Deborah Woodson und der Gospelchor Verden geben Konzert 

„Happy“ war das Motto des Abends

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Deborah Woodson und ihre Gospelmates brachten die Kirche zum Kochen. 

Verden - Wenn der Gospelchor Verden auftritt, ist eine volle Kirche garantiert. Am Montagabend erwartete die Fans der mitreißenden christlichen Musik nun ein ganz besonderes Event. Gospelstar Deborah Woodson und ihre Gospelmates traten im Rahmen der „Black & White“- Tournee gemeinsam mit dem Verdener Chor in der Propsteikirche St. Josef auf. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz besetzt. Sogar die Kirchenbänke mussten verschoben werden, damit zusätzliche Stühle aufgestellt werden konnten.

Den Anfang des Konzertes bestritt der Gospelchor Verden allein. Schon beim ersten Song „Sanctuary“ eroberte der Chor die Herzen des Publikums im Sturm. Die 80 Sängerinnen und Sänger bewegten sich zur Musik und sprühten vor Begeisterung und Leidenschaft. Kein Wunder also, dass das erwartungsvolle Publikum sofort mitgerissen wurde.

Gospel sei Musik, die direkt ins Herz geht, sagte Chorleiter Gerd Voß. „Ihr werdet heute Abend mit hellerem Herzen nach Hause gehen“, versprach er dem Publikum. Der Chor gab dann alles, um die „Hütte heiß zu machen“ für Deborah Woodson und ihrer Band. Beim schwungvollen „Hallelujah, you´re worthy to be praised“ gingen die Zuhörer begeistert mit. Einen besonderen Moment gab es auch, als die junge Sängerin Johanna Röttger mit ihrer dunklen Soulstimme das Solo bei „People get ready“ sang. Nach den ruhigeren Stücken „In his Presence“ und „Still“ zog der Chor unter begeistertem Beifall mit „Chosen“ aus der Kirche aus.

Dann hieß es Bühne frei für Deborah Woodson. Die gebürtige US-Amerikanerin stammt aus Georgia, der Heimat des Gospels, und lebt heute in Köln. Zunächst stand sie allein auf der Bühne. Mit „Amazing Grace“ zog sie die Zuhörer mit ihrer Ausstrahlung und der kraftvollen, mehrere Oktaven umfassende Stimme, sofort in ihren Bann. Begleitet von ihren Gospelmates und zwei Keyboardern folgte das bekannte, aus ihrer Heimat stammende „Kumbaya my Lord“.

Gospel lebt von dem Kontakt mit dem Publikum. So ging auch Deborah Woodson durch die Reihen und forderte zum Mitsingen und Mitklatschen auf. Das brauchte sie nicht zweimal zu sagen. Bei „Hey Man“ und „Total Praise“ erfüllte ihre beeindruckende Stimme die ganze Kirche. Als mit einem Gospel-Medley mit Songs von Mahalia Jackson der erste Teil des Konzertes endete, standen nahezu alle auf und gingen begeistert mit.

Stark eröffnete Woodson nach der Pause mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Als sie dann „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ anstimmte, brachte sie die Kirche zum Kochen. „Thank you Lord“ mit einem deutschen Text und „He's got the whole world in his Hand“ waren weitere Highlights.

Bei „Down by the Riverside“ zog der Gospelchor erneut ein. Die letzten Songs wurden gemeinsam gesungen. Als „Happy“ erklang, konnte man dieses durchaus als Motto für den Abend verstehen. Bei „Ain't no Mountain high enough“ dirigierte Woodson den Chor sogar selbst. Zum Schluss gab es Standing Ovations vom Publikum. Der Chor entschloss sich mit „Joshua fit the Battle of Jericho“ zu einer spontanen Zugabe. „Nächstes Mal kommen wir wieder“, war mehr als einmal vom hingerissenen Publikum zu hören. 

ahk

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