„Aufstieg 4.0“ der Unternehmensgesellschaft startklar beginnt wieder

Chancengleichheit für Frauen

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Min und Klaus von Cramer von der Geschäftsführung von startklar besprechen die kommenden Projekte.

Chancengleichheit ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor für Unternehmen. Daran lässt Min von Cramer von der startklar Unternehmensentwicklung mit Blick auf die Trainingsreihe „Aufstieg 4.0“, die für weibliche Führungskräfte konzipiert wurde, keinen Zweifel. Die bisherige Bilanz der beiden vorausgegangenen Durchläufe ergab, dass auch angeleitete kleine Schritte in Richtung Chancengleichheit sehr viel ausmachen.

Verden - Doch Frauen eine Führungsposition zu ermöglichen und sie mit dem dafür erforderlichen Know-How und Selbstbewusstsein auszustatten, sei mitnichten ein Selbstläufer, erklärt die Projektleiterin. Und weil Frauen in den Führungsebenen von Unternehmen und Verwaltungen immer noch deutlich unterrepräsentiert sind, soll die genannte Trainingsreihe ihr Potenzial mit einem speziellen Programm fördern. Somit soll dann idealerweise der Frauenanteil in gut dotierten Positionen erhöht werden.

Das Projekt vermittle zur Vorbereitung auf Führungsaufgaben die wichtigsten Kompetenzen in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt. „Das Potenzial von weiblichen Mitarbeitern zu nutzen, ist nicht nur aus Gründen des Fachkräftemangels wichtig für Unternehmen“, erklärt von Cramer und betont somit, wie wichtig es sei, Frauen in Führungspositionen zu bringen.

Selbst mit kleinen Schritten in Richtung Chancengleichheit könne man schon viel erreichen. Das weiß auch von Cramer, die daher explizit ein umfangreiches Trainingsprogramm entwickelt hat, das über einen Zeitraum von zwölf Monaten verteilt, insgesamt neun intensive Trainingstage sowie drei weitere Tage aus einem Wahlmodulbereich zu Auswahlthemen wie „Krisen und Konflikte meistern“, „Umgang mit Stress“, „Kontinuierliches Feedback oder „Coachingkompetenz für Führungskräfte“ umfasst. Gearbeitet wird dabei ausschließlich mit erfahrenen Trainern in insgesamt sechs Kleingruppen. Die nächsten Termine dafür sind am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. November, und am Donnerstag und Freitag, 16. und 17. Januar, veranschlagt.

Gefördert wird „Aufstieg 4.0“ erneut durch Mittel der Europäischen Union. Das Projekt ist durch die Nbank geprüft und ist außerdem für die Förderung durch den Europäischen Sozialfonds ausgewählt, sodass der Eigenanteil für die passgenauen Konzepte, Inputs und Strategieberatung nur 690 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer beträgt.

Ausführliche Informationen über das Projekt, für das die Anzahl der Teilnehmerinnen begrenzt ist, gibt es online unter www.startklar-verden.de, bei der Projektleiterin cramer@startklar-verden.de sowie telefonisch unter 04231/6714459. Außerdem findet am Donnerstag, 24. Oktober, in den Räumen von startklar, Max-Planck-Straße 18, eine Informationsveranstaltung statt. Interessierte werden um vorherige Anmeldung gebeten.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der daraus resultierenden Situation, dass es immer schwieriger wird, geeignetes Personal zu finden, wird außerdem das Projekt „Unikat +“ vorstellt, das als geförderte Prozessberatung in die zweite Runde geht. Das auf den Zeitraum von Januar 2020 bis Dezember 2021 ausgerichtete Projekt, bietet innovative Konzepte durch Zukunftsworkshops, Mitarbeiterbefragungen, Meditationen und individuell abgestimmte Beratertage, die die teilnehmenden Betriebe zu einer leichteren Fachkräftefindung und stärkeren Mitarbeiter-Bindung führen.

Dafür stehen 30 Plätze für Teilnehmer aus den Landkreisen Verden und Osterholz zur Verfügung. Die Hälfte, so von Cramer, sei bereits verbindlich gebucht und zwar vom Erfolg ihrer ersten Teilnahme angespornten Wiederholern aus der vorigen Projektrunde, wie sie stolz betont.

Die Unternehmen erkannten mehr und mehr, dass sie ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern müssten, um sich im Wettbewerb um bestehende und potenzielle Arbeitnehmer zu behaupten. Auch sei davon auszugehen, dass sich das Problem des Fachkräftemangels in den kommenden Jahren noch verstärkt.

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