Fest des Evangelischen Chorverbandes in Verden

Chormusik aus 1.500 Kehlen

Bürgermeister Lutz Brockmann begrüßte die Sänger zum offenen Singen vor dem Rathaus. 

Verden - Bereits Anfang des Jahres begannen mit der Stimmbildung und Proben die ersten Vorbereitungen für das Chorfest des Evangelischen Chorverbandes Niedersachsen Bremen (ECNB). 1500 Sängerinnen und Sänger aus 75 Chören hatten sich am Sonnabend zu dem alle vier Jahre stattfindenden Treffen auf den Weg nach Verden gemacht. In mehreren Städten hatten sie es in Workshops unter der Leitung der Landeskantorin des Verbandes, Christiane Hratzky, vorbereitet.

„Wir gehen mit dem Chorfest an die Öffentlichkeit, um darauf aufmerksam zu machen, dass die evangelische Chormusik im Aufwind und im Aufbruch ist und viele Menschen bewegt“, hob der Landesobmann des ECNB, Martin Sundermann, in einem Gespräch hervor. Er freute sich, dass die wunderschönen Kirchen der Stadt und vor allem der Dom mit den Stimmen der Chormitglieder erfüllt seien. Er wolle jedenfalls versuchen, in möglichst alle Kirchen rein zu schauen.

Mittelpunkt des Festes, das unter dem Motto „stromaufwärts“ stand, war der Verdener Dom. Zur Begrüßung durch Sundermann und der ersten Probe hatten sich am Vormittag schon fast alle Teilnehmer den Dom voll besetzt. Diese erste Probe für den gegen Abend stattfindenden Abschlussgottesdienst basierte auf einer umfangreichen Notenausgabe des Chorheftes, die allen beteiligten Chören schon am Jahresanfang vorlag.

Für Pausenmusik sorgte ein Bläserensemble im Innenhof des Doms.

Neben dem Dom waren auch konfessionsübergreifend die Kirche der Zionsgemeinde und die katholische St. Josefs-Kirche mit ins Chorfest eingebunden. Hier fanden nach dem offenen Singen auf dem Rathaus-Vorplatz diverse Konzerte und Workshops statt. Zu dem offenen Singen fanden sich nach und nach die Sängerinnen und Sänger ein, die unmittelbar nach dem Open-Stage das erste Lied anstimmten, Bürgermeister Lutz Brockmann hatte die Sänger und Zuhörer begrüßt.

Für die Teilnehmer, die nicht in die Gestaltung der Aktionen in den Kirchen mit eingebunden waren, bestand die Gelegenheit, als Zuhörer dabei zu sein. So lud die Gospelkirche Hannover in die St. Johannis-Kirche ein, in St. Andreas war das Bremer Vokalensemble „capella ansgarii“ und der Mädchenchor am Bremer Dom in St. Josef. Entspannung pur gab es später im Dom. Hier hieß es „Orgelmusik zum Mittagsschlaf“, an der Orgel half dazu Tilmann Benfer.

Chorfest in Verden

Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer
Etwa 1.500 Sängerinnen und Sänger kamen nach Verden. © Harald Röttjer

Circlesongs, Kanons sowie Bodypercussion und Improvisationen unter dem Motto „Einfach Singen“ wurden in einem Workshop in der Zionskirche vermittelt. Moderatorinnen stellten kreative Ideen und vielfältige Wege vor, wie mit einfachen Mitteln die klangvolle Mehrstimmigkeit gefestigt werden kann. Eine Notenausgabe zu dem Thema bietet interessierten Gemeinden eine praxiserprobte Auswahl von Klassikern und Auftragskompositionen in vielen Variationen. In einem weiteren Workshop sprachen Chorleiter darüber, wie Singen und Leben in der Kirche gedeiht.

Bis zur Generalprobe im Dom nutzten etliche Teilnehmer die Gelegenheit zum Bummel durch die Innenstadt. Die Pause nachher verbrachten sie im Innenhof des Domes, wo Instrumentalisten sie mit Bläsermusik unterhielt. Krönender Abschluss war der Festgottesdienst im Dom mit Landesbischof Ralf Meister. Sundermann dankte dem großen Team an Helfern für die tatkräftige Unterstützung und auch Meister gratulierte dem ECNB zu diesem gelungenem Chorfest. - rö

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