Die Bundesgartenschau ist diesmal in Verdens Partnerstadt Havelberg

Blütenpracht in Kirchen

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Blumenprächt in der Stadtkirche Havelberg. Buga-Ausstellungen sind in Gotteshäusern zu Gast.

Havelberg - Von Schnitt- über Balkonblumen bis hin zu kunstvollen Arrangements: die Hallenschauen gehören zu den beliebtesten Anlaufpunkten der Bundesgartenschau 2015 Havelregion (Buga). Dabei beschreiten die Veranstalter in Verdens Partnerstadt neue Wege: Die Blütenpracht wird erstmals in altehrwürdigen Kirchen in Szene gesetzt.

In St. Johannis in Brandenburg (Havel) und in der Stadtkirche St. Laurentius in Havelberg sind die außergewöhnlichen Premieren zu erleben. Beide Gotteshäuser präsentieren bis zum Ende der Buga am 11. Oktober jeweils 16 wechselnde Blumenhallenschauen auf 1000 Quadratmetern Fläche. Die Themenvielfalt ist groß und für jeden Geschmack etwas dabei.

Seit dem Buga-Eröffnungstag am 18. April haben allein in Havelberg 15000 Menschen die ersten beiden Hallenschauen in der Stadtkirche gesehen. „Frühlingsduft und Knospenknall“ war das Thema der ersten, die Orchideen, Tulpen, Narzissen, Azaleen und andere Frühlingsblüher zeigte.

Bis zum 10. Mai ist nun die Hallenschau „Rhododendron – Was für eine Pracht!“ zu sehen, täglich von 9 bis 19 Uhr. „Botanische Schätze“, inszenierte Anordnungen in Höhenstufungen nach Farben, Formen, Texturen und Strukturen spielerisch und spannend dargestellt.

Auch die anderen Buga-Areale in Havelberg lohnen einen Besuch. Überall blüht es in der Partnerstadt, unter anderem am Dom und auf dem alten Domfriedhof. Farbenfroh und frühlingshaft ist hier der Ausstellungsteil „Grabgestaltung und Denkmal“ gestaltet worden. Friedhofsgärtner aus ganz Deutschland haben 70 Mustergräber kreativ und mit viel Liebe zum Detail bepflanzt.

Einst war das Gelände ein historischer Friedhof. Für die Bundesgartenschau wurden die ehemaligen Wege wieder hergestellt. Mit ihrem alten Baumbestand sorgen sie jetzt für eine friedvolle Kulisse. Die Besucher können über einen Rundweg 15 kreativ gestaltete Urnengräber, 20 Einzelgräber und 25 Doppelgräber erreichen. Neben traditionellen, rechteckigen Ruhestätten sind auch zehn Grabflächen in fließenden Formen zu finden. Ihre Fläche ist jeweils so groß wie ein Doppelgrab, und darauf zeigen sie eindrucksvoll, wie harmonisch auch individuelle Formen für eine letzte Ruhestätte aussehen können.

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