Jugendliche treffen ihre Entscheidung zur Bundestagswahl

Gymnasium am Wall: Gut informiert das Kreuz machen

Die Schüler Peer Schröder, Justin Quiring, Michel Dietzel und Lasse Feldhaus.
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Für die volljährigen Schüler Peer Schröder, Justin Quiring, Michel Dietzel und Lasse Feldhaus (v.l.) ist die Jugendwahl der Probelauf für die Bundestagswahl.

Wer liegt vorn? Wer macht das Rennen um die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel? Kurz vor den Bundestagswahlen waren auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge acht bis dreizehn des Gymnasiums am Wall zum Urnengang aufgerufen. Es ging allerdings weniger um das Ergebnis, sondern vielmehr um das Prozedere.

Verden - Bundestagswahl in einer Woche! Peer Schröder redet nicht lange drumherum: „Es ist wichtig, gut informiert und ohne Stress in die Wahlkabine zu gehen“, so der 18-jähriger. Die Jugendwahl „U-18“ wurde an der Schule vom Jugendzentrum und dem Weser-Aller-Bündnis für Demokratie und Zivilcourage Wabe organisiert. Klassenweise traten die Wählerinnen und Wähler an die Urne. Gut informiert waren alle. Und auch besondere Situationen wurden durchgespielt: Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs dreizehn befanden sich auf einer Exkursion und lernten auf diese Weise gleich das Prozedere der Briefwahl kennen.

Gymnasium am Wall in Verden: Schülerinnen und Schüler proben die Bundestagswahl

„Wir haben die Schüler im Unterricht auf die Wahl vorbereitet, zum Beispiel darüber gesprochen, wie der Stimmzettel bei der Bundestagswahl aussieht und was der Unterschied zwischen der Erst- und der Zweitstimme ist“, so Christian von Weyhe, Fachobmann Politik-Wirtschaft am GaW. Darüber hinaus habe man darüber diskutiert warum man wählen sollte, was die eigene Stimme wert ist und für welche Inhalte die Parteien stehen. Ein weiteres Thema sei darüber hinaus gewesen, welche Quellen geeignet sind, um sich über Parteien und deren Spitzenkandidaten zu informieren. „Ich kann wirklich sagen, dass fast alle interessiert sind und die Jugendwahl als eine gute Möglichkeit sehen, ihre politische Meinung auszudrücken“, so von Weyhe zufrieden.

Bundestagswahl als umfassendes Thema im Unterricht am Gymnasium am Wall in Verden

Darüber hinaus sieht der Politiklehrer die Jugendwahl auch als eine gute Möglichkeit, Vorbehalte gegen das Wählen abzubauen und das Demokratieverständnis zu fördern.

Es ist wichtig zu wissen, wie ein Wahlzettel aussieht

Peer Schröder ist bereits zum zweiten Mal bei einer Jugendwahl dabei. „Ich finde diese Wahl richtig und auch spannend, weil man hier schon einen leichten Trend erkennen kann. Außerdem ist es gut zu wissen, wie ein Wahlzettel aussieht. Bei meiner ersten Jugendwahl habe ich überhaupt auch zum ersten Mal einen Stimmzettel gesehen“, erzählt Peer. Die gute, intensive Vorbereitung im Unterricht habe geholfen, Vorbehalte gegenüber der Politik abzubauen und eine überlegte Entscheidung zu treffen.  

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