Arbeiten in der neuen Seniorenresidenz fast abgeschlossen / Start mit Corona-Auflagen

„Bundesstraße stellt kein Lärmproblem dar“

Die Seniorenresidenz liegt direkt an der Hamburger Straße, der Lärm stelle allerdings kein Problem dar.
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Die Seniorenresidenz liegt direkt an der Hamburger Straße, der Lärm stelle allerdings kein Problem dar.
  • Lisa Hustedt
    vonLisa Hustedt
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Verden – Endspurt an der Hamburger Straße 50: Innerhalb von gut einer Woche soll die Seniorenresidenz Verden der K&S eröffnen – wenn auch erst inoffiziell. „Zuerst werden die Mitarbeiter einziehen und dann alle nötigen Einweisungen vorgenommen sowie letzte Vorbereitungen getroffen. Wir wollen uns als Team finden, bevor wir am 17. August offiziell eröffnen und die Senioren dazukommen“, berichtete gestern Gabriele Schwarz, die Leiterin der Seniorenresidenz, bei einem Pressegespräch. Über 109 Pflegeplätze bietet das Haus insgesamt, zur Verfügung stehen wegen der weiter andauernden Corona-Pandemie aber erstmal nur ein Siebtel. „Wir werden mit 15 Bewohnern starten, die alle einen Covid-19-Test machen müssen, bevor sie zu uns kommen“, so Schwarz weiter. Die Gerüchte, dass das Haus schon voll belegt sei, stimmten laut ihr nicht. „Wir haben zwar eine Menge interessierter Anfragen bekommen, aber haben noch jede Menge Platz.“

„Die Einrichtung wird wunderschön“, erläuterte die Pflegedienstleiterin der Seniorenresidenz, Angela Zarrath. Während sich im Erdgeschoss ausschließlich Funktionsräume wie beispielsweise ein hauseigener Friseursalon, ein großzügiges Foyer und die Cafeteria befinden, haben im 1., 2. und 3. Obergeschoss die Pflegezimmer der Senioren, eine Sole-Oase sowie jeweils ein Gemeinschaftsraum mit Balkon zur Hamburger Straße hin Platz.

Doch wie sieht es eigentlich mit der Lage des Hauses aus, ist das nicht viel zu laut so nah an der Bundesstraße? „Überhaupt nicht, wir haben eine Top-Verglasung und im Gebäude hört man vom Lärm vorne überhaupt nichts, wenn alle Fenster zu sind. Die müssen auch nicht geöffnet werden, denn im Haus gibt es ein spezielles Lüftungssystem, das sicherstellt, dass überall genug Sauerstoff ist“, erklärte die Residenzleiterin. „Die Lage ist sogar eher noch von Vorteil: Hätten wir weiter hinten gebaut, wäre das erstens zulasten des Gartens gegangen und zweitens finden das einige Senioren sogar sehr interessant, sich das Gewusel auf den Wegen anzusehen“, so Schwarze weiter.

„Wir wollen auf die individuellen Bedürfnisse eingehen und beweisen, dass das Leben nicht endet, nur weil jemand pflegebedürftig wird“, erklärte Zarrath mit Blick auf die Seniorenresidenz und hofft, dass die Eröffnung am 17. August, selbst, wenn sie nur digital wegen der Corona-Auflagen erfolgen kann, gut ankommt in der Allerstadt.

Von Lisa Hustedt

Gabriele Schwarz (l.), Residenzleiterin, und Angela Zarrath, Pflegedienstleiterin im Garten der Anlage.
Rechts hinter dem Haus entsteht gerade ein großzügiger Parkplatz.

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