Buntes Sommerfest am Hoppenkamp / Vorstellung des Kindercircus‘ Radieschen

Ein „nettes Wohngebiet“

Die Artisten des Circus´Radischen, hier die Magier, bekamen viel Applaus.
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Die Artisten des Circus´Radischen, hier die Magier, bekamen viel Applaus.

Verden - Viel Spaß hatten Jung und Alt am Freitag beim Sommerfest des Bürgertreffs am Hoppenkamp. Die Leiterin des Bürgertreffs, Christel Kijewski, und ihr Team hatten mit den Anwohnern ein buntes Programm für die Bewohner des Stadtteils und Gäste aus der ganzen Stadt organisiert.

„Weil wir im vergangenen Jahr unser 20-jähriges Bestehen groß gefeiert haben ist das Fest in diesem Jahr etwas kleiner ausgefallen“, so Christel Kijewski. Daher waren diesmal die Mars-Mitarbeiter nicht mit von der Partie, die sonst immer einen Beitrag zum Sommerfest geleistet hatten.

Trotzdem war auf dem Platz vor dem Bürgertreff jede Menge los und über mangelnde Abwechslung musste sich niemand beklagen. Die kleinen Besucher waren begeistert von der Hüpfburg, ließen sich mit Freuden schminken, versuchten sich im Dosenwerfen oder vergnügten sich im Spielbus Fridolin. Groß war die Schlange beim Ponyreiten. Das bunte Popcorn und die Waffeln fanden großen Anklang. Die ältere Generation versuchte ihr Glück beim Bingo oder betrachtete bei einer Tasse Kaffee und einem Stück selbst gebackenem Kuchen gelassen das bunte Treiben.

Der Flohmarkt war für Groß und Klein interessant. An den Ständen entlang der Häuser war so manches brauchbare Spielzeug oder gut erhaltene Kleidungsstück zu erstehen.

Der Höhepunkt waren die beiden Aufführungen des Circus´ Radieschen. 50 Verdener Kinder hatten an der Ferienspaßaktion der Stadt teilgenommen, die der Bürgertreff und der Circus schon seit zehn Jahren gemeinsam durchführen. „So viele Kinder hatten wir noch nie“, berichtete Christel Kijewski.

Eine Woche lang hatten die Kinder Zeit, zu Akrobaten, Zauberern, Trapezkünstlern, Jongleuren oder Drahtseilartisten zu werden, bevor sie beim Sommerfest ihr Können im Zirkuszelt präsentieren durften. „Das war eine tolle Woche, wir waren ein super Team und haben uns mit den Zirkusleuten prima verstanden“, schwärmte Christel Kijewski. Auch die Kinder waren begeistert. „Schön und aufregend“ sei es gewesen. David berichtete stolz, dass er mit einer brennenden Fackel den „Scheibenwischerwurf“ vorführt, das heißt, dass die Fackel durch die Luft von einer Hand in die andere fliegt. Und auch alle anderen machten ihre Sache prima. Das Publikum, meist stolze Eltern und Geschwister, sparten nicht mit Applaus.

Da Kinder aus dem ganzen Stadtgebiet teilnehmen, waren auch die Besucher des Festes aus allen Schichten und Nationalitäten bunt gemischt. „Das war auch immer unser Ziel. Die Leute sollen herkommen und merken, dass es hier ein nettes Wohngebiet ist“, so Kijewski.

ahk

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