragen, greift Verden auf eine versierte Kraft zurück.

Seit 26 Jahren steht die Erzieherin in Diensten der Stadt. Den Großteil, rund 16 Jahre, war sie in der Kita Dauelsen tätig, die letzten sechs Jahre als stellvertretende Leiterin. Nun, da die eigenen beiden Kinder groß genug sind, sei für sie der Zeitpunkt da gewesen, etwas Neues zu beginnen, „eine Chance, die ich nutzen wollte“.

Begehrter Leitungsposten

Der Reiz, diese schöne neue Kita leiten zur dürfen, war offenbar groß. „Es war schon eine beliebte Aufgabe“, deutet Brockmann an, dass es für diesen Posten einige Bewerber gab. Den Anforderungen gerecht zu werden, die heutzutage an eine Kita gestellt werden, nicht nur für die Kinder, sondern auch für deren Familien da zu sein, sie zu beraten, das traute man offenbar der Bendingbostelerin am meisten zu. Lutz Brockmann, an Daniela Diercks gerichtet: „Das werden Sie sicher mit Ihrer Lebenserfahrung füllen.“

Von Katrin Preuss

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