News-Ticker zur Krise

Corona im Kreis Verden: Polizei löst Grüppchen-Bildung im Verdener Allerpark auf

Coronavirus im Kreis Verden: Polizei greift im Verdener Allerpark durch. Beamte lösen Jugendgruppen auf und ermitteln gegen Betreiber einer Shisha-Bar.

  • Amtsärztin besorgt: Zahl der Corona-Patienten nimmt spürbar zu
  • Landkreis Verden meldet 169 bestätigte Corona-Fälle 
  • Wir haben einen Überblick zu den Corona-Hilfsangeboten im Kreis für Sie erstellt
  • Corona-Verdacht? In diesem Artikel finden sie alle Fragen und Antworten zum Thema

Update, 3. Juni: Wie der Landkreis Verden in einer Pressenotiz mitteilt, ist die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis seit Freitag um fünf Personen gestiegen. Somit gibt es jetzt 169 laborbestätigte Corona-Fälle. 142 Covid-19-Patienten sind inzwischen wieder genesen und aus der häuslichen Quarantäne entlassen worden. Es befinden sich aktuell noch vier Personen in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken. 

Coronavirus im Kreis Verden: Polizei löst Gruppen im Allerpark auf

Update, 31. Mai: Von Mindestabstand in der Corona-Krise hatten diese Gruppen im Allerpark in Verden nichts gehört. Mehrfach musste die Polizei in der Nacht zu Sonntag im Park an der Reeperbahn in Verden eingreifen, weil sich Jugendliche nicht an die Abstandsregeln hielten. In einem Fall rauchte ein Grüppchen in Ruhe Shisha, heißt es von der Polizei. Die Beamten lassen nun den Landkreis prüfen, ob Ordnungswidrigkeiten vorlagen. Gegen den Betreiber einer Shisha-Bar wird geprüft, ob sein Lieferdienst unzulässig war.

Update, 30. Mai: Bedingt durch Corona beginnt die diesjährige Fahrradsaison beim Radfahrverein (RV) Etelsen verspätet – und mit einer Schulung in den aktuellen Regeln „Fahrradfahren in den Zeiten von Corona“.

Coronavirus im Kreis Verden: Umsatz von Alkohol steigt

Um satte 30 Prozent hat sich der Umsatz von Wein und klaren Spirituosen während der Corona-Krise erhöht, sagt Heike Gronewold, Leiterin der Fachstelle Sucht im Kirchenkreis Verden. Marktforscher hätten außerdem eine erhöhte Nutzung von Messengerdiensten wie Whatsapp sowie von PC-Spielen und Videos festgestellt. Der Konsum von Süßigkeiten sei seit Ausbruch der Pandemie auf ein zweistelliges Plus gewachsen, zitiert Gronewold die Statistik weiter. „Auf sich selbst zurückgeworfen zu sein in unsicheren Zeiten ist nicht leicht für Menschen. In solchen Situationen ist oft eine Erhöhung beziehungsweise Verstärkung des Konsums sichtbar“, weiß die Suchttherapeutin.

Coronavirus im Kreis Verden: 800 Menschen in Hartz IV

Immer mehr Lockerungen, gleichzeitig ein Anstieg bei den bestätigten Fälle und dann das Pfingstwochenende mit einer voraussichtlichen Ausflugswelle vor der Tür: Der Landkreis Verden steht in Sachen Corona-Krise am Scheideweg. Gleichzeitig wurden erste Erhebungen zur finanziellen Situation in den Privathaushalten bekannt: Die Zahl der Hartz-IV-Empfänger stieg kreisweit um zwölf Prozent.

Update, 29. Mai, 17.15 Uhr: Die Zahl der Corona-Patienten nimmt kreisweit nach einer Niedrigphase Ende April spürbar zu. Als Ursache gelten die Lockerungen, die in vielen Bereichen Einzug gehalten haben. Gleichzeitig wächst der Kreis der unter Quarantäne gestellten Menschen.

Sie sei sehr in Sorge, sagt Amtsärztin Jutta Dreyer. Wachsende Patientenzahlen im Krankenhaus, zuweilen richtige Schübe von Neuerkrankungen, aufwändigeres Durchleuchten der Infektionsketten und dann auch noch lebhafte Diskussionen mit Quarantäne-Kandidaten: Die Lockerungen haben zu neuen Risiken geführt. Und zu erheblichem Mehraufwand. „Bisher saßen acht Mitarbeiter an den Telefonen. Das reicht nicht mehr“, sagt die Leiterin des Verdener Gesundheitsamtes. Sie müsse das Personal aufstocken.

Das Telefon von Jutta Dreyer und ihrem Team steht nicht still.

Update, 29. Mai, 15.30 Uhr: Wie die Polizeiinspektion Verden/Osterholz in einer Pressenotiz mitteilt, werden die Einsatzkräfte auch am bevorstehenden Pfingstwochenende ganz besonders auf die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen achten. Weiterhin drohen denjenigen, die sich nicht an die Corona-Regeln halten hohe Geldbußen

Update, 29. Mai, 14.10 Uhr: Im Landkreis Verden hat es erneut eine Neu-Infektion mit dem Coronavirus gegeben. Die Zahl der insgesamt an Covid-19 Erkrankten im Kreisgebiet steigt damit auf 164. Bei der Neuerkrankten handelt es sich um eine Frau aus dem Nordkreis. Die Zahl der Patienten, die stationär in den Aller-Weser-Kliniken aufgenommen wurden, bleibt weiterhin bei fünf. Die Anzahl der akut Infizierten steigt auf nunmehr 23 Fälle. Von den 164 infizierten Personen sind inzwischen 138 Personen aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Bislang sind zwei Personen bis jetzt an einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben.

Coronavirus im Landkreis Verden:  Verdener Eisenbahnfreunde sagen Pfingstfahrt ab

Update. 29. Mai, 12.15 Uhr: Aufgrund der Auflagen zum Schutz vor dem Coronavirus müssen die Verdener Eisenbahnfreunde (VEF) die für Pfingstmontag geplante Fahrt absagen. „Auch die Besuchsmöglichkeit der Stemmer Wassermühle entfällt an diesem Tag“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Die Wiederaufnahme des Fahrbetriebs sei abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie.

Arbeit haben die ehrenamtlichen Eisenbahnfreunde dennoch genug. Ihr Hauptaugenmerk in Sachen Wartung und Pflege liege gegenwärtig auf dem Personenwagen Nr. 3, der mit Baujahr 1910 genauso so alt wie die Museumszugstrecke sei und über die bei Fahrgästen beliebten offenen Einstiegsbühnen verfüge. Er wird, soweit derzeit möglich, grundlegend restauriert: Vieles könne dabei in Heimarbeit oder durch Fachbetriebe verrichtet werden, sodass die Museumsbahner zuversichtlich sind, den Wagen im Herbst wieder in Betrieb nehmen zu können.

Da dem Verein momentan die Fahrgeldeinnahmen fehlen, sind sie auf Spenden und andere Einnahmen angewiesen. Wer sich für die Geschichte der Kleinbahn interessiert und die VEF unterstützen möchte, kann dies zum Beispiel durch den Erwerb des Buchs über die Kleinbahn Verden-Walsrode tun. Über www.kleinbahnexpress.de ist es für 8,90 Euro zuzüglich Versand erhältlich.

Coronavirus im Landkreis Verden: Wasserski-Anlage Wakegarden startet in Saison

Update, 29. Mai, 10.50 Uhr: Die mobile Wasserski-Anlage Wakegarden Oyten startet bereits an diesem Wochenende in die Saison – „in kleiner Runde“ und unter Beachtung der Corona-Hygieneregeln, sagt Ron Reimers, Betreiber des Wakegarden mit Standorten in Otterndorf und Oyten. Laut Reimers beschränkt sich das Angebot zunächst auf Wasserski und Stand-Up-Paddling. „Wir fahren das langsam wieder hoch“, so Reimers. „Es ist ja eine nie gekannte Situation, die wir jetzt haben“, spielt er auf die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Unsicherheiten an.

Stand-Up-Paddling ist ab Samstag auch wieder möglich.

Eine offizielle Genehmigung habe auch der Landkreis Verden nach Prüfung vor Ort erteilt. Dabei ging es insbesondere um die Möglichkeit, beim Wassersport die Corona-Hygienebestimmungen einhalten zu können.

Coronavirus im Landkreis Verden: Schüler positiv getestet, Gymnasium schließt

Update, 28. Mai, 18.15 Uhr: Eigentlich ging der Betrieb in den Schulen gerade erst wieder los, da schließt ein Gymnasium in Ottersberg seine Pforten auch schon wieder, denn: Ein Schüler wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Seit heute ist die Schule bis auf Weiteres geschlossen. Damit soll eine mögliche Ausbreitung des Virus verhindert werden.

Der positiv getestete Schüler befand sich nach Worten von Amtsärztin Jutta Dreyer wegen eines Corona-Verdachtsfalls in der Familie sowieso bereits seit mehreren Tagen in häuslicher Quarantäne. Zu Beginn des schulischen Neustarts der Jahrgänge 9 und 10 am Ottersberger Gymnasium hatte er aber zwei Tage die Schule besucht und könnte dabei unwissentlich das Virus schon übertragen haben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Finanzämter öffnen nach Pfingsten

Update, 28. Mai, 17.30 Uhr: Bis einschließlich heute waren die niedersächsischen Finanzämter im Zuge der Coronavirus-Bekämpfung für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Mit Blick auf die rückläufigen Infektionszahlen hat die Landesregierung inzwischen den Stufenplan „Neuer Alltag in Niedersachsen“ vorgelegt. Bestehende Einschränkungen sollen Schritt für Schritt abgebaut werden. Ab dem 2. Juni ist auch das Finanzamt Verden wieder für den allgemeinen Besucherverkehr geöffnet. Folgende Vorsichtsmaßnahmen sind dabei zu beachten, teilt die Behörde in einem Schreiben mit:

• Personen, die Symptome einer Covid-19-Infektion aufweisen oder Kontakt zu infizierten Personen hatten, ist der Zutritt zu den Dienstgebäuden nicht gestattet.

• Während des Aufenthalts im Finanzamt ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

• Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten.

Es wird darauf hingewiesen, dass mit einem deutlich erhöhten Besucheraufkommen in den Finanzämtern zu rechen sein wird, wodurch es zu längeren Wartezeiten kommen kann. Für viele steuerliche Angelegenheiten ist der Gang zum Finanzamt allerdings gar nicht mehr erforderlich. Über das von der deutschen Steuerverwaltung betriebene Online-Portal „Mein ELSTER“ (www.elster.de) können viele Anliegen von zu Hause aus abgewickelt werden. Die Kontaktdaten stehen auf der Internetseite des Landesamtes für Steuern Niedersachsen zur Verfügung (www.lstn.niedersachsen.de/steuer/finanzaemter/finanzaemter-in-niedersachsen-66958.html).

Coronavirus im Landkreis Verden: Fünf Personen weiterhin in stationärer Behandlung

Update, 28. Mai, 16 Uhr: Insgesamt sind laut Informationen des Gesundheitsamtes bisher 163 im Landkreis Verden an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Das bedeutet im Vergleich zum Vortag eine Zunahme um drei Fälle. Die auf das Virus positiv getesteten Personen sind drei Frauen aus dem Nordkreis.

Von den 163 infizierten Personen sind inzwischen zwei weitere und somit 138 Personen insgesamt aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen worden. 23 sind aktuell noch akut infiziert. Weiterhin befinden sich derzeit fünf Personen in stationärer Behandlung. Bislang sind zwei Person verstorben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Bürgerbusse rollen wieder 

Update, 28. Mai, 14.45 Uhr:

Die Bürgerbusse im Landkreis Verden fahren wieder. In einer Telefonkonferenz haben die fünf Vereine aus Achim, Kirchlinteln, Ottersberg, Oyten und Thedinghausen beschlossen, ihren Betrieb nach Pfingsten, am Dienstag, 2. Juni, wieder aufzunehmen. Damit geht eine knapp zehnwöchige Betriebsruhe, bedingt durch die Corona-Pandemie, zuende.

Fahrplanänderungen seien nicht vorgesehen, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Vereine. Dafür habe sich in den Fahrzeugen etwas geändert. Dort seien Infektions-Schutzvorrichtungen für die Fahrerinnen und Fahrer eingebaut worden. Außerdem erarbeiteten die Vereine Hygienepläne. Sie sehen unter anderem die regelmäßige Desinfektion von Haltegriffen und Stangen vor. Die Fahrer würden vor dem Neustart über die Hygienepläne sowie über die aktuellen Bestimmungen und Verhaltensmaßnahmen informiert, teilen die Vereine mit.

Im Bürgerbus aus Kirchlinteln wurde ein Spuckschutz eingebaut.

Fahrgäste müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Darüber hinaus werden sie gebeten, das Geld für die Fahrkarten, wenn möglich, abgezählt bereit zu halten und bei der Sitzplatzwahl, soweit machbar, die Mindestabstände einzuhalten. Sofern erforderlich, finden sich weitergehende Informationen auf den jeweiligen Internet-Seiten der Bürgerbus-Vereine.

Coronavirus im Landkreis Verden: Fragen und Antworten rund um das Virus

Update, 28. Mai, 13.30 Uhr: Wer denkt, dass er sich vielleicht mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben könnte, kann nicht ohne Weiteres in ein Testzentrum fahren, um sich auf das Virus testen zu lassen. Der erste Ansprechpartner ist und bleibt der eigene Hausarzt.

Doch welche Symptome verursacht das Virus und an wen kann ich mich wenden, wenn mein Hausarzt gerade nicht zu erreichen ist? Auf diese und weitere Fragen rund um Covid-19 haben wir Antworten und Tipps in einem Infoartikel zum Coronavirus für den Landkreis Verden erstellt.

Coronavirus im Landkreis Verden: Die Corona-Krise sinnvoll nutzen

Update, 28. Mai, 12.30 Uhr: Mit Geschäftigkeit trotzt das Team vom Tagungshaus Drübberholz dem coronabedingten betrieblichen Stillstand. Trotz Krisenzeit wird drinnen renoviert und draußen gewerkelt. Obwohl im Tagungshaus seit Wochen nahezu sämtliche Aktivitäten still stehen, sind die Drübberholzer fleißig bei der Arbeit. Ende des Monats sollen die Renovierungsarbeiten überwiegend fertig sein, verbunden mit der Hoffnung, dass im Zuge der Lockerungsmaßnahmen auch der Betrieb im Drübberholz unter Auflagen wieder startet.

Coronavirus im Landkreis Verden: Dank für den Einsatz der Mitarbeiter im Seniorenheim

Update, 28. Mai, 11 Uhr: Mit 399 Kinotickets haben sich jetzt die Zonta-Damen für ihre besondere Leistung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Seniorenheimen in Verden während der Corona-Krise bedankt.

Jede Verdener Senioreneinrichtung hat besonders strenge Bestimmungen festgelegt, um das Virus von ihren Bewohnern fernzuhalten. Auch für die Wohltäterinnen vom Zonta-Club blieben die Türen der Einrichtungen geschlossen. So mussten sie mit Kinobetreiberin Kim Müscher die Gutscheine für einen amüsanten Filmabend den Einrichtungsleitungen und Personalvertretungen vor den Türen übergeben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Vier Neuinfektionen gemeldet

Update, 27. Mai, 17.15 Uhr: Im Landkreis Verden wurden am Mittwochnachmittag gleich vier Neu-Infektion mit dem Coronavirus gemeldet. Bei den Neuerkrankten handelt es sich um eine Frau und drei Männer aus dem Nordkreis. Gleichzeitig ist die Zahl der akut Infizierten auf nunmehr 22 Corona-Fälle gestiegen. Die Zahl der Gesamt-Infizierten liegt jetzt bei 160, die der Genesenen bei 136.

Die Zahl der Corona-Patienten, die aufgrund eines schwereren Infektionsverlaufs stationär in den Aller-Weser-Kliniken in Verden und Achim behandelt werden müssen, ist auf fünf Personen angestiegen. Bislang sind zwei Person verstorben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Ritter Rost Magic Park hat eröffnet

Update, 27. Mai, 13 Uhr: Einen gelungen Start in die verspätete Saison legte gestern, Dienstag, der Ritter Rost Magic Park in Verden hin. Viele Menschen, besonders Familien mit Kindern, nutzen das schöne Wetter um den Park zu besuchen. Seit März musste die Anlage, so wie alle anderen Freizeitparks auch, aufgrund der Corona-Pandemie schließen.

Seit Dienstag hat der Ritter Rost Magic Park Verden wieder geöffnet. 

Obwohl der Park bis gestern noch für die Öffentlichkeit gesperrt war, herrsche bereits seit zwei Wochen hinter den Kulissen Hochbetrieb. „Wir konnten erst relativ spät mit den Vorbereitungen für die Eröffnung beginnen, da wir bis letzte Woche überhaupt keine Planungssicherheit hatten. Innerhalb dieser kurzen Zeit haben wir überall dort, wo Wartesituationen entstehen können, Markierungen angebracht,an den Fahrgeschäften Desinfektionsmittelspender aufgestellt und Hinweisschilder aufgebaut.“

Coronavirus im Landkreis Verden: Fitnessstudios öffnen wieder

Update, 26. Mai. 11.50 Uhr: Die Corona-Pfunde können purzeln, denn endlich dürfen auch die Verdener Fitnessstudios wieder öffnen. Zwei Monate hatten die Studios geschlossen. Doch wie überall sonst, wo sich die Türen für Besucher wieder öffnen, ist nichts wie vorher und es gelten strenge Auflagen und Hygienevorschriften. So dürfen zum Beispiel Umkleidekabinen, Duschen oder, wo vorhanden, Saunen nicht benutzt werden

Und weil für jeden Gast mindestens sieben Quadratmeter Platz berechnet werden müssen, wird peinlichst darauf geachtet, dass nicht ein Sportler zu viel hineinkommt. Gezählt wird über Mitgliedsausweise, die beim Einlass gescannt werden. 

Schon am Eingang werden Verhaltensmaßregeln von Sven Heinze und Domenik Bartholdt erläutert.

Coronavirus im Landkreis Verden: Burgbad in Langwedel bleibt geschlossen

Update, 26. Mai, 10.40 Uhr: Seit Montag hat des Verdener Verwell wieder geöffnet und bietet seinen Badegästen die Möglichkeit, ein paar Runden im kühlen Nass auf der Außenanlage zu drehen - unter strengen Auflagen und Hygienevorschriften versteht sich. Allerdings ist trotz der durch das Land Niedersachsen beschlossenen Lockerungen das beliebte Burgbad in Langwedel noch zu – und das wird es auf absehbare Zeit auch so bleiben. 

Das habe gleich mehrere Gründe wie Ordnungsamtsleiter Frank-Peter Adam jetzt berichtet. Vor Ende Juni werde man sich aus dem Langwedeler Rathaus sicher nicht über einen möglichen Öffnungstermin äußern können.

Coronavirus im Landkreis Verden: Wirtschaft leidet unter Corona

Update, 25. Mai, 16.30 Uhr: Die Stimmung in der Wirtschaft ist nicht gut. Auch im Landkreis Verden kämpfen viele Betriebe in Handel, Handwerk und Industrie mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Schließungen, Auftragseinbrüche und Verzögerungen bei den Zulieferern sorgen auch im Kreisgebiet dafür, dass die Corona-Krise droht, zu einer wirtschaftlichen zu werden.

Auf dem Arbeitsmarkt ist die Corona-Krise schon vor Wochen angekommen. Im Amtsgericht stapeln sich aber noch keine Insolvenzanmeldungen. Das allerdings ist kein Hinweis auf die solide Lage in den Betrieben, sondern einfach ein Element des milliardenschweren Rettungsschirms, den die Bundesregierung über dem Wirtschaftsraum in der Republik aufgespannt hat. „Die Insolvenzantragspflicht ist bis September aufgeschoben“, stellte der Sprecher des Gerichts, Richter Jörg Dreher, klar. Deshalb gebe es bislang keine Hinweise auf Auswirkungen auf die Betriebe. Doch der zeitweise Shutdown wird in Gastronomie, Tourismus oder Logistik kaum ohne Wirkung bleiben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Fünf Neuinfektionen und Personen in den AWK

Update, 25. Mai, 15 Uhr: Wie der Landkreis Verden in einer Pressenotiz mitteilt, haben sich fünf weitere Personen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Somit ist die Zahl der bisher festgestellten Infektionen auf 155 Personen angestiegen. Bei den Neuerkrankten handelt es sich um eine Frau aus dem Südkreis sowie um weitere zwei Frauen und zwei Männer aus dem Nordkreis.

Von den 155 infizierten Personen sind inzwischen 135 Personen und somit fünf weitere im Vergleich zum Freitag, aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen worden. Es befinden sich derzeit zwei weitere und somit fünf Personen insgesamt in stationärer Behandlung. Bislang sind zwei Person verstorben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Bilderaktion statt Domweih 2020 - Aufruf

Update, 25. Mai, 14 Uhr: Seit Mitte April steht nun schon fest, dass es keine Domweih 2020 geben wird. Ein Schlag ins Gesicht für sowohl all die Betreiber von Fahrgeschäften und Zelten oder die Anbieter von  Getränken und Speisen, als auch für sämtliche Verdener, die dem traditionellen Volksfest entgegengefiebert hatten. Was jetzt bleibt, ist die Möglichkeit, in Erinnerungen zu schwelgen und sich an vergangene Domfeiern zu erinnner und sich dazu Fotos anzuschauen. 

Und wie schön wäre es da, wenn Sie als Leser diese Erinnerungen mit anderen Lesern teilen würden. Als kleines Trostpflaster. Das kann zwar die Domweih nicht ersetzen, lindert aber vielleicht ein wenig den Schmerz und schürt die Vorfreude auf das Fest im kommenden Jahr. Die Verdener Aller-Zeitung startet daher einen Aufruf, Fotos von den vergangenen Domweihen an die Redaktion zu schicken. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Landrat kritisiert neue Verordnung scharf

Update, 25. Mai, 12 Uhr: Ab heute tritt die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen in Kraft. An der übt jetzt der Landrat Peter Bohlmann allerdings scharfe Kritik: „Hatte die erste Verordnung des Landes vom 27. März noch zwei Seiten, waren es bei der vierten, drei Wochen später, schon fünf Seiten. Ab dem 8. Mai waren es neun Seiten. Und die jetzt nur im Entwurf vorliegende und ab Montag geltende Verordnung hat zwanzig Seiten einschließlich aller Bezugnahmen auf ihre Vorgänger-Verordnungen.“ Darin seien alle Einzelfälle, die in den letzten Wochen zu Problemen geführt hatten, aufgenommen worden. 

Landrat Peter Bohlammn kritisiert die neue, 20 Seiten lange Corona-Verordnung scharf. 

Die dadurch entstehende Unübersichtlichkeit gefährde inzwischen die Akzeptanz in der Bevölkerung. Bohlmann: „In der Krisensteuerung ist jetzt ein Kurswechsel dringend erforderlich.“

Coronavirus im Landkreis Verden: Senioren- und Pflegeeinrichtung lockert Regeln

Update, 25. Mai, 11 Uhr: Die Senioren- und Pflegeeinrichtung Haus am Hesterberg in Dörverden lockert ihre Corona-Regeln: So dürfen seit Kurzem Angehörige, beziehungsweise eine zuvor zu benennende feste Kontaktperson, unter strengen Auflagen das Haus wieder betreten. Zwar mit Maske und Mindestabstand und, wenn die Witterung es erlaube, möglichst im Freien, aber immerhin von Angesicht zu Angesicht.

Einige Treffen hätte schon stattgefunden, berichtet die stellvertretende Einrichtungsleiterin Sabine Putz, doch oft Stelle die Verständigung zwischen den Personen ein Problem dar. „Nicht wenige unserer Bewohner sind schwerhörig. Und weil die Masken beim Sprechen einen Teil der Laute verschlucken, ging es bei den Treffen manchmal recht laut und überaus gestenreich zu“, schmunzelt Putz.

Coronavirus im Landkreis Verden: Verwell öffnet Teile des Freibades 

Update, 22. Mai, 18 Uhr: Vor knapp acht Wochen musste das Verdener Verwell aufgrund der Corona-Krise seine Türen für sämtliche Besucher schließen. Am 25. Mai darf das Erlebnisbad wieder öffnen - und das unter strengen Auflagen. Vorerst wird nur die Außenanlage sowie ein Teil des Freibades geöffnet. Wann die Becken im Hallenbad befüllt und die Sauna wieder aufgeheizt werden darf, ist noch unklar.

Update, 22. Mai, 17 Uhr: Die Einsatzkräfte zeigen sich zufrieden: Lediglich einige wenige Verstöße stellt die Polizei im Landkreis Verden am vergangenen Vatertag, gegen die Corona-Regeln fest.  Am Abend fielen dann mehr Personen auf. „Insgesamt aber ein erfreulich geringes Aufkommen“, sagt Polizei-Pressesprecherin Sarah Humbach.

Gerade in den Abendstunden erreichten die Beamten beispielsweise Beschwerden über Ruhestörungen. In Otterstedt wurden kurz nach Mitternacht am See vier Personen an einem Lagerfeuer angetroffen und in Verden erhielt die Polizei gegen 20 Uhr Kenntnis von einer Gruppe junger Personen, die auf einem Sportplatz zusammen Fußball spielten. Die Personen wurden kontrolliert und Platzverweise ausgesprochen. In Thedinghausen mussten an der Weser ebenfalls mehrere Personen auf die Abstandsregelungen hingewiesen werden.

Einsatzkräfte der Polizei sprechen Platzverweise aus

In Verden wurden am frühen Abend zudem fünf Personen aus vier verschiedenen Haushalten angetroffen, die zusammen auf einer Parkbank saßen. Darüber hinaus mussten in Dörverden mit fünf Jugendlichen, die gemeinsam an einem Feuer an der Weser saßen, ein deutliches Gespräch geführt werden. Außerdem wurden sie umgehend zum Löschen des Feuers aufgefordert.

Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren leitete die Polizei in Achim ein, nachdem sich vier Personen entgegen der städtischen Regelungen im Rathauspark aufgehalten und alkoholische Getränke konsumiert hatten.

Coronavirus im Landkreis Verden: Magic Park eröffnet kommende Woche

Update, 22. Mai, 16 Uhr: Der Ritter Rost Magic Park Verden darf am kommenden Montag, 25. Mai, seine Türen wieder für Besucher öffnen. Natürlich nur unter Auflagen und strengen Hygienevorschriften. Dazu hat der Park jetzt auf Facebook einen Regelkatalog erstellt, der die Besuch darüber aufklärt, auf was sie alles zu achten haben, wenn sie den Magic Park betreten. So gibt es beispielsweise eine Desinfektionspflicht beim Betreten des Parks sowie eine Mundschutzpflicht in allen Gebäuden, in allen Wartesituationen, bei Ansammlungen an den Märchen oder bei Aufführungen und in Attraktionen, sofern angeschlagen. 

Aus Ritter Rosts Brutzel Butze strömt wieder täglich der Duft von Grillhähnchen, Currywurst und Pommes. Nach einer mehrwöchigen Schließung darf der Park am kommenden Montag wieder öffnen. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Drei Infizierte in stationärer Behandlung

Update, 22. Mai, 14.30 Uhr: Zwei weitere Personen sind laut Informationen des Landkreises Verden an Corona erkrankt. Somit haben sich bisher 150 Personen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Bei den Neuerkrankten handelt es sich um zwei weibliche Personen aus dem Nordkreis. 

Von den 150 infizierten Personen sind inzwischen eine weitere und somit 130 Personen aus derhäuslichen Quarantäne als genesen entlassen worden. Mittlerweile befinden sich drei Personen in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken, das entspricht einer mehr seit Mittwoch. Bislang sind zwei Person verstorben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Bassener Dorfmuseum bietet online Bildergalerie

Update, 22. Mai, 13.30 Uhr: Zumindest online kann das Bassener Dorfmuseum nun wieder im übertragenden Sinne seine Türen für interessierte Besucher öffnen, oder vielmehr, die digitale Bildergalerie. Mit mehr als 110 eingestellten Fotos von den ungezählten Exponaten gewährt Barning einen Einblick in das Innenleben des Dorfmuseums – zu sehen unter www.blockshuus.de auf der Homepage des Dorfgemeinschaftsvereins.

Auch im Juni bleibt das Dorfmuseum wegen der Corona-Krise noch geschlossen – ob das für den 5. Juli geplante und wegen der Früchte-Schlemmerei sehr beliebte Erdbeerfest samt Treckerfahren stattfinden kann, ist noch offen.

Update, 22. Mai, 12.20 Uhr: Der Dehoga-Kreisverband im Landkreis Verden bietet derzeit Corona-Schulungen für Gastronomen an. Die sollen dazu dienen, um Unsicherheiten und Ängste auszuräumen sowie einen Überblick über die zahlreichen Auflagen und gesetzlichen Vorgaben verschaffen. 

Zur richtigen Umsetzung der coronabedingten Auflagen bietet der Dehoga-Kreisverband Schulungen an. „Alle sind bemüht, alles richtig zu machen“, hat Coach Anke Giesges dabei festgestellt.

Fünf Minuten, nachdem der Bezirksverband Stade per E-Mail Betriebe über diesen Service informiert hatte, habe schon ihr Telefon geklingelt, berichtet Anke Giesges. Seitdem ist die Hotelfachfrau mit Zusatzausbildung reichlich unterwegs gewesen, nicht nur im Landkreis Verden. Auch Restaurant- und Hotelbetreiber in der Region Rotenburg und in Cuxhaven baten sie um Unterstützung.

Coronavirus im Landkreis Verden: 30 Jahr Gospelchor - alle Veranstaltungen abgesagt

Update, 22. Mai, 11.20 Uhr: Seit mittlerweile 30 Jahren musizieren die Mitglieder des Gospelchors Etelsen nun schon zusammen. „So vieles hatten sich Chor und Chorleiter für dieses Jubiläumsjahr ausgedacht und vorgenommen“, so Bernhard Probst für den Gospelchor. Gäste für Gemeinschaftskonzerte waren eingeladen worden, ein großes Sommerfest hatte der Chorbeirat, der sich um die organisatorischen Abläufe rund um den Chor kümmert, durchgeplant.

Doch diese und auch alle anderen geplanten Veranstaltungen des Chores sind abgesagt - wegen des Coronavirus: Geburtstag mit allem Drum und Dran wird erst im Jahr 2021 gefeiert.

Coronavirus im Landkreis Verden: Neue Infektionszahlen veröffentlicht

Update, 20. Mai, 19.30 Uhr: Der Landkreis Verden hat neue Infektionszahlen veröffentlicht. Vier weitere Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Somit haben sich insgesamt 148 Personen bereits mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. 

129 Covid-19-Patienten sind inzwischen wieder genesen und aus der häuslichen Quarantäne entlassen worden. Es befinden sich aktuell zwei Personen in stationärer Behandlung, zwei andere sind verstorben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Was ist an Himmelfahrt erlaubt?

Update, 20. Mai, 11.30 Uhr: Große Gruppen auf Fahrradtour, Bierwagen und Grillevents, vielerorts auch Fußgruppen mit Bollerwagen – das gängige Bild vergangener „Vatertage“ wird es am kommenden Donnerstag, dem Himmelfahrtstag, in diesem Jahr nicht geben. 

Wegen der Coronakrise sind die sonst üblichen Bräuche zu dieser Zeit des Jahres untersagt. Aus diesem Grund haben vor Kurzem Polizei und Landkreis bereits massive Kontrollen auf Einhaltung der Abstandsregeln angekündigt. Wer diese missachtet, dem drohen unter anderem hohe Bußgelder. Wir haben einen Überblick über das, was verboten und das, was erlaubt ist erstellt.

Coronavirus im Landkreis Verden: Aurokino am Magic Park eröffnet

Update, 19. Mai, 18 Uhr: Spannung, Spaß und vor allem Abwechslung, das gibt es seit Samstag auf dem Parkplatz des Verdener Magic Parks. Denn die Schaustellerfamilien Renoldi und Greier bieten in Kooperation mit dem Verdener Kino „Cine City“ dort nun ein Autokino an. Auf einer Fläche von 23,5 mal 10 Meter flimmern die Filme, befestigt an gestapelten Containern. Derzeit die„größte Leinwand Norddeutschlands“, sagt der Schneverdinger.

Laut Greier ist Platz für 320 Autos. „Tickets können ausnahmslos online und nur im Vorverkauf erworben werden. Ein Verkauf von Eintrittskarten am Autokino findet nicht statt“, betonen die Veranstalter. Möglich ist dies laut Greier über www.cine-city.de oder www.xxl-autokino.de. Die Tickets werden zu Hause ausgedruckt oder auf dem Handy gespeichert. Bei der Einfahrt ins Gelände werden diese von Mitarbeitern durch die geschlossene Fensterscheibe gescannt.

Coronavirus im Landkreis Verden: Verdener Einzelandel bedankt sich bei Kunden

Update, 19. Mai, 16.30 Uhr: Bei seinen Kunden für die Treue in Zeiten der Corona-Krise möchte sich der Verdener Einzelhandel ab Mittwoch, 20. Mai, mit Danke-Schön-Gewinnwochen bedanken. Denn trotz des Lockdowns seien die neu entwickelten Vertriebswege wie Abhol- und Lieferservices oder neuen Onlineshops zahlreich genutzt worden.

Die Aktion ähnelt den traditionellen Weihnachtsgewinnwochen, die schon Jahrzehnte ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit sind. „Warum nicht aus gegebenem Anlass erneut die Sammelleidenschaft wecken?“, fragten sich die Organisatoren Aike-Simone Ensink und der Vorsitzende des Kaufmännischen Vereins, Harald Nienaber, und setzen die Sonderaktion kurzfristig um.

Coronavirus im Landkreis Verden: Zehn Personen noch akut infiziert

Update, 19. Mai, 15 Uhr: Wie der Landkreis Verden am Dienstagmittag mitteilt, konnten jetzt ganze fünf Personen auf einmal, nachdem sie sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatten, aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden. Folglich sind nur noch zehn Personen akut mit Covid-19 infiziert, zwei davon befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken

163 Personen haben sich im Landkreis Verden bereits mit dem Coronavirus infiziert.

Insgesamt 144 Personen wurden bis heute nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet. Das bedeutet im Vergleich zum Vortag eine Zunahme um einen Fall. Bei dem Neuerkrankten handelt es sich um eine männliche Person aus dem Nordkreis. Zwei Personen sind schon vor mehreren Wochen an den Folgen einer Erkrankung mit Sars-Cov-2 gestorben. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Landrat wendet sich mit Appell an Bürger

Update, 19. Mai, 13 Uhr: Die Region steht in der Corona-Pandemie vor einer nächsten Belastungsprobe. Für Himmelfahrt und das kommende Wochenende kündigen Polizei und Landkreis bereits massiv Kontrollen auf Einhaltung der Abstandsregeln an. Hohe Bußgelder drohen. 

Trotz derallmählich rückläufigen Corona-Zahlen ist von vorsichtiger Entwarnung keine Spur. „Abstandhalten bleibt die mit Abstand wichtigste Maßnahme zum Schutz vor einer Coronavirus-Infektion“, sagt etwa Landrat Peter Bohlmann. Das gelte besonders auch für den Himmelfahrtstag. „Gruppen dürfen nicht gemeinsam unterwegs sein.“

Coronavirus im Landkreis Verden: Serie - Stille Helden des Alltags

Update, 19. Mai. 11.30 Uhr: Die Corona-Krise stellt aktuell weltweit den Alltag vieler Menschen auf den Kopf. Abläufe ändern sich, der Mensch wird in seiner Bewegungsfreiheit eingegrenzt und muss sich komplett neu orientieren. Trotz all dieser Widrigkeiten gibt es Menschen, die ihre Gesundheit riskieren, um die Versorgung der Bevölkerung weiter aufrecht zu erhalten, die wir ihnen in einer Serie vorstellen.

Pädagoginnen im Kinderheim Armsen: Fiona Geschonke, Nadine Bockhop, Annett Räder und Merle Hildach (von links).

Die Mitarbeiter des Kinderheims Haus Armsen gehören in genau diese Kategorie. Weil die Kinder im Moment nicht zur Schule gehen können, müssten die Erzieherinnen deutlich Mehrarbeit leisten, um die Betreuung zu gewährleisten. Herausfordernd sei es derzeit besonders, mit den Kindern, die normalerweise in unterschiedlichsten Klassenstufen in verschiedenen Schulen unterrichtet werden, die Hausaufgaben zu erledigen.

Coronavirus im Landkreis Verden: Kleiderkammer „Sonne im Westen“ öffnet

Update, 19. Mai, 10.45 Uhr: Kleidung an ihre Kunden abgeben darf seit dieser Woche wieder die Kleiderkammer „Sonne im Westen“ der Kirchengemeinde St. Annen in Westen. Nach einer rund neunwöchigen Zwangspause hat sie wieder geöffnet, allerdings erfordern die engen Räumlichkeiten eine strenge Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln

„Es besteht Maskenpflicht. Im Eingangsbereich steht Desinfektionsmittel bereit und in den Verkaufsräumen ist der Aufenthalt jeweils nur einem Kunden erlaubt. Die Räumlichkeiten hier sind eng; anders sind die Abstandsregeln deshalb nicht einzuhalten“, erklärt Euphemia Leck von der Kleiderkammer.

Coronavirus im Landkreis Verden: Bauern in der Krise

Update, 18. Mai, 17.50 Uhr: Vor sechs Wochen war Milch plötzlich eine Mangelware. Palettenweise waren die Tetrapacks mit dem weißen Inhalt in die Einkaufswagen gewandert, und es fehlte der Nachschub bei all den Hamsterkäufen. Da rollt der Rubel auch in der Landwirtschaft? „Die Realität sieht leider anders aus“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Landvolkverbandes Rotenburg-Verden, Christian Intemann. „Milchbauern gehören zu den Leidtragenden der Corona-Krise.“ 

Auch Kartoffelanbauer sind schwer von der Corona-Krise betroffen. 

Und nicht nur sie. Schwer treffe es auch Kartoffelanbauer. „Da steht jetzt schon fest: In einer Reihe von Betrieben ist der Jahresgewinn weg. Der ganze Markt ist weggebrochen, die Gastronomie genauso wie die Imbiss-Betriebe“, so Intemann.

Coronavirus im Landkreis Verden: Awo nimmt Betrieb wieder auf

Update, 18. Mai, 16.50 Uhr: Auch die Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Landkreis Verden musste dem Herausforderer Covid-19 entgegentreten. Das Hauswirtschaftstraining musste entfallen, das Möbellager konnte keine Ware entgegennehmen – und die Awo-Kaufhäuser in Verden und Bassen waren fünf Wochen lang komplett geschlossen. Jetzt ist im „Stöbereckchen“ am Sonnenblumenweg in Bassen wieder Betrieb – allerdings unter Corona-Schutzbedingungen, die den geselligen Aspekt zwangsweise noch in den Hintergrund rücken.

Coronavirus im Landkreis Verden: Campingplatz Drosselhof stellt sich auf Saison ein

Update, 18. Mai, 15.10 Uhr: Auf diesen ersten Ansturm war Jens Becker nicht vorbereitet: Bereits am zweiten Mai-Wochenende war in der Gastronomie auf dem Campingplatz Drosselhof in Hagen-Grinden die Hölle los. Schönwetterbedingt waren viele Tagesgäste unterwegs und machten sich über das To-Go-Angebot an Pommes, Kaltgetränken und Eis her. „Wir haben auf dem Deich Bänke aufgestellt und die Leute beliefert“, erzählt Becker. 

Später als sonst läuft auf dem Drosselhof die Saison an. Die Dauercamper sind bereits da, die Feriengäste kommen peu à peu: „An diesem Wochenende waren es die ersten. Normalerweise geht es am Wochenende vor Ostern los“, weiß Becker, der den Campingplatz an der Weser bei Etelsen seit 24 Jahren betreibt. Beschweren kann sich Jens Becker jedoch nicht: „Seit voriger Woche bricht mein Mail-Account auseinander und das Telefon steht nicht still.“ Von Himmelfahrt bis Ende Juni sei fast alles ausgebucht. „Wir sollen ja nur maximal halbe Kraft fahren“ – wegen Corona.“

Coronavirus im Landkreis Verden: Keine Neuinfektionen gemeldet

Update, 18. Mai, 14.30 Uhr:Erneut meldet der Landkreis Verden keine weiteren Neuinfektionen. Somit bleibt die Zahl der Personen, die bis heute, Montag, positiv auf das neuartige Virus getestet wurde, bei 143. 

Von den 143 infizierten Personen sind inzwischen eine weitere und somit 123 Personen insgesamt aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen worden. Allerdings befinden sich weiterhin zwei Personen in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken. Bislang sind zwei Personen an den Folgen einer Erkrankung mit Corona verstorben.

Coronavirus im Landkreis Verden: St. Petri Kirche freut sich auf ersten Gottesdienst

Update, 18. Mai, 13 Uhr: Die Vorfreude in der St. Petri Kirche ist groß: Schon bald kann hier wieder ein Gottesdienst stattfinden. Doch um diesen möglich zu machen, mussten die Verantwortlichen grundsätzlich umdenken, um Hygienevorschriften und Abstandsregeln jederzeit im Gotteshaus einhalten zu können

So viel Platz: Der Anblick der leeren Kirche ist ungewohnt, aber für den ersten Gottesdienst nach der Corona-Pause an Himmelfahrt werden ja noch Stühle aufgestellt. Darauf freuen sich Pastorin Merle Oswich, Reinhard Richter (Kirchenvorstandsvorsitzender), Karin Küssner, Pastor Dennis Oswich und Simon Waidelich (von vorne im Uhrzeigersinn). Bei den Vorbereitungen haben noch weitere Ehrenamtliche geholfen.

„Wir haben schon sehr frühzeitig darüber nachgedacht, wie wir in die Lage kommen, wieder Gottesdienste abhalten zu können und dabei gleichzeitig die Abstandsregeln einhalten“, berichtet Kirchlintelns Pastor Dennis Oswich. „Wir haben schnell gemerkt, dass das mit Stühlen einfacher zu realisieren ist, als mit Bänken.“ Nach einer Rücksprache mit dem Kirchenvorstand war schnell klar, dass sich diese Idee umsetzen lässt.

Coronavirus im Landkreis Verden: Spielothek in Ottersberg trotz Verbot geöffnet

Update, 18. Mai, 11.40 Uhr: Nach mehreren Hinweisen auf Verstöße gegen die Corona-Regelungen kontrollierte das Gesundheitsamt des Landkreises Verden mit Unterstützung der Polizei am vergangenen Donnerstagabend eine Spielothek in Ottersberg. Gemäß der derzeit gültigen Niedersächsischen Verordnung ist die Öffnung von Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen sowie deren Besuch verboten. 

Die Polizei kontrollierte zusammen mit dem Gesundheitsamt eine Spielothek in Ottersberg.

In Ottersberg trafen die Einsatzkräfte vor Ort insgesamt elf Personen an. Gegen die Besucher der Spielothek sowie den Betreiber wurden nun Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Die Besucher kann jeweils ein Bußgeld von bis zu 400 Euro erwarten. Auf den Betriebsinhaber kann sogar ein Bußgeld von 3.000 bis 10.000 Euro zukommen. Darüber hinaus wurde durch die Polizei aufgrund des Verdachts einer Steuerstraftat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und unter anderem Bargeld beschlagnahmt.

Coronavirus im Landkreis Verden: Kein Ansturm auf Verdener Restaurants

Update, 18. Mai, 10.55 Uhr: Seit einer Woche haben mehrere Restaurants im Landkreis Verden nach der coronabedingten Zwangspause ihre Türen für Gäste wieder geöffnet. Doch einige gastronomische Betriebe werden regelrecht überrannt, wohingegen bei anderen der Ansturm eher verhalten ausfällt.  

Wir haben mit den Inhabern einiger Restaurants gesprochen und sie zur aktuellen Situation befragt, sowie nach den Gründen, mit denen sie sich den entweder ausbleibenden oder starken Ansturm erklären

Coronavirus im Landkreis Verden: Amtsärztin sieht keine Anzeichen für zweite Welle

Update, 18.45 Uhr: Die Neu-Infektionen mit dem Coronavirus gehen im Landkreis Verden nur langsam zurück. Immer wieder gibt es sprunghafte Veränderungen. Droht eine zweite Welle durch die Lockerung der Corona-Maßnahmen? Die Verdener Amtsärztin Jutta Dreyer sieht derzeit keine Hinweise auf eine dynamische Entwicklung der Epidemie im Kreis Verden und gibt auch eine Entwarnung für den Zusammenhang zwischen Neu-Infektionen und Lockerungen. „Das hat nichts damit zu tun“, so Dreyer. 

„Die Inkubationszeit ist fünf bis sechs Tage, dann kommen Symptome und der Abstrich wird gemacht. Bis dann das Ergebnis vorliegt, sind durchschnittlich 14 Tage vergangenen“, rechnet sie vor. Die Folgen der Lockerungen seien derzeit also noch gar nicht absehbar. Als Vorkehrung gegen eine Infektion empfiehlt sie die bekannten Regeln: Abstandhalten und in geschlossenen Räumen viel lüften.

Der gemütliche Kaffee in der Fußgängerzone geht wieder. Aber Vorsicht bleibt das Gebot der Stunde.

Coronavirus im Landkreis Verden: Bei Verstößen am Vatertag drohen hohe Bußgelder

Update, 17.10 Uhr: Der Landkreis Verden und die Polizei Verden/Osterholz weisen in einer gemeinsamen Presseerklärung darauf hin, dass die derzeitigen Corona-Maßnahmen auch nächste Woche Donnerstag, an Christi Himmelfahrt, gelten. Traditionell wird dieser Feiertag von vielen genutzt, um eine Vatertags-Tour mit dem Bollerwagen oder einen Ausflug zu machen. In der Mitteilung heißt es nun jedoch: „Das gängige Bild vergangener ‚Vatertage‘ am Himmelfahrtstag wird in diesem Jahr anders aussehen.“

Konkret bedeutet dass, das Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstands oder maximal eines weiteren Hausstands erlaubt sind. Größere Ansammlungen zu Vatertagsfeiern sowie umherlaufende feiernde Freundescliquen seien aus Gründen des Infektionsschutzes hingegen tabu, heißt es. Bei Missachtung würden Bußgelder von 200 bis 400 Euro pro Person drohen. Gemeinsam betonen der Landkreis Verden und die Polizei Verden/Osterholz: „Abstandhalten bleibt die mit Abstand wichtigste Maßnahme zum Schutz vor einer Coronavirus-Infektion.“

Losgelöst von der Kontrolle zur Einhaltung der Corona-Maßnahmen werde die Polizei in der kommenden Woche auch verstärkt auf illegalen Alkoholkonsum bei Minderjährigen achten, heißt es abschließend.

Coronavirus im Landkreis Verden: Zwei Neu-Infektionen und mehr akut Infizierte

Update, 15.10 Uhr: Im Landkreis Verden hat es erneut zwei Infektionen mit dem Coronavirus gegeben. Die Zahl der insgesamt an Covid-19 Erkrankten im Kreisgebiet steigt damit auf 143. Außerdem musste ein weiterer Patient stationär im Krankenhaus aufgenommen werden, sodass es jetzt insgesamt zwei Corona-Fälle mit einem schweren Krankheitsverlauf gibt. Die Anzahl der akut Infizierten steigt wieder auf nunmehr 19 Fälle.

Gleichzeitig gibt es aber auch mehr Corona-Genesene im Landkreis Verden. So wurde eine weitere Person als gesund gemeldet. Insgesamt gelten somit 122 Menschen wieder als coronafrei.

Coronavirus im Landkreis Verden: Ohne Termin keine Chance im Rathaus Langwedel

Update, 14.55 Uhr: Wer spontan und ohne Termin einen Friseurbesuch machen will, der dürfte es dieser Tage schwer haben. Auch Restaurants in Niedersachsen erfassen dieser Tage Buchungsdaten im Vorfeld. Jetzt gibt es eine weitere Einschränkung für alle Spontanen: Ohne Termin kommt man im Rathaus Langwedel jetzt auch nicht mehr weit. „Früher hatten wir den Flur am Donnerstag vor dem Meldeamt immer voll. Da saßen die Leute dicht an dicht“, erklärt Bürgermeister Andreas Brandt. Dass das während der Corona-Pandemie so nicht weitergehen kann, erklärt sich praktisch von selbst. Deswegen hat die Verwaltung gegengesteuert.

Im Rathaus Langwedel gibt es jetzt eine Termin-Pflicht, eine Maskenpflicht und Pass-Angelegenheit werden künftig an einer Art Fahrtkartenschalter verhandelt. Eine Acrylglas-Scheibe trennt hier Mitarbeiter von Besucher. Und außerdem: „Wir haben festgestellt: Das Publikum muss auch nicht immer rein“, so Brand. Sprich, in vielen Fällen tun es auch E-Mail, Telefon oder der gute alte Brief. Langwedel beweist: Durch eine Corona-Pandemie ist die Verwaltung noch lange nicht zum Nichtstun verdammt.

Klar ist das improvisiert, funktioniert aber hervorragend: Moritz Nientkewitz (li.) und Bürgermeister Andreas Brandt am Serviceschalter im Windfang des Langwedeler Rathauses.

Coronavirus im Landkreis Verden: Tafel Achim öffnet unter strengen Hygienevorkehrungen

Update, 15. Mai, 11.35 Uhr: Unter strengen Abstands- und Hygieneregelungen öffnet kommende Woche die Tafel in Achim wieder für Spender und Besucher. Zuvor hatte es eine rund zweimonatige „Corona-Pause“ gegeben – eine schwere Zeit für die rund 120 Tafel-Berechtigten und ihre Familien. Doch jetzt ist ein Ende in Sicht. Wenn auch mit Einschränkungen: Abstandsregelungen, Maskenpflicht, ein Spuckschutz und Türsteher sorgen dafür, dass sich im Tafelhaus kommende Woche niemand mit dem Coronavirus inifiziert. „Die Hygienevorschriften und andere Bestimmungen sind genau zu beachten“, betont Rainer Kunze als Vorsitzender des Vereins hinter der Tafel Achim.

Überbrücken konnten die Bedürftigen die schwierige Zeit auch Dank der Hilfe von Menschen wie Helga Kühn. Sie hatte in Zusammenarbeit mit der Tafel in den vergangenen Wochen Lebensmittelkartons zusammengestellt und so rund 180 Personen ausgeholfen. Aber auch viele Bürger, der Rotary-Stadttombolaverein, die Tischlerei „Achimer Werkstätten“ und die Alte Apotheke sowie die Apotheke im Hufeisen in Achim haben mit Spenden dafür gesorgt, dass kein Bedürftiger in Achim hungern muss – weder in der Vergangenheit, noch in näherer Zukunft.

Coronavirus im Landkreis Verden: Abfallhöfe öffnen schrittweise wieder

Update, 18 Uhr: „Mach den Scheiß-Bums endlich auf!“ Sätze wie diesen haben die Mitarbeiter auf den Abfallhöfen im Landkreis Verden in den vergangenen Wochen häufiger zu hören bekommen. In einigen Fällen blieb es nicht nur bei unflätigen Äußerungen wie diesen. Teilweise wurde der Müll einfach vor die Einfahrten der Recyclingstationen gekippt – ein klarer Rechtsbruch. Jetzt hat der Ärger endlich ein Ende: Die Abfallhöfe fahren den Betrieb schrittweise wieder hoch.

Nach Beppen, Oyten und Kirchlinteln kommen jetzt auch die Abfallhof-Standorte in Ottersberg, Verden, Langwedel und Achim dazu. Damit es nicht zu Drängeleien kommt und die Hygiene- und Abstandsregelungen auf den Abfallhöfen eingehalten werden können, erfolgt die Wiedereröffnung gestaffelt. „Wir kehren wieder ein Stück mehr zur Normalität zurück“, kündigte die zuständige Fachdienstleiterin im Kreishaus, Silke Brünn, an.

Mit dieser wütenden Forderung in Richtung Landkreis hatte ein anonymer Abfallkunde seinem Unmut Luft gemacht. Jetzt werden die Abfallhöfe tatsächlich wieder nach und nach öffnen. VAZ-Leser Reinhold Thiel machte den Schnappschuss auf einer Fahrradtour in Verden.

Coronavirus im Landkreis Verden: Frauenhäuser verzeichnen deutlich mehr Aufnahmen

Update, 16 Uhr: Sie sind in dieser Zeit wichtiger denn je und trotzdem wird nur wenig über sie berichtet: Frauenhäuser wie das in Verden können den rettenden Ausweg für Frauen und Mütter mit Kindern bedeuten, wenn die häusliche Isolation zu ernsthaften Auseinandersetzungen führt. „250 Fälle im Jahr sind normal, aber jetzt haben wir täglich mindestens einen“, berichtet die Leiterin der Einrichtung in VerdenUlla Schobert.

Und als wäre das nicht schon alleine Herausforderung genug, sehen sich die Mitarbeiter in dem Frauenhaus mit den bekannten Abstands- und Hygieneregelungen konfrontiert. Frauenhilfe trotz Kontaktverbot: Ist das überhaupt möglich? Mit ausreichend Räumen zur zwischenzeitlichen Quarantäne der Frauen und Video-Telefonie hält sich das Frauenhaus Verden zur Zeit über Wasser. Gut, wenn in so einem Fall die Frauenrechtsbewegung Zonta einspringt und ein dringend benötigtes Tablet und einen Laptop für die täglichen Absprachen spendet.

Coronavirus im Landkreis Verden: Eine Neu-Infektion im Südkreis bestätigt

Update, 14.35 Uhr: Im Landkreis Verden hat es eine weitere Infektion mit dem Coronavirus gegeben. Wie die Verwaltung mitteilt, handelt es sich bei dem neuen Patienten um einen Mann aus dem Südkreis. Akut erkrankt sind somit 18 Personen, eine mehr als noch Anfang der Woche. Insgesamt liegt sie Zahl der Infizierten jetzt bei 141. Von ihnen konnten 121 Personen gesund die Quarantäne wieder verlassen. Die Zahl der Corona-Todesfälle bleibt bei zwei. Ein Corona-Fall liege derzeit mit einem schwereren Krankheitsverlauf im Krankenhaus, heißt es.

Coronavirus im Landkreis Diepholz: Stadt Verden verweist auf stabilen Haushalt

Update, 14. Mai, 13.15 Uhr: Der Haushalt der Stadt Verden kann die finanzielle Mehrbelastung durch die Corona-Pandemie auffangen. Das teilt Kämmerer Andreas Schreiber mit. Wie viele andere Kommunen auch, gehe die Verwaltung derzeit davon aus, dass vor allem bei der Gewerbesteuer weniger Einnahmen erzielt werden, als ursprünglich erwartet. „Wir können die coronabedingten negativen Beleiterscheinungen aber auffangen“, gibt Schreiber Entwarnung.

Wie? Das Stichwort lautet: Nachzahlungen. Da die Verdener Betriebe im vergangenen Jahr gute Einnahmen erzielt hätten, könne die Stadt Verden hier noch mit Steuerzahlungen rechnen, so Schreiber. Gleichzeitig weist der Kämmerer daraufhin, dass Unternehmen die Steuern für dieses Jahr stunden lassen können – eine Maßnahme, die den coronageplagten Firmen entgegenkommen dürfte. Der Finanzhaushalt von Verden ist dennoch belastet. Das Land Niedersachsen nehme durch die Pandemie voraussichtlich ebenfalls weniger ein – der Schlüssel für den Anteil der Kommunen bleibe aber der gleiche.

Coronavirus im Landkreis Verden: Kasch bleibt bis Ende August geschlossen

Update, 13. Mai, 17.15 Uhr: Das Kulturhaus Alter Schützenhof (Kasch) bleibt mindestens bis zum Ende der Sommerferien am 26. August für Veranstaltungen aller Art und damit auch für das Kommunale Kino geschlossen. Das haben die Geschäftsführung und der Trägerverein der Achimer Institution an der Bergstraße 2 in einer gemeinsamen Sitzung am Montag beschlossen. „Alle waren sich über diesen notwendigen Schritt völlig einig“, teilte Geschäftsführerin Silke Thomas auf Nachfrage mit.

Update, 13. Mai, 16 Uhr: Sollten die lang ersehnten Lockerungen als Freifahrtschein missbraucht werden, könne es jederzeit zu einem lokalen Corona-Ausbruch im Landkreis Verden kommen, mahnt jetzt der Landrat, Peter Bohlmann. Aus genau diesem Grund bleiben Behelfskrankenhäuser in Turnhallen bis auf Weiteres bestehen und das KVN- Testzentrum aktiv. 

Dabei sei das Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung (KVN) mittlerweile kaum noch nötig. Getestet wird fast nur in Arztpraxen, aber die provisorischen Praxen sollen ihre Arbeit noch nicht einstellen. Nachdem in Diepholz bereits ein regionales Testzentrum geschlossen wurde, stellt sich allerdings die Frage nach der Zukunft des Testcontainers.

Update, 13. Mai, 15 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Verden nimmt weiter zu. Noch 18 Personen sind akut an  Covid-19 erkrankt. Insgesamt positiv getestet wurden bis heute, Mittwoch, 140 Personen. Das bedeutet eine Neuinfektion im Vergleich zum Vortag. Bei der Neuerkrankten handelt es sich um eine Frau aus dem Südkreis.

163 Personen haben sich im Landkreis Verden bereits mit dem Coronavirus infiziert.

Von den 140 infizierten Personen sind inzwischen 119 Personen wieder genesen und konnten aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen werden. Es befinden sich derzeit noch Personen in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken. Die Zahl der Personen, die an einer Erkrankung mit Sars-CoV-2 gestorben sind, bleibt bei zwei. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Andacht per Telefon

Update, 13. Mai, 14.15 Uhr: Mit einer etwa zweiminütigen Telefonandacht wendet sich die Domgemeinde an die interessierte Öffentlichkeit. Unter dem Motto „Ein gutes Wort per Telefon“ werden im wöchentlichen Rhythmus Pastoren und ehrenamtlich Mitarbeitende ihre Gedanken zu Fragen des Glaubens und Lebens zu Gehör bringen, heißt es in einem Schreiben der Gemeinde. „Wir freuen uns besonders in Zeiten ohne Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen, dass es nun technisch möglich geworden ist, Ermutigung und Zuspruch des Glaubens per Telefon an Gemeindeglieder weitersagen zu können, so Pastor Dieter Sogorski. Er hat dieses Projekt mit mit Hilfe von Ehrenamtlichen an den Start gebracht. Die Andacht kann kostenfrei unter der Telefonnummer 04231/9602968 erreicht werden.

Coronavirus im Landkreis Verden: Hannoveraner Verband stellt Auktionen online 

Update, 13. Mai, 12.45 Uhr: Beim Hannoveraner Verband steht trotz Corona-Pandemie der nächste Pferdemarkt an. Der Countdown für die zweite von vier Online-Auktionen für Fohlen (13. bis 16. Mai) läuft. Allerdings findet diese nicht wie gewohnt in der Niedersachsenhalle in Verden statt, sondern dieses Mal online über die Bühne gehen. Die zum Verkauf stehenden Fohlen sind in Lots aufgeteilt und mit einer kleinen Bildergalerie bestückt, in der sie sich potenziellen Kunden präsentieren. Auch ein Countdown zum Bid-up ist vermerkt mit einem datierten Verlauf der Preisentwicklung

Das Fohlen kommt aus dem Internet.

Update, 13. Mai, 11.45 Uhr: Seit gut zwei Wochen gilt im öffentlichen Bereich die Maskenpflicht. Aber diese doch ziemlich lästige Vorschrift hat bei vielen Menschen schon reichlich Fantasie geweckt. Was tragen Sie jetzt über Mund und Nase? Eine selbst genähte Maske als Mode-Accessoire? Eine Variante als Fan-Artikel trotz der (noch) fußballfreien Zeit? Ein eigens bemaltes oder anderweitig verziertes Exemplar? 

Machen Sie ein „Selfie“ und schicken Sie uns Ihre lustigsten, buntesten und kreativsten Masken-Fotos per E-Mail an cord.krueger@kreiszeitung.de. Die besten Bilder veröffentlichen wir mit Ihrem Namen und dem Wohnort in einer unserer nächsten Print-Ausgaben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Hustenschutzscheiben auf dem Vormarsch

Update, 13. Mai, 10.45 Uhr: Die Frage, wie sich die Menschen vor einer Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus schützen können, steht seit Beginn der Krise um Mittelpunkt. Rico Ahrendt, Vertriebs-Teamleiter der Firma Frerichs aus Verden war es, der eine wie sich jetzt herausstellt, bahnbrechende Idee hatte. Zusammen mit Vertriebsleiter Bodo Hagemeister setzte er seine Idee um und wenige Tage später ging die allererste Hustenschutzscheibe in den Verkauf. 

Seit dem Start der Produktion entwickelte sich der Auftragseingang bei Frerichs geradezu explosionsartig. Allererster Abnehmer war die Glaserei Laugesen in Verden, und schon vor vier Wochen, also Anfang April, waren die ersten 1.000 Kunststoff-Hustenschutzscheiben aus dem Hause Frerichs Glas ausgeliefert. Doch danach setzte der Boom erst richtig ein, und zwei Wochen später begann das Unternehmen auch mit der Herstellung von Hustenschutz aus Glas.

Coronavirus im Landkreis Verden: Kunst- und Kulturwochenenede abgesagt

Update, 12. Mai, 17.15 Uhr: „Noch vor Kurzem dachten wir, wir können unser Kunst- und Kulturwochenende durchführen. Aber auch wir müssen und wollen Kunst Kultur Kirchlinteln in diesem Jahr aussetzen.“ Das schreibt Dennis Pumm vom veranstaltenden KKK-Verein in einer Pressenotiz und bezieht sich damit auf die aktuelle Corona-Pandemie.

Allerdings werde der zweijährige Veranstaltungsrhythmus ausgesetzt. „Wir wollen schon im kommenden Jahr, am 21. und 22. August, ein tolles Wochenende bei uns in der Gemeinde planen und erleben.“ Fast alle elf Kunsträume hätten schon ihre Teilnahme bestätigt.

Ungewöhnliche Skulpturen gibt es neben vielen anderen Dingen bei Kunst Kultur Kirchlinteln zu entdecken. 

Update, 12. Mai, 16 Uhr: Durch die Corona-Pandemie hat der Beruf der Pflegekräfte an neuer medialer Aufmerksamkeit gewonnen. Das begrüßt die AWK-Pflegedirektorin Christine Schrader, denn ohne eine gute Pflege und gutes Personal gehe es nicht: „Wir sind nicht nur Beiwerk, sondern spielen im System eine große Rolle.“ Wir haben mit ihr anlässlich des heutigen Tages der Pflege mit dem Titel „Nursing the World to Health“ gesprochen und das zum Anlass für eine Beurteilung der aktuellen Situation in der Aller-Weser-Klinik genommen.

Kritisch sieht sie den Trend zu großen zentralen Krankenhäusern.  „Wir sind hier nicht so an die Wand gefahren, wie zum Beispiel Italien.“ Überall seien ausreichend Intensivbetten vorhanden – in Verden neun, in Achim sechs. Bei einer neuen Welle von Erkrankten könne man ohne Probleme aufstocken."

Coronavirus im Landkreis Verden: Fünf Neuinfektionen gemeldet

Update, 12. Mai, 15.10 Uhr:Seit einigen Tagen hielten sich die gemeldeten Neuinfektionen im Landkreis Verden in Grenzen, auch die Zahl der akut Infizierten blieb niedrig. Diesen Trend bricht nun die aktuellste Mitteilung des Landkreises: Laut dieser wurden von gestern auf heute ganze fünf Personen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Somit steigt die Zahl der Personen, die sich bereits mit dem Virus infizierten auf 139 an. 

Bei den Neuerkrankten handelt es sich um zwei Männer aus dem Südkreis sowie um zwei Frauen und einen Mann aus dem Nordkreis. Von den 139 infizierten Personen sind inzwischen weitere vier und somit 119 Personen insgesamt aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Es befinden sich derzeit zwei Personen in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken

Coronavirus im Landkreis Verden: Restaurants öffnen - Ansturm eher verhalten

Update, 12. Mai, 14 Uhr: Nachdem Cafés, Restaurants und Hotels in Niedersachsen aufgrund der Corona-Krise ihre Türen für Gäste mehrere Wochen lang schließen mussten, dürfen sie seit Montag wieder öffnen. Einen Ansturm löste das in Achim allerdings nicht gerade aus. Eher verhalten wagen sich die Leute zurück in die gastronomischen Betriebe. 

Beim Essen gehen selber gilt es dabei stets den Auflagen der Behörden nachzukommen, um das Ansteckungsrisiko für alle Beteiligten möglichst gering zu halten. So steht im Eingangsbereich beispielsweise ein Spender mit Desinfektionsmittel, mit dem sich jeder, der das Lokal betritt, die Hände einreiben muss. Vorgeschrieben ist auch das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes. Darüber hinaus wird der Gast sogleich registriert, um im Falle einer Corona-Infizierung Infektionsketten nachvollziehen zu können. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Fahrschulen bringen Betrieb ins Rollen

Update, 12. Mai, 12.30 Uhr: In der Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 8. Mai werden nun auch die Fahrschulen des Landes genannt. Nach der ersten Lockerung für den Theorieunterricht können seit gestern, dem 11. Mai, in den niedersächsischen Fahrschulen auch wieder der Praxisunterricht sowie praktische Prüfungen für den Auto- und Lkw-Führerschein stattfinden. Dabei gelten Hygieneauflagen, wie beispielsweise,dass alle Insassen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen.

Coronavirus im Landkreis Verden: Zwischenbilanz der AWK Verden

Update, 12. Mai, 11.30 Uhr: Die Zahl der an Corona akut Infizierten Personen bleibt trotz Neuinfektionen auf einem konstant niedrigen Niveau. 134 Personen sind bisher an dem neuartigen Virus erkrankt, 23 davon wurden stationär in der Aller-Weser-Klinik in Verden behandelt. Trotz niedrigen Zahlen rechnet der Ärztliche Direktor der Klinik, Dr. Peter Ahrens, damit, dass die Zahlen wieder ansteigen werden. Wir haben mit ihm über die aktuelle Lage, einen kleinen Rückblick und darüber, worauf man sich im Krankenhaus einstellt, gesprochen.

Dr. Peter Ahrens ist der Ärztliche Direktor der Klinik. Er appelliert an die Menschen, trotz Mundschutz weiterhin Abstand zu halten, um sich nicht gegenseitig anzustecken.

Beispielsweise berichtet Ahrens, dass die Kosten für den Mundschutz um das 7.500-fache gestiegen sind. Außerdem rechnet er damit, dass die Corona-Fallzahlen wieder stark ansteigen werden. „Sollte eine zweite Welle kommen, sind wir darauf vorbereitet. Unsere Isolierstation hier in Verden ist zwar klein, aber wir können sie jederzeit erweitern."

Coronavirus im Landkreis Verden: Kita-Gebühren werden erlassen

Update, 12. Mai, 10.30 Uhr: Einstimmig hat der Langwedeler Rat auf seiner jüngsten Sitzung die von der Verwaltung vorgeschlagene Regelung bezüglich der Kita-Gebühren beschlossen. Die CDU hatte vor gut einem Monat dazu aufgefordert, die Gebühren vor dem Hintergrund der seit dem 16. März geschlossenen Kindertagesstätten auszusetzen beziehungsweise zu stunden. Jetzt steht fest, dass die monatlichen Gebühren für April erlassen werden und gezahlte Gebühren zurückerstattet. Eine Ausnahme von dieser Regelung bildet aber die Notbetreuung. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Drei Neuinfektionen gemeldet

Update, 11. Mai: Zum Wochenbeginn hat der Landkreis neue Zahlen zur aktuellen Corona-Pandemie im Landkreis Verden veröffentlicht. Demnach sind derzeit 17 Personen nachweislich an Covid-19 erkrankt. Insgesamt beläuft sich die Zahl aller Infizierten seit Beginn der Krise auf 134, 115 infizierte Menschen sind bereits wieder genesen, zwei starben an den Folgen der Corona-Infektion.

Update, 9. Mai: Für Schüler und Schülerinnen gilt im Landkreis die Maskenpflicht in Bussen. Auch die Viertklässler sind betroffen und halten sich mit großer Disziplin an die Regeln - das zeigt ein Besuch in Bendingbostel. Schulleiterin Julia Weddige sagt: „Ich glaube, sie sind froh, dass sie endlich wieder in die Schule dürfen.“

Beim Einsteigen wird nicht gedrängelt. Zum Schutz des Fahrpersonals bleibt der Eingang vorne vorerst geschlossen.

Update, 8. Mai, 17.30 Uhr: Um den Bewohnern im Kreisalten- und Pflegeheim am Hesterberg in diesen schwierigen Seiten eine kleine Freude zu bereiten, versammeln sich die Mitglieder des Posaunenchors Dörverden seit neuestem immer sonntags, um 15.30 Uhr, mit ihren Instrumenten vor dem Pflegeheim und geben dort ein Ständchen zum Besten. 

Die Bewohner hörten an den Fenstern ihrer Zimmer und der Gemeinschaftsräume zu und applaudierten dem kleinen Konzert, das ihnen diesmal von Kirsten, Klaus und Jonas Krause mit Kompositionen aus der weltlichen und geistlichen Liedliteratur geboten wurde.

Coronavirus im Landkreis Verden: Wolfcenter Dörverden darf wieder öffnen

Update, 8. Mai, 16.20 Uhr: Nach wochenlangem Bangen und Stillstand darf das Wolfcenter in Dörverden wieder seine Türen für Besucher öffnen. Sieben Wochen hatte das Wolfcenter wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Doch es gibt für die Besucher eine Reihe von neuen Regeln zu beachten. 

Center-Chef Frank Fass ist erleichtert, dass der Park nach wochenlangem Stillstand endlich wieder öffnen darf.

Beispielsweise ist bereits draußen vor dem Eingang ein Mindestabstand einzuhalten, sodass es zu – wenn auch kurzen – Wartezeiten kommen kann. Beim Aufenthalt im Gebäude ist es verpflichtend, einen Mund-Nasenschutz zu tragen. 

Coronavirus im Landkreis Verden: 131 Personen mit Virus infiziert

Update, 8. Mai, 15.10 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Verden ist um einen weiteren Fall angestiegen. Wie der Landkreis am Freitagmittag mitteilt, sind nun insgesamt 131 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt worden. Bei dem Neuerkrankten handelt es sich um einen Mann aus dem Nordkreis.

Von den 131 infizierten Personen sind inzwischen 114 und somit zwei weitere Personen aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Es befindet sich derzeit eine Person weiterhin in stationärer Behandlung. Bislang sind zwei Personen verstorben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Polizei berichtet über Corona-Einsätze

Update, 8. Mai, 14.20 Uhr: Weiterhin kontrollieren Beamte der Polizeiinspektion Verden/Osterholz die Einhaltung der Regelungen zum Schutz vor  Neuinfektionen mit dem  Coronavirus. In diesem Zusammenhang weist die Polizei jetzt darauf hin, dass sich die Bürger regelmäßig über die Änderungen der Niedersächsischen Verordnung informieren sollten. Derzeit ändern sich viele Beschränkungen und teilweise bestehen hierbei Unterschiede zwischen den verschiedenen Bundesländern.

Nach der Einführung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Einkaufen und im ÖPNV schritt die Polizei gleich zweimal aufgrund von Beleidigungen ein. Am 30. April wurden zwei Mitarbeiterinnen eines Supermarktes in Ottersberg von einem 43-Jährigen beleidigt. Die Frauen hatten den Mann und seine Begleiterin zuvor darauf hingewiesen, dass der Mund und die Nase in dem Geschäft fortwährend zu bedecken sind, nachdem die beiden Personen ihren Schutz zum Reden heruntergezogen haben. Auch am vergangenen Samstag wurde ein 32-jähriger Angestellter eines Lebensmittelgeschäftes in Dörverden Opfer einer Beleidigung. Ein 19 Jahre alter Mann trug beim Betreten des Supermarktes keine Mund-Nasen-Bedeckung. Als er von dem 32-Jährigen daraufhin angesprochen wurde, beleidigte er den Angestellten und nach derzeitigen Erkenntnissen trat sowie bespuckte er ihn. Verletzt wurde der 32-Jährige hierbei nicht.

Außerdem mussten die Einsatzkräfte in den vergangenen Wochen erneut wiederholt einschreiten, weil die Kontaktbeschränkungen sowie der Mindestabstand in der Öffentlichkeit nicht eingehalten wurden.

Beispielsweise trafen sich am vergangenen Samstag vier Personen auf einem Schulgelände in Worpswede zum Grillen. Als die Polizei die jungen Männer ansprechen wollte, flüchteten diese zunächst, wurde wenig später jedoch in der Nähe angetroffen. Die Polizei hat nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Am Samstag trafen die Polizistinnen und Polizisten außerdem sieben junge Erwachsene auf dem Waldspielplatz in Verden an. Die Personen waren einsichtig und verließen die Örtlichkeit umgehend. Auch in Ottersberg wurden mehrere Personen gemeinsam auf einer Wiese kontrolliert. Zudem wurden acht Senioren auf ihr Fehlverhalten hingewiesen, als diese gemeinsam in Verden angetroffen wurden.

Update, 8. Mai, 13.30 Uhr: Nach dem von Bund und Ländern vereinbarten Notfallmechanismus soll künftig im Verdener Kreishaus festgelegt werden, welche Einschränkungen erlassen werden, wenn in einer Woche mehr als 50 Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohner festgestellt werden. 

Diese neue Verantwortung für die Eindämmung der Corona-Pandemie begrüßen die Mitarbeiter sowie Amtsärzt in Jutta Dreyer, besonders. Wieso diese neue Regelung so sinnvoll und nützlich ist, insbesondere wenn in einem der Seniorenheime im Landkreis ein Corona-Hotspot entstehen sollte, erklärt sie im Gespräch. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Gottesdienste können demnächst wieder starten

Update, 8. Mai, 12.30 Uhr: Die niedersächsische Landesregierung und Vertreter der großen Glaubensgemeinschaften haben in einer Erklärung Rahmenbedingungen genannt, unter denen Gottesdienste und andere religiöse Versammlungen wieder möglich sind. 

Der genaue Termin für die Wiederaufnahme von katholischen Gottesdiensten im Bistum Hildesheim steht noch nicht fest, teilt Matthias Ziemens, Propst der Gemeinde St. Josef in Verden, mit. Er bittet um Geduld bis mindestens 16. Mai. Eine diözesane Arbeitsgruppe arbeite an einer Handreichung.

Coronavirus im Landkreis Verden: Serie - Helden des Alltags

Update, 8. Mai, 11 Uhr: Die Corona-Krise stellt aktuell weltweit den Alltag vieler Menschen auf den Kopf. Abläufe ändern sich, der Mensch wird in seiner Bewegungsfreiheit eingegrenzt und muss sich komplett neu orientieren. Trotz all dieser Widrigkeiten gibt es Menschen, die ihre Gesundheit riskieren, um die Versorgung der Bevölkerung weiter aufrecht zu erhalten,die wir ihnen in einer Serie vorstellen.

Coronavirus im Landkreis Verden: Restaurants können demnächst öffnen

Update, 7. Mai, 17.45 Uhr: Zwischen Insolvenz und Umsatzeinbußen befinden sich aktuell viele Verdener Gastronomie-Betriebe. Nachdem sie wegen der Corona-Krise zwangsweise über mehrere Wochen hinweg ihre Geschäfte schließen mussten und somit die Einnahmen dieser Zeit komplett wegfallen, sind einige von ihnen kreativ geworden: Sie versuchen sich mit neuen Ideen, vor allem aber dem Außer-Haus-Verkauf, über Wasser zu halten.

Die Domschänke will mit erweiterten Öffnungszeiten die Wirtschaftlichkeit des Restaurants verbessern. 

So zum Beispiel auch die Verdener Domschänke. Bevor sie ihr Restaurant auf eine Wiedereröffnung vorbereiten, wollen Nicolle und Frank Stauga erstmal die Absprachen zwischen Bund und Ländern abwarten. „Wir haben sofort Anfragen für Tischreservierungen bekommen, und freuen uns wie Bolle auf die Gäste."

Coronavirus im Landkreis Verden: Stiftung Waldheim näht 12.000 Masken

Update, 7. Mai, 16.50 Uhr: Seit knapp sieben Wochen nähen die Mitarbeiter der Stiftung Waldheim gemeinsam Mundmasken. Doch dabei sind sie „so eifrig, dass wir nun die 12 .000-Marke geknackt haben", berichtet jetzt Annelore Metterlein, Fachdienstleiterin Näherei. Auch die Teams der Waldheim Werkstätten seien in dieses Projekt involviert, denn außer einer Notbetreuung finden auch dort keine offiziellen Arbeiten statt. 

Zunächst sei es beim Maskennähen schlicht um die Deckung des großen Eigenbedarfs für rund 800 Menschen in und für die Gruppe gegangen. Mittlerweile allerdings werden die Masken in verschiedenen Ausführungen und Größen auch extern verkauft.

Coronavirus im Landkreis Verden: Noch eine Person in stationärer Behandlung

Update, 7. Mai, 15.45 Uhr: Im Landkreis Verden hat es keinen neuen Corona-Fall gegeben. Das teilt die Kreisverwaltung am Donnerstagmittag in einer Pressenotiz mit. Insgesamt bereits positiv getestet wurden 130 Personen. Davon sind mittlerweile 112 zuvor Infizierte wieder genesen. 

Nur noch eine Person befindet sich in stationärer Behandlung, zwei Menschen sind an den Folgen einer Erkrankung mit Sars-Cov-2 gestorben. 16 Personen sind folglich noch akut erkrankt.

Update, 7. Mai, 14.45 Uhr: Das Sommerferienprogramm in der Gemeinde Dörverden wird dieses Jahr nicht nicht in gewohnter Form stattfinden können. Doch noch hat Bürgermeister Alexander von Seggern Hoffnung, dass das Programm nicht komplett abgesagt werden muss: „Trotzdem wäre es vielleicht möglich, je nach Verlauf der Pandemie, im Einzelfall auch kurzfristig noch Aktionen zu organisieren, die unter Beachtung der jeweiligen Hygiene- und Abstandsregelungen und mit einer begrenzten Teilnehmerzahl im Sinne der Kinder ermöglicht werden könnten."

Update, 7. Mai, 13.30 Uhr: Gute Neuigkeiten aus dem Kletterpark Verden: Pünktlich zum zehnjährigem Bestehen, am kommenden Samstag, kann der Park wieder für Kletterbegeisterte öffnen. Geöffnet ist die Anlage immer freitags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr. 

Als Jubiläumsangebot bietet der Kletterpark an diesem Wochenende das Klettererlebnis zum Sonderpreis von zehn Euro pro Person an. Da das Klettern nur einzeln oder in Kleingruppen möglich ist, werden Gäste gebeten, in jedem Fall schriftlich per E-Mail zu reservieren (info@kletterpark-verden.de) oder über das Formular auf www.kletterpark-verden.de

Coronavirus im Landkreis Verden: Kreishaus öffnet wieder

Update, 7. Mai, 12.30 Uhr:Zu ihren regulären Öffnungszeiten öffnet die Kreisverwaltung ab kommendem Montag wieder ihre Türen. Das Betreten des Gebäudes ist allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Seit Mitte März gab es keinen Publikumsverkehr, um die Ausbreitung des Coronavirus zu behindern. „Die Kreisverwaltung war dennoch ansprechbar, vorrangig telefonisch, per Post oder E-Mail“, erklärt Landrat Peter Bohlmann. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Landrat informiert über Schülerbeförderung

Update, 7. Mai, 11.30 Uhr: In Schritten setzt sich bei den Schulen die Rückkehr in die Normalität fort. Und mit den steigenden Schülerzahlen füllen sich auch die Busse in der Schülerbeförderung immer mehr. „Auf Grund der Zahlen gehen wir davon aus, dass der Abstand von eineinhalb Metern in den nächsten Wochen weitgehend eingehalten werden kann“, teilt Landrat Peter Bohlmann auf Anfrage mit. Die Verordnung fordere die Einhaltung im ÖPNV allerdings nur, „wenn möglich“. Deshalb gebe es auch die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. 

Der Landrat geht davon aus, dass der Mindestabstand von eineinhalb Metern in den nächsten Wochen weitgehend eingehalten werden kann. 

Am kommenden Montag werden laut Information aus dem Kreishaus neben den Abschlussklassen, die kompletten vierten und die zwölften Klassen zur Schule gehen. „Das entspricht an den Grundschulen 25 Prozent der 5.000 Schülerinnen und Schüler und bei den Gymnasien zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler. Insgesamt sind es 4.230“, teilt der Landrat mit. Am 18. Mai würden dann komplett die Klassen 3, 9 und 10 hinzukommen. Dann würden knapp die Hälfte der Grundschüler im Landkreis wieder beschult. 

Von den insgesamt 17.200 Schülerinnen und Schülern an den allgemein- und berufsbildenden Schulen im Landkreis sind 7.000 Fahrschüler, also 40 Prozent. „Alle genannten Zahlen sind allerdings nur Maximalwerte“, erklärt Bohlmann. Genauere Daten gebe es noch nicht, weil einzelne Einrichtungen ihre Schülerinnen und Schüler vorerst nur im Wechsel alle zwei Tage beschulen wollen.

Coronavirus im Landkreis Verden: Rathaus und Bürgerbüro öffnen ihre Türen

Update, 7. Mai, 10.45 Uhr: Sowohl das Rathaus, als auch die Stadtbibliothek und das Bürgerbüro in Achim werden ab dem kommenden Montag wieder öffnen. Das berichtet Bürgermeister Rainer Ditzfeld in einem Pressegespräch. Außerdem informierte er darüber, in welcher Form die Einrichtungen trotz weiter andauernder Corona-Krise öffnen dürfen und welche Öffnungszeiten und Regeln gelten. 

Um genau steuern zu können, wer wann das Rathaus betritt und verlässt, wurde beispielsweise eine Schleuse im Eingangsbereich errichtet und jeder Besucher wird mit seinem Anliegen und seinen Kontaktdaten registriert, um im Falle eines Falles Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Coronavirus im Landkreis Verden: Bürgertelefon in Verden registriert weniger Anrufe

Update, 6. Mai, 17.30 Uhr: Die anfangs glühenden Drähte des Bürgertelefons im Kreishaus haben sich etwas abgekühlt. „Aber es bleibt geschaltet“, sagt Ulf Neumann. Das Team am Telefon 04231/158778 wird immer noch benötigt, weiß der Kreissprecher.  Coronazahlen, Kontaktbeschränkungen und mittlerweile auch Lockerungen. Die Pandemie prägt nicht nur den Alltag, sie ist nach zwei Monaten auch schon ein Stück weit alltäglich geworden. 

Die anfangs glühenden Drähte des Bürgertelefons im Kreishaus haben sich etwas abgekühlt.

Weiterhin bleibt die Spanne der Fragen, die die Leute beschäftigen, groß. Die Fragen sind manchmal banal und ganz einfach zu beantworten und manchmal müssten laut Ulf Neumann sogar Fachleute ran.

Coronavirus im Landkreis Verden: Hebammen stellen Arbeit komplett um

Update, 6. Mai, 16 Uhr:  Als das Coronavirus in ganz Deutschland und auch im Landkreis Verden plötzlich für Stillstand sorgte, war für die Praxis von Sabine Krauss-Lembcke auf einen Schlag alles anders. Die freiberufliche Hebamme arbeitet seit 40 Jahre Jahren in Verden und hat viele Erfahrungen mit Schwangerschaften und Geburten gemacht.

Jetzt meldet sich die freiberufliche Geburtshelferin zu Wort. Sie berichtet, wie sie und ihre Kolleginnen in diesen Epidemie-Zeiten trotz Kontaktbeschränkungen Schwangere und Frauen mit ihren Kindern nach der Geburt begleiten, wie manches schwieriger wurde, wie sich aber auch Chancen eröffnen

Coronavirus im Landkreis Verden: Drei weitere Neuinfektionen gemeldet

Update, 6. Mai, 14.45 Uhr: Im Landkreis Verden sind bereits 130 Personen insgesamt nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bedeutet im Vergleich zum Vortag eine Zunahme um drei Fälle. Bei den Neuerkrankten handelt es sich um drei Frauen, informiert Ulf Neumann im Namen des Landkreises. Alle Personen kommen aus dem Nordkreis.

Von den 130 infizierten Personen sind inzwischen zwei weitere und somit 112 Personen insgesamt aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Es befindet sich derzeit eine Person in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken. Bislang sind zwei Person verstorben.

Coronavirus im Landkreis Verden: 127.000 Euro für das

Update, 6. Mai, 12.45 Uhr: Gute Nachrichten aus Thedinghausen: Die Samtgemeinde erhält 127.000 Euro für das „Homeoffice-light“-Projekt.Mit dem Geld soll ein sogenannter Co-Working-Spaceeingerichtet werden. Sie hat sich erfolgreich beim Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ beworben. Dabei handelt es sich um eine Art offenes Büro, das jedermann zugänglich ist, der nicht im Homeoffice arbeiten kann oder will, aber dafür nicht zu seinem eigentlichen Arbeitsplatz pendeln muss.

Monika Scherf vom Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg hat jetzt einen entsprechenden Förderbescheid in die Post gegeben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Polizei informiert über Betrüger und Corona-Maschen

Update, 6. Mai, 11.45 Uhr: Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz macht per Twitter auf ein Plakat des Landeskriminalamtes Niedersachsen aufmerksam. Dort hat das Amt Präventionstipps rund um Betrugsdelikte in Zusammenhang mit dem Coronavirus zusammengestellt. Demnächst sollen diese Plakate auch in Verden und Achim aufgehängt werden. 

Erst vor wenigen Tagen erreichten die Polizeiinspektion Hinweise, dass sich Betrüger, die sich als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgaben, in Verden/Dauelsen unterwegs gewesen seien. 

Die Polizei kontrollierte zusammen mit dem Gesundheitsamt eine Spielothek in Ottersberg.

Update, 6. Mai, 10.30 Uhr: Nicht nur Restaurants, Fitnesszentren und Kinos bleiben bis auf Weiteres geschlossen, auch Freibäder dürfen ihre Türen noch nicht wieder für ihre Badegäste öffnen. Im Achimer Freibad wäre alles vorbereitet für den offiziellen Saisonstart am 16. Mai. Aber die Corona-Pandemie macht diesem Plan einen Strich durch die Rechnung.

Bürgermeister Rainer Ditzfeld hofft, dass die Achimer bald die Möglichkeit haben werden, das frisch sanierte Freibad zu besuchen. „Eventuell besteht die Chance, mit Beginn der Sommerferien zu öffnen“, sagt der Verwaltungschef. Aber erst einmal bleibe abzuwarten, worauf sich Bund und Länder einigen.

Coronavirus im Landkreis Verden: Ritter Rost Magic Park stellt Take Away auf

Update, 5. Mai, 17.30 Uhr: Auch der Ritter Rost Magic Park Verden leidet stark in der Corona-Krise. Um die Folgen dieser Ausnahmesituation zu lindern, sind die Parkbetreiber kreativ geworden: Nach Abstimmung mit dem Landkreis konnte der Magic Park die „Ritter Rosts Brutzel Butze“ als Take Away beziehungsweise Drive In vor dem Eingang zum Park aufstellen. Es gibt täglich Hähnchen, Currywurst, Eis und Pommes. „Wenigstens ein paar Mitarbeiter können jetzt ein paar Stunden arbeiten“, freut sich Lampe.

Aus Ritter Rosts Brutzel Butze strömt wieder täglich der Duft von Grillhähnchen, Currywurst und Pommes. Nach einer mehrwöchigen Schließung darf der Park am kommenden Montag wieder öffnen. 

Allerdings sehe es ansonsten gar nicht gut für den Park aus. Das Hauptproblem der Branche sei der Saisonbetrieb. Die Rückzahlungen der Hilfsgelder, die der Park bereits bekommen hat, würden so viel vom Umsatz aufbrauchen, dass für ihn selbst nichts bliebe.

Coronavirus im Landkreis Verden: Maibaum ohne Maibaumfest in Eitze aufgestellt

Update, 5. Mai, 16.30 Uhr: Aufgrund der Pandemie und den Kontaktverboten fiel das öffentliche Maibaumfest in Eitze aus. Trotzdem wurde ohne Programm und Publikum der Maibaum aufgerichtet.

Mit dem Baum begrüßt Eitze den Mai.

„Da aufgrund des Kontaktverbotes keine Helfer zur Verfügung standen, mussten wir uns in diesem Jahr mit Stützen und langen Holzlatten behelfen“, schreibt Patrick Panning in einer Pressemitteilung der Eitzer Vereine. Nach einigen Handgriffen und ordentlich Kraft, sei der Maibaum am Eitzer Schützenhaus aufgestellt worden. Dort kann er für die nächsten rund 150 Tage bestaunt werden, ehe er im Oktober abgebaut und im Winterquartier für das Jahr 2021 hergerichtet wird. Am Abend bleibt der Maibaum ein Hingucker. 200 LED-Lichter sind im Kranz verbaut worden.

Coronavirus im Landkreis Verden: Viertklässler kehren in Grundschulen zurück

Update, 5. Mai, 16 Uhr: Knappe acht Wochen haben die Corona-Ferien gedauert. Jetzt kehren die Viertklässler der verschiedenen Verdener Grundschulen in ihre Klassenräume zurück - im Schichtsystem. War der gestrige Schulbeginn noch relativ entspannt, sehen einige Schulleiter mit Sorge in die Zukunft. 

Meike Wernwag beispielsweise von der Grundschule am Sachsenhain hat jetzt schon um die 40 Kinder aus den vierten Klassen täglich in der Schule, dazu kommen 14 in der Notbetreuung. Wenn auch noch die Drittklässler dazukommen, bräuchte man noch viel mehr Aufsicht, um den Rahmenhygieneplan des Niedersächsischen Kultusministeriums einzuhalten.

Coronavirus im Landkreis Verden: Zwei weitere Neuinfektionen gemeldet

Update, 5. Mai, 15 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Verden ist um zwei weitere Fälle angestiegen. Wie der Landkreis am Dienstagmittag mitteilt, sind nun insgesamt 127 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt worden. Bei den Neuerkrankten handelt es sich um zwei Frauen, eine aus dem Nord- und eine aus dem Südkreis.

Von den 127 infizierten Personen sind inzwischen 110 und somit zwei weitere Personen aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Es befindet sich derzeit eine Person weiterhin in stationärer Behandlung. Bislang sind zwei Personen verstorben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Unterstützung für die Gastronomie

Update, 5. Mai, 14.15 Uhr: Damit künftig in der Außengastronomie auf den Straßen und Plätzen in Verden bei gleichbleibender Anzahl von Tischen und Stühlen gleichzeitig mehr Abstand möglich ist, erlaubt die Stadt eine gebührenfreie Erweiterung der Sondernutzungsfläche

Mit viel Luft dazwischen dürfen hier schon bald wieder Tische und Stühle für Gäste stehen. 

Diese neue Regelung ermöglicht den Verdener Gastronomiebetrieben, alle bisher vorhandenen Tische und Stühle mit dem notwendigen Abstand weiter zu bewirtschaften. Sobald Bund und Land eine Lockerung erlauben, können sich dann bei gutem Wetter wieder viele Gäste in Verden gastronomisch verwöhnen lassen.

Coronavirus im Landkreis Verden: Erste Sitzung der Strafkammer in der Stadthalle

Update, 5. Mai, 13.15 Uhr: Erstmals fand sich am Montag die 2. große Strafkammer zu einer Strafsitzung des Landgerichts in der Verdener Stadthalle ein. Aufgrund der vom Land Niedersachsen erlassenen Abstandsregelungen reichten die Räumlichkeiten nicht mehr aus, um die Mindestabstände zwischen den einzelnen Personen einzuhalten. 

Alles in allem sei es eine gelungene, aber kurze Premiere gewesen, berichtet unsere Reporterin von vor Ort. Denn die vier Angeklagten wollten sich nicht zu den Vorwürfen äußern. Deren Platzreservierungen bleiben nach derzeitigem Stand bis zum 10. August 2020 aufrechterhalten.

Coronavirus im Landkreis Verden: Was ist zu tun bei Verdacht auf Corona?

Update, 5. Mai, 12 Uhr: Wer denkt, dass er sich vielleicht mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben könnte, kann nicht ohne Weiteres in ein Testzentrum fahren, um sich auf das Virus testen zu lassen. Der erste Ansprechpartner ist und bleibt der eigene Hausarzt. 

Doch welche Symptome verursacht das Virus und an wen kann ich mich wenden, wenn mein Hausarzt gerade nicht zu erreichen ist? Auf diese und weitere Fragen rund um Covid-19 haben wir Antworten und Tipps in einem Infoartikel zum Coronavirus für den Landkreis Verden erstellt.

Update, 5. Mai, 11.30 Uhr: Helfende Hände in Zeiten der Corona-Krise sind enorm wertvoll. Im Landkreis Verden sind daher viele Hilfsangebote entstanden. Wir bieten einen Überblick.

Coronavirus im Landkreis Verden: Ein kurzer Überblick zur Entwicklung der Krise

Erstmeldung am 5. Mai: Vor exakt neun Wochen, am 10. März 2020, wurde im Landkreis Verden der allererste bestätigte Corona-Infizierte gemeldet. Seitdem stieg die Zahl der Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, kontinuierlich an. Insgesamt 125 Menschen haben sich bis heute, Dienstag, 5. Mai, mit dem neuartigen Virus angesteckt. 

Zum ersten Mal kam das Thema Corona aber bereits sechs Wochen vor der allerersten Infektion auf. Damals kam eine junge Frau als Verdachtsfall in die Aller-Weser-Klinik in Achim, die zuvor im Ausland Urlaub gemacht hatte und für die Erkrankung typische Symptome zeigte. 

Seitdem hat sich viel am Alltag der Menschen geändert. Die Schließung der Schulen und Kindergärten, dann die Kontaktsperre, und nun die Maskenpflicht: Eine Reihe unterschiedlichster Regelungen zur Wahrung von Abstand und Hygiene, verlangt den Menschen eine grundsätzliche Umstellung ihres Lebenstils ab. Viele Großveranstaltungen wie beispielsweise die Lätare-Spende und nun auch die weit bekannte Verdener Domweih 2020, mussten wegen des neuartigen Virus bereits abgesagt werden. 

Die Verdener Domweih wurde ersatzlos abgesagt. 

Auch das Stadtbild hat sich maßgeblich verändert. So steht seit geraumer Zeit auf dem Gelände der Kreisverwaltung ein KVN-Testzentrum, in den Läden schützen Glasabtrennungen die Mitarbeiter hinter den Kassen vor den Kunden und wo man geht und steht finden sich Markierungen auf dem Boden, die die Menschen an den Mindestabstand erinnern, den es einzuhalten gilt. 

Im Landkreis Verden scheinen diese Maßnahmen mittlerweile deutliche Früchte zu tragen, denn die Anzahl der Infizierten, die täglich von der Kreisverwaltung gemeldet werden, sanken während der letzten Tage stetig. So sind aktuell nur noch neun Personen mit dem Coronavirus infiziert, zwei davon sind in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken. Die Anzahl der Menschen, die bis jetzt an den Folgen einer Erkrankung mit Sars-Cov-2 gestorben sind, liegt bei zwei. In beiden Fällen handelte es sich um ältere Herren. 

Rubriklistenbild: © Hustedt

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