Neue Seniorenbeauftragte der Stadt

Christine Klasen: „Schön, dass man helfen kann“

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Die neue Seniorenbeauftragte der Stadt Verden: Christine Klasen (Mitte). Bürgermeister Lutz Brockmann und Annika Lang vom internen Service der Verwaltung überreichten ihr neben den Blumen gestern auch die offizielle Ernennungsurkunde.

Verden - Knapp zwei Jahre ist es her, da wurde Christine Klasen als jahrzehntelange Mitarbeiterin der Stadt Verden in den Ruhestand verabschiedet. Jetzt ist sie wieder da, allerdings als Ehrenamtliche.

Bürgermeister Lutz Brockmann stellte die Verdenerin gestern Nachmittag als Nachfolgerin von Christoph Gürlich und somit als neue Seniorenbeauftragte der Stadt vor. Dabei wurde sie bei ihrer Verabschiedung im April 2016 zitiert mit dem Satz, sie wolle ihren Ruhestand unter anderem mit Nichtstun verbringen. Eine Mitarbeit im Seniorenbüro habe sie aber damals schon interessiert, betonte die 65-Jährige. „Es ist schön, dass man helfen kann.“

Als Christoph Gürlich sie fragte, ob sie sich vorstellen könnte, seine Nachfolge anzutreten, musste Christine Klasen daher nicht lange nachdenken. „Es ist eine interessante und vielseitige Aufgabe“, stellte die neue Seniorenbeauftragte in kurzer Zeit fest und erhielt so prompt eine Bestätigung für ihre Entscheidung.

Neben dem Einsatz im Seniorenbüro gehört die Kooperation mit den politischen Gremien und der Verwaltung zu den künftigen Aufgaben von Christine Klasen. Im Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales hat sie als beratendes Mitglied einen festen Platz. An welchen öffentlichen Sitzungen sie darüber hinaus teilnimmt, liegt in ihrem Ermessen. Sollten die Belange von Senioren betroffen sein, zum Beispiel beim barrierefreien Straßenausbau oder der Fortschreibung des Rahmenplans Spielplätze und Treffpunkte, wird sie mit Sicherheit mitreden.

„Ich kenne mich aus im Rathaus“

Welche Beratungsgänge nötig sind, das weiß Christine Klasen aus ihrer beruflichen Tätigkeit nur zu gut. „Ich kenne mich hier aus im Rathaus“, sagte sie. Dennoch werde es sicher zunächst eine neue Erfahrung, jetzt „auf der anderen Seite zu sitzen“, gab sie lachend zu.

Die nächste Herausforderung erwartet sie schon am kommenden Dienstag, wenn sie erstmals alleine eine Seniorensprechstunde durchführt. „Ich bin dankbar für Vorschläge und Ideen, um das Leben für Senioren in der Stadt zu verbessern“, machte sie der älteren Generation in Verden Mut, das Beratungsangebot der Ehrenamtlichen wahrzunehmen.

Bürgermeister Lutz Brockmann wünschte ihr neben Glück und Erfolg denn auch die nötige Unterstützung. „Ich freue mich auf eine spannende Amtszeit“, so Christine Klasen abschließend, „und ich hoffe, dass wir viel bewegen können.“ J kp

Das Seniorenbüro der Stadt Verden ist jeden Dienstag, von 10 bis 12 Uhr, geöffnet. Christine Klasen, Eberhard Geiler, Wolfgang Paul und Hermann Scheibe beraten dort ehrenamtlich und im Wechsel, sie nehmen Anregungen entgegen und sind behilflich, wenn es um das Finden von Angeboten für Senioren geht. All das kostenlos und vertraulich. Zu finden ist das Seniorenbüro im Erdgeschoss des alten Rathauses, Zimmer 169, Telefon 04231/12340, E-Mail seniorenbuero@verden.de oder seniorenbeauftragte@verden.de.

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