News-Ticker zur Krise

Corona im Landkreis Verden: Patientenzahl rückläufig - Weniger Andrang beim Testzentrum

Ein über 80-Jähriger ist am Mittwoch an den Folgen des neuartigen Coronavirus verstorben. Die Zahl der an Covid-19-Erkrankten steigt auf 82 an. Der Zulauf zum Testzentrum in Verden nahm spürbar ab.

  • 82 Menschen bereits an Covid-19 erkrankt
  • Banken verzeichnen immer weniger Bargeldzahlungen
  • Corona-Verdacht? In diesem Artikel finden sie alle Fragen und Antworten zum Thema

Update, 2. April, 18.10 Uhr: Der Zulauf zum Testzentrum in Verden nahm im Laufe der Woche spürbar ab. „Am Montag haben wir noch 70 Proben genommen, wohl auch ein Nachklapp des Wochenendes, an den Folgetagen waren es dann jeweils 40 bis 50“, sagt Michael Schmitz von der Kassenärztlichen Vereinigung Verden. Zum Start des Testzentrums vor knapp drei Wochen versammelten sich noch 80 Menschen vor dem Gittertor nahe des Kreishauses.

Coronavirus im Landkreis Verden: Vereine und Unternehmen bieten Hilfe an

Update, 2. April, 17.10 Uhr: Schlechte Zeiten haben auch ihre guten Seiten. Scheinbar verloren gegangene Tugenden wie Hilfsbereitschaft und Solidarität feiern gerade eine Wiederauferstehung. So bieten beispielsweise heimische Vereine und Unternehmen älteren Menschen und anderen, die Unterstützung benötigen, während der Corona-Pandemie einen Einkaufs- und Lieferservice an.

Liefert im Auftrag des TBU: FSJler Leandro Bruns. 

So auch der FSJler Leandro Bruns vom TBU. Er erledigte bisher die Büroarbeit beim TBU und betreute eine Jugendmannschaft. Doch Corona und die Schutzmaßnahmen dagegen lassen in diesen Wochen weder das eine noch das andere zu. Also steht Leandro Bruns nun für den Einkaufsservice bereit. „Ich habe ja jetzt im Verein sonst nichts zu tun.“

Coronavirus im Landkreis Verden: 82 Corona-Infizierte gemeldet

Update, 2. April, 16 Uhr: Der Landkreis Verden hat die neuen Fallzahlen veröffentlicht. Somit sind am Donnerstag zwei weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Insgesamt wurde das neuartige Virus bei bereits 82 Personen nachgewiesen. Bei den Neuerkrankten handelt es sich um eine Frau und einen Mann. Eine Person kommt aus dem Südkreis, eine Person aus dem Nordkreis.

Von den 82 infizierten Personen sind inzwischen neun weitere Personen aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen worden. Insgesamt sind also laut Angaben des Landkreises 22 Covid-19-Erkrankte wieder gesund. Es befinden sich aktuell noch sechs Personen in stationärer Behandlung

[14:41] Marvin Köhnken

Eine Person hat eine Infizierung mit dem Coronavirus bis jetzt nicht überlebt

Coronavirus im Landkreis Verden: Wie funktioniert ein Testzentrum?

Update, 2. April, 15 Uhr: Haben Sie sich schonmal gefragt, wie ein Corona-Testzentrum funktioniert? Wie müssen die vor Ort testenden Personen gekleidet sein, was gilt es zu beachten? Wann müssen sie ihre Schutzausrüstung tragen? Wir waren für Sie vor Ort und haben mit dem Tropenmediziner Dr. Florian Steiner gesprochen. Was wir herausgefunden haben erfahren Sie im Video. 

Update, 2. April, 13.15 Uhr: Die Corona-Krise führt in der Region zu einem deutlichen Rückgang des Bargeldverkehrs. „Unsere Privatkunden nutzen verstärkt das kontaktlose Bezahlen“, sagt Dr. Beate Patolla von der Kreissparkasse Verden. Ähnlich äußert man sich bei den Volksbanken.

Künftig wird es sogar noch hygienischer gehen: Bisher konnten Beträge bis zu 25 Euro ohne PIN beglichen werden, doch dieses Limit soll jetzt heraufgesetzt werden. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Pflegedienste suchen nach Schutzausrüstung

Update, 2. April, 11.30 Uhr: Vom Homeoffice aus ist Pflege nicht möglich, auch in Zeiten der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus. Ohne Kontakt zu den Klienten kommen die Mitarbeiter der Pflegedienste nicht aus. Deshalb müssen sie wie die Kollegen in den Krankenhäusern auch in den Haushalten der Pflegebedürftigen besondere Vorsicht walten lassen.

Desinfektionsmittel, Mundschutz und Einweghandschuhe, so sieht Pflege in der Covid-19-Krise aus. Das aufrecht zu erhalten wird aber immer schwieriger. Auch die Pflegedienste, wie die „Awo ambulant“ in Verden suchen händeringend nach diesen Materialien, die teilweise zu Wucherpreisen angeboten werden.

Coronavirus im Landkreis Verden: Stiftung Waldheim muss sich abkapseln

Update, 2. April, 10.40 Uhr: Aufgrund der Corona-Krise muss sich eine Einrichtung der Stiftung Waldheim in Cluvenhagen komplett abkapseln. „Für die Menschen hier eine besondere Situation, die sie gemeinsam meistern, und zwar mit Erfolg, denn bislang hat sich niemand mit dem Coronavirus infiziert“, berichtet Katharina Englisch, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Waldheim-Gruppe.

Trotz dieser Umstellungen bemüht sich Englisch zusammen mit seinen Kollegen den Bewohnern weiterhin einen strukturierten Alltag sowie Kontakt zur Außenwelt und beispielsweise Bewerbungsgespräche über Skype zu ermöglichen

Coronavirus im Landkreis Verden: Serie zu Helden des Alltags

Update, 1. April, 18.30 Uhr: Die Corona-Krise stellt aktuell weltweit den Alltag vieler Menschen auf den Kopf. Abläufe ändern sich, der Mensch wird in seiner Bewegungsfreiheit eingegrenzt und muss sich komplett neu orientieren. Trotz all dieser Widrigkeiten gibt es Menschen, die ihre Gesundheit riskieren, um die Versorgung der Bevölkerung weiter aufrecht zu erhalten, die wir ihnen in einer Serie vorstellen. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Gesundheitsamt meldet ersten Todesfall

Update, 1. April, 17.25 Uhr: Ein über 80-jähriger Mann aus dem Nordkreis ist heute an den Folgen der Covid-19-Erkrankung in der Verdener Aller-Weser-Klinik verstorben. Das teilt Ulf Neumann vom Landkreis in einer Pressenotiz mit. Der Patient, der unter mehreren Vorerkrankungen litt, ist der erste Todesfall im Landkreis Verden im Zusammenhang mit dem Coronavirus. „Diese Nachricht macht uns tiefbetroffen. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen, denen ich mein tiefes Beileid aussprechen möchte“, so Landrat Peter Bohlmann.

Diese Nachricht zeige deutlich, wie ernst wir das Coronavirus nehmen müssen und wie wichtig es sei, den von Bund und Land ergangenen Einschränkungen Folge zu leisten. „Ich kann nur nochmal an alle Mitbürger appellieren, sich bewusst zu machen, wie wichtig es in diesen Tagen und Wochen ist, untereinander Abstand zu halten und unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum zu begrenzen. Dadurch helfen wir, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und gleichzeitig ältere und vorerkrankte Personen zu schützen“, so Bohlmann.

Der über 80-Jährige hatte laut Pressenotiz mehrere Vorerkrankungen gehabt. 

Das Gesundheitsamt des Landkreises meldet darüber hinaus sieben neue Fälle von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Infizierten im Landkreis auf 80. Bei den Neuinfizierten handelt es sich um vier Frauen und drei Männer, die alle aus dem Nordkreis stammen. Aus der häuslichen Quarantäne konnten aktuell keine weiteren Personen entlassen werden. Sechs Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung.

Coronavirus im Landkreis Verden: 

Update, 1. April, 15.35 Uhr: Förmlich in eine Geisterstadt hat das Coronavirus mittlerweile das Shopping-Center Dodenhof in Ottersberg. Im Zuge der staatlichen Anordnungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie hat das Posthausener Handelsunternehmen Dodenhof vor zwei Wochen die meisten Bereiche der Einkaufsstadt geschlossen.

Für wie lange, steht noch nicht fest. Dodenhof ist der größte Gewerbesteuerzahler in der Gemeinde und der größte Arbeitgeber in der Region: Etwa 1.200 Beschäftigte sind betroffen. Wir haben nachgefragt, wie das Posthausener Unternehmen mit der Krise und den wirtschaftlichen Folgen umgeht

Coronavirus im Landkreis Verden: Polizei warnt vor Betrügern mit Corona-Maschen

Update, 1. April, 14.50 Uhr: Die Corona-Krise bringt leider nicht nur die gute, hilfsbereite Seite der Menschen zum Vorschein, sondern manchmal auch eine böse, kriminelle. Insbesondere nutzen derzeit beispielsweise Betrüger die Unsicherheit anderer bezüglich der Verbreitung des Coronavirus für verschiedene Betrugsphänomene aus. Das nimmt die Polizeiinspektion Verden/Osterholz zum Anlass, jetzt einen Präventionshinweis herauszugeben. 

So habe laut Polizeibericht ein Mann aus dem Landkreis Verden bereits Mitte März Desinfektionsmittel im Wert von rund 55 Euro im Internet bestellt. Trotz der Überweisung des Geldes wurde die Ware bisher nicht geliefert. 

Am 24. März kam es bereits zu einem Polizeieinsatz bei der Aller-Weser-Klinik in Verden. 

Außerdem wurden aus dem Landkreis Osterholz zwei Vorfälle gemeldet, bei denen Betrüger über das Telefon versucht haben, an vertrauliche Daten ihrer Opfer zu kommen. Beide Male versuchten die Betrüger mithilfe einer Corona-Masche die Angst und Unsicherheit der Menschen auszunutzen. Derartige Vorfälle aus dem Landkreis Verden seien noch nicht bekannt. 

„Das Landeskriminalamt Niedersachsen beziehungsweise die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes empfehlen, keine vertraulichen Daten am Telefon, per E-Mail oder gegenüber fremden Personen an der Haustür weiterzugeben. Vor dem Öffnen von E-Mails sollte immer der Absender überprüft werden. Außerdem sollten Antivirenprogramme und Firewalls genutzt werden. Bei Käufen im Internet sollte immer auf korrekte Angaben im Impressum geachtet werden. Zudem wird ein Test auf das Virus erst nach Anraten eines Arztes durchgeführt", lautet die eindeutige Empfehlung der Polizei an alle Bürger.

Keine Infos über Telefon, E-Mail oder fremden Personen gegenüber herausgeben. So lautet der klare Appell der Polizei. 

Weiterhin bittet sie um die Mithilfe der Bürger: die, die selbst Anrufe oder E-Mails erhalten haben, sollen sich umgehend bei der Polizei melden. Dies ist zum Beispiel über die Online-Wache der Polizei Niedersachsen unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de oder telefonisch bei der örtlichen Polizeidienststelle in Verden unter der Telefonnummer 04231/8060 möglich.

Coronavirus im Landkreis Verden: Hinweis auf Twitter - kein Scherz

Darüber hinaus rät die Polizeieinspektion auf Twitter davon ab, Aprilscherze im Bezug auf das Coronavirus zu machen. Sie folgt dabei einer Empfehlung des Bundesministeriums für Gesundheit. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Nachfrage nach Kurzarbeit hat zugenommen

Update, 1. April, 12.45 Uhr: Trotz Corona-Pandemie ist im Landkreis Verden bei Weitem noch nicht von einem Shutdown die Rede: Handel und Gastronomie setzen verstärkt auf Außerhaus- oder Lieferangebote, der Bau boomt weiter und das Personenbeförderungsgewerbe wie die Verden-Walsroder Eisenbahn (VWE) mit ihrer Tochter Allerbus richtet sich auf die neuen Bedingungen ein. Zumindest so gut es eben mit Bordmitteln geht. 

Deshalb verwundert es auch nicht, dass die Agentur für Arbeit im zurückliegenden Monat noch keine nennenswerten Effekte der Corona-Pandemie auf dem Arbeitsmarkt beobachten konnte. Allerdings haben die Nachfragen von Unternehmen nach Kurzarbeit stark zugenommen.

Coronavirus im Landkreis Verden: Taxiunternehmen in der Krise 

Update, 1. April, 11.45 Uhr: Kaum ein Auto ist mehr auf den Straßen unterwegs, die Leute bleiben Zuhause, halten sich an die Verbote, die aufgrund der Corona-Krise erlassen wurden. Seit zwei Wochen bereitet das diversen Taxiunternehmen große Probleme. 

„Die Barzahler bleiben weg, und das reißt eine Lücke“, sagt Hartmut Kahrs, Mitinhaber des gleichnamigen Verdener Taxiunternehmens. Zwei weitere Verdener Taxiunternehmer sehen es genauso. Normalerweise steigen Geschäftskunden, Senioren und Reisende, die zum Flughafen wollen und von dort kommen, ein. Nachts nutzen Kneipengänger den Service. „Die Züge sind fast leer, es kommt niemand aus dem Bahnhof heraus."

Coronavirus im Landkreis Verden: Die aktuelle Lage in den Supermärkten

Update, 1. April, 10.30 Uhr: Bereits in der dritten Woche wird mittlerweile in den Supermärkten und Discountern unter Volldampf gearbeitet. Die Beschäftigten sind bis an die Grenzen ihrer körperlichen und seelischen Belastbarkeit gefordert. Im Gespräch berichtet  Dorota Domnik, stellvertretende Filialleiterin im Aldi Markt an der Bremer Straße im Landkreis Verden, wie sich die Situation in den Märkten verändert hat. 

Trotz aller Umstände würde sie nichts davon hören wollen, dass einige Menschen die Marktmitarbeiter als Helden in der Corona-Krise bezeichnen. „Helden, das sind für mich ganz andere Menschen“, sagt sie.

Coronavirus im Landkreis Verden: Heilpraktikerin bietet kostenloses Seelsorgetelefon

Update, 31. März, 18.15 Uhr: Als Heilpraktikerin für Psychotherapie bekommt die Verdenerin Peggy Kropp zurzeit sehr genau mit, was die Menschen in der Corona-Krise umtreibt. „Es ist eine besondere Herausforderung und Belastung.“ Nun möchte sie helfen. Darum bietet sie ab heute ein kostenloses Seelsorgetelefon an. 

Die freie Selbstbestimmung? Weg. Soziale Kontakte für den emotionalen Ausgleich? Auf ein Minimum reduziert. Stimulationen und neue Impulse durch Freizeitaktivitäten? Außer beim Sport kaum möglich. „Wir sind total eingeschränkt und setzen uns körperlichem Stress aus“, fasst Peggy Kropp zusammen, was gerade bei vielen passiere. Und die Psyche reagiere darauf.

Coronavirus im Landkreis Verden: Fallzahlen steigen massiv an

Update, 31. März, 15.55 Uhr: Einen massiven Anstieg bei den Corona-Fallzahlen verzeichnete am Dienstag der Landkreis Verden. An einem einzigen Tag stieg die Zahl von zuvor 58 bestätigten Covid-19-Infizierten auf 73 an. Das bedeutet im Vergleich zum Vortag eine Zunahme um 15 Fälle.

Von diesen 73 Personen wurde keine weitere aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Somit sind bis jetzt weiterhin insgesamt 13 Personen genesen. Es befinden sich aktuell sieben Personen in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken.

Innerhalb eines Tages wurden im Landkreis Verden 15 neue Coronafälle gemeldet. 

„Bei den Neuerkrankten handelt es sich um 7 Frauen und 8 Männer. 7 Personen kommen aus dem Südkreis, 8 Personen aus dem Nordkreis", informiert Ulf Neumann vom Landkreis in einer Pressenotiz.

Coronavirus im Landkreis Verden: Verdener Justizzentrum schließt Türen

Update, 31. März, 14.30 Uhr: Aufgrund der Corona-Krise schließt jetzt auch das Verdener Justizzentrum seine Türen. Bis Ostern ist außerdem nur noch eine Sitzung beim Strafgericht geplant. Die Besucherzahlen werden drastisch reduziert und mit einem Aushang im Eingangsbereich werden Besucher aufgefordert, die Dringlichkeit ihres Anliegens zu hinterfragen.

Leute, die trotzdem das Gebäude betreten müssen, werden aufgefordert, den Fahrstuhl zu nutzen sowie die allgemeinen Hygieneregeln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) einzuhalten. Ferner sollen demnächst Richter und Schöffen mithilfe von einer Plexiglasscheibe getrennt werden, damit sie nicht an separaten Tischen sitzen müssen. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Thedinghauser Landfrauen fertigen Schutzmasken

Update, 31. März, 13.30 Uhr: Erst seit wenigen Tagen fertigen die Thedinghauser Landfrauen Behelfs-Schutzmasken für Pflegedienste, Arztpraxen un Co. und trotzdem sind bereits 140 davon zusammengekommen. Heute werden die ersten Baumwollmasken an Pflegedienste, die Sozialstation und eine Emtinghauser Arztpraxis übergeben.

Eine besondere Herausforderung ist die Materialbeschaffung, da die entsprechenden Geschäfte geschlossen haben“, berichtet Ruth Brandt. Zumal sich nur Stoffe eignen, die bei 60 Grad gewaschen werden können, vorzugsweise Baumwolle.

Coronavirus im Landkreis Verden: 

Update, 31. März, 12.45 Uhr: Geschlossene Türen auf längere Zeit – wie sollen Verdener Geschäftsinhaber die Corona-Krise überstehen? Harald Nienaber, Vorsitzender des Kaufmännischen Vereins, und Angelika Revermann, im Rathaus zuständig für das Stadtmarketing, haben dazu eine Gutschein-Aktion entwickelt, die den Unternehmern helfen soll, durch die Krise zu kommen. 

Die Idee: Kunden kaufen jetzt Gutscheine und lösen sie zu einem späteren Zeitpunkt ein.

Coronavirus im Landkreis Verden: Allersymphonie und Domweih auf der Kippe

Update, 31. März, 12.15 Uhr: Ob die Verdener Domweih dieses Jahr stattfindet oder nicht, und was aus den damit zusammenhängenden Domspielen wird, bleibt weiterhin ungewiss. Außerdem ist die Stallgasse aus Kostengründen erst mal auf Eis gelegt worden und ob es wieder eine Allersymphonie geben wird, steht auch in den Sternen. 

Bernd Maas sollte eigentlich erneut als Störtebeker dabei sein.

Update, 31. März, 11.15 Uhr: Der erste analoge Sternenkinderkongress in Deutschland, der eigentlich am 18. April hätte stattfinden sollen, wurde jetzt aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Mehr als ein Jahr ehrenamtliche Arbeit haben die Mitglieder des Vereins Sterneneltern Achim laut eigenen Angaben in die Organisation der Veranstaltung gesteckt. 

„Manchmal kommt es anders als man denkt. Auch wir müssen unserer Fürsorgepflicht nachkommen“, erklärt Stefanie Gebers, erste Vorsitzende des Vereins. Der Verein habe ihr zufolge bereits einen neuen Termin mit der Stadthalle Verden koordiniert. „Wir verschieben den Kongress um ein Jahr."

Coronavirus im Landkreis Verden: Bauarbeiten am Klinik-Neubau gehen weiter

Update, 31. März, 10.30 Uhr: Auch wenn die Corona-Pandemie vielerorts für Stillstand sorgt, geht es doch an einigen Stellen weiter. So zum Beispiel auf der derzeit größten Baustelle, dem Klinik-Neubau in Verden. Nachdem an der Aller-Weser-Klinik zuerst das alte Treppenhaus abgerissen wurde, ist nun das neue Bettenhaus in Arbeit. 

Die Handwerker wahren den Abstand, der erforderliche Infektionsschutz sei gegeben, heißt es aus der Klinikleitung.

Trotz Corona laufen die Arbeiten an der größten Baustelle kreisweit unvermindert weiter, dem Klinik-Neubau in Verden. 

Update, 30. März, 17.15 Uhr: Die Corona-Krise stellt aktuell weltweit den Alltag vieler Menschen auf den Kopf. Abläufe ändern sich, der Mensch wird in seiner Bewegungsfreiheit eingegrenzt und muss sich komplett neu orientieren. Trotz all dieser Widrigkeiten gibt es Menschen, die ihre Gesundheit riskieren, um die Versorgung der Bevölkerung weiter aufrecht zu erhalten, die wir Ihnen in einer kleinen Serie vorstellen möchten.

Denn die Unabkömmlichkeit dieser stillen Helden des Alltags, wird nun vielen erst bewusst. Es zeigt sich, wie wichtig deren Jobs sind, um „den Laden weiter am Laufen zu halten“, auch in Krisenzeiten. Selbst für den letzten Zweifler sollte die Tragweite dieser Krise sichtbar werden, wenn man die Sicherheitsvorkehrungen an den Kassen der heimischen Märkte oder Geschäfte sieht.

Coronavirus im Landkreis Verden: Zehn weitere Fälle bestätigt

Update, 30. März, 16 Uhr: Seit Freitag, 27. März, ist die Zahl der Personen, die im Landkreis Verden bereits positiv auf das Coronavirus getestet wurden, um zehn Fälle gestiegen. Somit wurde bis jetzt bei insgesamt 58 Personen die Erkrankung Covid-19 nachgewiesen.

Von diesen 58 Personen sind inzwischen 13 Personen und somit vier mehr zum Stand am zurückliegenden Freitag, aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Es befinden sich aktuell sieben Covid-19-Fälle in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken

Bei den Neuerkrankten handelt es sich um eine Frau und neun Männer. „Alle zehn Personen kommen aus dem Nordkreis", informiert Ulf Neumann vom Landkreis Verden.

Coronavirus im Landkreis Verden: Aller-Weser von Resonanz überwältigt

Update, 30. März, 14 Uhr: Die Aller-Weser Kliniken sind überwältigt: Mehr als 200 Menschen sind dem Aufruf der Klinik gefolgt und haben sich als freiwillige Helfer in den Krankenhäusern Achim und Verden registrieren lassen. „Wir sind überwältigt von dieser Resonanz“, betont Verwaltungsdirektorin Daniela Aevermann.

Desinfektion ist in der Klinik und auch sonst sehr wichtig.

Die angedachten Aufgaben für die freiwilligen Helfer reichen vom hausinternen Hol- und Bringdienst, über Telefonate führen, Kopieren, Hilfe bei der administrativen Verwaltung, Reinigungstätigkeiten bis hin zur Essensverteilung. Sichergestellt ist, dass die Helfer nicht mitisolierten Corona-Patienten arbeiten.

Coronavirus im Landkreis Verden: Polizei verteilt Platzverweise

Update, 30. März, 13 Uhr: Laut einem Bericht der Polizeiinspektion Verden/Osterholz nutzten viele Menschen das gute Wetter am Freitag und Samstag, um sich gemeinsam  in der Öffentlichkeit zu treffen oder zusammen zu grillen - und das trotz bestehendem Kontaktverbot aufgrund der Corona-Pandemie. Auch Sport- und Spielplätze sowie eine Skateranlage seien, obwohl gesperrt, am Wochenende genutzt worden. 

Die meisten Personen hätten sich einsichtig gezeigt und ihre Treffen, nachdem sie von Einsatzkräften angesprochen wurden, umgehend beendet. Es seien aber auch Platzverweise ausgesprochen worden, schreibt die Polizei.

Update, 30. März, 11.30 Uhr: Ein Rezept für einen Bibelkuchen, personalisierte Briefe an die Konfirmanden, deren Konfirmation ausfällt, sowie Videogottesdienste zu Ostern und Karfreitag: Seit dem Ausbruch der Corona-Krise und dem damit verbundenen Kontaktverbot, hat die Kirche viele verschiedene Wege und Formen gefunden, trotz Ausgangsbeschränkungen mit den Menschen in Kontakt zu bleiben. 

Pastor Marko Stenzel berichtet im Gespräch darüber, wie sich seine Arbeit verändert hat und welche Lehren und neuen Chancen er aus der Krise ziehen kann. Stenzel: „Ich glaube nicht, dass Gott uns Corona geschickt hat, sondern dass Er uns aus dieser Krise führen wird.“

Coronavirus im Landkreis Verden: Reitställe und -vereine erstellen Stundenplan

Update, 30. März, 10.30 Uhr:  Die Coronakrise verändert alles. Alle gesellschaftlichen Bereiche sind betroffen. Auch auf Reitställe und Reitvereine im Landkreis Verden wirken sich die erlassenen Ausgangsbeschränkungen aus, um das schnelle Ausbreiten des Coronavirus einzudämmen.

So dürfen auf dem Hof Freese in Bassen- Klein Hollen im Landkreis Verden maximal zwei Personen gleichzeitig im Stall sein. Um dabei den Überblick zu behalten und dem Kontaktverbot gerecht zu werden, wurde ein Stundenplan erstellt. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Zahl der Abstriche geht zurück

Update, 29. März, 10.45 Uhr: Die Corona-Zwischenbilanz, die die Kassenärztliche Vereinigung aktuell vorlegt, zeigt eine kleine Tendenz auf. Die Zahl der Abstriche im Corona-Testzentrum Verden sei leicht rückläufig, sagt Geschäftsführer Michael Schmitz auf Nachfrage. Zu Beginn der Corona-Krise suchten 80 bis 90 Menschen pro Tag die Station auf, zu Wochenbeginn seien es noch 70 bis 80 gewesen, und auch diese Frequenz sei inzwischen „leicht rückläufig“. Für eine Entwarnung bestehe jedoch noch kein Anlass.

Im Landkreis Verden geht die Zahl der Corona-Abstriche zurück.

Update, 18.35 Uhr: Das Land Niedersachsen meldet für den Landkreis Verden am Samstag insgesamt 50 Infektionen mit dem Coronavirus. Das entspricht einem Plus von zwei Covid-19-Erkrankten zum Vortag.

Update, 28. März, 12.40 Uhr: Die Corona-Pandemie bringt viele in knifflige Situationen. Doch vor allem Kleinunternehmen fühlen sich angesichts der Krise vom Land im Stich gelassen. Zwar wurden bereits Fördermittel zugesagt, doch an die zu kommen, stellt sich mehr als schwierig heraus.

Coronavirus im Landkreis Verden: Fünfköpfige Familie berichtet über Alltag

Update, 27. März, 16.30 Uhr: Was der Ausfall von sowohl Schule als auch Kita für eine fünfköpfige Familie bedeuten kann, berichtet in einem Interview die Familie Apke aus Stedorf. Seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus hat sich ihr Alltag erheblich verändert. Doch allen Umständen zum Trotz können die Eltern Alina und Henrik Apke der krisenbedingten Situation auch etwas Positives abgewinnen.

Coronavirus im Landkreis Verden: 48 Corona-Fälle bestätigt

Update, 27. März, 15 Uhr: Die Anzahl der Covid-19-Infizierten steigt im Landkreis Verden weiter an. Mittlerweile sind insgesamt 48 Personen nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bedeutet im Vergleich zum Vortag eine Zunahme um ganze fünf Fälle.

Von diesen 48 Personen wurden drei weitere Personen und somit neun insgesamt aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Es befinden sich aktuell sechs Personen in stationärer Behandlung. Eine Person konnte bereits aus den Aller-Weser-Kliniken entlassen werden, dafür wurde eine andere eingewiesen.

Die Kliniken bereiten sich auf den Ernstfall vor.

„Bei den Neuerkrankten handelt es sich um drei Frauen und zwei Männer. Drei Personen kommen aus dem Südkreis, zwei Personen aus dem Nordkreis", informiert Ulf Neumann vom Landkreis.

Coronavirus im Landkreis Verden: Infrastruktur hält Druck stand

Update, 27. März, 14.40 Uhr: Trotz Corona-Pandemie hält die Infrastruktur kreisweit dem außergewöhnlichen Druck bisher stand. Verdener Einwohner hatten zwischenzeitlich beklagt, dass die Versorgung mit Briefen und Paketen hinterher hinke. Eine Nachfrage ergab, dass die Zustellung zurzeit problemlos verlaufe. 

Bei den Briefzustellern seien zwei Schichten gebildet, eine mit Start um 6.45 Uhr, eine zweite mit Start um 10 Uhr. Damit sei sichergestellt, dass im Falle einer Corona-Infektion eines Bediensteten und damit der Quarantäne seines ganzen Teams immer noch eine zweite Schicht zur Verfügung stehe.

Coronavirus im Landkreis Verden: Physiotherapiepraxen in der Krise

Update, 27. März, 12.45 Uhr: Trotz des Kontaktverbots und einem vorgegebenen Mindestabstand von zwei Metern haben viele Physiotherapiepraxen in Verden noch geöffnet. Was die Corona-Pandemie für sie bedeutet und wie sich die Mitarbeiter versuchen vor einer Infektion zu schützen, haben wir nachgefragt.

Coronavirus im Landkreis Verden: Drei Lazarette werden errichtet

Update, 27. März, 11 Uhr: Für die Aufnahme von leicht bis mittelschwer erkrankten Corona-Patienten werden derzeit an drei Standorten im Landkreis Lazarette in Containern und Sporthallen errichtet. Mit dieser Vorsichtsmaßnahme sollen die Krankenhäuser in Achim und Verden vor einem möglichen deutlichen Anstieg der Zahlen an Covid-19-Patienten geschützt werden.

Mit Betten, Matratzen und Trennwänden werden die Lazarette am Kreishaus, an der BBS und in Uphusen ausgestattet. 

Zu Behelfshäusern mit zusammen knapp 400 Betten werden das Containerdorf auf dem Nordparkplatz der Kreisverwaltung in Verden, die beiden Turnhallen der Verdener Berufsbildenden Schulen (BBS) sowie im Nordkreis die Turnhalle in Uphusen umgerüstet. Insgesamt rund 30 Einsatzkräfte und Aufbauhelfer vom Technischen Hilfswerk, Regionalbereich Verden, von der Kreisstraßenmeisterei sowie der Arbeit im Landkreis Verden (ALV) sind seit Anfang der Woche im Einsatz.

Coronavirus im Landkreis Verden: Notfallsitzung des Stadtrates

Update, 26. März, 21 Uhr: Die Bedenken überwogen, als der Verdener Stadtrat in einer eilig einberufenen Notsitzung gestern Abend seine Entscheidungsbefugnis an das in kleinerer Runde tagende zweithöchste Gremium der Stadt, den Verwaltungsausschuss, einstimmig übertrug. Die Stadt folge mit dieser Freigabe einer Empfehlung des Landes Niedersachsen.

Wichtig war auf der Sitzung außerdem die Organisation des Ganztagsschulbetriebes bis täglich 17 Uhr. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Parkplätze am Allerpark 

Update, 26. März, 17 Uhr: Fachausschusssitzungen sowie Ratsitzungen fallen allesamt der Corona-Pandemie zum Opfer.  Ganz zum Erliegen kommt die Verdener Stadtpolitik allerdings nicht. Der Verwaltungsausschuss konkretisierte jetzt die Planungen für den provisorischen Parkplatz auf dem Gelände der ehemaligen Kaufhalle. 

Das Ergebnis: Auf dem vorderen Bereich hin zum Allerpark werden Parkplätze eingerichtet, die mit Parkscheibe nutzbar sein werden, auf dem hinteren Bereich in Richtung altem Stadtwerke-Gelände entstehen Pendler-Parkplätze.

Coronavirus im Landkreis Verden: Senioren in Heimen leiden unter Besuchsverbot

Update, 26. März, 16.30 Uhr: Keine Familienfeiern, keine Besuche, kein Kontakt zur Außenwelt. Die Verbote, die aufgrund des neuartigen Coronavirus mittlerweile erlassen wurden schränken jeden in seinem privaten Umfeld ein. Am stärksten sind jedoch diejenigen von diesen Regelungen betroffen, die selbst zur Risikogruppe gehören. Insbesondere Bewohner von Seniorenheimen leiden beispielsweise unter dem Besuchsverbot. 

Nur Ärzte und Rettungsdienste haben jetzt noch Zutritt zum Heim. Eingesperrt sei dort aber trotzdem niemand, stellt die Heimleiterin Bettina Lange klar. „Wir können den Bewohnern nicht verbieten, nach draußen zu gehen. Das wäre Freiheitsberaubung.“ Kontaktpflege aber trotzdem jetzt nur noch über das Telefon und andere technische Geräte möglich.

Coronavirus im Landkreis Verden: Fallzahlen steigen stark an

Update, 26. März, 15.45 Uhr: Nachdem es am Mittwoch keinen neuen bestätigten Coronafall im Landkreis Verden gab, kamen am Donnerstag gleich sechs auf einmal dazu. Somit wurden bereits 43 Personen nachweislich positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. 

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Von diesen 43 Personen sind weiterhin sechs Personen aus der häuslichen Isolierung als genesen entlassen. Unverändert befinden sich ebenfalls sechs Personen weiterhin in den Aller-Weser-Kliniken in Verden und Achim. 

"Unter den sechs neuen Covid-19-Patienten sind zwei Männer und vier Frauen. Vier Personen kommen aus dem Südkreis, zwei aus dem Nordkreis", berichtet Ulf Neumann vom Landkreis Verden.

Coronavirus im Landkreis Verden: Infoartikel zu Fragen und Antworten

Update, 26. März, 14.50 Uhr: Wer denkt, dass er sich vielleicht mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben könnte, kann nicht ohne weiteres in ein Testzentrum fahren, um sich vor Ort auf das Virus testen zu lassen. Der erste Ansprechpartner ist und bleibt der eigene Hausarzt. Doch welche Symptome verursacht das Virus und an wen kann ich mich wenden, wenn mein Hausarzt gerade nicht zu erreichen ist? 

So sehr wie nie zuvor rücken nun digitale Kommunikationswege in den Mittelpunkt. Bei Verdacht auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus sollten sich Bürger aber zunächst immer telefonisch an ihren Hausarzt wenden. 

Auf diese und weitere Fragen rund um Covid-19 haben wir Antworten und Tipps in einem Infoartikel zum Coronavirus für den Landkreis Verden erstellt. 

Coronavirus im Landkreis Verden:Briefwahl für Ottersberger Bürgermeister 

Update, 26. März, 13 Uhr:  In der Corona-Krise wird die Ausnahme zur Regel. Das gilt auch und besonders für die Direktwahl des neuen hauptamtlichen Bürgermeisters der Gemeinde Ottersberg am 26. April. Denn wer am 1. Juli auf dem Chefsessel im Rathaus die Nachfolge von Horst Hofmann antritt, entscheiden die rund 10 .500 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger nicht wie gewöhnlich am Wahlsonntag an der Urne im Wahllokal, sondern allesamt und ausschließlich per Briefwahl

Der Gemeindewahlausschuss bestätigte jetzt die beiden eingereichten Wahlverschläge: Die CDU schickt Reiner Sterna ins Rennen und die Freie Grüne Bürgerliste Ottersberg (FGBO) Tim Willy Weber. Spätestens bis zum 5. April müssen die Wahlunterlagen Bruns zufolge bei den Wahlberechtigten im Briefkasten gelandet sein.

Coronavirus im Landkreis Verden: Polizei weist erneut auf Kontaktverbot hin

Update, 26. März, 11.30 Uhr: Wie die Polizeiinspektion Verden/Osterholz in einem Tweet auf Twitter berichtet, haben die Einsatzkräfte sowohl in Verden als auch in Achim innerhalb der letzten Tage festgestellt, dass die neuen Kontaktbeschränkungen bereits gut befolgt werden. 

Allerdings sei das leider nicht immer der Fall, weswegen sie nun einen erneuten Hinweis bezüglich er geltenden Verbote und Ausnahmen veröffentlicht, erneut unter dem Hashtag #wirbleibenzuhause mit einem klaren Appell an alle Bürger im Landkreis Verden.

Coronavirus im Landkreis Verden: Kliniken bereiten sich auf Ernstfall vor

Update, 26. März, 10.30 Uhr: Erstmals gibt es im Landkreis Verden keine neuen Coronavirus-Infektionsfälle. Bis Mittwochnachmittag blieb es bei 37 positiv getesteten Personen. Doch wie schnell sich das neuartige Virus ausbreiten kann, hat es andernorts bereits bewiesen. Darum kommt nun auch im Landkreis Verden die Frage auf: Sind die Aller-Weser-Kliniken in Verden und Achim überhaupt für den absoluten Ernstfall vorbereitet?

Desinfektion ist in der Klinik und auch sonst sehr wichtig.

„Alle planbaren Operationen sind verschoben worden. Deshalb verfügen wir derzeit sowohl räumlich als auch personell über genügend Kapazitäten“, beruhigt Dr. Stephan Sehrt, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Achim. Ein Teil der Corona-Patienten liege im Achimer Krankenhaus, die übrigen in Verden. 

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Update, 25. März, 17.15 Uhr: Im Landkreis Verden gibt es keine neuenCorona-Fälle. Das teilte der Landkreis am Mittwoch in einer Pressenotiz mit. Somit bleibt die Zahl der bestätigten Covid-19-Infizierten bei 37

Von den an Corona erkrankten Personen sind heute drei weitere, und damit insgesamt sechs Infizierte, wieder genesen und konnten somit aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden. Sechs Personen, und damit zwei mehr als gestern, befinden sich in stationärer Behandlung in Krankenhäusern. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Erste Gespräche zur Domweih 2020

Update, 25. März, 16.05 Uhr: Ob nun die Lätare-Spende in Verden oder die Osterwiesen in Bremen, eine Vielzahl großer Veranstaltungen wurde in ganz Niedersachsen aufgrund des Coronavirus bereits abgesagt. Und dass selbst wenn die Termine teilweise noch Wochen oder sogar Monate in der Zukunft liegen. Mit diesen Maßnahmen soll die Verbreitung des neuartigen Coronavirus verlangsamt werden.

Vor diesem Hintergrund werden nun auch erste Gespräche über die Domweih 2020 geführt. "Noch steht gar nichts fest. Weder, das sie abgesagt wird, noch, dass sie stattfindet", stellt Lena Albers von der Stadt auf Nachfrage klar. Dafür sei es noch zu früh. In zwei bis drei Wochen wisse man vielleicht mehr, aber das sei ebenfalls noch nicht sicher. 

Domweih: Eröffnung und Umzug am Samstag

Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
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Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
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Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preu ß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
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Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katri n Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
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Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß

Dieses Jahr ist der Start der Domweih mit dem traditionellen Umzug auf Sonnabend, den 6. Juni terminiert. Zu Grabe getragen wird sie dann voraussichtlich am 11. Juni. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Besorgte Mutter kritisiert Verharmlosung

Update, 25. März, 13.15 Uhr: Eine besorgte Ottersberger Mutter kritisiert die Verharmlosung von dem neuartigen Coronavirus scharf. Und das gleich aus mehreren Gründen: Einerseits geht ihr das Verbreiten seniorenfeindlichen Denkens von insbesondere jungen Leuten gehörig gegen den Strich, andererseits macht sie sich Sorgen um ihren Sohn Sam,der unter dem Down-Syndrom leidet und somit ebenfalls zur Risikogruppe gehört. 

Darum schließt sie sich in den Sozialen Netzwerken einem Beitrag an und bittet in freundlichen Worten, das Virus nicht zu verharmlosen, „bloß weil es für dich harmlos ist“ und dass sich die Leute an die „Ausgangsregelungen halten, damit die Maßnahmen bald greifen“.

Coronavirus im Landkreis Verden: Verdener Kauflete stellen sich Krise

Update, 25. März, 11.30 Uhr: Not macht erfinderisch: Viele Verdener Kaufleute und Einzelhändler haben ihre Geschäfte für den Kundenverkehr geschlossen. Die meisten weisen in ihren Schaufenstern nun auf die Möglichkeit hin, dass Kunden Waren per Telefon oder E-Mail bestellen und sich gegen Rechnung nach Hause liefern lassen können.

Aber auch andere Alternativen, wie beispielsweise eine „Corona-Klappe“ oder ein Außentresen, können diejenigen, deren Weg trotz Kontaktverbot noch durch die Verdener Innenstadt führt, entdecken. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Kein Einlass ohne Einkaufswagen in Supermärkte

Update, 25. März, 10.30 Uhr: Viele Supermärkte im Landkreis Verden haben sich mittlerweile auf das Kontaktverbot und die damit verbundenen neuen Regeln eingestellt, die am Wochenende von Bund und Ländern beschlossen wurden. So dürfen die Kunden nur noch mit einem Einkaufswagen den Laden betreten. Damit soll sichergestellt werden, dass die Menschen im Geschäft jederzeit den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zueinander wahren können. 

Verhaltensmaßregeln: An diesem Schild beim Rewe-Markte kommt niemand vorbei.

Darüber hinaus sollen an den Kassen Plexiglasschutzscheiben installiert werden, doch die lassen auf sich warten – wegen der großen Nachfrage.

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Update, 24. März, 15.30 Uhr: Im Landkreis Verden gibt es 37 laborbestätigte Coronavirus-Fälle. Das teilt der Landkreis am Dienstag in einer Pressenotiz mit. Neben den neuen Infektionen sind außerdem erstmals drei Covid-19-Patienten inzwischen wieder genesen und aus der häuslichen Quarantäne entlassen.

Coronavirus im Landkreis Verden: Polizeieinsatz am Krankenhaus

Update, 24. März, 14.40 Uhr: Wie die Polizeiinspektion Verden/Osterholz in einer Pressenotiz mitteilt, kam es am Dienstagvormittag zu einem Polizeieinsatz im Bereich der Aller-Weser-Klinik in Verden. Ein Mann habe gegenüber dem Krankenhaus den Besuch eines Patienten durch mehrere Familienangehörige angekündigt, obwohl in der Klinik zurzeit grundsätzlich ein Besuchsverbot besteht, heißt es in der Mitteilung.  Durch die Polizei wurde daraufhin präventiv Kontakt zu der entsprechenden Familie aufgenommen. Zu Vorfällen oder Auseinandersetzungen an der Klinik sei es aber nicht gekommen.

Für den Einsatz am Krankenhaus trugen die Polizisten Schutzanzüge. 

Während des Einsatzes sei die Polizei vor dem Hintergrund der aktuellenCorona-Krise vorsorglich mit einer Schutzausstattung bekleidet vor Ort gewesen, um sich auf ein mögliches Betreten der Klinik vorzubereiten sowie einer Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken, berichtet die Polizeiinspektion Verden/Osterholz abschließend. 

Update, 24. März, 14 Uhr: Auf die Produktion von Schutzmasken während der Corona-Krise hat sich jetzt die Fischerhuder „flinke Nadel“, die im Ortskern eine Nähschule und Änderungsschneiderei betreibt, umgestellt. Somit repariert die Inhaberin Kristine Harjes seit Kurzem keine Jeans mehr, sondern stellt ihre Arbeit auf die Produktion von selbst genähtem Mund- und Nasenschutz um. Einerseits sei sowohl der Bedarf da, und andererseits sei ein selbst genähter, mehrlagiger Mundschutz, der alle paar Stunden gewechselt und bei 95 Grad gewaschen werden kann, besser ist als gar keiner, so die Bekleidungsingenieurin.

Coronavirus im Landkreis Verden: Sicherung der Steganlage unter erschwerten Bedingungen

Update, 24. März, 11.30 Uhr: Drei Mitglieder des WSV Dörverden führten jetzt eine dringend notwendige Sicherungsmaßnahme an der Steganlage in Dörverden durch. Doch in Zeiten von Corona erwies sich der Sicherheitseinsatz nicht gerade als leichtes Unterfangen. So durften sich die Vereinsmitglieder in erster Linie auf keinen Fall zu nahe kommen. „Wir können aber nicht warten, sonst driftet der Steg möglicherweise in Richtung Weserwehr ab“, sagte Schneider.

Mit einer Hilfskonstruktion stabilisierten die Mitglieder zunächst einmal den Stegbereich. 

Die Mitglieder sind darauf eingestellt, dass die Bootssaison 2020 ins Wasser fallen wird. „Das hat sich erledigt, weil man nichts planen kann. Das Anschippern fällt aus und die Boote bleiben im Winterlager“, so die drei Freizeitskipper in Hinsicht auf die Corona-Krise

Coronavirus im Landkreis Verden: Nachbarschaftshilfe eingerichtet

Update, 24. März, 11 Uhr: In Verden ist es ruhig geworden. Geschäfte, Restaurants und Cafés sind geschlossen, die Schulhöfe liegen verwaist und auf den Spielplätzen ist nichts los. Nur in Supermärkten, Discountern und Drogerien trifft man Menschen, überwiegend jüngere. Um die Versorgung der Älteren und derjenigen, die zur Corona-Risikogruppe gehören, sicherzustellen, haben nun diverse Ehrenamtliche und soziale Dienste Nachbarschaftshilfen und ähnliche Angebote eingerichtet

Der DRK-Kreisverband Verden erweitert sein Angebot und hat einen Lebensmittel-Bringdienst eingerichtet. „In unseren Ortsverbänden halten Betreuer telefonischen Kontakt zu Mitgliedern, von denen sie wissen, dass sie Hilfe benötigen. Doch dieser Kontakt wird immer gepflegt – nicht nur in Zeiten des Coronavirus“, erläutert beispielsweise Cornelia Czapp, Vorsitzende des SoVD-Kreisverbands Verden. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Baumärkte schließen Türen für Privatkunden

Update, 23. März, 18 Uhr: Alle Baumärkte im Landkreis Verden habenab heute (Montag) für private Kunden geschlossen. "Nur noch gewerbliche Kunden können bei uns einkaufen. Für einen Aufpreis liefern wir ab heute auch alle Bestellungen aus", informiert beispielsweise eine Mitarbeiterin des Haugebaumarkts in Verden-Hönisch. 

Bei Leymann Baustoffe sei dies nur mit einem Kundenkonto möglich. "Unter Vorlage eines entsprechenden Nachweises können aber weiterhin gewerbliche Kunden einkaufen", so eine Angestellte. Für die gelten weiterhin die normalen Öffnungszeiten. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Sechs neue Corona-Fälle

Update, 23. März, 16 Uhr: Wie der Landkreis Verden am Montag in einer Pressenotiz mitteilt, gibt es seit Freitag, 20. März, als das letzte Mal Zahlen veröffentlicht wurden, sechs neue Corona-Fälle. Somit steigt die Zahl der Infizierten von 27 auf 33 an. Das Land Niederachsen meldet außerdem weitere Todesfälle.

Mittlerweile gibt es 33 bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis Verden. 

Zwei der an Covid-19-Erkrankte n wurden bis jetzt in Kliniken untergebracht, um ihren Zustand zu beobachten. Weiterhin bleibt ein Großteil der Coronafälle Rückkehrer. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Schuhplus Dörverden kauft für Risikogruppe ein

Update, 23. März, 14 Uhr: Älteren und Erkrankten sowie denjenigen, die zur Corona-Risikogruppe gehören, schnell und unbürokratisch helfen, das haben sich jetzt die Übergrößen-Spezialisten von Schuhplus Dörverden auf die Fahne geschrieben. „Wir können nicht Gemeinsamkeit gutklingend predigen, jedoch regungslos zusehen oder abwarten, bis es ein anderer macht. Viele Menschen brauchen jetzt schlichtweg Hilfe. Wir erledigen fortan für Hilfebedürfte in Dörverden die Einkäufe zur Grundversorgung, damit eben diese Risikogruppen zum eigenen Schutz zuhause bleiben können“, so der Firmengründer, Kay Zimmer. "Regionale Unternehmen stehen in einer gesellschaftlichen wie sozialen Verantwortung, aktive Hilfe zu leisten", erläutert Kompagnon Georg Mahn.

Schuhplus-Chefs Georg Mahn (links) und Kay Zimmer (rechts) versorgen ab sofort mit ihrem Team die Hilfebedürftigen in der Gemeinde.

Mahn und Zimmer betonen indes, die Sicherheit der Mitarbeiter stehe bei dem Projekt an erster Stelle. Das schuhplus-Team startete den Versorgungsbetrieb am Freitag, 20. März, auf zunächst unbestimmte Laufzeit. Alle Bestellungen werden ab sofort montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr telefonisch unter der 04234 / 8909080 entgegengenommen. Die Auslieferung erfolgt tagesaktuell von 13 bis 16 Uhr.

Coronavirus im Landkreis Verden: Lätare-Spende findet dezentral statt

Update, 23. März, 11 Uhr: Eigentlich hätte heute alles ganz anders sein sollen. Die Straßen nicht so still und leer, die Stimmung nicht so gedrückt und angespannt. Eigentlich hätte heute, am 23. März, die alljährliche Verdener Lätare-Spende im Namen des Seeräubers Klaus Störtebeker stattfinden sollen. Doch daraus wird nichts, die Veranstaltung, zu der eigentlich hunderte Menschen aus Nah und Fern in die Allerstadt strömen, wurde bereits vor zwei Wochen wegen des Coronavirus abgesagt. 

Bernd Maas sollte eigentlich erneut als Störtebeker dabei sein.

Doch selbst wenn Störtebeker, der seit vielen Jahren von Bernd Maas (Foto) verkörpert wird, nicht das Spektakel auf dem Rathausplatz anleitet, so bleibt doch der Grundgedanke der eigentlichen Spende erhalten. "Die Erfüllung des Vermächtnis Störtebekers durch die Verteilung von Brot und Heringen wird dezentral erfolgen. Somit werden heute 100 Brote und eine Menge Schokoladenheringe bei der Verdener Tafel verteilt", informiert Lena Albers von der Tourist-Information. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Neue Zahlen vom Sonntag

Update, 22. März, 15.15 Uhr: Das Landesgesundheitsamt Niedersachsen hat neue Zahlen am Sonntag gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Verden auf 27 Fälle (plus 1). Landesweit sind innerhalb eines Tages 134 neue Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 gemeldet worden.

Coronavirus im Landkreis Verden: Lutz Brockmann wendet sich an Bürger

Update, 13.15 Uhr: Verdens Bürgermeister Lutz Brockmann richtet sich in Zeiten der Corona-Krise mit einem Schreiben an alle Bürger. Er ruft dazu auf, Zuhause zu bleiben, um Risikogruppen vor einer Ansteckung zu schützen - oder zumindest zwei Meter Abstand zueinander zu halten.

Update, 22. März, 10.25 Uhr: Das Tierheim Verden-Walle macht wegen der Corona-Pandemie dicht. Bis auf Weiteres muss es die Pforten für den Publikumsverkehr schließen. 

Das Tierheim Verden-Walle schließt bis auf Weiteres.

Janina Grube, stellvertretende Leiterin, nennt den schlüssigen Grund: „Eine mögliche Ansteckung unserer wenigen Mitarbeiter könnte die Versorgung unserer Tiere maßgeblich gefährden.“ Dennoch bleibe die Einrichtung im Einsatz - allerdings nur nach telefonischer Absprache.

Corona im Landkreis Verden: Neue Zahlen zur Epidemie öffentlich

Update, 16.20 Uhr: Das Niedersächsische Gesundheitsamt hat am Samstagmorgen neue Zahlen zur Coronavirus-Epidemie veröffentlicht. Demnach haben sich im Landkreis Verden inzwischen 26 Personen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Das ist ein leichtes Plus von zwei Fällen im Vergleich zu den Zahlen des Landkreises vom späten Freitagnachmittag. (jdw)

Update, 21. März, 11.50 Uhr: Zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie hat der Landkreis Verden weitere Verfügungen erlassen. So dürfen zu Versammlungen maximal noch zehn Personen zusammenkommen. Zuvor waren noch 50 Personen pro Versammlung erlaubt. Es gelte die Verbreitung des Erregers Sars-CoV-2 zu verlangsamen. Denn die Kliniken im Landkreis seien auf eine Vielzahl von schweren und schwersten Krankheitsverläufen nicht vorbereitet, erklärte Landrat Peter Bohlmann. (jdw)

Corona im Landkreis Verden: Neue Fallzahlen veröffentlicht

Update, 20. März, 15.30 Uhr: Weiterhin steigt die Anzahl derCorona-Fälle im Landkreis Verden. Mittlerweile gibt es 24 Menschen, größtenteils Rückkehrer aus Ski-Gebieten, die sich mit Covid-19 infiziert haben. Da der Landkreis aber noch mit weiter steigenden Fallzahlen rechnet, wurden nun die Versammlungsregelungen verschärft. 

Corona im Landkreis Verden: Polizei twittert zur aktuellen Lage

Die Corona-Krise hält für alle Berufsfelder neue Herausforderungen bereit und fordert sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. Der Alltag muss den Umständen entsprechend angepasst und teilweise sogar komplett umgekrempelt werden. Von diesen Entwicklungen ist auch die Polizei nicht ausgeschlossen. 

Die Polizei informierte Passanten auf dem Wochenmarkt - mit Sicherheitsabstand versteht sich. 

Um die Öffentlichkeit darüber zu informieren, wie die Polizeiinspektion Verden/Osterholz mit dem Coronavirus umgeht, wurde am Freitag ein Interview mit Kriminaldirektor Uwe Jordan, Leiter der Polizeiinspektion, veröffentlicht. 

Mit den Hashtags #sicherfürdich #stayathome #wirbleibenzuhause twitterte die Polizei und forderte die Bürger ganz klar dazu auf, Zuhause zu bleiben. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Hotline völlig überlastet

Update, 20. März, 14.30 Uhr: „Ich habe gesundheitliche Probleme. Ist es da nicht besser, vorsichtshalber einen Corona-Test durchzuführen?“ Es sind Fragen wie diese, die vermutlich aktuell viele Menschen in Hinsicht auf die Corona-Krise beschäftigen. Unter anderem laufen diese Fragen auf der Hotline des Landkreises Verden (Telefon 04231/158778) auf. Und zwar nicht nur einige wenige, sondern hunderte pro Tag. An sechs Telefonen stehen Mitarbeiter nonstop zur Verfügung. 

„Wir spüren hier die Sorgen und Ängste der Menschen, die vielen Facetten dieser Sorgen“, sagt Reiner Heemsoth. Eigentlich verantwortet er die Verwaltung von Gesundheits- und Veterinäramt der Kreisverwaltung, jetzt kümmert er sich um die Corona-Hotline. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Rekordtief bei Dieselpreisen

Viele können sich wahrscheinlich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann sie das letzte Mal für unter einem Euro tanken waren. Diese Erinnerung, die für die meisten eher an einen Traum grenzt, wird gerade zu Zeiten des Coronavirus wieder Realität: An mehreren Tankstellen im Landkreis gab es vor wenigen Tagen Diesel. Und das für 99 Cent. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Testzentrum legt Bilanz vor

Update, 20. März, 11.30 Uhr:  Das Corona-Testzentrum auf dem Gelände der Kreisverwaltung hat eine erste Bilanz vorgelegt. „Wir verzeichnen zwischen 80 und 90 Probanden pro Tag“, sagt Michael Schmitz von der federführenden Kassenärztlichen Vereinigung Verden. Aufgrund dieser hohen Auslastung werde bereits über eine Erweiterung des Betriebs über die Nachmittagsstunden hinaus angedacht. 

Im Corona-Testzentrum des Landkreises Verden öffnet sich einmal mehr die Stahlgittertür. 80 bis 90 Personen werden im Schnitt pro Tag hereingebeten, heißt es aus der Kassenärztlichen Vereinigung.

In einigen Fällen hätten Personen das Testzentrum bereits aufgesucht, ohne vorher den Umweg über den Hausarzt zu machen, wurden aber allesamt am Eingang abgewiesen. Michael Schmitz: „Erst zum Hausarzt. Der regelt alles.“

Coronavirus im Landkreis Verden: Ergebnis zur Erkrankung lässt auf sich warten

Bis jetzt mussten knapp fünf Prozent der auf den neuartigen Coronavirus getesteten Personen anschließend mit dem Ergebnis einer Bestätigung leben. Doch diese Bestätigung lässt mittlerweile immer länger auf sich warten: Wohingegen vor wenigen Tagen ein Ergebnis aus den Speziallaboren nach rund zehn Stunden vorlag, müssen sich Corona-Verdachtsfälle mittlerweile auf eine mindestens 24-stündige Wartezeit einstellen. 

Coronavirus im Landkreis Verden: 22 laborbestätigte Fälle 

Update, 19. März, 15 Uhr: Wie der Landkreis Verden am Donnerstag in einer Pressenotiz mitteilt, gibt es zwei weitere laborbestätigte Coronavirus-Fälle. Bei beiden handelt es sich um Männer mittleren Alters: einer ist aus dem Südkreis und Rückkehrer aus einem Ski-Gebiet, der andere ist aus dem Nordkreis und eine Kontaktperson eines bestätigten Falles. Beide Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Somit steigt die Anzahl der Personen, die nachweislich positiv auf dasCoronavirus getestet wurden, auf 22 an. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Volksbank und Sparkasse schließen Geschäftsstellen

Außerdem werden die Geschäftsstellen der Volksbank Aller-Weser in Kirchlinteln, Thedinghausen, Dörverden, Eystrup und Asendorf ab Montag, 23. März, präventiv geschlossen. Das teilt die Bank in einer Pressenotiz mit.  „Die Gesundheit der Mitglieder, Kunden und unserer Mitarbeiter hat in der aktuellen Lage höchste Priorität“, so die Vorstände der Volksbank Aller-Weser.  

„Der SB-Bereich mit den Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern bleibt für die Bargeldversorgung geöffnet. Die Berater sind telefonisch während der üblichen Servicezeiten unter Telefon 04251/8280 erreichbar", so die Volksbank weiter. 

Auch die Sparkasse besetzt einige ihrer Geschäftsstellen nicht mehr. Dazu gehören: Riede, Morsum, Dodenhof, Bassen, Dauelsen, Kirchlinteln, Baden und Bierden. "Wir hoffen auf das Verständnis unserer Kunden. Wir haben uns zu diesem Schritt aus Gründen der Vorsorge und Verantwortung entschlossen, es gibt keinen Verdachtsfall", begründet die Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Verden Silke Korthals die Entscheidung.

Coronavirus im Landkreis Verden breitet sich aus

Erstmeldung 19. März: Abstand halten, die Öffentlichkeit meiden, Husten- und Schnupfenetikette beachten: So lautet seit Wochen der klare Appell der Bundesregierung. Doch trotz aller Vorsicht ist das neuartige Coronavirus im Landkreis Verden angekommen. 

Mit einem ersten Verdachtsfall in Achim fing die Epidemie an. Doch der anfängliche Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus in der Aller-Weser-Klinik in Achim bestätigte sich nicht. Sechs Wochen dauerte die Ruhe vor dem Sturm an, bis es dann am 10. März den ersten bestätigten Corona-Infizierten im Landkreis Verden gab. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Sicherheitsdienst eingeführt

Mittlerweile stieg die Gesamtzahl der kreisweiten, bestätigten Covid-19-Fälle auf 20 Patienten an. Erstmals musste sich am Mittwoch ein Betroffener ins Krankenhaus begeben. Gleichzeitig konkretisiert die Kreisverwaltung die Maßnahmen für Restaurants, Hotels und Pensionen, die nun größtenteils ihre Türen schließen müssen. Gewerbetreibende klagen inzwischen über massive finanzielle Einbußen und der Baumarkt in Hönisch hat einen Sicherheitsdienst eingeführt

Das Gesundheitsamt des Landkreises Verden ist mittlerweile mit der Anzahl der Anrufe ausgelastet. 

Zu Beginn der Woche mussten ebenfalls alle Kindergärten und Schulen schließen. Darum ermittelt die Kreisverwaltung zur Zeit, wie mit der Notbetreuung für Berufe aus der kritischen Infrastruktur umzugehen sei und wann das Angebt starten könne. 

Rubriklistenbild: © Heinrich Kracke

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