News-Ticker zur Krise

Corona im Kreis Verden: Fünf Neuinfektionen gemeldet - Friseursalons öffnen unter strengen Regeln

Das Coronavirus breitet sich im Landkreis Verden weiter aus. Bereits 125 Personen wurden positiv getestet. Seit dem 4. Mai können Frisier-Salons endlich ihre Türen wieder öffnen.

  • Museen und Zoos dürfen bald wieder öffnen
  • 125 Personen bereits an Covid-19 erkrankt
  • Corona-Verdacht? In diesem Artikel finden sie alle Fragen und Antworten zum Thema

An diesen Orten gilt seit dem 27. April die Maskenpflicht in Niedersachsen:

  • Einrichtungen des Gesundheitswesens: Arztpraxen, Gesundheitsämter, Krankenhäuser etc.
  • Apotheken, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker
  • Drogerien, Lebensmittelhandel, Wochenmärkte, landwirtschaftlicher Direktverkauf, Hofläden, Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Großhandel mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs
  • Bau- und Gartenmärkte, Tierbedarfshandel, Zeitungsverkaufsstellen, Buchhandlungen
  • Brief- und Versandhandel, Poststellen, Blumenläden
  • Tankstellen, Kraftfahrzeug- oder Fahrradwerkstätten
  • Reinigungen, Waschsalons
  • Verkaufsstellen für Fahrkarten des ÖPNV, Haltestellen, Aufenthaltsbereiche am Gleis
  • Fahrzeuge, die für die Beförderung von Passagieren eingesetzt werden: Bahnen, Busse, Züge, Taxen, Kleinbusse etc.

In Banken, Sparkassen, an Geldautomaten und im privaten Auto gilt keine Bedeckungspflicht. Auch Schulen und Kindertagesstätten sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Update, 4. Mai, 16.15 Uhr: Die Freilicht-Theatersaison in Daverden ist zu Ende, bevor sie überhaupt angefangen hat. Penczek als Vorsitzender der Theaterabteilung und Kothe für den Förderverein der Bühne mussten jetzt die Absage auch der plattdeutschen Theatersaison in Daverden verkünden. Am 8. August hätte Premiere sein sollen. Am 29. Mai hätte das Märchenstück beginnen sollen. „Hätte, hätte, Corona.“ Mal wieder.

Der Vorstand hat entschieden, dass die komplette Saison abgesagt wird“, sagt Volker Penczek seufzend. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr 100 Jahre TSV Daverden, 100 Jahre Theater im Verein, 70 Jahre Freilichtbühne. Die hatte man zum Jubiläumsjahr extra herausgeputzt.

Corona im Landkreis Verden: 125 Personen im Landkreis Verden an Corona erkrankt

Update, 4. Mai, 14.45 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Verden ist um fünf weitere Fälle angestiegen. Wie der Landkreis am Montagmittag mitteilt, sind nun insgesamt 125 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt worden.

Fünf weitere Corona-Infizierten wurden im Landkreis Verden gemeldet. 

Bei den Neuerkrankten handelt es sich um drei Frauen und zwei Männer. Eine Person lebt im Südkreis, vier Personen kommen aus dem Nordkreis.

Von den 125 infizierten Personen sind inzwischen 108 Personen aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Es befindet sich derzeit eine Person in stationärer Behandlung. Zwei weitere konnten aus den Aller-Weser-Kliniken entlassen werden. Bislang sind zwei Personen verstorben.

Update, 4. Mai, 14 Uhr: Auf Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses läuft der Schulbetrieb in Niedersachsen stufenweise wieder an. So auch an der Wümmeschule Ottersberg: Insgesamt 53 Schüler (43 Zehntklässler und zehn Neuntklässler) nutzen wieder die Klassenräume, berichtet Oberschulrektor Dominik Lerdon. Allerdings im Schichtbetrieb und unter einem strengen Hygienekonzept.

Corona im Landkreis Verden: Friseur-Salons öffnen ihre Türen

Update, 4. Mai, 10.45 Uhr: Endlich ist es soweit: Zwei Wochen nachdem viele Einzelhandelsgeschäfte wieder öffnen durften, können seit gestern die Frisier-Salons ihre Türen wieder öffnen. Dabei gilt es jedoch, wie überall sonst auch, umfangreiche Hygieneregeln einzuhalten. Die Kunden sollten beispielsweise unbedingt ohne Begleitung kommen und akzeptieren, dass jeder Friseurbesuch dokumentiert werden muss. So könnten im Fall einer Infektion schnell die Kontaktpersonen festgestellt werden.

„Und was sicher nicht allen Kunden gefallen wird: Trockenhaarschnitte sind nicht mehr erlaubt. Vor dem Schneiden ist die Haarwäsche für alle Kunden ein Muss“, betont Angela Wahlers, Inhaberin eines Salons in Blender. Diese Vorgabe werde sich auch auf den Preis auswirken.

Corona im Landkreis Verden: #Allersteine bringen Farbe in Corona-Zeit

Update, 1. Mai: Ein merkwürdiges „Tier“ lebt seit einigen Wochen im Sachsenhain. Es ist schon gute 70 Meter lang und wächst noch immer weiter. Sehr zur Freude von Alexandra May. Sie und ihre drei Kinder, fünf, sieben und neun Jahre alt, waren die ersten, die bunt bemalte Steine in dem Wald auslegten. Inzwischen sind mehrere Hundert liebevoll gestaltete Exemplare hinzugekommen, die sich nun Seite an Seite schlangengleich durch den Sachsenhain ziehen. Die bunt bemalten Steine bringen Farbe in Corona-Zeiten.

Corona im Landkreis Verden: Stadthalle wird zum Gerichtssaal

Die Stadthalle wird zum Gerichtssaal. Bereits am Montag, 4. Mai, soll dort die erste Strafsitzung stattfinden. Dies bestätigte gestern auf Nachfrage der stellvertretende Gerichtssprecher Nikolai Sauer. An der „Feinjustierung“ werde noch gearbeitet, aber um 9 Uhr soll die erste Verhandlung starten.

Update, 30. April, 17.45 Uhr: Während viele Zoos und Museen in Niedersachsen bald wieder öffnen können, müssen die Freizeitparks - wie der Heide Park, Serengeti Park oder auch der Magic Park in Verden - wohl noch geschlossen bleiben. Zumindest sind zu diesen Freizeitangeboten noch keine Informationen bekannt geworden. Noch am späten Nachmittag will Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) vor die Presse treten. (jdw)

Bis auf Weiteres muss der Ritter Rost Magic Park Verden noch geschlossen bleiben. 

Update, 30. April, 17.15 Uhr: Die Sporthallen sind geschlossen, Versammlungen verboten, Turniere und Wettbewerbe abgesagt, kurzum: Das Vereinsleben liegt bis auf Weiteres auf Eis. Doch wo die einen nur lauter Absagen sehen, haben viele Aktive neue Chancen und Möglichkeiten für sich und ihren Verein entdeckt, um das Beste aus der aktuellen Corona-Krise zu machen. Einen Raum ganz ohne Ansteckungsgefahr haben sie im Internet entdeckt. 

Vom Wassersportverein, über den Turnverein bis hin zum Fußball haben sich mehrere Webseiten maßgeblich verändert. Die Mittel, den Kontakt zu den Mitgliedern zu halten, reichen von der schlichten Vorstandsinformation bis zu Newsticker und Online-Sport auf der Internetseite.

Coronavirus im Landkreis Verden: DPM hofft bald wieder zu öffnen

Update, 30. April, 16 Uhr: Das Deutsche Pferdemuseum in Verden hat trotz der Schließung wegen der Corona-Krise einiges zu tun. So wird die Zeit beispielsweise genutzt, um in der Ausstellung Vitrinen zu öffnen, Exponate zu kontrollieren, zu pflegen und neu anzuordnen. Darüber hinaus erstrahlt der Stuckraum, der einen Teil der pferdekundlichen Bibliothek beinhaltet und auch als städtisches Trauzimmer genutzt wird, nach einer umfassenden Reinigung im neuen Glanz.

Das gesamte Team hofft, dass das Museum am Holzmarkt möglichst bald wieder öffnen darf – zumindest für einzelne Besucher. Zutrittskontrollen seien ohnehin Standard im Museumsalltag, und mit seiner Ausstellungsfläche von 1. 600 Quadratmetern bietet das Museum ausreichend Platz für einen entspannten Besuch unter Wahrung der vorgegebenen Abstandsregelungen.

Coronavirus im Landkreis Verden: Eine weitere Neuinfektion gemeldet

Update, 30. April, 15 Uhr: Insgesamt 120 Personen aus dem Landkreis Verden sind bereits nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bedeutet im Vergleich zu Donnerstag die Zunahme um einen Fall. Bei der Neuerkrankten handelt es sich laut Informationen des Landkreises Verden um eine Frau aus dem Nordkreis.

Von den 120 infizierten Personen ist inzwischen eine weitere und somit 108 Personen insgesamt aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen worden. Es befinden sich derzeit drei Personen in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken. Bislang sind zwei Personen verstorben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Spielplätze und Museen dürfen bald öffnen

Update, 30. April, 13.30 Uhr: Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können nach Ansicht des Bundes unter Auflagen wieder öffnen. Voraussetzung sei besonders bei kleinen und historischen Gebäuden, dass die Auflagen zur Hygiene sowie die Einhaltung des nötigen Abstands räumlich und personell umgesetzt werden könnten, heißt es in der Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder. 

So könnte zum Beispiel der beliebte Spielplatz Allerpark, der am Dom sowie der Waldspielplatz in Verden schon bald wieder öffnen und wieder etwas Freude an der frischen Luft für jeden, der schon viel zu lange Zuhause sitzt, bringen. 

Vielleicht könnte sogar das Wolfscenter, dass bereits Anfang April Alarm geschlagen hatte, seine Pforten wieder für die Öffentlichkeit öffnen. Die Inhaber, Christina und Frank Fass, schlagen daher Alarm, denn die Kosten laufen weiter und wie es für Wölfe & Co nach Corona weitergeht, steht in den Sternen. Denn das Wolfcenter ist privat geführt. Es unterliegt keiner öffentlichen Förderung und ist dringend auf Einnahmen angewiesen.

Coronavirus im Landkreis Verden: Weltenbummler steckt in Dörverden fest

Update, 30. April, 11.45 Uhr: Ob Europa, arktischer Ozean, Indien, Kanada, Kuba, Chile, Uruguay, Paraguay oder Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt auf der Insel Feuerland: Der Weltenbummler Gerd Janke aus Dörverden hat schon einiges in seinem Leben gesehen. Seine große Leidenschaft: das Reisen und intensive Entdecken einzelner Länder, Kulturen und Menschen. 

Doch der 67-Jährige wurde jetzt jäh ausgebremst, seine Pläne gestrichen. Aufgrund des Reiseverbots, dass wegen der Corona-Pandemie erlassen wurde, steckt Janke in seinem Geburtsort Dörverden fest. Doch der Weltenbummler kann den Ereignissen, so, wie sie ihren Lauf genommen haben, auch etwas Gutes anerkennen

Coronavirus im Landkreis Verden: Kitas in Achim beweisen Kreativität

Update, 30. April, 10.45 Uhr: Nur noch eine Notbetreuung für den Nachwuchs von Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen können die städtischen Kitas zur Zeit während der Corona-Pandemie anbieten. Doch die Kindergärten in Achim warten auf und haben sich viele kreative Ideen für ihre Schützlinge überlegt, die zurzeit Zuhause bleiben müssen. 

Farbenfrohe Botschaft in der Corona-Krise an die Schützlinge und die Eltern im Eingangsbereich der Krippe Uphusen. 

Beispielsweise ist „für jede Gruppe eine Aktionskiste vor der Kita aufgestellt“, berichtet Jessika Mack, Erzieherin in der Kindertagesstätte am Stadtwald. Die Box sei mit unterschiedlichen Kreativ- und Bildungsaufgaben bestückt, entsprechend dem Alter der Kinder. Zusammen mit der Mutter oder dem Vater oder auch alleine können sie sich die kleinen Pakete abholen und zu Hause bearbeiten.

Coronavirus im Landkreis Verden: Moyn-Moyn-Festival am Backsberg verboten

Update, 29. April, 17.30 Uhr: Ob das diesjährige Moyn-Moyn-Festival am Backsberg stattfinden kann oder nicht, ist aktuell noch unklar. Doch nicht nur wegen der Corona-Krise wird die Veranstaltung höchstwahrscheinlich abgesagt: Denn der Landkreis Verden hat das Festival aus baurechtlichen Gründen verboten

Dagegen hat der Festivalveranstalter, die Abro Team GmbH aus Hannover, Klage beim Verwaltungsgericht in Stade eingereicht. Mit einer Gerichtsentscheidung rechnet Rolf Thies, stellvertretender Fachdienstleiter Bauordnung bei der Landkreisverwaltung in Verden, jedoch nicht vor 2021.

Coronavirus im Landkreis Verden: Verein Verdener Jazz- und Blues-Tage berichtet

Update, 29. April, 16.45 Uhr: Den Verein Verdener Jazz- und Blues-Tage trifft die aktuelle Corona-Krise schwer. Ein Großteil der geplanten Veranstaltungen und Konzerte musste bereits abgesagt werden. Wir haben mit dem Vorsitzenden, Volkmar Koy, über die Folgen der Corona-Pandemie für den Verein in einem Interview gesprochen und darüber, ob die berüchtigten und zuvor immer gut besuchten Verdener Jazz- und Blues-Tage im September überhaupt noch stattfinden können

Volkmar Koy: „In der Tat sind das Absagen, die schmerzen. Es kommt mit der Riverboat-Party und Larry and the Handjive im Juni noch eine definitiv dazu. Das nächste Konzert wäre dann im August das Open Air mit der Lohmann R&B Kapelle am Domgymnasium. Auch das ist mehr als fraglich."

Coronavirus im Landkreis Verden: Regeln für Corona - mehrsprachig

Update, 29. April, 16 Uhr: Zusammen mit dem Landkreis Verden hat die Polizeiinspektion Verden/Osterholz mehrere Übersichten zu den wichtigsten Regeln um das neuartige Coronavirus erstellt. Und das gleich auf mehreren Sprachen, wie Englisch, Türkisch, Russisch, Farsi und Arabisch. Es gibt aber auch die Option "leichte Sprache", die die Regeln mit besonders einfachen Worten erklärt. Beispielsweise werden die erklärenden Artikel mit Illustrationen unterstützt. 

Außerdem sind dort auch Hinweise zu finden, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann, was man macht, wenn man glaubt, sich angesteckt zu haben und was das Coronavirus ist. 

Coronavirus im Landkreis Verden: 119 Leute mit Coronavirus infiziert

Update, 29. April, 15 Uhr: Der Landkreis Verden hat neue Infektionszahlen gemeldet: Im Landkreis Verden sind insgesamt 119 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bedeutet im Vergleich zum Dienstag, 28. April, eine Zunahme um einen Fall. Bei dem Neuerkrankten handelt es sich um einen Mann aus dem Nordkreis.

Von den 119 infizierten Personen sind inzwischen 107 Personen aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Es befinden sich derzeit drei in stationärer Behandlung und bislang zwei Personen sind an den Foldern einer Covid-19 Erkrankung verstorben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Auszubildende der AWK berichtet von Arbeit

Update, 29. April, 14 Uhr: Trotz Corona-Krise, Hygienemaßnahmen und Maskenpflicht geht das Leben weiter. So auch für die 29 Auszubildenden der Aller-Weser-Klinik (AWK), die sich gerade trotz Pandemie und Krisensituation auf ihre Abschlussprüfungen vorbereiten. 

Eine von ihnen ist die angehende Gesundheits- und Krankenpflegerin Mona Rezaei. In einer Pressemitteilung der AWK erzählt sie, welche Pläne sie für die Zukunft hat, was sie an dem Beruf reizt und wie sie mit Schwierigkeiten umgeht.

Coronavirus im Landkreis Verden: Lebenshilfe näht Masken für Wohneinrichtungen

Update, 29. April, 12.45 Uhr: Ehrenamtlich nähen aktuell viele Helferinnen Mund-Nasen-Masken für die Wohneinrichtungen der Lebenshilfe Rotenburg-Verden. Die dankt den Aktiven für ihre Unterstützung und wendet sich mit einer Bitte an die Öffentlichkeit. 

Dringend braucht die Lebenshilfe Stoffreste fürs Nähen, waschbar bei 95 Grad, leicht bügelbar (damit Falten hinein gebügelt werden können) – beispielsweise Bettlaken. Die Farbe ist egal. Gummibänder oder Stoffband zum Festhalten der Masken werden ebenfalls benötigt. Wer Material übrig hat, wir gebeten, sich per E-Mail an Oliver.Studt@LhRowVer.de zu wenden, damit eine Übergabe/Abholung abgestimmt werden kann.

Coronavirus im Landkreis Verden: Demon in Hannover für Tourismusbranche

Update, 29. April, 11. 30 Uhr: Um die Politik auf den Notstand des Wirtschaftszweiges Tourismus aufmerksam zu machen, nimmt Rieke Kühls mit etwa 200 weiteren Touristikbeschäftigten an einer Demonstration in Hannover teil. Sie betreibt seit 2011 mit zwei Mitarbeiterinnen Reisebüro in Langwedel an der Hauptstraße 1. 

„Wir sind die ersten, die von der Krise betroffen waren, und die letzten, die betroffen sein werden“, sagt Rieke Kühl und ergänzt: „Selbst wenn wir wieder öffnen, ist der verlorene Umsatz nicht wieder aufzuholen. Die Touristik wird nach Corona nicht mehr sein wie vorher.“ Hauptkritikpunkt des Veranstalters, das Aktionsbündnis Rettet die Touristik: Staatliche Hilfe konzentrierten sich bisher weitgehend auf prominente Konzerne wie TUI und Lufthansa. Fast unbeachtet blieben dagegen die zehntausenden klein- und mittelständischen Unternehmen, ohne die das Reisegeschäft nicht funktionieren würde.

Coronavirus im Landkreis Verden: Anzahl der Testungen im KVN-Testzentrum rückläufig

Update, 29. April, 10.30 Uhr: Am Dienstag meldete der Landkreis Verden ein zweites Todesopfer im Zusammenhang mit Corona. Ein über 70-Jähriger starb an den Folgen der Erkrankung mit der Virusinfektion. Einen Zusammenhang mit den Lockerungen der Schutzregeln sieht Jutta Dreyer, Leiterin des Gesundheitsamtes, allerdings nicht. Sie erklärt: „Der Tod tritt nicht plötzlich ein, sondern kommt meist, nachdem der Patient schon lange beatmet wurde.“

Wird das KVN-Testzentrum in Verden aufgrund der zurückgehenden Anzahl der durchgeführten Tests überflüssig? 

Darüber hinaus ist der Betrieb im Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung (KVN) zurückgegangenen. Das Niveau sei in den letzten Tagen deutlich unter den Spitzenzeiten, eine genaue Statistik liege allerdings nicht vor. Ob die zentrale Stelle damit nach und nach überflüssig wird, konnte der KVN-Geschäftsführer Michael Schmitz allerdings noch nicht sagen

Coronavirus im Landkreis Verden: Lebenshilfe bleibt im Kontakt mit Kunden

Update, 28. April, 17.45 Uhr: Einrichtungen wie die Lebenshilfe Verden, sind in Zeiten wie der Corona-Krise besonders stark gefordert. Sie betreut unter anderem auch Kinder mit Behinderungen in ihren Einrichtungen und weiß um die schwierige Situation, in der sich Familien befinden. 

All dem voran steht der Erhalt des Kontaktes zu Kunden, Kindern sowie Eltern: Wenn Familien mit einem behinderten Kind rund um die Uhr, häufig in beengten Verhältnissen, ohne Hilfe auskommen sollen, können Situationen auch eskalieren. „Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, versuchen wir, möglichst schon im Vorfeld unsere Kunden aktiv zu betreuen. So versenden wir Tipps als Mail, Video oder auch als konventionellen Brief. Auch ein Telefonat kann manche Situation entschärfen“, weiß Mundita Kaeding, Geschäftsbereichsleiterin Frühförderung.

Coronavirus im Landkreis Verden: Polizei informiert über Maskenpflicht

Update, 28. April, 17.05 Uhr: Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz weist in ihrem jüngsten Tweet auf die am Montag eingeführte Maskenpflicht und die weiterhin bestehenden Abstandsregelungen hin. Außerdem macht sie auf einen Artikel des Landes Niedersachsen aufmerksam, der alle Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Mund-Nasen-Bedeckung beantwortet. 

Update, 28. April, 16.20 Uhr: Wer denkt, dass er sich vielleicht mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben könnte, kann nicht ohne Weiteres in ein Testzentrum fahren, um sich vor Ort auf das Virus testen zu lassen. Der erste Ansprechpartner ist und bleibt der eigene Hausarzt. Doch welche Symptome verursacht das Virus und an wen kann ich mich wenden, wenn mein Hausarzt gerade nicht zu erreichen ist?

Auf diese und weitere Fragen rund um Covid-19 haben wir Antworten und Tipps in einem Infoartikel zum Coronavirus für den Landkreis Verden erstellt.

Update, 28. April, 15.20 Uhr: Worauf kommt es an, was ist noch wirklich wichtig in diesen Tagen, wo doch Corona-Krise, Hygienevorschriften und seit neuestem auch die Maskenpflicht das tägliche Leben bestimmen? Diese Frage haben sich auch die Diakoninnen Reinhild Lüder-Scholvin  und Claudia Clasen gestellt und um den Kinder und Jugendlichen, die sich sonst unter dem Dach der Evangelischen Jugend zusammenfinden, zu signalisieren: „Wir sind noch da!“, dazu eine besondere Aktion ausgedacht.

Coronavirus im Landkreis Verden: Erneut Todesfall im Landkreis Verden gemeldet

Update, 28. April, 14.20 Uhr: Es hat einen weiteren Todesfall im Landkreis Verden gegeben. Ein über 70-jähriger Mann aus dem Südkreis ist Montagnachmittag an den Folgen seiner Covid-19-Erkrankung in der Verdener Aller-Weser-Klinik verstorben. Der Patient ist der zweite Todesfall in der Bevölkerung des Landkreises Verden im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Eine weitere Person ist im Landkreis Verden an Corona verstorben. 

Landrat Peter Bohlmann spricht den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus. Das Gesundheitsamt des Landkreises meldet darüber hinaus zwei neue Fälle von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Infizierten im Landkreis auf 118. Bei den Neuinfizierten handelt es sich um zwei Männer, beide aus dem Nordkreis. Aus der häuslichen Quarantäne konnte aktuell eine weitere Person entlassen werden. Damit sind 107 Personen genesen. Drei Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung.

Coronavirus im Landkreis Verden: Schulen starten schrittweise mit Unterricht

Update, 28. April, 13.30 Uhr: Schrittweise starten auch die Schulen in Verden jetzt wieder mit dem Unterricht, doch der erfolgt unter strengen Hygienemaßnahmen und einem extra für die Corona-Krise entwickeltem Konzept. Von einem Rahmenhygieneplan, über die Notbetreuung, bis hin zu Unterricht im Homeoffice übers Internet ist alles dabei.

Schulleiter Christian Piechot: „Es ist jetzt so etwas wie der erste Probelauf.“ Eltern und Schüler haben schriftlich bekommen, welche Hygienemaßnahmen eingehalten werden müssen, auf dem Schulhof achtet eine Lehrkraft darauf, dass sich die Schüler nicht zu nahe kommen.

Auch die Berufsbildenden Schulen in Dauelsen befinden sich laut Schulleiter Norbert Mäteling in einer Phase des Herantastens. Viele Videokonferenzen und Telefonate habe es gegeben, um sich über die Einhaltung des Rahmenhygieneplans des Landes Niedersachsen abzusprechen.

Coronavirus im Landkreis Verden: Keine Angst haben, zum Arzt zu gehen

Update, 28. April, 11.15 Uhr: In einem separaten Raum mit eigenem Zugang untersucht der Arzt Parwis Azimi die Patienten, die mit Verdacht auf das Coronavirus zu ihm kommen. Selbstverständlich trägt der Allgemeinmediziner, Sportarzt und Fachmann für alternative Heilmethoden dabei eine ausreichende Schutzausrüstung, sodass es keinerlei Ansteckungsgefahr gibt. 

Wer gesundheitliche Beschwerden verschiedener Art hat, sollte sich nicht scheuen, umgehend einen Mediziner seines Vertrauens aufzusuchen, rät Azimi, der an der Bierdener Straße in Baden eine Gemeinschaftspraxis betreibt. „Leider trauen sich jetzt viele nicht, zum Arzt zu gehen. Das kann aber für die eigene Gesundheit sehr riskant sein“, sagt der 55-Jährige im Gespräch mit dieser Zeitung.

Coronavirus im Landkreis Verden: Positives Fazit nach Tag eins der Maskenpflicht

Update, 28. April, 10.30 Uhr: Ein fast durchweg positives Fazit im Bezug auf die neu eingeführte Maskenpflicht konnten am Montag mehrere Einzelhändler in der Verdener Innenstadt ziehen. Selbst wenn das Tragen des Schutzes lästig ist, würden sich alle bis auf wenige Ausnahmen an die Pflicht halten. Wer sich selbst, nachdem er von den Verkäufern auf den fehlenden Schutz angesprochen wurde, weigert, eine Maske aufzusetzen, wird aufgefordert, das Geschäft sofort zu verlassen

Corona-Maßnahmen im Landkreis Verden: Glockenfest ohne Gäste

Update, 27. April, 17 Uhr: Ein großes Glockenkonzert sollte eigentlich am 4. Oktober, dem Erntedankfest-Sonntag, in der St.-Andreas-Kirche in Riede stattfinden. Aber die Corona-Pandemie wirbelt alles durcheinander. Nun ging es schon an diesem Sonntag statt der in den Herbst verschobenen Konfirmation über die Bühne, aber natürlich ohne Besucher.

Viele Einwohner hatten ihre Fenster geöffnet, um intensiv den Klängen des Glockenkonzertes lauschen zu können. Auch hatten sich Besucher auf dem Friedhof eingefunden, um es vor Ort zu erleben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Unter zehn Personen noch akut infiziert

Update, 27. April, 15.30 Uhr: Über das gesamte Wochenende wurden im Landkreis Verden keine weiteren Corona-Infizierten gemeldet. Das teilt Ulf Neumann vom Landkreis heute, Montag, in einer Pressenotiz mit. Somit bleibt die Zahl der bisher an Corona Erkrankten bei 116 Personen. 

Allerdings sind drei weitere zuvor Infizierte genesen und wurden aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Weniger als zehn Personen sind laut diesen Angaben also noch akut mit dem Coronavirus infiziert. Davon ist mit vier Personen rund die Hälfte der Erkrankten in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken. 

Bislang ist eine Person an den Folgen von Covid-19 verstorben.

Coronavirus im Landkreis Verden: Politik nimmt wieder Fahrt auf

Update, 27. April, 14.30 Uhr: Eine erste Ratssitzung und eine Sitzung des Jugend-, Sozial- und Sportausschusses im Flecken Langwedel soll es im Verlauf dieser Woche erstmalig nach langer Zeit wieder geben. Wegen der Corona-Krise wurden wie andernorts auch bis auf Weiteres sämtliche Termine zuvor abgesagt. Unter anderem soll es um die Vereidigung eines neuen Ratsherren sowie die Abstimmung über Kindergartengebühren und den neuen Ortsbrandmeister gehen

Corona-Maßnahmen im Landkreis Verden: Maskenverkauf für Hilfsorganisation

Update, 27. April, 13 Uhr: Spenden in der Krise, das organisiert Monika Berlitz mit ihrem Team von Weihnachten im Schuhkarton (WiS). Zusammen nähen sie Masken und sammeln Geld für Menschen in Not. Es ist eine Win-win-Situation. Wer eine Maske kauft, der zahlt pro Stück fünf Euro. Das Geld fließt direkt an die Organisation Samaritan‘s Purse. „Gekauft wird davon Schutzkleidung im Kampf gegen die Folgen von Corona“, so die Organisatoren.

„Sie schützen den Träger zwar nicht vor dem Virus, können aber eine Ansteckung anderer verhindern. Gerade dort, wo sich viele Menschen näherkommen, im Supermarkt, in Bussen, Taxen oder in der Bahn“, erklärt Monika Berlitz.

Update, 27. April, 11.30 Uhr: Weiterhin sind wegen der Corona-Krise keine größeren Versammlungen, Aktionen oder Demonstrationen möglich. Um trotzdem der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen Belsen vor 75 Jahren sowie der Befreiung Verdens durch die britischen Truppen zu Gedenken, legten am Sonntag Vertreter verschiedener Initiativen in aller Stille Blumen an den Stolpersteinen in der Verdener Innenstadt nieder. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Bürgermeisterwahl per Brief 

Update, 27. April, 10.30 Uhr: Eine Ausnahmesituation, für die nicht mal das Landeswahlgesetz eine vorgegebene Lösungen parat hatte, meisterte jetzt die Gemeinde Ottersberg: Trotz der Corona-Pandemie, die den Alltag aller fest in ihrem Griff hat, und den damit verbundenen Regelungen und Hygienevorschriften, wählte sie am Sonntag ihren neuen Bürgermeister - innerhalb einer reinen Briefwahl. 

Mit 51,56 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen schenkten die Ottersberger Tim Willy Weber, dem 48-jährigen Politikwissenschaftler und jetzigen FGBO-Ratsfraktionsvorsitzenden, ihr Vertrauen. Auf Webers Kontrahenten, CDU-Kandidat Reiner Sterna, entfielen 48,44 Prozent der Stimmen. Und das bei einer sehr beachtlichen Wahlbeteiligung von 68 Prozent.

Briefwahl-Auszählung unter Corona-Bedingungen: An Einzelarbeitsplätzen mit viel Abstand öffnen die Wahlhelfer am Abend die Stimmzettel-Umschläge.

Für die Rechtssicherheit hatte die Ottersberger Wahlleitung die briefliche Direktwahl akribisch bis ins Detail vorbereitet. 10. 379 Bürgerinnen und Bürger hatten ihre Wahlbriefe per Post zugestellt bekommen und schickten in den vergangenen drei Wochen in großer Zahl die Unterlagen samt dem jeweils extra einzutütender Stimmzettel retour.

Corona-Maßnahmen im Landkreis Verden: Doktor warnt vor falschem Sicherheitsgefühl

Update, 18.40 Uhr: Mittlerweile liegen die genauen Regelungen zur Maskenpflicht vor, die ab Montag in ganz Niedersachsen gelten. Ganz wichtig ist es weiterhin, Abstand zueinander zu halten und die Hygieneregeln zu achten - aber auch beim Tragen von Masken gibt es einiges zu beachten. So darf kein falsches Sicherheitsgefühl entstehen, eine Maske alleine ist kaum hilfreich.

Wegen Corona: Die Allerfähre kann nicht wie gewohnt in die Saison starten.

Update, 26. April: 2020 ist und wird kein normales Jahr. Aufgrund der von Bundes- und Landesregierungen aus nachvollziehbaren Gründen getroffenen Entscheidungen können die Oterser Fährleute am 1. Mai nicht wie geplant in die 24. Fährsaison starten. Gleiches gilt für den Start in die 10. Terrassen-Saison des Allercafés Otersen neben dem Dorfladen.

Corona-Maßnahmen im Landkreis Verden: Landgericht zieht womöglich um

Update, 25. April: In Anbetracht der Corona-Krise scheinen die Räume des Landgerichts Verden zu eng für die Verhandlung von Strafprozessen zu sein. Das betrifft vor allem Strafprozesse mit mehreren Angeklagten. Verhandlungen mit einer überschaubaren Anzahl an Verfahrensbeteiligten kann trotz des Kontaktverbots im Landgericht stattfinden. Nun stellt das Landgericht aber konkrete Überlegungen an, die Stadthalle Verden für Gerichtsverhandlungen anzumieten. 

Die Räume des Landgerichts Verden sind zu eng, um dort größere Strafprozesse zu verhandeln. Zumindest während der Corona-Krise.

Update, 24. April, 17.45 Uhr: Seitdem der Coronavirus das öffentliche Leben überall im Land komplett ausgebremst hat, stellt sich mittlerweile an vielen Stellen die Frage, wann man wie damit beginnen kann, aus diesem Ausnahmezustand heraus wieder ein Stück näher zum Alltag zurückzukommen. So auch der politische Betrieb in Achim. 

Statt des Stadtrats mit seinen gewählten 38 Mitgliedern plus Bürgermeister trifft der Verwaltungsausschuss (VA), in dem jeweils drei Beigeordnete von SPD und CDU, zwei Grüne und je ein Vertreter von FDP und WGA sowie Bürgermeister Rainer Ditzfeld Sitz und Stimme haben und damit eine Art Notregierung bilden, hinter verschlossenen Türen Entscheidungen. Wie lange soll das noch so weitergehen? Ist die Demokratie gefährdet? Wir haben bei den Fraktionsvorsitzenden und beim Verwaltungsvorstand nachgefragt. 

Corona im Landkreis Verden: Erneut keine Neuinfektionen bestätigt

Update, 24. April, 16.30 Uhr: Erneut wurden im Landkreis Verden keine weiteren Corona-Fälle bestätigt. Somit bleibt die Zahl der bis jetzt infizierten Personen bei 116. Insgesamt meldete der Landkreis nur drei Covid-19-Infizierungen um Verlauf dieser Woche. 

Von den 116 Infizierten sind inzwischen 103 Personen aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen worden. Weiterhin befinden sich derzeit vier Personen in den Aller-Weser-Klinken in stationärer Behandlung. Bislang ist 1 Person an den Folgen des Coronavirus verstorben. 

Corona im Landkreis Verden: Gottesdienste ab 10. Mai wieder möglich

Update, 24. April, 16 Uhr: Der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde St. Petri Oyten hat sich in geheimer Abstimmung per Briefwahl am Mittwoch einstimmig für Silke Oestermann als neue Pastorin entschieden. Der Sonntag, an dem die Bewerberin im nächsten Verfahrensschritt in einem Gottesdienst in der St.-Petri-Kirche ihre Aufstellungspredigt vor der Gemeinde zu halten hat, soll in Kürze bekanntgegeben werden. 

Gottesdienste dürfen nach Lockerung der Corona-Beschränkungen voraussichtlich wieder ab dem 10. Mai stattfinden – allerdings unter strengen Auflagen. Denn die Abstandsregeln sowie Hygienemaßnahmen gelten auch in sämtlichen Gotteshäusern weiterhin. 

Corona im Landkreis Verden: Bürgermeisterwahl erstmalig per Brief 

Update, 24. April, 14 Uhr: Historisches spielt sich aktuell in Ottersberg ab: Dort wird gerade inmitten der Corona-Pandemie zum ersten Mal nicht in Wahllokalen, sondern allein und ausschließlich per Briefwahl ein Bürgermeister gewählt.  Reiner Sterna (CDU) und Tim Willy Weber (FGBO) kämpfen darum, wer die Nachfolge von Horst Hofmann als oberster Bürger für sechs Jahre antreten darf. 

Noch bis Sonntag, 26. April, 18 Uhr, haben die Bürger Zeit, die roten Wahlbriefe mit Wahlschein und dem separat im blauen Umschlag beizulegenden Stimmzettel zurückzugeben. Die Wahlbeteiligung lässt aktuell aber noch zu wünschen übrig: Sie liegt unter 50 Prozent.

Corona im Landkreis Verden: Kirchlinter Bürgerbus mit Spuckschutz ausgerüstet

Update, 24. April, 12 Uhr: Der Kirchlintler Bürgerbus wappnet auf: Seit mittlerweile fünf Wochen konnte er keine Runden mehr durch die Gemeinde drehen, verursacht durch die Corona-Pandemie. Jetzt schützt ein extra angefertigter Spuckschutz den Fahrer vor einsteigenden Gästen, angefertigt von der Tischlerei Dreyer in Armsen.

Der Platz beim Einstieg wird nicht beeinträchtigt und bleibt in seiner ursprünglichen Größe erhalten. Und bei der Probefahrt über Kopfsteinpflaster wackelt und klappert die Schutzvorrichtung kein Stück. 

Corona im Landkreis Verden: ÖPNV startet am Montag wieder im Regelfahrplan

Update, 24. April, 10.30 Uhr: Ab Montag wird er  im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften zur Pflicht in Niedersachsen: der Mund-Nasen-Schutz. Einzelheiten zu der Regelung sind zwar noch unklar, trotzdem bereiten sich Kreishaus und Geschäfte bereits auf die Einführung vor. Sicher ist, dass die Schüler, die ab Montag wieder mit dem Bus zum Unterricht fahren, mit Maske einsteigen müssen.

Schrittweise und bedacht sollen die Schulen wieder den Betrieb aufnehmen, angefangen mit den Abschlussklassen. Dafür fahren ab dem 27. April wieder die Schülerbusse und der ÖPNV stellt auf den Regelfahrplan um. Und dass unter einer Menge Hygienevorschriften.  

Ab Montag soll das Tragen einer Maske im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel Pflicht werden.

Update, 23. April, 17.45 Uhr: Eine regelrechte Absagewelle kam jetzt aus Langewedel im Landkreis Verden. Aufgrund der Corona-Krise wurde eine ganze Reihe Veranstaltungen und Angebote abgesagt. Darunter das Maifest, die Kulturtage und auch der Ferienspaß. Ebenfalls das Etelser

Schlossgartenfest wurde für dieses Jahr gestrichen und auf nächstes verlegt. 

Corona im Landkreis Verden: Innerhalb weniger Stunden 200 Masken verkauft 

Update, 23. April, 16.45 Uhr: Gesichtsmasken sind gefragt wie nie. Nachdem nun auch in Niedersachsen vom kommenden Montag an das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung in Läden sowie in Bussen und Bahnen vorgeschrieben ist, setzte ein Ansturm auf die Verkaufsstellen in Achim ein. 

Die Schneiderei von Musa Ögün beispielsweise veräußerte am Mittwoch bis zum frühen Nachmittag rund 200 Behelfsmasken, die vor dem Coronavirus schützen sollen. Olaf Kolze nahm gleich vier zum Stückpreis von fünf Euro mit. (mix)

Olaf Kolze (r.) kaufte am Mittwoch gleich vier Masken ein. 

Update, 23. April, 16 Uhr: Erneut wurden im Landkreis Verden keine Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Personen, die bereits an Corona erkrankt sind, bleibt somit bei 116. Davon sind noch zwölf akut mit Sars-CoV-2 infiziert. 103 Personen sind somit genesen und aus der häuslichen Quarantäne entlassen worden. 

Vier Personen befinden sich aktuell noch in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken und eine Person ist an den Folgen von Covid-19 verstorben. 

Corona im Landkreis Verden: Aller-Weser-Kliniken berichten: Patienten warten zu lange

Update, 23. April, 14.45 Uhr: Eine regelrechte Furcht davor, ins Krankenhaus zu gehen, um sich behandeln zu lassen, stellen die Mediziner in den beiden Häusern der Aller-Weser-Klinik seit einiger Zeit vermehrt fest. „Die Leute warten manchmal, bis es nicht mehr geht“, sagt der Ärztliche Direktor im Verdener Haus der Klinik. Wenn er oder seine Kollegen dann einen Herzinfarkt oder eine Blinddarmentzündung feststellen, könnten die Schädigungen viel schwerer sein, als wenn die Patienten gleich Hilfe gesucht hätten.

Der Appell an alle Menschen lautet weiterhin ganz klar: „Kommen Sie rechtzeitig ins Krankenhaus.“ Nicht nur für Covid-19-Patienten stehen Betten in der Klinik und auf den Intensivstationen in ausreichender Menge bereit. In einem besonders schlimmen Fall, habe ein Patient sogar so lange gewartet, bis er Nierenversagen hatte. 

Corona im Landkreis Verden: Trauerbegleiterin bietet telefonische Hilfe an

Update, 23. April, 13.15 Uhr: Die gesetzlichen Vorgaben bei Beerdigungen in der Corona-Krise machen den letzten Abschied noch schwerer, als er ohnehin schon ist. Keine körperliche Nähe, weder Händeschütteln noch Umarmungen und mindestens einen Meter Abstand zueinander halten. Harte, aber notwendige Regeln

Die Dörverdener Trauerbegleiterin Renate Steinau weiß, wie schwer es für viele ist und welche Folgen ein solcher Abschied nach sich ziehen kann. Darum bietet sie Betroffenen telefonisch Rat und Hilfe an, um sie durch die schwere Zeit zu begleiten.

Update, 23. April, 12 Uhr: Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz macht in ihrem jüngsten Tweet mit dem Hashtag #keinkindalleinelassen auf den Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig aufmerksam. Er betont, dass es gerade zu Zeiten der Corona-Krise Kinder geschützt werden müssen und informiert über Soforthilfeangebote. 

Corona im Landkreis Verden: „HalloVerden“-Festival soll im November steigen

Update, 23. April, 10.45 Uhr: Dieses Jahr feiert das „HalloVerden“-Festival seinen runden Geburtstag. Zehn Jahre gibt es das Event in der Stadthalle Verden an der Aller schon. Für diesen Anlass haben sich die Organisatoren etwas besonderes einfallen lassen: Und so heißt es diesmal „Ich wünsch‘ dir noch ‘n geiles Leben“ und „Flieger, grüß mir die Sonne“. Denn auf der Bühne stehen am Samstag, 7. November, Glasperlenspiel und Extrabreit.

Glasperlenspiel gehören zu den Headlinern des „HalloVerden“-Festivals.

Wie es mit der Corona-Situation Ende des Jahres aussieht kann noch niemand sagen. Die Organisatoren des Festivals, die Lebenshilfe Rotenburg-Verden, blicken der Zukunft jedoch hoffnungsvoll entgegen und halten an dem Termin fest. Der Vorverkauf startet allerdings noch nicht, die weitere Entwicklung wird abgewartet.

Corona im Landkreis Verden: Polizei veröffentlicht Podcast zu Lockerungen

Update, 22. April, 17.35 Uhr: Was ändert sich eigentlich durch die vielen Lockerungen, die mittlerweile beschlossen wurden? Mit dieser Frage hat sich die Polizeiinspektion Oldenburg in ihrem jüngsten Video befasst. Das ist Teil der Serie „Ohren auf, Polizei!". Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz verweist nun in einem Post auf Twitter auf das Video und beantwortet in den Kommentaren außerdem konkrete Fragen zur Mundschutzpflicht

Update, 22. April, 16.20 Uhr: Angaben des Landkreises Verden zufolge wurden zwei weitere Personen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Somit sind 116 Menschen insgesamt im Landkreis an Covid-19 erkrankt. Bei den Neuerkrankten handle es sich um zwei Männer. Eine Person kommt aus dem Nordkreis, die andere aus dem Südkreis.

Von den 116 infizierten Personen sind inzwischen 101 wieder aus derhäuslichen  Quarantäne als genesen entlassen worden. Es befinden sich weiterhin vier Personen in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken. Bisher ist eine Person im Landkreis Verden an den Folgen des Coronavirus gestorben. 

Corona im Landkreis Verden: Maskenpflicht gilt nicht für Kinder und Personen mit Atembeschwerden

Update, 22. April, 15.45 Uhr: Wie die Sozialministerin Carola Reimann (SPD) in einer Pressekonferenz am Nachmittag berichtete, sei Niedersachsen in Sachen Corona noch lange nicht über den Berg. Beispielsweise könne die Maskenpflicht, die am Montag, 27. April, eingeführt werden soll, über Wochen oder gar Monate Bestand haben

Von der Maskenpflicht in Niedersachsen befreit sind Kinder bis zu sechs Jahre und Erkrankte mit Atem- oder Herz-Kreislauf-Beschwerden. Reimann betonte nochmal, dass ein Schal oder ein Tuch im Moment reichen.

Corona im Landkreis Verden: Jugendliche fallen sich vor Polizisten in die Arme

Update, 22. April, 15 Uhr: Auch nach den leichten Lockerungen im Zuge der Corona-P andemie sind die sind die Beamten der Polizeiinspektion Verden/Osterholz weiterhin verstärkt unterwegs. Da kann es auch schon mal zu Ansammlungen kommen, die so nicht erlaubt sind. „Wir fahren in der Stadt regelmäßig Kontrolle“, so Polizeisprecher Helge Cassens.

Überwiegend würden sich die Menschen zwar an die Regelungen halten, und nach einer „lockeren Ansprache" durch die Beamten reagieren, doch es gebe durchaus sehr unschöne Ausnahmen. Einmal hätten mehrere Jugendliche, die zu nah in einer Gruppe beisammen standen, sich nicht voneinander entfernt, als sie von einem Polizeibeamten angesprochen wurden, sondern seien sich „demonstrativ in die Arme gefallen". „Da hört dann der Spaß auf. Die Regelungen zum Schutz der Bevölkerung machen Sinn und veräppeln lassen wir uns nicht“, betont Cassens daraufhin.

Mit dem Boot auf Streife: Die Wasserschutzpolizei, hier auf der Aller in Höhe des Allerparks in Verden, kontrolliert, ob die Verbote im Rahmen der Corona-Pandemie auch an den Flussufern eingehalten werden.

Da den Polizisten klar ist, dass sich die Menschen nicht nur in der Innenstadt, sondern auch dort treffen, wo die Beamten eher schwer hinkommen, kurvt unter anderem die Wasserschutzpolizei Nienburg mit ihrem Schlauchboot über Weser und Aller.

Update, 22. April, 13.30 Uhr: Sämtliche Fortbildungen und Kurse, die die Tier-Coachin Sophie-Antoinette Braun anbietet, sind ausnahmslos abgesagt - wegen der Corona-Krise. Das „Hundemädchen“ aus Dörverden-Stedorf ist hauptberuflich auf Coaching und Kurse rund um das Thema Mensch-Hund-Beziehung spezialisiert. 

„Ich muss bis auf Weiteres alle Einzel- und Gruppenstunden und Seminare canceln, in denen ich etwa die theoretischen und praktischen Grundlagen in Hundepsychologie, Rudeldynamik, Körpersprache oder Verbalisierung vermittele“, erzählt Braun. Wir haben mit ihr über ihre Arbeit gesprochen.

Corona im Landkreis Verden: Maskenpflicht in Verden - Bürger sind kreativ

Update, 22. April, 12.15 Uhr: Ab nächstem Montag gilt eine landesweite Maskenpflicht. Also muss jeder, der im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel unterwegs ist, eine Maske zum Schutz tragen. Doch auch diese Woche, ganz ohne Pflicht, sind viele Verdener bereits freiwillig mit einer Maske in der Verdener Innenstadt unterwegs

Wir haben uns umgehört woher die Menschen ihre Mundschutzmasken haben und aus welchem Material sie sind. Die Hoffnung vieler ist, dass mithilfe der Masken die Infektionsraten verringert und die Corona-Krise schneller überstanden ist.

Corona im Landkreis Verden: Maskenpflicht für Niedersachsen

Update, 22. April, 11.20 Uhr: Nun führt das Land Niedersachsen doch eine landesweite Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus ein. Vom kommenden Montag, 27. April, an soll das Tragen einer Maske im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel Pflicht werden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch, nachdem zuvor mehrere Medien darüber berichtet hatten.

Corona im Landkreis Verden: Maskenpflicht im Metronom

Update, 22. April, 10.30 Uhr: Das Land Niedersachsen verzichtet weiterhin auf eine allgemeine Maskenpflicht. Das Tragen von Alltagsmasken etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Geschäften werde dringend empfohlen, ist aber nicht verpflichtend. Dahingegen stellt die Eisenbahngesellschaft Metronom nun ganz konkret Anforderungen an ihre Fahrgäste und führt eine Mundschutz-Pflicht in sämtlichen Zügen ein.

Die Eisenbahngesellschaft Metronom hat eine Mundschutz-Pflicht in sämtlichen Zügen eingeführt. Die Züge machen auch Halt im Landkreis Verden.

„Wir erwarten es von unseren Fahrgästen ganz konkret", sagte der kaufmännische Geschäftsführer von Metronom, Lorenz Kasch. Darüber hinaus sollen ab sofort die Fahrgäste die Plätze am Gang frei lassen und sich nur an die Fenster setzen, um den Sicherheitsabstand einzuhalten.

Corona im Landkreis Verden: Domweih zuletzt im Zweiten Weltkrieg abgesagt

Update, 21. April, 17.30 Uhr: Seit Montag ist es offiziell: Dieses Jahr wird aufgrund des Coronavirus keine Verdener Domweih stattfinden. Tatsächlich wurde das älteste Volksfest des Nordens schon vor ein paar Jahren abgesagt. Mehrere Male während des Zweiten Weltkriegs und einmal wegen der Pest.

Andrea Lutter vom Verdener Dokumnetationszentrum (doz20) hat dazu noch einmal recherchiert und ist fündig geworden. Das was sie gefunden hat zur Geschichte und den Gründen, wieso das Volksfest nicht stattfinden konnte, hat sie uns in diesem Artikel verraten

Corona im Landkreis Verden: Masken für die Mitarbeiter des Allermarktes

Update, 21. April, 16.30 Uhr: Auch wenn noch gar nicht Weihnachten ist, wird Monika Witt von der Initiative Weihnachten im Schuhkarton (Wis) jetzt schon an der Nähmaschine aktiv. Über 40 Masken fertigte sie für die Mitarbeiter des Allermarktes an. Gerne würde sie mehr anfertigen, denn die Zahl der Anfragen ist groß. Doch es mangelt ihr an Gummiband, das aktuell in vielen Regalen komplett vergriffen ist. 

Update, 21. April, 15.45 Uhr: Mit über 4.000 Pralinen hat sich der Rotary Club Verden auf ganz besondere Weise bei den Mitarbeitern der Aller-Weser-Klinik in Achim und Verden bedankt.  „Wir möchten denen persönlich danken, die so unmittelbar und zum Teil sogar über ihre persönlichen Belastungsgrenzen hinaus zur Bewältigung der aktuellen Corona-Krise beitragen“, so Jürgen Menzel vom Rotary Club. Es ist den Rotariern wichtig, dass diese Menschen, ob wegen ihres Berufes oder als Ehrenamtliche, direkt spüren, wie dankbar die Gesellschaft ihnen ist.

Corona im Landkreis Verden: Keine Neuinfektionen gemeldet

Update, 21. April, 15.15 Uhr: Gute Nachrichten aus dem Landkreis Verden: Im Vergleich zum Vortag wurde keine weitere Person positiv auf das Coronavirus getestet. Somit bleibt die Zahl der bisher nachweislich an Covid-19-Erkrankten bei 114. Darüber hinaus konnten drei weitere zuvor Infizierte als genesen aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden. 

Derzeit befinden sich noch vier Personen in stationärer Behandlung, das ist eine weniger als der Landkreis am Montag berichtete. Es bleibt bei einem Todesfall.

Corona im Landkreis Verden: Stoff für Mundschutze begehrt

Update, 21. April, 14.45 Uhr: Ein wenig Leben kehrte gestern wieder in die Straßen der Verdener Fußgängerzone ein. Einige Geschäfte, so beispielsweise die Buchhandlung Mahnke, das Stoffparadies, das Kinderbekleidungsgeschäft „Deerns & Butjer“ sowie Bormann Eisenwaren öffneten ihre Türen für ihre Kunden unter der Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln. Für die Einhaltung dieser fand auch die Polizei lobende Worte.

Besonders viel Andrang herrschte beim Stoffparadies: Bereits um 9 Uhr versammelte sich eine Menschentraube vor dem Geschäft. Auch am späteren Vormittag standen die Menschen hier noch Schlange. Begehrt waren dort vor allem die Stoffe, aus denen sich viele mittlerweile selbst Mundschutze herstellen. 

Corona im Landkreis Verden: Scharfe Kritik an geplanter Gemeinderatssitzung

Update, 21. April, 13 Uhr: Die Unabhängige Bürgerliste kritisiert die geplante Einberufung des Thedinghauser Gemeinderats scharf. In der Begründung dazu wird in einem von Gabriele Artelt-Marquardt und Dr. Daniel Strassner unterzeichneten Antrag Bezug genommen auf die nach wie vor vorherrschende Gefahrensituation wegen des Coronavirus, die der Krisenstab des Landkreises konstatiert hatte. 

Rat gibt ein schlechtes Beispiel für die Bevölkerung ab

Eine solche Gefahrensituation für Ratsmitglieder, Zuhörer der öffentlichen Sitzung und Verwaltungsmitarbeiter würde sich auch für die Sitzung ergeben. Ein „wohlgemeinter einfacher Mundschutz“, wie ihn jedes Ratsmitglied tragen soll, reiche nicht aus. Auch würde der Rat ein schlechtes Vorbild abgeben, „wenn wir als große Gruppe eine Sitzung abhalten“. Darüber hinaus hätten ältere Bürger, die eigentlich an der Sitzung teilnehmen wollen, nun davon Abstand genommen, womit laut Fraktionsvorsitzenden Anke Fahrenholz keine Ratsöffentlichkeit hergestellt werden kann.

Im Renaissancesaal des Schlosses soll die Ratssitzung stattfinden.

Doch trotzdem soll die zuvor verschobene Sitzung  jetzt nachgeholt werden. Gemeindedirektor Harald Hesse habe zugesagt, dass die Abstände eingehalten würden. Eine Verpflichtung, eine nicht-medizinische Maske aufzusetzen, könne aus dem Hausrecht des Samtgemeindebürgermeisters abgeleitet werden. Die Ratsmitglieder sollten welche mitbringen, wer keine habe, bekomme aber eine. „Wir haben Masken besorgt“, unterstreicht Hesse auf Nachfrage.

Corona im Landkreis Verden: Achimer Einzelhändler berichten von Öffnungsverbot

Update, 21. April, 11.40 Uhr: Endlich ist es soweit: Nach knapp fünf Wochen Öffnungsverbot starten einige der Achimer Einzelhändler nun in die Phase der Lockerungen - mit genügend Vorsicht s- und Hygienemaßnahmen versteht sich. Das Hauptkriterium um wieder öffnen zu dürfen, ist, wie Bund und Länder Mitte vergangener Woche beschlossen haben, dass der eigene Laden nicht größer als 800 Quadratmeter ist. 

In der Buchhandlung Hoffmann herrscht Einbahnstraßenverkehr. Hinweisschilder mahnen zur Einhaltung der Hygieneauflagen, und eine Acrylglasscheibe schützt Verkaufspersonal und Kunden gleichermaßen beim Einkauf.

Wir sind für euch unterwegs gewesen und haben uns bei den Einzelhändlern umgehört, wie die plötzliche Umstellung für sie war, welche Wege sie gefunden haben, damit Kunden auch innerhalb des Ladens den vorgeschriebenen Mindestabstand einhalten können, und wie sich für sie die Zeit während des Öffnungsverbots gestaltet hat. 

Update, 20. April, 17.45 Uhr: Schrittweise sollen schon demnächst die ersten Schulen im Landkreis Verden wieder öffnen. Ab dem 27. April die Schüler der Abschlussklassen wieder vor Ort unterrichtet werden, um ihnen ausreichend Zeit zur Vorbereitung zu geben. Im Landkreis Verden betrifft diese Regelung alle Schulen bis auf das Gymnasium am Wall, das wegen der Umstellung von G8 auf G9 in diesem Jahr keine Abiturprüfungen haben wird.

Doch insbesondere die Schülerbeförderung, gerade wenn sie über Taxis erfolgen muss (sogenannter freigestellter Schülerverkehr), stelle für den Landkreis derzeit eine sehr große Planungsherausforderung dar. Die Vorgaben seien gar nicht oder nur schwer einhaltbar. „Insgesamt sind von den 17 .200 Schülerinnen und Schülern im Landkreis Verden 7. 000 Fahrschüler“, so Landrat Peter Bohlmann. 

Corona im Landkreis Verden: Kleine Geschäfte öffnen ihre Türen

Update, 20. April, 16.30 Uhr: Das Land Niedersachsen hat eine neue Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus erlassen. Einer der Kernpunkte der neuen Verordnung ist die Wiedereröffnung kleinerer Ladengeschäfte mit einer tatsächlich genutzten Verkaufsfläche von nicht mehr als 800 Quadratmetern, sodass Verkaufsstellen in Einkaufscentern, Autohäuser und Fahrradhändler sowie Buchhandlungen und zahlreiche weitere Geschäfte in der Verdener Innenstadt heute wieder öffnen dürfen

Corona im Landkreis Verden: Neue Fallzahlen bekanntgegeben

Update, 20. April, 15.30 Uhr: Bereits insgesamt 114 Personen sind nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt der Landkreis in einer Pressenotiz mit. Im Vergleich zum vorherigen Freitag bedeutet das eine Zunahme um einen Fall. Bei dem Neuerkrankten handelt es sich um einen Mann aus dem Südkreis.

Von den 114 infizierten Personen sind inzwischen 98 Personen aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Somit gibt es aktuell noch 15 Coronafälle im Landkreis Verden. Es befinden sich derzeit weiterhin fünf davon in stationärer Behandlung. Bislang ist eine Person sowie ein älteres Ehepaar aus dem Landkreis Diepholz, das stationär in der Aller-Weser-Klinik in Verden behandelt wurde, verstorben.

Corona im Landkreis Verden: Polizei weiterhin verstärkt unterwegs

Update, 20. April, 15 Uhr: Seit dem Wochenende hat die Polizeiinspektion Verden/Osterholz erneut konsequent die Einhaltung der aktuellen Beschränkungen sozialer Kontakte zur Eindämmung der Corona-Pandemie kontrolliert. Auch wenn sich der Großteil der Bevölkerung an die Regelungen hält, stellten die Beamten mehrere Verstöße fest. Hierbei erreichten die Polizei unter anderem Hinweise auf Gruppen von jüngeren Personen. 

Beispielsweise bemerkten Beamte der Polizei Verden im Rahmen einer Streife am Donnerstagnachmittag und -abend gleich vier Personengruppen, die sich nicht an die derzeit vorgeschriebenen Mindestabstände hielten. Es handelte sich um eine fünfköpfige, zwei vierköpfige sowie eine dreiköpfige Gruppe. Die Personen waren meist zwischen 14 und 25 Jahren alt, heißt es in einer Pressenotiz.

Corona im Landkreis Verden: Domweih 2020 abgesagt

Update, 20. April, 13 Uhr: Wie die Stadt Verden heute bekanntgab, ist die Verdener Domweih für dieses Jahr ersatzlos abgesagt. Bevor das Volksfest überhaupt starten konnte, wurde es schon zu Grabe getragen. Schuld ist  das neuartige Coronavirus

In nur 42 Tagen wäre es soweit gewesen: Dann hätte eigentlich das älteste Volksfest im Norden, die weitbekannte Verdener Domweih, zum 1.035. Mal starten und eine ganze Stadt mehrere Tage lang Kopf stehen lassen sollen. Doch seit gestern ist die neue Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen vor dem Coronavirus in Kraft. Danach sind mindestens bis zum 31. August 2020 alle Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern verboten. Unter dieses Verbot fällt auch die Domweih.

Kann die Domweih 2020 auch in Zeiten der Corona-Krise stattfinden? Die Stadt Verden will auf die Verordnung des Landes Niedersachsen warten.

Update, 20. April, 11 Uhr: Trotz Corona-Krise gibt es bei Lebensmittel & Geschenkideen Rosenbrock in Dörverden-Westen nahezu alles. Nur die üblichen Verkaufsschlager wie Toilettenpapier, Küchenpapier und Gummilitze machen sich rar. Bis dato konnte die Chefin, Karin Hans-Rosenbrock, eine generell erhöhte Nachfrage feststellen, insbesondere von neuen Kunden.  

Corona im Landkreis Verden: Älteres Ehepaar stirbt in der AWK

Update, 20. April, 8 Uhr: Ein älteres Ehepaar aus dem Landkreis Diepholz, das stationär in der Aller-Weser-Klinik in Verden aufgenommen worden war, starb am Sonntag an den Folgen der Covid-19-Erkrankung. Beide Erkrankten waren über 80 Jahre alt. Bisher hatte es im Landkreis Verden erst einen durch das neuartige Coronavirus verursachten Todesfall gegeben. Weitere Zahlen sind am Wochenende nicht veröffentlicht worden.

Update, 19. April, 14.15 Uhr: Das Coronavirus grassiert auch im Landkreis Verden, doch in letzter Zeit sind immer weniger Neuinfektionen gemeldet worden. 113 Covid-19-Erkrankungen sind bislang bestätigt worden. Jede Infektion bedeutete viel Arbeit für das Gesundheitsamt des Landkreises. Die Telefone standen nicht still.

Update, 18. April, 12.15 Uhr: Die Domweih in der gewohnten Form ist in Zeiten der Corona-Krise nicht durchführbar. Doch die Stadt Verden hat am Freitag nicht mehr reagiert und zögert die Absage des Volksfests hinaus. Die Stadt Achim reagiert da konsequenter und hat alle Veranstaltungen für den Sommer abgesagt.

Corona im Landkreis Verden: Domweih vor dem Aus

Update, 15.30 Uhr: Der Landkreis Verden hat am Nachmittag neue Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Es sind - wie am Tag zuvor - 113 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Verstorbenen bleibt ebenfalls gleich - eine Person. Im Vergleich zum Vortag gibt es aber bei der Zahl der Genesenen ein deutliches Plus. Insgesamt 98 Menschen (+12) durften die häusliche Quarantäne wieder verlassen.

Update, 14.45 Uhr: Das Land Niedersachsen hat die neue Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie veröffentlicht. Darin wird nun auch eine Großveranstaltung definiert. Demnach sind Veranstaltungen ab 1000 Besuchern grundsätzlich bis zum 31. August untersagt. 

Was bedeutet das für die Domweih in Verden? Da dort täglich rund 1000 Besucher unterwegs sind, dürfte sie abgesagt werden. Ein offizielles Statement vom Veranstalter steht allerdings noch aus.

Update, 17. April, 11 Uhr: Was wird aus der Domweih 2020? Eigentlich ist die Sachlage seit Mittwochabend klar. „Bis in den August hinein werden alle Großveranstaltungen abgesagt. Haben wir alle gehört“, sagt Verdens Bürgermeister Lutz Brockmann. In diesen Zeitraum fällt auch die Domweih, die Anfang Juni 2020 starten soll. Doch eine offizielle Absage gibt es im Moment noch nicht. Mit Stand vom Donnerstag ist das älteste Volksfest des Nordens für das Jahr 2020 noch nicht beerdigt. Der Zeitplan jetzt: „Wir warten die niedersächsische Corona-Verordnung ab.“ Laut Informationen der Landesregierung soll sie am Freitag vorgestellt und ab Montag gültig sein. Dann haben die Organisatoren Gewissheit. Da allein zur Eröffnung mehrere Zehntausend Menschen nach Verden strömen, erscheint eine Durchführung unmöglich.

Corona im Landkreis Verden: Fallzahlen steigen leicht an

Update, 15.10 Uhr: Der Landkreis Verden meldete am Donnerstagnachmittag neue Fallzahlen. Demnach seien insgesamt 113 Menschen (+2) mit dem Coronavirus infiziert. 86 Menschen durften die häusliche Quarantäne verlassen - das sind sechs mehr als am Vortag. (lmr)

Update, 14.45 Uhr: Die große Politik auf Landes- sowie Bundesebene flimmert derzeit in jeder Sondersendung zur Corona-Krise über den Bildschirm. Aber was passiert eigentlich bei den Parteien vor Ort im Landkreis Verden, abseits von den Notsitzungen der teilweise ausgedünnten Räte? Der Grünen-Vorstand beispielsweise tagt per Videokonferenz.

Kann die Domweih 2020 auch in Zeiten der Corona-Krise stattfinden? Die Stadt Verden will auf die Verordnung des Landes Niedersachsen warten.

Update, 16. April, 11 Uhr: Die Bundesregierung und die 16 Bundesländer haben Großveranstaltungen bis zum 31. August bundesweit untersagt. Das wird auch viele Veranstaltungen im Landkreis Verden treffen. So scheint eine Absage der Verdener Domweih unumgänglich. Noch hat sich die Stadt Verden nicht geäußert. Das Land Niedersachsen wird wohl am Freitag Kriterien festlegen, welche Events als Großveranstaltung gelten.

Corona im Kreis Verden: Eine Neuinfektion gemeldet

Update, 15. April, 18 Uhr: Großveranstaltungen sollen wegen der Coronavirus-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden. Davon betroffen wäre auch die Domweih in Verden.

Update, 16.30 Uhr: Das Coronavirus breitet sich im Landkreis Verden weiterhin nur sehr langsam aus. Die Kreisverwaltung meldet am Mittwoch nur eine Neuinfektion - insgesamt gibt es damit 111 Covid-19-Erkrankungen im Landkreis. 80 Personen sind inzwischen wieder gesund. Eine Person mit einer Corona-Infektion ist bislang gestorben. Am späten Nachmittag wird es Neuigkeiten zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise in Niedersachsen geben.

Corona im Kreis Verden: Viele Infizierte bereits wieder genesen

Update, 15. April: Über die Ostertage hat sich die Corona-Lage im Landkreis Verden weiter entspannt. Die Zahl der Infizierten ging am Dienstag den elften Tag in Folge zurück. Landrat Bohlmann warnt dennoch vor übertriebener Zuversicht. Er sieht eine neue Gefahr.

Die Domweih in Verden wird nach den Beschlüssen der Bundesregierung und der Bundesländer im Jahr 2020 nicht durchführbar sein.

Update, 17 Uhr: Die Corona-Pandemie breitet sich im Landkreis Verden nur langsam aus. Nach den Ostertagen meldet die Kreisverwaltung lediglich drei Neuinfektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 - insgesamt sind damit 110 Corona-Infektionen bestätigt worden. 78 Personen gelten inzwischen wieder als genesen. Sieben Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung befinden sich zur Behandlung in Krankenhäusern.

Corona-Krise im Kreis Verden: Droht Künstlern das Aus?

Update, 14.05 Uhr: Normalerweise würde der Achimer Dennis Volk alias Mister Piano mit einem seiner Showprogramme Zuschauer in ganz Deutschland und auch außerhalb der Landesgrenzen begeistern. Doch die Realität zeichnet aktuell ein anderes Bild: Bevorstehende Events in einem Designer-Outlet in Roermont in den Niederlanden, ein Firmenjubiläum in Karlsruhe sowie ein vier- bis siebentägiges Engagement in einer Shoppingmall in Dubai, das kurz vor Vertragsabschluss gestanden habe, wurden wegen der Corona-Krise abgesagt.

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And again.... isn‘t this peace, Love and joy?

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Damit geht es dem Klaviervirtuosen wie vielen Künstlern in pandemischen Zeiten – Auftritte werden ersatzlos gestrichen, Einnahmen brechen über einen ungewissen Zeitraum hinweg fast vollständig weg. „Eine dreimonatige Lücke im Auftragsbuch wäre noch zu verkraften, aber danach wird die Situation schmerzlich“, erklärt der Künstler. 

Sein Aufruf richtet sich für die Zeit nach der Corona-Krise: Er wünscht sich, dass öfter mal Künstler zu privaten Feiern oder Firmenjubiläen engagiert werden.

Update, 14. April: Ob mit Handschuhen und Mundschutz ausgestattet und hinter einer Glaswand sitzend oder die Zunahme telefonischer Betreuung der Patienten: Arztpraxen im Landkreis Verden reagieren mit verschiedenen Maßnahmen auf die Corona-Pandemie. Wir haben nachgefragt.

Coronavirus im Landkreis Verden: Viele Hilfsangebote für Bürger

Update, 13. April: Helfende Hände in Zeiten der Corona-Krise sind enorm wertvoll. Im Landkreis Verden sind daher viele Hilfsangebote entstanden. Wir bieten einen Überblick.

Update, 11. April, 12 Uhr: Zu Ostern erfreuen sich die Kirchen im Landkreis Verden großer Beliebtheit. Doch ein Besuch der Ostermesse ist in Zeiten der Corona-Pandemie nicht möglich. Deshalb setzen die Verdener Kirchengemeinden nun ein sichtbares Zeichen. Es ist am Dom zu sehen.

Corona im Landkreis Verden: Zirkus legt Zwangspause in Oyten-Bassen ein

Update, 10. April, 11.25 Uhr: Familie Trumpf ist normalerweise mit ihrem Zirkus in Deutschland unterwegs - muss derzeit aber eine Zwangspause wegen Corona einlegen. In Oyten-Bassen erleben die Schausteller große Solidarität der Menschen. Immer wieder unterstützen die Anwohner die Gestrandeten mit Lebensmitteln.

Unfreiwillig in Oyten gestrandet: Familie Trumpf

Update, 9. April, 17.25 Uhr: Wer Lust auf ein erfrischendes Eis hat, der kann nun wieder eins in der Verdener Innenstadt bekommen - mit Sicherheitsabstand versteht sich. Abstandsstreifen sind auf die Fußwege geklebt und die Mitarbeiter schützen sich durch Absperrungen. Eis gibt es nur an der Theke, eigene Sitzgelegenheiten dürfen die Cafès ohnehin nicht bereit stellen, auch nicht für draußen. 

Geschleckt werden darf ebenfalls nicht sofort. „Es bleibt bei den 50 Metern Abstand, die zur Verkaufsstelle gewahrt bleiben müssen, ehe mit dem Verzehr begonnen werden darf“, informiert Landrat Bohlmann. Und das falle nicht mehr in die Verantwortung des Eisdielen-Besitzers. „Das ist Sache des Kunden. Werde er innerhalb dieser 50 Meter erwischt, so besage es die Verfügung, begehe er eine Ordnungswidrigkeit.

Corona im Landkreis Verden: Zwischenbilanu der Polizei vor Ostern

Update, 9. April, 16.30 Uhr: Die Polizei hat in den vergangenen Tagen weiterhin die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen sowie des Mindestabstands zwischen den Personen kontrolliert. Erneut waren die Einsatzkräfte mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Streifenwagen unterwegs und sind darüber hinaus Hinweisen aus der Bevölkerung auf mögliche Verstöße nachgegangen.

Erneut war die Polizei verstärkt im Landkreis Verden unterwegs. 

Leider stellten die Beamten in Einzelfällen die derzeit nicht zulässige Nutzung von Spielplätzen und Sportanlagen erneut fest. In mehreren Fällen mussten zudem Personengruppen von mehr als zwei Personen, die nicht alle einem Hausstand angehörten, aufgelöst werden. Hierbei traf die Polizei laut Pressenotiz meist auf viel Verständnis. Allerdings mussten auch Platzverweise ausgesprochen und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden.

Polizei informiert: Keine Gruppenausfahrten möglich

Außerdem wurden am Mittwoch drei Jugendliche in Dörverden kontrolliert, die gemeinsam mit ihren Motorrollern unterwegs waren. Allerdings gilt auch bei solchen Touren mit Motorrädern oder Rollern die Personenbeschränkung und dementsprechend sind keine Gruppenausfahrten möglich.

Corona im Landkreis Verden: Zahl der Infizierten bleibt gleich

Update, 9. April, 16 Uhr: Die Zahl der Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, bleibt unverändert. Das teilte der Landkreis Verden am Donnerstag in einer Pressenotiz mit. Somit bleibt die Zahl der bisher bestätigten Infektionen bei 107 Personen. 

Allerdings konnten drei weitere Menschen inzwischen aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen werden. Weiterhin befinden sich sechs Personen in stationärer Behandlung. Bislang ist eine Person an Covid-19 verstorben.

Corona im Landkreis Verden: Infizierte Frau bringt gesundes Kind zur Welt

Update, 9. April, 15.15 Uhr: Obwohl sie sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, brachte eine Frau in der Aller-Weser-Klinik in Verden ein gesundes Kind zur Welt. „Es war eine Geburt, die sicher nicht alltäglich war, aber optimal verlief“, berichtet Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Krankenhaus erstellt für schwangere Corona-Patienten individuelles Konzept

„Als sich die Mutter über das Gesundheitsamt bei uns im Krankenhaus zur Geburt angemeldet hat und die Diagnose mitteilte, haben wir sofort ein individuelles Konzept für die Patientin erstellt“, erklärt die Chefärztin. Es mussten Wege errichtet werden, damit Mutter und Kind eine optimale Versorgung vor, während und nach der Geburt erhalten, räumlich losgelöst vom Kreißsaal, direkt auf der Isolierstation. Ein Team aus Ärzten, Hebammen und Pflegekräften bereitete hierfür alles vor.

Die Kliniken bereiten sich auf den Ernstfall vor. Jetzt wurde auf der Isolierstation sogar ein gesundes Kind geboren, obwohl die Mutter an Covid-19 erkrankt war. 

Das Kind, dass die infizierte Frau auf die Welt brachte, sei laut der AWK nicht an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Direkt nach der Entbindung wurde bei dem Säugling ein Abstich gemacht, kurz vor der Entlassung erneut. Beide waren negativ. Auch das Stillen sei unter Berücksichtigung von Hygienemaßnahmen gefahrlos möglich.

Corona im Landkreis Verden: Osterfeuer strengstens untersagt

Update, 9. April, 13.55 Uhr: Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz macht erneut auf Twitter darauf aufmerksam, dass dieses Jahr keinerlei Osterfeuer gestattet sind, auch nicht im Landkreis Verden. Weiterhin gilt das Ansammlungsverbot auch über die Feiertage und es gelte weiterhin das Gebot: Bleiben sie Zuhause! Allerdings gebe es die Möglichkeit, Osterfeuer durch die Kommunen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. 

Update, 9. April, 11.50 Uhr: Nicht nur die Menschen leiden unter den Folgen und Einschränkungen der Corona-Pandemie, auch die Tiere, insbesondere Hunde, müssen mit Umstellungen und beispielsweise dem Ausbleiben des Besuches des Hundeparks zurechtkommen. Um dennoch für etwas Ausgleich und Spielspaß bei den Vierbeinern zu sorgen, gibt eine Hundetrainerin jetzt Tipps und Ideen für Heimübungen auf Facebook. 

Corona im Landkreis Verden: Domweih 2020 - Entscheidung nach Ostern

Update, 9. April, 10.45 Uhr: Der Termin für die diesjährige Verdener Domweih rückt immer näher. Nur noch knapp zwei Monate dauert es, bis das Volksfest mit seinem traditionellen Domweih-Umzug am 6. Juni in die Straßen der Allerstadt einrollt - theoretisch. Denn noch ist unklar, ob das Fest überhaupt stattfinden kann. Eine Vielzahl anderer Veranstaltungen, die für den Monat Juli vorgesehen waren, wurde bereits abgesagt, überall aus demselben Grund: der Corona-Pandemie

Eine Stadt steht Kopf: Ein Archivbild von der Domweih im letzten Jahr. 

Ob sich die Stadt Verden diesem Trend anschließt und die Domweih für das Jahr 2020 absagt, steht noch nicht fest. Aber die Entscheidung dazu fällt nach Ostern, hieß es auf Nachfrage aus dem Rathaus. Bis dahin könne man auch noch keine Tendenz abgeben, heißt es weiter. 

Corona im Landkreis Verden: Dörverdener Wolfscenter in der Krise

Update, 8. April, 17.50 Uhr: Längst sollte im Wolfcenter in Dörverden die Hauptsaison laufen. Doch wie in allen niedersächsischen Tierparks und Zoos müssen für Besucher die Tore geschlossen bleiben. Die Inhaber, Christina und Frank Fass, schlagen daher Alarm, denn die Kosten laufen weiter und wie es für Wölfe & Co. nach Corona weitergeht, steht in den Sternen. Denn das Wolfcenter ist privat geführt. Es unterliegt keiner öffentlichen Förderung und ist dringend auf Einnahmen angewiesen.

Corona im Landkreis Verden: Polizei gibt Hinweise zu Ausflügen mit Sportbooten

Update, 8. April, 16.55 Uhr: Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz machte jetzt auf Twitter darauf aufmerksam, dass die Wasserschutzpolizei Niedersachsen von Ausflügen mit Sportbooten derzeit abrät. Dieser Warnhinweis treffe sowohl auf die Aller als auch auf den Zeitraum um Ostern zu. 

Update, 8. April, 16.30 Uhr: Dem Beispiel des Landkreises Diepholzes folgend öffnen schon bald die Wertstoffhöfe in Kirchlinteln, Beppen und Oyten. Das wird allerdings nicht mehr vor Ostern der Fall sein. „Der Zulauf wäre viel zu groß“, so Landrat Peter Bohlmann. Geplant ist die Eröffnung jetzt für den kommenden Mittwoch, 15. April.

Zurzeit noch geschlossen, ab nächstem Mittwoch wieder geöffnet: Der Abfallhof in Beppen. 

Die drei Abfallhöfe seien soweit hergerichtet, dass eine Annahme unter Einhaltung der Hygienevorschriften möglich sei. „Die Höchstmengen sind pro Anlieferung auf einen Pkw mit Anhänger begrenzt.“ Die Abfallhöfe in Verden, Langwedel, Ottersberg, Achim und Hülsen bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Corona im Landkreis Verden: Überblicksartikel zu Hilfsangeboten

Upd ate, 8. April, 15.25 Uhr: Die Corona-Krise bestimmt auch im Landkreis Verden das öffentliche Leben. Zwischen Kontaktverbot und Hamsterkäufen sind im Verlauf der letzten Wochen eine Vielzahl an Hilfsangeboten entstanden. Gruppen oder Einzelpersonen bieten von Einkaufshilfen über das Nähen von Behelfs-Schutzmasken verschiedene Hilfsleistungen an. Wir geben einen Überblick.

Corona im Landkreis Verden: Fallzahlen steigen minimal an

Update, 8. April, 14.45 Uhr: Nur eine weitere Person ist laut Informationen des Landkreises Verden seit Dienstag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Somit steigt die Anzahl der Personen, die bereits an Covid-19 im Kreis erkrankt sind, auf 107 an. Bei dem Neuerkrankten handelt es sich um einen Mann aus dem Nordkreis.

Von den 107 infizierten Personen sind inzwischen vier weitere, also 54 Personen insgesamt, aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen worden. Aktuell sind somit noch 53 Personen an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Es befinden sich weiterhin sechs Personen in stationärer Behandlung. Ein Todesopfer mit einer Covid-19-Erkrankung ist zu beklagen

Corona im Landkreis Verden: Zahnärztin kritisiert mangelnde Schutzausrüstung

Update, 8. April, 12.55 Uhr: „Der Gesundheitsminister hat irgendwie vergessen, dass es uns gibt“, sagt Dr. Stefanie Mauer. Denn in den Gesetzespaketen zur Unterstützung des Gesundheitswesens bei der Bewältigung der Corona-Epidemie, die die Bundesregierung Ende März beschlossen hat, würden Zahnärzte nicht erwähnt, kritisiert Mauer, die nach eigenen Angaben stellvertretend für ihre Kollegen in der Stadt spricht.

Zwingend notwendige Schutzausrüstungen gingen an Krankenhäuser und Physiotherapeuten, Zahnärzte stünden bald mit leeren Händen da.

Dicht über dem Mund des Patienten arbeiten Zahnärzte und setzen sich damit in Zeiten von Corona einem hohen Risiko aus. 

Update, 8. April, 11.50 Uhr: Weiterhin steht aufgrund des Coronavirus das Kontaktverbot im Raum. Doch gerade jetzt, wenige Tage vor Ostern, hätten sich viele Vereine und Gruppen getroffen, um die Dörfer zu diesem Anlass zu schmücken und zu verschönern. 

Davon lässt sich das Team der Neddener Frauen (TNF) allerdings nicht unterkriegen und plante eine Malaktion für Kinder, die gemeinsam hölzerne Ostereier in verschiedenen Größen bunt anmalen sollten. Getrennt voneinander gestalteten sie die Dorf-Deko und Nedden bekommt trotz Corona ein wenig österliche Stimmung.

Die bunten Eier stimmen auf das Osterfest ein.

Corona im Landkreis Verden: Basteltipps gegen den Lagerkoller

Update, 8. April, 10.55 Uhr: Basteltipps gegen den Lagerkoller gab jetzt die Kinderarche im Flecken Langwedel heraus. Quasi als Versuchsballons stellten die Kinderarchenmitarbeiter in einigen WhatsApp-Foren ihrer jeweiligen Gruppen Bastel- und Malideen ein. Zu den Tipps gehören beispielsweise wie man Froschkönig und -königin, eine strahlende Sonne, Fensterschmuck oder Buchstabenanhänger basteln kann. Und das mit Materialien, die jeder bei sich Zuhause hat. 

Übrigens: Weil es so viele Anfragen für Kinderbetreuung gibt, hat die Kinderarche beim Flecken Langwedel einen Antrag auf zusätzliche Mittel für Personalkosten in Höhe von jährlich 14. 200 Euro gestellt.

Corona im Landkreis Verden: Jugendliche werden aus Ausland evakuiert

Update, 8. April, 10.25 Uhr: Um ein Jahr in einem sozialen Projekt mitzuarbeiten sind die beiden Kirchlintler Jonah Schmidt und Josh Bartels für den Internationalen Jugendfreiwilligendienst nach Kolumbien und Ecuador gereist. Wegen der Corona-Krise mussten sie jedoch ihre Pläne ändern und fünf Monate früher abreisen, weil sie wie viele deutsche Staatsbürger evakuiert wurden. In einem Interview schildern sie ihre Erlebnisse. 

Corona im Landkreis Verden: NLG prüft Baupläne

Update, 7. April, 17.50 Uhr: Ursprünglich waren die Flächen in Neumühlen gnadenlos überzeichnet. 400 Familien bewarben sich auf die 43 Grundstücke, die für Einfamilien- oder Doppelhäuser freigeben wurden. Aber wegen der Corona-Krise ist weiterhin unklar, wann wirklich die ersten Bodenplatten gegossen werden. Mitarbeiter des Vermarkters Niedersächsische Langgesellschaft (NLG) sondieren dieser Tage die Gemütslage der vermeintlich angehenden Häuslebauer. Halten sie unter dem Eindruck der Krise an ihren Bauplänen fest?

Corona im Landkreis Verden: Verdener Landfrauen stellen Masken her

Update, 7. April, 16.55 Uhr: Ihren Teil zur Erleichterung der Arbeit von Pflegekräften, Therapeuten und Seniorenbetreuern möchten die Verdener Landfrauen im Landkreis Verden leisten. Angesichts des verbreiteten Magels an Atemschutzmasken haben sie sich an die Nähmaschine gesetzt und versuchen, in der Corona-Krise Abhilfe zu schaffen. „Bis heute konnten wir 414 Masken abgeben und werden in den nächsten Tagen noch viele weitere genähte an soziale Einrichtungen verschenken“, berichtete die Vorsitzende, Mechthild Lüdemann.

Corona im Landkreis Verden: 106 Personen an Virus erkrankt

Update, 7. April, 16.30 Uhr: Wie der Landkreis Verden in einer Pressenotiz berichtet, ist die Zahl der Personen, die bereits positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurden, weiter gestiegen. Insgesamt 106 Menschen (Stand Dienstag) hätten sich bereits mit Covid-19 angesteckt. 

Das bedeutet im Vergleich zum Montag eine Zunahme um sechs Fälle. Bei den Neuerkrankten handelt es sich um vier Frauen und zwei Männer. Drei Personen kommen aus dem Südkreis, die anderen drei Personen aus dem Nordkreis. Von den 106 Infizierten sind inzwischen weitere acht und somit insgesamt 50 Personen aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. 

106 Personen, die sich mit dem Coronavirus infizierten, bestätigte der Landkreis Verden am Dienstag

Es befinden sich aktuell sieben Personen in stationärer Behandlung. Bislang ist eine Person bereits verstorben.

Corona im Landkreis Verden: Große Gruppe ignoriert 

Update, 7. April, 11.50 Uhr: Sieben Personen, die das aktuelle Kontaktverbot aufgrund der Coronakrise völlig ignorierten, hielten sich am Montagmittag neben der Stadthalle auf. Die Männer standen und saßen auf dem Holzmarkt derart dicht an dicht beisammen, dass die Polizisten es nicht mehr bei einer Verwarnung belassen konnten, sondern Verfahren nach dem Infektionsschutzgesetz einleiteten. Anschließend wurden die Personen im Alter zwischen 33 und 54 Jahren des Platzes verwiesen.

Corona im Landkreis Verden: Polizei berichtet vom Wochenende

Update, 7. April, 11 Uhr: Eine insgesamt positiv ausfallende Bilanz zieht die Polizei in den Landkreisen Verden und Osterholz nach dem letzten Wochenende. In Einzelfällen seien dennoch Verstöße festgestellt worden. Beispielsweise hielten sich am Freitag mehrere Personen beim Angeln nicht an den Mindestabstand von 1,5 Metern.

Überall sichtbar: Die Polizei kontrolliert die Einhaltung der Regeln.

Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz können ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro nach sich ziehen, warnt Polizeisprecherin Sarah Humbach.

Corona im Landkreis Verden: Polizei verteilt Platzverweise

Update, 19.40 Uhr: Auch im Nachbarlandkreis Heidekreis gibt es ein Corona-Testzentrum. Bis zum vergangenen Donnerstag wurden dort 550 Menschen auf das neuartige Coronavirus getestet und 750 Personen haben die Mitarbeiter kontaktiert. Die Proben gehen hauptsächlich zu einem externen Labor in Hamburg und dann dauert es zwei Tage bis das Ergebnis vorliegt. Für einen Beitrag hat Nina Bernard, Pressesprecherin des Heidekreis-Klinikums, Thomas S. (Name geändert) auf seinem Weg ins Testzentrum begleitet.

Update, 16.40 Uhr: Der Landkreis Verden meldet am Montagnachmittag 100 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das entspricht einem Plus von vier Covid-19-Erkrankten zum Vortag. 42 Menschen seien wieder genesen und aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Sechs Corona-Infizierte befinden sich nach Angaben des Landkreises aktuell in stationärer Behandlung. Eine Person sei am Coronavirus gestorben.

Update, 6. April, 11 Uhr: Die Baumärkte im Landkreis Verden und in ganz Niedersachsen sind seit Samstag auch wieder für Privatkunden geöffnet. Es herrschte an dem Sonnen-Wochenende reger Betrieb, einige Kunden kamen mit Mund-Nase-Schutz zum Einkaufen. Neue Zahlen zur Corona-Epidemie im Landkreis Verden werden am Nachmittag veröffentlicht.

Corona im Landkreis Verden: Menschen in Seniorenheimen werden erheitert

Update, 5. April, 10.25 Uhr: Menschen, die in Seniorenheimen leben und durch die Corona-Krise ganz besonders isoliert sind, werden im Kreis Verden auf verschiedene Art aufgeheitert. Die Einrichtungen bemühen sich, ein abwchslungsreiches Angebot auf die Beine zu stellen. „Die Bewohner vermissen natürlich ihre Angehörigen und die Kontakte nach draußen, sind aber überwiegend entspannt“, meint Elke Lindhof, die die kreiseigenen Heime leitet.

Update, 4. April, 12.05 Uhr: Am Freitag wurden im Landkreis Verden 14 Neuerkraknungen mit Covid-19 gemeldet - ein Rekordwert. Am Wochenende gilt es nun, das Kontaktverbot einzuhalten: unter erschwerten Bedingungen wie dem guten Wetter. Schutzkleidug ist im Kreis zudem weiterhin knapp.

Corona im Landkreis Verden: Illegal Party gefeiert

Update, 3. April, 18 Uhr: Unliebsame Überraschung für den Thedinghauser Küster Marcus Rönnfeldt. Er erlebt auf der Toilette an der Kirche sein „braunes“ Wunder: Überall liegen Bierflaschen herum, die Toiletten sind voller Fäkalien und verstopft, und eine Tür ist demoliert. „Hier haben wohl uneinsichtige Menschen eine Corona-Party gefeiert, weil eine Ansammlung draußen nicht mehr erlaubt ist“, vermutet Pastorin Cathrin Schley. „Das war echt sch ...!“, ärgert sie sich.

Das Toilettenhäuschen ist vor allem für die Friedhofsbesucher gedacht. Vandalen haben die Tür zum Damenklo demoliert, wahrscheinlich mit einer Bierflasche. 

Sie fragt sich zweierlei: Ob es sein muss, dass das Eigentum anderer verdreckt und zerstört wird und dass sich immer noch Menschen treffen und feiern – trotz der Corona-Pandemie und den entsprechenden Vorgaben hinsichtlich der sozialen Kontakte.

Coronavirus im Landkreis Verden: Oster-Balkonmusik in Oyten

Update, 3. April, 16.45 Uhr: „Die Ostergottesdienste fallen zwar aus – nicht aber die Osterbotschaft von der Auferstehung Jesu: Sie gilt auch in diesem Jahr“, betont Hellmut Piater. Der Oytener folgt zusammen mit seiner Frau Gudrun dem Aufruf des Posaunenwerks Hannover zur großen gemeinsamen Oster-Balkonmusi k . Piater versichert: „Die Osterbotschaft ist stärker als Corona!“

Coronavirus im Landkreis Verden: 96 Personen erkrankt

Update, 3. April, 15.15 Uhr: Insgesamt fast 100 Personen sind mittlerweile an Covid-19 erkrankt. Bei bereits 96 Personen wurde das neuartige Coronavirus nachgewiesen. Im Vergleich zum Vortag, Donnerstag, bedeutet das eine Zunahme um 14 Fälle. 

Bei den Neuerkrankten handelt es sich um sieben Frauen und sieben Männer. „Vier Personen kommen aus dem Südkreis, zehn Personen aus dem Nordkreis", berichtet Ulf Neumann vom Landkreis Verden.

Eine weitere Person ist im Landkreis Verden an Corona verstorben. 

Von den 96 infizierten Personen sind inzwischen 34 Personen aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Es befinden sich aktuell fünf Personen in stationärer Behandlung, eine konnte die Aller-Weser-Kliniken bereits wieder verlassen. Bislang ist eine Person verstorben.

Update, 3. April, 13.50 Uhr: Aus gegebenem Anlass warnt die Polizeiinspektion Verden/Osterholz vor Betrugsphänomenen zu Corona-Zeiten und veröffentlichte dazu einen Beitrag auf Twitter. 

Update, 3. April, 12.30 Uhr: Ob Klopapier, Flüssigseife oder eben Mehl und Hefe, die Regale der Supermärkte sind weiterhin ausgesucht und größtenteils leergefegt aufgrund der vielen Hamsterkäufe. Um all jenen zu helfen, die sich in den vergangenen Wochen mit Mehl eingedeckt haben, denen inzwischen aber die Hefe schimmlig geworden ist, hat sich Dietz Restorff entschlossen, Rezepte zu veröffentlichen. 

Sauerteig heißt das Zauberwort. Wie man den ansetzt, ist vielen nicht mehr bekannt, aber Restorff nimmt Anfängern die Angst davor, das nicht hinzukriegen. Anbei folgt selbstverständlich ein Rezept. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Dörverden startet gemeindeweite Initiative

Update, 3. April, 11.25 Uhr: Eine Initiative, die auf Basis von Nachbarschaftshilfe Unterstützungen anbietet und sie gemeindeweit koordiniert und organisiert wurde, jetzt unter dem Namen „Dörverden hilft – Zusammen gegen die Corona-Pandemie“ ins Leben gerufen. 

„Die Gefahr ist vermeintlich ruhig und daher erscheint sie vielen irreal“, kommentiert Ratsmitglied Stefan Bormann die aktuelle Lage in der Gemeinde und zieht zur besseren Erklärung der lauernden Bedrohung den Vergleich mit einem Tsunami heran. „Das Wasser hat sich gerade zurückgezogen und es ist sehr ruhig. Doch die Flutwelle wird kommen, voraussichtlich um Ostern herum, und keiner weiß, wie hoch sie sein wird und wie viele sie mitreißen wird.“

Coronavirus im Landkreis Verden: Osterfeuer abgesagt, wohin mit Strauchschnitt?

Update, 3. April, 10.40 Uhr: Alle Gartenbesitzer, die das durch Corona bedingte Kontaktverbot nutzen, um ihr Grundstück auf Vordermann zu bringen, haben gerade ein wortwörtlich wachsendes Problem: den Strauchschnitt. Die Osterfeuer, die sonst dankbare Abnehmer für allerlei Zweige und Äste waren, wurden abgesagt, und Abfallhöfe im Landkreis Verden, bleiben bis auf Weiteres für Anlieferungen von Privatkunden geschlossen

Ein Foto des Verdener Osterfeuers aus dem letzten Jahr. 

Gartenabfälle, die bis zur Eröffnung der Höfe anfallen, sollen auf dem eigenen Grundstück gelagert werden. Wer schon auf die Idee gekommen ist, die Abfälle irgendwo in der freien Natur zu entsorgen, sollte sich diesen Gedanken schleunigst wieder aus dem Kopf schlagen, denn wie die Abfallbehörde hinweist, ist das eine Ordnungswidrigkeit.

Coronavirus im Landkreis Verden: Weniger Andrang beim Testzentrum

Update, 2. April, 18.10 Uhr: Der Zulauf zum Testzentrum in Verden nahm im Laufe der Woche spürbar ab. „Am Montag haben wir noch 70 Proben genommen, wohl auch ein Nachklapp des Wochenendes, an den Folgetagen waren es dann jeweils 40 bis 50“, sagt Michael Schmitz von der Kassenärztlichen Vereinigung Verden. Zum Start des Testzentrums vor knapp drei Wochen versammelten sich noch 80 Menschen vor dem Gittertor nahe des Kreishauses.

Coronavirus im Landkreis Verden: Vereine und Unternehmen bieten Hilfe an

Update, 2. April, 17.10 Uhr: Schlechte Zeiten haben auch ihre guten Seiten. Scheinbar verloren gegangene Tugenden wie Hilfsbereitschaft und Solidarität feiern gerade eine Wiederauferstehung. So bieten beispielsweise heimische Vereine und Unternehmen älteren Menschen und anderen, die Unterstützung benötigen, während der Corona-Pandemie einen Einkaufs- und Lieferservice an.

Liefert im Auftrag des TBU: FSJler Leandro Bruns. 

So auch der FSJler Leandro Bruns vom TBU. Er erledigte bisher die Büroarbeit beim TBU und betreute eine Jugendmannschaft. Doch Corona und die Schutzmaßnahmen dagegen lassen in diesen Wochen weder das eine noch das andere zu. Also steht Leandro Bruns nun für den Einkaufsservice bereit. „Ich habe ja jetzt im Verein sonst nichts zu tun.“

Coronavirus im Landkreis Verden: 82 Corona-Infizierte gemeldet

Update, 2. April, 16 Uhr: Der Landkreis Verden hat die neuen Fallzahlen veröffentlicht. Somit sind am Donnerstag zwei weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Insgesamt wurde das neuartige Virus bei bereits 82 Personen nachgewiesen. Bei den Neuerkrankten handelt es sich um eine Frau und einen Mann. Eine Person kommt aus dem Südkreis, eine Person aus dem Nordkreis.

Von den 82 infizierten Personen sind inzwischen neun weitere Personen aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen worden. Insgesamt sind also laut Angaben des Landkreises 22 Covid-19-Erkrankte wieder gesund. Es befinden sich aktuell noch sechs Personen in stationärer Behandlung

[14:41] Marvin Köhnken

Eine Person hat eine Infizierung mit dem Coronavirus bis jetzt nicht überlebt

Coronavirus im Landkreis Verden: Wie funktioniert ein Testzentrum?

Update, 2. April, 15 Uhr: Haben Sie sich schonmal gefragt, wie ein Corona-Testzentrum funktioniert? Wie müssen die vor Ort testenden Personen gekleidet sein, was gilt es zu beachten? Wann müssen sie ihre Schutzausrüstung tragen? Wir waren für Sie vor Ort und haben mit dem Tropenmediziner Dr. Florian Steiner gesprochen. Was wir herausgefunden haben erfahren Sie im Video. 

Update, 2. April, 13.15 Uhr: Die Corona-Krise führt in der Region zu einem deutlichen Rückgang des Bargeldverkehrs. „Unsere Privatkunden nutzen verstärkt das kontaktlose Bezahlen“, sagt Dr. Beate Patolla von der Kreissparkasse Verden. Ähnlich äußert man sich bei den Volksbanken.

Künftig wird es sogar noch hygienischer gehen: Bisher konnten Beträge bis zu 25 Euro ohne PIN beglichen werden, doch dieses Limit soll jetzt heraufgesetzt werden. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Pflegedienste suchen nach Schutzausrüstung

Update, 2. April, 11.30 Uhr: Vom Homeoffice aus ist Pflege nicht möglich, auch in Zeiten der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus. Ohne Kontakt zu den Klienten kommen die Mitarbeiter der Pflegedienste nicht aus. Deshalb müssen sie wie die Kollegen in den Krankenhäusern auch in den Haushalten der Pflegebedürftigen besondere Vorsicht walten lassen.

Desinfektionsmittel, Mundschutz und Einweghandschuhe, so sieht Pflege in der Covid-19-Krise aus. Das aufrecht zu erhalten wird aber immer schwieriger. Auch die Pflegedienste, wie die „Awo ambulant“ in Verden suchen händeringend nach diesen Materialien, die teilweise zu Wucherpreisen angeboten werden.

Coronavirus im Landkreis Verden: Stiftung Waldheim muss sich abkapseln

Update, 2. April, 10.40 Uhr: Aufgrund der Corona-Krise muss sich eine Einrichtung der Stiftung Waldheim in Cluvenhagen komplett abkapseln. „Für die Menschen hier eine besondere Situation, die sie gemeinsam meistern, und zwar mit Erfolg, denn bislang hat sich niemand mit dem Coronavirus infiziert“, berichtet Katharina Englisch, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Waldheim-Gruppe.

Trotz dieser Umstellungen bemüht sich Englisch zusammen mit seinen Kollegen den Bewohnern weiterhin einen strukturierten Alltag sowie Kontakt zur Außenwelt und beispielsweise Bewerbungsgespräche über Skype zu ermöglichen

Coronavirus im Landkreis Verden: Serie zu Helden des Alltags

Update, 1. April, 18.30 Uhr: Die Corona-Krise stellt aktuell weltweit den Alltag vieler Menschen auf den Kopf. Abläufe ändern sich, der Mensch wird in seiner Bewegungsfreiheit eingegrenzt und muss sich komplett neu orientieren. Trotz all dieser Widrigkeiten gibt es Menschen, die ihre Gesundheit riskieren, um die Versorgung der Bevölkerung weiter aufrecht zu erhalten, die wir ihnen in einer Serie vorstellen. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Gesundheitsamt meldet ersten Todesfall

Update, 1. April, 17.25 Uhr: Ein über 80-jähriger Mann aus dem Nordkreis ist heute an den Folgen der Covid-19-Erkrankung in der Verdener Aller-Weser-Klinik verstorben. Das teilt Ulf Neumann vom Landkreis in einer Pressenotiz mit. Der Patient, der unter mehreren Vorerkrankungen litt, ist der erste Todesfall im Landkreis Verden im Zusammenhang mit dem Coronavirus. „Diese Nachricht macht uns tiefbetroffen. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen, denen ich mein tiefes Beileid aussprechen möchte“, so Landrat Peter Bohlmann.

Diese Nachricht zeige deutlich, wie ernst wir das Coronavirus nehmen müssen und wie wichtig es sei, den von Bund und Land ergangenen Einschränkungen Folge zu leisten. „Ich kann nur nochmal an alle Mitbürger appellieren, sich bewusst zu machen, wie wichtig es in diesen Tagen und Wochen ist, untereinander Abstand zu halten und unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum zu begrenzen. Dadurch helfen wir, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und gleichzeitig ältere und vorerkrankte Personen zu schützen“, so Bohlmann.

Eine weitere Person ist im Landkreis Verden an Corona verstorben. 

Das Gesundheitsamt des Landkreises meldet darüber hinaus sieben neue Fälle von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Infizierten im Landkreis auf 80. Bei den Neuinfizierten handelt es sich um vier Frauen und drei Männer, die alle aus dem Nordkreis stammen. Aus der häuslichen Quarantäne konnten aktuell keine weiteren Personen entlassen werden. Sechs Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung.

Coronavirus im Landkreis Verden: 

Update, 1. April, 15.35 Uhr: Förmlich in eine Geisterstadt hat das Coronavirus mittlerweile das Shopping-Center Dodenhof in Ottersberg. Im Zuge der staatlichen Anordnungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie hat das Posthausener Handelsunternehmen Dodenhof vor zwei Wochen die meisten Bereiche der Einkaufsstadt geschlossen.

Für wie lange, steht noch nicht fest. Dodenhof ist der größte Gewerbesteuerzahler in der Gemeinde und der größte Arbeitgeber in der Region: Etwa 1.200 Beschäftigte sind betroffen. Wir haben nachgefragt, wie das Posthausener Unternehmen mit der Krise und den wirtschaftlichen Folgen umgeht

Coronavirus im Landkreis Verden: Polizei warnt vor Betrügern mit Corona-Maschen

Update, 1. April, 14.50 Uhr: Die Corona-Krise bringt leider nicht nur die gute, hilfsbereite Seite der Menschen zum Vorschein, sondern manchmal auch eine böse, kriminelle. Insbesondere nutzen derzeit beispielsweise Betrüger die Unsicherheit anderer bezüglich der Verbreitung des Coronavirus für verschiedene Betrugsphänomene aus. Das nimmt die Polizeiinspektion Verden/Osterholz zum Anlass, jetzt einen Präventionshinweis herauszugeben. 

So habe laut Polizeibericht ein Mann aus dem Landkreis Verden bereits Mitte März Desinfektionsmittel im Wert von rund 55 Euro im Internet bestellt. Trotz der Überweisung des Geldes wurde die Ware bisher nicht geliefert. 

Am 24. März kam es bereits zu einem Polizeieinsatz bei der Aller-Weser-Klinik in Verden. 

Außerdem wurden aus dem Landkreis Osterholz zwei Vorfälle gemeldet, bei denen Betrüger über das Telefon versucht haben, an vertrauliche Daten ihrer Opfer zu kommen. Beide Male versuchten die Betrüger mithilfe einer Corona-Masche die Angst und Unsicherheit der Menschen auszunutzen. Derartige Vorfälle aus dem Landkreis Verden seien noch nicht bekannt. 

„Das Landeskriminalamt Niedersachsen beziehungsweise die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes empfehlen, keine vertraulichen Daten am Telefon, per E-Mail oder gegenüber fremden Personen an der Haustür weiterzugeben. Vor dem Öffnen von E-Mails sollte immer der Absender überprüft werden. Außerdem sollten Antivirenprogramme und Firewalls genutzt werden. Bei Käufen im Internet sollte immer auf korrekte Angaben im Impressum geachtet werden. Zudem wird ein Test auf das Virus erst nach Anraten eines Arztes durchgeführt", lautet die eindeutige Empfehlung der Polizei an alle Bürger.

Keine Infos über Telefon, E-Mail oder fremden Personen gegenüber herausgeben. So lautet der klare Appell der Polizei. 

Weiterhin bittet sie um die Mithilfe der Bürger: die, die selbst Anrufe oder E-Mails erhalten haben, sollen sich umgehend bei der Polizei melden. Dies ist zum Beispiel über die Online-Wache der Polizei Niedersachsen unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de oder telefonisch bei der örtlichen Polizeidienststelle in Verden unter der Telefonnummer 04231/8060 möglich.

Coronavirus im Landkreis Verden: Hinweis auf Twitter - kein Scherz

Darüber hinaus rät die Polizeieinspektion auf Twitter davon ab, Aprilscherze im Bezug auf das Coronavirus zu machen. Sie folgt dabei einer Empfehlung des Bundesministeriums für Gesundheit. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Nachfrage nach Kurzarbeit hat zugenommen

Update, 1. April, 12.45 Uhr: Trotz Corona-Pandemie ist im Landkreis Verden bei Weitem noch nicht von einem Shutdown die Rede: Handel und Gastronomie setzen verstärkt auf Außerhaus- oder Lieferangebote, der Bau boomt weiter und das Personenbeförderungsgewerbe wie die Verden-Walsroder Eisenbahn (VWE) mit ihrer Tochter Allerbus richtet sich auf die neuen Bedingungen ein. Zumindest so gut es eben mit Bordmitteln geht. 

Deshalb verwundert es auch nicht, dass die Agentur für Arbeit im zurückliegenden Monat noch keine nennenswerten Effekte der Corona-Pandemie auf dem Arbeitsmarkt beobachten konnte. Allerdings haben die Nachfragen von Unternehmen nach Kurzarbeit stark zugenommen.

Coronavirus im Landkreis Verden: Taxiunternehmen in der Krise 

Update, 1. April, 11.45 Uhr: Kaum ein Auto ist mehr auf den Straßen unterwegs, die Leute bleiben Zuhause, halten sich an die Verbote, die aufgrund der Corona-Krise erlassen wurden. Seit zwei Wochen bereitet das diversen Taxiunternehmen große Probleme. 

„Die Barzahler bleiben weg, und das reißt eine Lücke“, sagt Hartmut Kahrs, Mitinhaber des gleichnamigen Verdener Taxiunternehmens. Zwei weitere Verdener Taxiunternehmer sehen es genauso. Normalerweise steigen Geschäftskunden, Senioren und Reisende, die zum Flughafen wollen und von dort kommen, ein. Nachts nutzen Kneipengänger den Service. „Die Züge sind fast leer, es kommt niemand aus dem Bahnhof heraus."

Coronavirus im Landkreis Verden: Die aktuelle Lage in den Supermärkten

Update, 1. April, 10.30 Uhr: Bereits in der dritten Woche wird mittlerweile in den Supermärkten und Discountern unter Volldampf gearbeitet. Die Beschäftigten sind bis an die Grenzen ihrer körperlichen und seelischen Belastbarkeit gefordert. Im Gespräch berichtet  Dorota Domnik, stellvertretende Filialleiterin im Aldi Markt an der Bremer Straße im Landkreis Verden, wie sich die Situation in den Märkten verändert hat. 

Trotz aller Umstände würde sie nichts davon hören wollen, dass einige Menschen die Marktmitarbeiter als Helden in der Corona-Krise bezeichnen. „Helden, das sind für mich ganz andere Menschen“, sagt sie.

Coronavirus im Landkreis Verden: Heilpraktikerin bietet kostenloses Seelsorgetelefon

Update, 31. März, 18.15 Uhr: Als Heilpraktikerin für Psychotherapie bekommt die Verdenerin Peggy Kropp zurzeit sehr genau mit, was die Menschen in der Corona-Krise umtreibt. „Es ist eine besondere Herausforderung und Belastung.“ Nun möchte sie helfen. Darum bietet sie ab heute ein kostenloses Seelsorgetelefon an. 

Die freie Selbstbestimmung? Weg. Soziale Kontakte für den emotionalen Ausgleich? Auf ein Minimum reduziert. Stimulationen und neue Impulse durch Freizeitaktivitäten? Außer beim Sport kaum möglich. „Wir sind total eingeschränkt und setzen uns körperlichem Stress aus“, fasst Peggy Kropp zusammen, was gerade bei vielen passiere. Und die Psyche reagiere darauf.

Coronavirus im Landkreis Verden: Fallzahlen steigen massiv an

Update, 31. März, 15.55 Uhr: Einen massiven Anstieg bei den Corona-Fallzahlen verzeichnete am Dienstag der Landkreis Verden. An einem einzigen Tag stieg die Zahl von zuvor 58 bestätigten Covid-19-Infizierten auf 73 an. Das bedeutet im Vergleich zum Vortag eine Zunahme um 15 Fälle.

Von diesen 73 Personen wurde keine weitere aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Somit sind bis jetzt weiterhin insgesamt 13 Personen genesen. Es befinden sich aktuell sieben Personen in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken.

Fünf weitere Corona-Infizierten wurden im Landkreis Verden gemeldet. 

„Bei den Neuerkrankten handelt es sich um 7 Frauen und 8 Männer. 7 Personen kommen aus dem Südkreis, 8 Personen aus dem Nordkreis", informiert Ulf Neumann vom Landkreis in einer Pressenotiz.

Coronavirus im Landkreis Verden: Verdener Justizzentrum schließt Türen

Update, 31. März, 14.30 Uhr: Aufgrund der Corona-Krise schließt jetzt auch das Verdener Justizzentrum seine Türen. Bis Ostern ist außerdem nur noch eine Sitzung beim Strafgericht geplant. Die Besucherzahlen werden drastisch reduziert und mit einem Aushang im Eingangsbereich werden Besucher aufgefordert, die Dringlichkeit ihres Anliegens zu hinterfragen.

Leute, die trotzdem das Gebäude betreten müssen, werden aufgefordert, den Fahrstuhl zu nutzen sowie die allgemeinen Hygieneregeln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) einzuhalten. Ferner sollen demnächst Richter und Schöffen mithilfe von einer Plexiglasscheibe getrennt werden, damit sie nicht an separaten Tischen sitzen müssen. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Thedinghauser Landfrauen fertigen Schutzmasken

Update, 31. März, 13.30 Uhr: Erst seit wenigen Tagen fertigen die Thedinghauser Landfrauen Behelfs-Schutzmasken für Pflegedienste, Arztpraxen un Co. und trotzdem sind bereits 140 davon zusammengekommen. Heute werden die ersten Baumwollmasken an Pflegedienste, die Sozialstation und eine Emtinghauser Arztpraxis übergeben.

Eine besondere Herausforderung ist die Materialbeschaffung, da die entsprechenden Geschäfte geschlossen haben“, berichtet Ruth Brandt. Zumal sich nur Stoffe eignen, die bei 60 Grad gewaschen werden können, vorzugsweise Baumwolle.

Coronavirus im Landkreis Verden: 

Update, 31. März, 12.45 Uhr: Geschlossene Türen auf längere Zeit – wie sollen Verdener Geschäftsinhaber die Corona-Krise überstehen? Harald Nienaber, Vorsitzender des Kaufmännischen Vereins, und Angelika Revermann, im Rathaus zuständig für das Stadtmarketing, haben dazu eine Gutschein-Aktion entwickelt, die den Unternehmern helfen soll, durch die Krise zu kommen. 

Die Idee: Kunden kaufen jetzt Gutscheine und lösen sie zu einem späteren Zeitpunkt ein.

Coronavirus im Landkreis Verden: Allersymphonie und Domweih auf der Kippe

Update, 31. März, 12.15 Uhr: Ob die Verdener Domweih dieses Jahr stattfindet oder nicht, und was aus den damit zusammenhängenden Domspielen wird, bleibt weiterhin ungewiss. Außerdem ist die Stallgasse aus Kostengründen erst mal auf Eis gelegt worden und ob es wieder eine Allersymphonie geben wird, steht auch in den Sternen. 

Bernd Maas sollte eigentlich erneut als Störtebeker dabei sein.

Update, 31. März, 11.15 Uhr: Der erste analoge Sternenkinderkongress in Deutschland, der eigentlich am 18. April hätte stattfinden sollen, wurde jetzt aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Mehr als ein Jahr ehrenamtliche Arbeit haben die Mitglieder des Vereins Sterneneltern Achim laut eigenen Angaben in die Organisation der Veranstaltung gesteckt. 

Twitter

„Manchmal kommt es anders als man denkt. Auch wir müssen unserer Fürsorgepflicht nachkommen“, erklärt Stefanie Gebers, erste Vorsitzende des Vereins. Der Verein habe ihr zufolge bereits einen neuen Termin mit der Stadthalle Verden koordiniert. „Wir verschieben den Kongress um ein Jahr."

Coronavirus im Landkreis Verden: Bauarbeiten am Klinik-Neubau gehen weiter

Update, 31. März, 10.30 Uhr: Auch wenn die Corona-Pandemie vielerorts für Stillstand sorgt, geht es doch an einigen Stellen weiter. So zum Beispiel auf der derzeit größten Baustelle, dem Klinik-Neubau in Verden. Nachdem an der Aller-Weser-Klinik zuerst das alte Treppenhaus abgerissen wurde, ist nun das neue Bettenhaus in Arbeit. 

Die Handwerker wahren den Abstand, der erforderliche Infektionsschutz sei gegeben, heißt es aus der Klinikleitung.

Trotz Corona laufen die Arbeiten an der größten Baustelle kreisweit unvermindert weiter, dem Klinik-Neubau in Verden. 

Update, 30. März, 17.15 Uhr: Die Corona-Krise stellt aktuell weltweit den Alltag vieler Menschen auf den Kopf. Abläufe ändern sich, der Mensch wird in seiner Bewegungsfreiheit eingegrenzt und muss sich komplett neu orientieren. Trotz all dieser Widrigkeiten gibt es Menschen, die ihre Gesundheit riskieren, um die Versorgung der Bevölkerung weiter aufrecht zu erhalten, die wir Ihnen in einer kleinen Serie vorstellen möchten.

Denn die Unabkömmlichkeit dieser stillen Helden des Alltags, wird nun vielen erst bewusst. Es zeigt sich, wie wichtig deren Jobs sind, um „den Laden weiter am Laufen zu halten“, auch in Krisenzeiten. Selbst für den letzten Zweifler sollte die Tragweite dieser Krise sichtbar werden, wenn man die Sicherheitsvorkehrungen an den Kassen der heimischen Märkte oder Geschäfte sieht.

Coronavirus im Landkreis Verden: Zehn weitere Fälle bestätigt

Update, 30. März, 16 Uhr: Seit Freitag, 27. März, ist die Zahl der Personen, die im Landkreis Verden bereits positiv auf das Coronavirus getestet wurden, um zehn Fälle gestiegen. Somit wurde bis jetzt bei insgesamt 58 Personen die Erkrankung Covid-19 nachgewiesen.

Von diesen 58 Personen sind inzwischen 13 Personen und somit vier mehr zum Stand am zurückliegenden Freitag, aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Es befinden sich aktuell sieben Covid-19-Fälle in stationärer Behandlung in den Aller-Weser-Kliniken

Bei den Neuerkrankten handelt es sich um eine Frau und neun Männer. „Alle zehn Personen kommen aus dem Nordkreis", informiert Ulf Neumann vom Landkreis Verden.

Coronavirus im Landkreis Verden: Aller-Weser von Resonanz überwältigt

Update, 30. März, 14 Uhr: Die Aller-Weser Kliniken sind überwältigt: Mehr als 200 Menschen sind dem Aufruf der Klinik gefolgt und haben sich als freiwillige Helfer in den Krankenhäusern Achim und Verden registrieren lassen. „Wir sind überwältigt von dieser Resonanz“, betont Verwaltungsdirektorin Daniela Aevermann.

Desinfektion ist in der Klinik und auch sonst sehr wichtig.

Die angedachten Aufgaben für die freiwilligen Helfer reichen vom hausinternen Hol- und Bringdienst, über Telefonate führen, Kopieren, Hilfe bei der administrativen Verwaltung, Reinigungstätigkeiten bis hin zur Essensverteilung. Sichergestellt ist, dass die Helfer nicht mitisolierten Corona-Patienten arbeiten.

Coronavirus im Landkreis Verden: Polizei verteilt Platzverweise

Update, 30. März, 13 Uhr: Laut einem Bericht der Polizeiinspektion Verden/Osterholz nutzten viele Menschen das gute Wetter am Freitag und Samstag, um sich gemeinsam  in der Öffentlichkeit zu treffen oder zusammen zu grillen - und das trotz bestehendem Kontaktverbot aufgrund der Corona-Pandemie. Auch Sport- und Spielplätze sowie eine Skateranlage seien, obwohl gesperrt, am Wochenende genutzt worden. 

Die meisten Personen hätten sich einsichtig gezeigt und ihre Treffen, nachdem sie von Einsatzkräften angesprochen wurden, umgehend beendet. Es seien aber auch Platzverweise ausgesprochen worden, schreibt die Polizei.

Update, 30. März, 11.30 Uhr: Ein Rezept für einen Bibelkuchen, personalisierte Briefe an die Konfirmanden, deren Konfirmation ausfällt, sowie Videogottesdienste zu Ostern und Karfreitag: Seit dem Ausbruch der Corona-Krise und dem damit verbundenen Kontaktverbot, hat die Kirche viele verschiedene Wege und Formen gefunden, trotz Ausgangsbeschränkungen mit den Menschen in Kontakt zu bleiben. 

Pastor Marko Stenzel berichtet im Gespräch darüber, wie sich seine Arbeit verändert hat und welche Lehren und neuen Chancen er aus der Krise ziehen kann. Stenzel: „Ich glaube nicht, dass Gott uns Corona geschickt hat, sondern dass Er uns aus dieser Krise führen wird.“

Coronavirus im Landkreis Verden: Reitställe und -vereine erstellen Stundenplan

Update, 30. März, 10.30 Uhr:  Die Coronakrise verändert alles. Alle gesellschaftlichen Bereiche sind betroffen. Auch auf Reitställe und Reitvereine im Landkreis Verden wirken sich die erlassenen Ausgangsbeschränkungen aus, um das schnelle Ausbreiten des Coronavirus einzudämmen.

So dürfen auf dem Hof Freese in Bassen- Klein Hollen im Landkreis Verden maximal zwei Personen gleichzeitig im Stall sein. Um dabei den Überblick zu behalten und dem Kontaktverbot gerecht zu werden, wurde ein Stundenplan erstellt. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Zahl der Abstriche geht zurück

Update, 29. März, 10.45 Uhr: Die Corona-Zwischenbilanz, die die Kassenärztliche Vereinigung aktuell vorlegt, zeigt eine kleine Tendenz auf. Die Zahl der Abstriche im Corona-Testzentrum Verden sei leicht rückläufig, sagt Geschäftsführer Michael Schmitz auf Nachfrage. Zu Beginn der Corona-Krise suchten 80 bis 90 Menschen pro Tag die Station auf, zu Wochenbeginn seien es noch 70 bis 80 gewesen, und auch diese Frequenz sei inzwischen „leicht rückläufig“. Für eine Entwarnung bestehe jedoch noch kein Anlass.

Im Landkreis Verden geht die Zahl der Corona-Abstriche zurück.

Update, 18.35 Uhr: Das Land Niedersachsen meldet für den Landkreis Verden am Samstag insgesamt 50 Infektionen mit dem Coronavirus. Das entspricht einem Plus von zwei Covid-19-Erkrankten zum Vortag.

Update, 28. März, 12.40 Uhr: Die Corona-Pandemie bringt viele in knifflige Situationen. Doch vor allem Kleinunternehmen fühlen sich angesichts der Krise vom Land im Stich gelassen. Zwar wurden bereits Fördermittel zugesagt, doch an die zu kommen, stellt sich mehr als schwierig heraus.

Coronavirus im Landkreis Verden: Fünfköpfige Familie berichtet über Alltag

Update, 27. März, 16.30 Uhr: Was der Ausfall von sowohl Schule als auch Kita für eine fünfköpfige Familie bedeuten kann, berichtet in einem Interview die Familie Apke aus Stedorf. Seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus hat sich ihr Alltag erheblich verändert. Doch allen Umständen zum Trotz können die Eltern Alina und Henrik Apke der krisenbedingten Situation auch etwas Positives abgewinnen.

Coronavirus im Landkreis Verden: 48 Corona-Fälle bestätigt

Update, 27. März, 15 Uhr: Die Anzahl der Covid-19-Infizierten steigt im Landkreis Verden weiter an. Mittlerweile sind insgesamt 48 Personen nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bedeutet im Vergleich zum Vortag eine Zunahme um ganze fünf Fälle.

Von diesen 48 Personen wurden drei weitere Personen und somit neun insgesamt aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Es befinden sich aktuell sechs Personen in stationärer Behandlung. Eine Person konnte bereits aus den Aller-Weser-Kliniken entlassen werden, dafür wurde eine andere eingewiesen.

Die Kliniken bereiten sich auf den Ernstfall vor. Jetzt wurde auf der Isolierstation sogar ein gesundes Kind geboren, obwohl die Mutter an Covid-19 erkrankt war. 

„Bei den Neuerkrankten handelt es sich um drei Frauen und zwei Männer. Drei Personen kommen aus dem Südkreis, zwei Personen aus dem Nordkreis", informiert Ulf Neumann vom Landkreis.

Coronavirus im Landkreis Verden: Infrastruktur hält Druck stand

Update, 27. März, 14.40 Uhr: Trotz Corona-Pandemie hält die Infrastruktur kreisweit dem außergewöhnlichen Druck bisher stand. Verdener Einwohner hatten zwischenzeitlich beklagt, dass die Versorgung mit Briefen und Paketen hinterher hinke. Eine Nachfrage ergab, dass die Zustellung zurzeit problemlos verlaufe. 

Bei den Briefzustellern seien zwei Schichten gebildet, eine mit Start um 6.45 Uhr, eine zweite mit Start um 10 Uhr. Damit sei sichergestellt, dass im Falle einer Corona-Infektion eines Bediensteten und damit der Quarantäne seines ganzen Teams immer noch eine zweite Schicht zur Verfügung stehe.

Coronavirus im Landkreis Verden: Physiotherapiepraxen in der Krise

Update, 27. März, 12.45 Uhr: Trotz des Kontaktverbots und einem vorgegebenen Mindestabstand von zwei Metern haben viele Physiotherapiepraxen in Verden noch geöffnet. Was die Corona-Pandemie für sie bedeutet und wie sich die Mitarbeiter versuchen vor einer Infektion zu schützen, haben wir nachgefragt.

Coronavirus im Landkreis Verden: Drei Lazarette werden errichtet

Update, 27. März, 11 Uhr: Für die Aufnahme von leicht bis mittelschwer erkrankten Corona-Patienten werden derzeit an drei Standorten im Landkreis Lazarette in Containern und Sporthallen errichtet. Mit dieser Vorsichtsmaßnahme sollen die Krankenhäuser in Achim und Verden vor einem möglichen deutlichen Anstieg der Zahlen an Covid-19-Patienten geschützt werden.

Mit Betten, Matratzen und Trennwänden werden die Lazarette am Kreishaus, an der BBS und in Uphusen ausgestattet. 

Zu Behelfshäusern mit zusammen knapp 400 Betten werden das Containerdorf auf dem Nordparkplatz der Kreisverwaltung in Verden, die beiden Turnhallen der Verdener Berufsbildenden Schulen (BBS) sowie im Nordkreis die Turnhalle in Uphusen umgerüstet. Insgesamt rund 30 Einsatzkräfte und Aufbauhelfer vom Technischen Hilfswerk, Regionalbereich Verden, von der Kreisstraßenmeisterei sowie der Arbeit im Landkreis Verden (ALV) sind seit Anfang der Woche im Einsatz.

Coronavirus im Landkreis Verden: Notfallsitzung des Stadtrates

Update, 26. März, 21 Uhr: Die Bedenken überwogen, als der Verdener Stadtrat in einer eilig einberufenen Notsitzung gestern Abend seine Entscheidungsbefugnis an das in kleinerer Runde tagende zweithöchste Gremium der Stadt, den Verwaltungsausschuss, einstimmig übertrug. Die Stadt folge mit dieser Freigabe einer Empfehlung des Landes Niedersachsen.

Wichtig war auf der Sitzung außerdem die Organisation des Ganztagsschulbetriebes bis täglich 17 Uhr. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Parkplätze am Allerpark 

Update, 26. März, 17 Uhr: Fachausschusssitzungen sowie Ratsitzungen fallen allesamt der Corona-Pandemie zum Opfer.  Ganz zum Erliegen kommt die Verdener Stadtpolitik allerdings nicht. Der Verwaltungsausschuss konkretisierte jetzt die Planungen für den provisorischen Parkplatz auf dem Gelände der ehemaligen Kaufhalle. 

Das Ergebnis: Auf dem vorderen Bereich hin zum Allerpark werden Parkplätze eingerichtet, die mit Parkscheibe nutzbar sein werden, auf dem hinteren Bereich in Richtung altem Stadtwerke-Gelände entstehen Pendler-Parkplätze.

Coronavirus im Landkreis Verden: Senioren in Heimen leiden unter Besuchsverbot

Update, 26. März, 16.30 Uhr: Keine Familienfeiern, keine Besuche, kein Kontakt zur Außenwelt. Die Verbote, die aufgrund des neuartigen Coronavirus mittlerweile erlassen wurden schränken jeden in seinem privaten Umfeld ein. Am stärksten sind jedoch diejenigen von diesen Regelungen betroffen, die selbst zur Risikogruppe gehören. Insbesondere Bewohner von Seniorenheimen leiden beispielsweise unter dem Besuchsverbot. 

Nur Ärzte und Rettungsdienste haben jetzt noch Zutritt zum Heim. Eingesperrt sei dort aber trotzdem niemand, stellt die Heimleiterin Bettina Lange klar. „Wir können den Bewohnern nicht verbieten, nach draußen zu gehen. Das wäre Freiheitsberaubung.“ Kontaktpflege aber trotzdem jetzt nur noch über das Telefon und andere technische Geräte möglich.

Coronavirus im Landkreis Verden: Fallzahlen steigen stark an

Update, 26. März, 15.45 Uhr: Nachdem es am Mittwoch keinen neuen bestätigten Coronafall im Landkreis Verden gab, kamen am Donnerstag gleich sechs auf einmal dazu. Somit wurden bereits 43 Personen nachweislich positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. 

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Von diesen 43 Personen sind weiterhin sechs Personen aus der häuslichen Isolierung als genesen entlassen. Unverändert befinden sich ebenfalls sechs Personen weiterhin in den Aller-Weser-Kliniken in Verden und Achim. 

"Unter den sechs neuen Covid-19-Patienten sind zwei Männer und vier Frauen. Vier Personen kommen aus dem Südkreis, zwei aus dem Nordkreis", berichtet Ulf Neumann vom Landkreis Verden.

Coronavirus im Landkreis Verden: Infoartikel zu Fragen und Antworten

Update, 26. März, 14.50 Uhr: Wer denkt, dass er sich vielleicht mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben könnte, kann nicht ohne weiteres in ein Testzentrum fahren, um sich vor Ort auf das Virus testen zu lassen. Der erste Ansprechpartner ist und bleibt der eigene Hausarzt. Doch welche Symptome verursacht das Virus und an wen kann ich mich wenden, wenn mein Hausarzt gerade nicht zu erreichen ist? 

So sehr wie nie zuvor rücken nun digitale Kommunikationswege in den Mittelpunkt. Bei Verdacht auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus sollten sich Bürger aber zunächst immer telefonisch an ihren Hausarzt wenden. 

Auf diese und weitere Fragen rund um Covid-19 haben wir Antworten und Tipps in einem Infoartikel zum Coronavirus für den Landkreis Verden erstellt. 

Coronavirus im Landkreis Verden:Briefwahl für Ottersberger Bürgermeister 

Update, 26. März, 13 Uhr:  In der Corona-Krise wird die Ausnahme zur Regel. Das gilt auch und besonders für die Direktwahl des neuen hauptamtlichen Bürgermeisters der Gemeinde Ottersberg am 26. April. Denn wer am 1. Juli auf dem Chefsessel im Rathaus die Nachfolge von Horst Hofmann antritt, entscheiden die rund 10 .500 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger nicht wie gewöhnlich am Wahlsonntag an der Urne im Wahllokal, sondern allesamt und ausschließlich per Briefwahl

Der Gemeindewahlausschuss bestätigte jetzt die beiden eingereichten Wahlverschläge: Die CDU schickt Reiner Sterna ins Rennen und die Freie Grüne Bürgerliste Ottersberg (FGBO) Tim Willy Weber. Spätestens bis zum 5. April müssen die Wahlunterlagen Bruns zufolge bei den Wahlberechtigten im Briefkasten gelandet sein.

Coronavirus im Landkreis Verden: Polizei weist erneut auf Kontaktverbot hin

Update, 26. März, 11.30 Uhr: Wie die Polizeiinspektion Verden/Osterholz in einem Tweet auf Twitter berichtet, haben die Einsatzkräfte sowohl in Verden als auch in Achim innerhalb der letzten Tage festgestellt, dass die neuen Kontaktbeschränkungen bereits gut befolgt werden. 

Allerdings sei das leider nicht immer der Fall, weswegen sie nun einen erneuten Hinweis bezüglich er geltenden Verbote und Ausnahmen veröffentlicht, erneut unter dem Hashtag #wirbleibenzuhause mit einem klaren Appell an alle Bürger im Landkreis Verden.

Coronavirus im Landkreis Verden: Kliniken bereiten sich auf Ernstfall vor

Update, 26. März, 10.30 Uhr: Erstmals gibt es im Landkreis Verden keine neuen Coronavirus-Infektionsfälle. Bis Mittwochnachmittag blieb es bei 37 positiv getesteten Personen. Doch wie schnell sich das neuartige Virus ausbreiten kann, hat es andernorts bereits bewiesen. Darum kommt nun auch im Landkreis Verden die Frage auf: Sind die Aller-Weser-Kliniken in Verden und Achim überhaupt für den absoluten Ernstfall vorbereitet?

Desinfektion ist in der Klinik und auch sonst sehr wichtig.

„Alle planbaren Operationen sind verschoben worden. Deshalb verfügen wir derzeit sowohl räumlich als auch personell über genügend Kapazitäten“, beruhigt Dr. Stephan Sehrt, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Achim. Ein Teil der Corona-Patienten liege im Achimer Krankenhaus, die übrigen in Verden. 

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Update, 25. März, 17.15 Uhr: Im Landkreis Verden gibt es keine neuenCorona-Fälle. Das teilte der Landkreis am Mittwoch in einer Pressenotiz mit. Somit bleibt die Zahl der bestätigten Covid-19-Infizierten bei 37

Von den an Corona erkrankten Personen sind heute drei weitere, und damit insgesamt sechs Infizierte, wieder genesen und konnten somit aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden. Sechs Personen, und damit zwei mehr als gestern, befinden sich in stationärer Behandlung in Krankenhäusern. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Erste Gespräche zur Domweih 2020

Update, 25. März, 16.05 Uhr: Ob nun die Lätare-Spende in Verden oder die Osterwiesen in Bremen, eine Vielzahl großer Veranstaltungen wurde in ganz Niedersachsen aufgrund des Coronavirus bereits abgesagt. Und dass selbst wenn die Termine teilweise noch Wochen oder sogar Monate in der Zukunft liegen. Mit diesen Maßnahmen soll die Verbreitung des neuartigen Coronavirus verlangsamt werden.

Vor diesem Hintergrund werden nun auch erste Gespräche über die Domweih 2020 geführt. "Noch steht gar nichts fest. Weder, das sie abgesagt wird, noch, dass sie stattfindet", stellt Lena Albers von der Stadt auf Nachfrage klar. Dafür sei es noch zu früh. In zwei bis drei Wochen wisse man vielleicht mehr, aber das sei ebenfalls noch nicht sicher. 

Domweih: Eröffnung und Umzug am Samstag

Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
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Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katri n Preuß
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Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß
Die 1034. Verdener Domweih ist in vollem Gange. © Katrin Preuß

Dieses Jahr ist der Start der Domweih mit dem traditionellen Umzug auf Sonnabend, den 6. Juni terminiert. Zu Grabe getragen wird sie dann voraussichtlich am 11. Juni. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Besorgte Mutter kritisiert Verharmlosung

Update, 25. März, 13.15 Uhr: Eine besorgte Ottersberger Mutter kritisiert die Verharmlosung von dem neuartigen Coronavirus scharf. Und das gleich aus mehreren Gründen: Einerseits geht ihr das Verbreiten seniorenfeindlichen Denkens von insbesondere jungen Leuten gehörig gegen den Strich, andererseits macht sie sich Sorgen um ihren Sohn Sam,der unter dem Down-Syndrom leidet und somit ebenfalls zur Risikogruppe gehört. 

Darum schließt sie sich in den Sozialen Netzwerken einem Beitrag an und bittet in freundlichen Worten, das Virus nicht zu verharmlosen, „bloß weil es für dich harmlos ist“ und dass sich die Leute an die „Ausgangsregelungen halten, damit die Maßnahmen bald greifen“.

Coronavirus im Landkreis Verden: Verdener Kauflete stellen sich Krise

Update, 25. März, 11.30 Uhr: Not macht erfinderisch: Viele Verdener Kaufleute und Einzelhändler haben ihre Geschäfte für den Kundenverkehr geschlossen. Die meisten weisen in ihren Schaufenstern nun auf die Möglichkeit hin, dass Kunden Waren per Telefon oder E-Mail bestellen und sich gegen Rechnung nach Hause liefern lassen können.

Aber auch andere Alternativen, wie beispielsweise eine „Corona-Klappe“ oder ein Außentresen, können diejenigen, deren Weg trotz Kontaktverbot noch durch die Verdener Innenstadt führt, entdecken. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Kein Einlass ohne Einkaufswagen in Supermärkte

Update, 25. März, 10.30 Uhr: Viele Supermärkte im Landkreis Verden haben sich mittlerweile auf das Kontaktverbot und die damit verbundenen neuen Regeln eingestellt, die am Wochenende von Bund und Ländern beschlossen wurden. So dürfen die Kunden nur noch mit einem Einkaufswagen den Laden betreten. Damit soll sichergestellt werden, dass die Menschen im Geschäft jederzeit den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zueinander wahren können. 

Verhaltensmaßregeln: An diesem Schild beim Rewe-Markte kommt niemand vorbei.

Darüber hinaus sollen an den Kassen Plexiglasschutzscheiben installiert werden, doch die lassen auf sich warten – wegen der großen Nachfrage.

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Update, 24. März, 15.30 Uhr: Im Landkreis Verden gibt es 37 laborbestätigte Coronavirus-Fälle. Das teilt der Landkreis am Dienstag in einer Pressenotiz mit. Neben den neuen Infektionen sind außerdem erstmals drei Covid-19-Patienten inzwischen wieder genesen und aus der häuslichen Quarantäne entlassen.

Coronavirus im Landkreis Verden: Polizeieinsatz am Krankenhaus

Update, 24. März, 14.40 Uhr: Wie die Polizeiinspektion Verden/Osterholz in einer Pressenotiz mitteilt, kam es am Dienstagvormittag zu einem Polizeieinsatz im Bereich der Aller-Weser-Klinik in Verden. Ein Mann habe gegenüber dem Krankenhaus den Besuch eines Patienten durch mehrere Familienangehörige angekündigt, obwohl in der Klinik zurzeit grundsätzlich ein Besuchsverbot besteht, heißt es in der Mitteilung.  Durch die Polizei wurde daraufhin präventiv Kontakt zu der entsprechenden Familie aufgenommen. Zu Vorfällen oder Auseinandersetzungen an der Klinik sei es aber nicht gekommen.

Für den Einsatz am Krankenhaus trugen die Polizisten Schutzanzüge. 

Während des Einsatzes sei die Polizei vor dem Hintergrund der aktuellenCorona-Krise vorsorglich mit einer Schutzausstattung bekleidet vor Ort gewesen, um sich auf ein mögliches Betreten der Klinik vorzubereiten sowie einer Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken, berichtet die Polizeiinspektion Verden/Osterholz abschließend. 

Update, 24. März, 14 Uhr: Auf die Produktion von Schutzmasken während der Corona-Krise hat sich jetzt die Fischerhuder „flinke Nadel“, die im Ortskern eine Nähschule und Änderungsschneiderei betreibt, umgestellt. Somit repariert die Inhaberin Kristine Harjes seit Kurzem keine Jeans mehr, sondern stellt ihre Arbeit auf die Produktion von selbst genähtem Mund- und Nasenschutz um. Einerseits sei sowohl der Bedarf da, und andererseits sei ein selbst genähter, mehrlagiger Mundschutz, der alle paar Stunden gewechselt und bei 95 Grad gewaschen werden kann, besser ist als gar keiner, so die Bekleidungsingenieurin.

Coronavirus im Landkreis Verden: Sicherung der Steganlage unter erschwerten Bedingungen

Update, 24. März, 11.30 Uhr: Drei Mitglieder des WSV Dörverden führten jetzt eine dringend notwendige Sicherungsmaßnahme an der Steganlage in Dörverden durch. Doch in Zeiten von Corona erwies sich der Sicherheitseinsatz nicht gerade als leichtes Unterfangen. So durften sich die Vereinsmitglieder in erster Linie auf keinen Fall zu nahe kommen. „Wir können aber nicht warten, sonst driftet der Steg möglicherweise in Richtung Weserwehr ab“, sagte Schneider.

Mit einer Hilfskonstruktion stabilisierten die Mitglieder zunächst einmal den Stegbereich. 

Die Mitglieder sind darauf eingestellt, dass die Bootssaison 2020 ins Wasser fallen wird. „Das hat sich erledigt, weil man nichts planen kann. Das Anschippern fällt aus und die Boote bleiben im Winterlager“, so die drei Freizeitskipper in Hinsicht auf die Corona-Krise

Coronavirus im Landkreis Verden: Nachbarschaftshilfe eingerichtet

Update, 24. März, 11 Uhr: In Verden ist es ruhig geworden. Geschäfte, Restaurants und Cafés sind geschlossen, die Schulhöfe liegen verwaist und auf den Spielplätzen ist nichts los. Nur in Supermärkten, Discountern und Drogerien trifft man Menschen, überwiegend jüngere. Um die Versorgung der Älteren und derjenigen, die zur Corona-Risikogruppe gehören, sicherzustellen, haben nun diverse Ehrenamtliche und soziale Dienste Nachbarschaftshilfen und ähnliche Angebote eingerichtet

Der DRK-Kreisverband Verden erweitert sein Angebot und hat einen Lebensmittel-Bringdienst eingerichtet. „In unseren Ortsverbänden halten Betreuer telefonischen Kontakt zu Mitgliedern, von denen sie wissen, dass sie Hilfe benötigen. Doch dieser Kontakt wird immer gepflegt – nicht nur in Zeiten des Coronavirus“, erläutert beispielsweise Cornelia Czapp, Vorsitzende des SoVD-Kreisverbands Verden. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Baumärkte schließen Türen für Privatkunden

Update, 23. März, 18 Uhr: Alle Baumärkte im Landkreis Verden habenab heute (Montag) für private Kunden geschlossen. "Nur noch gewerbliche Kunden können bei uns einkaufen. Für einen Aufpreis liefern wir ab heute auch alle Bestellungen aus", informiert beispielsweise eine Mitarbeiterin des Haugebaumarkts in Verden-Hönisch. 

Bei Leymann Baustoffe sei dies nur mit einem Kundenkonto möglich. "Unter Vorlage eines entsprechenden Nachweises können aber weiterhin gewerbliche Kunden einkaufen", so eine Angestellte. Für die gelten weiterhin die normalen Öffnungszeiten. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Sechs neue Corona-Fälle

Update, 23. März, 16 Uhr: Wie der Landkreis Verden am Montag in einer Pressenotiz mitteilt, gibt es seit Freitag, 20. März, als das letzte Mal Zahlen veröffentlicht wurden, sechs neue Corona-Fälle. Somit steigt die Zahl der Infizierten von 27 auf 33 an. Das Land Niederachsen meldet außerdem weitere Todesfälle.

Wird das KVN-Testzentrum in Verden aufgrund der zurückgehenden Anzahl der durchgeführten Tests überflüssig? 

Zwei der an Covid-19-Erkrankte n wurden bis jetzt in Kliniken untergebracht, um ihren Zustand zu beobachten. Weiterhin bleibt ein Großteil der Coronafälle Rückkehrer. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Schuhplus Dörverden kauft für Risikogruppe ein

Update, 23. März, 14 Uhr: Älteren und Erkrankten sowie denjenigen, die zur Corona-Risikogruppe gehören, schnell und unbürokratisch helfen, das haben sich jetzt die Übergrößen-Spezialisten von Schuhplus Dörverden auf die Fahne geschrieben. „Wir können nicht Gemeinsamkeit gutklingend predigen, jedoch regungslos zusehen oder abwarten, bis es ein anderer macht. Viele Menschen brauchen jetzt schlichtweg Hilfe. Wir erledigen fortan für Hilfebedürfte in Dörverden die Einkäufe zur Grundversorgung, damit eben diese Risikogruppen zum eigenen Schutz zuhause bleiben können“, so der Firmengründer, Kay Zimmer. "Regionale Unternehmen stehen in einer gesellschaftlichen wie sozialen Verantwortung, aktive Hilfe zu leisten", erläutert Kompagnon Georg Mahn.

Schuhplus-Chefs Georg Mahn (links) und Kay Zimmer (rechts) versorgen ab sofort mit ihrem Team die Hilfebedürftigen in der Gemeinde.

Mahn und Zimmer betonen indes, die Sicherheit der Mitarbeiter stehe bei dem Projekt an erster Stelle. Das schuhplus-Team startete den Versorgungsbetrieb am Freitag, 20. März, auf zunächst unbestimmte Laufzeit. Alle Bestellungen werden ab sofort montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr telefonisch unter der 04234 / 8909080 entgegengenommen. Die Auslieferung erfolgt tagesaktuell von 13 bis 16 Uhr.

Coronavirus im Landkreis Verden: Lätare-Spende findet dezentral statt

Update, 23. März, 11 Uhr: Eigentlich hätte heute alles ganz anders sein sollen. Die Straßen nicht so still und leer, die Stimmung nicht so gedrückt und angespannt. Eigentlich hätte heute, am 23. März, die alljährliche Verdener Lätare-Spende im Namen des Seeräubers Klaus Störtebeker stattfinden sollen. Doch daraus wird nichts, die Veranstaltung, zu der eigentlich hunderte Menschen aus Nah und Fern in die Allerstadt strömen, wurde bereits vor zwei Wochen wegen des Coronavirus abgesagt. 

Bernd Maas sollte eigentlich erneut als Störtebeker dabei sein.

Doch selbst wenn Störtebeker, der seit vielen Jahren von Bernd Maas (Foto) verkörpert wird, nicht das Spektakel auf dem Rathausplatz anleitet, so bleibt doch der Grundgedanke der eigentlichen Spende erhalten. "Die Erfüllung des Vermächtnis Störtebekers durch die Verteilung von Brot und Heringen wird dezentral erfolgen. Somit werden heute 100 Brote und eine Menge Schokoladenheringe bei der Verdener Tafel verteilt", informiert Lena Albers von der Tourist-Information. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Neue Zahlen vom Sonntag

Update, 22. März, 15.15 Uhr: Das Landesgesundheitsamt Niedersachsen hat neue Zahlen am Sonntag gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Verden auf 27 Fälle (plus 1). Landesweit sind innerhalb eines Tages 134 neue Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 gemeldet worden.

Coronavirus im Landkreis Verden: Lutz Brockmann wendet sich an Bürger

Update, 13.15 Uhr: Verdens Bürgermeister Lutz Brockmann richtet sich in Zeiten der Corona-Krise mit einem Schreiben an alle Bürger. Er ruft dazu auf, Zuhause zu bleiben, um Risikogruppen vor einer Ansteckung zu schützen - oder zumindest zwei Meter Abstand zueinander zu halten.

Update, 22. März, 10.25 Uhr: Das Tierheim Verden-Walle macht wegen der Corona-Pandemie dicht. Bis auf Weiteres muss es die Pforten für den Publikumsverkehr schließen. 

Das Tierheim Verden-Walle schließt bis auf Weiteres.

Janina Grube, stellvertretende Leiterin, nennt den schlüssigen Grund: „Eine mögliche Ansteckung unserer wenigen Mitarbeiter könnte die Versorgung unserer Tiere maßgeblich gefährden.“ Dennoch bleibe die Einrichtung im Einsatz - allerdings nur nach telefonischer Absprache.

Corona im Landkreis Verden: Neue Zahlen zur Epidemie öffentlich

Update, 16.20 Uhr: Das Niedersächsische Gesundheitsamt hat am Samstagmorgen neue Zahlen zur Coronavirus-Epidemie veröffentlicht. Demnach haben sich im Landkreis Verden inzwischen 26 Personen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Das ist ein leichtes Plus von zwei Fällen im Vergleich zu den Zahlen des Landkreises vom späten Freitagnachmittag. (jdw)

Update, 21. März, 11.50 Uhr: Zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie hat der Landkreis Verden weitere Verfügungen erlassen. So dürfen zu Versammlungen maximal noch zehn Personen zusammenkommen. Zuvor waren noch 50 Personen pro Versammlung erlaubt. Es gelte die Verbreitung des Erregers Sars-CoV-2 zu verlangsamen. Denn die Kliniken im Landkreis seien auf eine Vielzahl von schweren und schwersten Krankheitsverläufen nicht vorbereitet, erklärte Landrat Peter Bohlmann. (jdw)

Corona im Landkreis Verden: Neue Fallzahlen veröffentlicht

Update, 20. März, 15.30 Uhr: Weiterhin steigt die Anzahl derCorona-Fälle im Landkreis Verden. Mittlerweile gibt es 24 Menschen, größtenteils Rückkehrer aus Ski-Gebieten, die sich mit Covid-19 infiziert haben. Da der Landkreis aber noch mit weiter steigenden Fallzahlen rechnet, wurden nun die Versammlungsregelungen verschärft. 

Corona im Landkreis Verden: Polizei twittert zur aktuellen Lage

Die Corona-Krise hält für alle Berufsfelder neue Herausforderungen bereit und fordert sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. Der Alltag muss den Umständen entsprechend angepasst und teilweise sogar komplett umgekrempelt werden. Von diesen Entwicklungen ist auch die Polizei nicht ausgeschlossen. 

Die Polizei informierte Passanten auf dem Wochenmarkt - mit Sicherheitsabstand versteht sich. 

Um die Öffentlichkeit darüber zu informieren, wie die Polizeiinspektion Verden/Osterholz mit dem Coronavirus umgeht, wurde am Freitag ein Interview mit Kriminaldirektor Uwe Jordan, Leiter der Polizeiinspektion, veröffentlicht. 

Mit den Hashtags #sicherfürdich #stayathome #wirbleibenzuhause twitterte die Polizei und forderte die Bürger ganz klar dazu auf, Zuhause zu bleiben. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Hotline völlig überlastet

Update, 20. März, 14.30 Uhr: „Ich habe gesundheitliche Probleme. Ist es da nicht besser, vorsichtshalber einen Corona-Test durchzuführen?“ Es sind Fragen wie diese, die vermutlich aktuell viele Menschen in Hinsicht auf die Corona-Krise beschäftigen. Unter anderem laufen diese Fragen auf der Hotline des Landkreises Verden (Telefon 04231/158778) auf. Und zwar nicht nur einige wenige, sondern hunderte pro Tag. An sechs Telefonen stehen Mitarbeiter nonstop zur Verfügung. 

„Wir spüren hier die Sorgen und Ängste der Menschen, die vielen Facetten dieser Sorgen“, sagt Reiner Heemsoth. Eigentlich verantwortet er die Verwaltung von Gesundheits- und Veterinäramt der Kreisverwaltung, jetzt kümmert er sich um die Corona-Hotline. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Rekordtief bei Dieselpreisen

Viele können sich wahrscheinlich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann sie das letzte Mal für unter einem Euro tanken waren. Diese Erinnerung, die für die meisten eher an einen Traum grenzt, wird gerade zu Zeiten des Coronavirus wieder Realität: An mehreren Tankstellen im Landkreis gab es vor wenigen Tagen Diesel. Und das für 99 Cent. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Testzentrum legt Bilanz vor

Update, 20. März, 11.30 Uhr:  Das Corona-Testzentrum auf dem Gelände der Kreisverwaltung hat eine erste Bilanz vorgelegt. „Wir verzeichnen zwischen 80 und 90 Probanden pro Tag“, sagt Michael Schmitz von der federführenden Kassenärztlichen Vereinigung Verden. Aufgrund dieser hohen Auslastung werde bereits über eine Erweiterung des Betriebs über die Nachmittagsstunden hinaus angedacht. 

Im Corona-Testzentrum des Landkreises Verden öffnet sich einmal mehr die Stahlgittertür. 80 bis 90 Personen werden im Schnitt pro Tag hereingebeten, heißt es aus der Kassenärztlichen Vereinigung.

In einigen Fällen hätten Personen das Testzentrum bereits aufgesucht, ohne vorher den Umweg über den Hausarzt zu machen, wurden aber allesamt am Eingang abgewiesen. Michael Schmitz: „Erst zum Hausarzt. Der regelt alles.“

Coronavirus im Landkreis Verden: Ergebnis zur Erkrankung lässt auf sich warten

Bis jetzt mussten knapp fünf Prozent der auf den neuartigen Coronavirus getesteten Personen anschließend mit dem Ergebnis einer Bestätigung leben. Doch diese Bestätigung lässt mittlerweile immer länger auf sich warten: Wohingegen vor wenigen Tagen ein Ergebnis aus den Speziallaboren nach rund zehn Stunden vorlag, müssen sich Corona-Verdachtsfälle mittlerweile auf eine mindestens 24-stündige Wartezeit einstellen. 

Coronavirus im Landkreis Verden: 22 laborbestätigte Fälle 

Update, 19. März, 15 Uhr: Wie der Landkreis Verden am Donnerstag in einer Pressenotiz mitteilt, gibt es zwei weitere laborbestätigte Coronavirus-Fälle. Bei beiden handelt es sich um Männer mittleren Alters: einer ist aus dem Südkreis und Rückkehrer aus einem Ski-Gebiet, der andere ist aus dem Nordkreis und eine Kontaktperson eines bestätigten Falles. Beide Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Somit steigt die Anzahl der Personen, die nachweislich positiv auf dasCoronavirus getestet wurden, auf 22 an. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Volksbank und Sparkasse schließen Geschäftsstellen

Außerdem werden die Geschäftsstellen der Volksbank Aller-Weser in Kirchlinteln, Thedinghausen, Dörverden, Eystrup und Asendorf ab Montag, 23. März, präventiv geschlossen. Das teilt die Bank in einer Pressenotiz mit.  „Die Gesundheit der Mitglieder, Kunden und unserer Mitarbeiter hat in der aktuellen Lage höchste Priorität“, so die Vorstände der Volksbank Aller-Weser.  

„Der SB-Bereich mit den Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern bleibt für die Bargeldversorgung geöffnet. Die Berater sind telefonisch während der üblichen Servicezeiten unter Telefon 04251/8280 erreichbar", so die Volksbank weiter. 

Auch die Sparkasse besetzt einige ihrer Geschäftsstellen nicht mehr. Dazu gehören: Riede, Morsum, Dodenhof, Bassen, Dauelsen, Kirchlinteln, Baden und Bierden. "Wir hoffen auf das Verständnis unserer Kunden. Wir haben uns zu diesem Schritt aus Gründen der Vorsorge und Verantwortung entschlossen, es gibt keinen Verdachtsfall", begründet die Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Verden Silke Korthals die Entscheidung.

Coronavirus im Landkreis Verden breitet sich aus

Erstmeldung 19. März: Abstand halten, die Öffentlichkeit meiden, Husten- und Schnupfenetikette beachten: So lautet seit Wochen der klare Appell der Bundesregierung. Doch trotz aller Vorsicht ist das neuartige Coronavirus im Landkreis Verden angekommen. 

Mit einem ersten Verdachtsfall in Achim fing die Epidemie an. Doch der anfängliche Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus in der Aller-Weser-Klinik in Achim bestätigte sich nicht. Sechs Wochen dauerte die Ruhe vor dem Sturm an, bis es dann am 10. März den ersten bestätigten Corona-Infizierten im Landkreis Verden gab. 

Coronavirus im Landkreis Verden: Sicherheitsdienst eingeführt

Mittlerweile stieg die Gesamtzahl der kreisweiten, bestätigten Covid-19-Fälle auf 20 Patienten an. Erstmals musste sich am Mittwoch ein Betroffener ins Krankenhaus begeben. Gleichzeitig konkretisiert die Kreisverwaltung die Maßnahmen für Restaurants, Hotels und Pensionen, die nun größtenteils ihre Türen schließen müssen. Gewerbetreibende klagen inzwischen über massive finanzielle Einbußen und der Baumarkt in Hönisch hat einen Sicherheitsdienst eingeführt

Das Gesundheitsamt des Landkreises Verden ist mittlerweile mit der Anzahl der Anrufe ausgelastet. 

Zu Beginn der Woche mussten ebenfalls alle Kindergärten und Schulen schließen. Darum ermittelt die Kreisverwaltung zur Zeit, wie mit der Notbetreuung für Berufe aus der kritischen Infrastruktur umzugehen sei und wann das Angebt starten könne. 

Rubriklistenbild: © Heinrich Kracke

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