Buch der Verdener Autoren Julia Nehus und Björn Emigholz ab Sonnabend im Handel / Bäcker kreieren Gebäck

Krimi mit 24 Kapiteln als Adventskalender

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Freuen sich über den neuen Verden Krimi zu Weihnachten „Süßer Tod im Rathaus“ (v.l.): Harald Nienaber, Michael Baalk, Autorin Julia Nehus, Gerda Tamke und Autor Björn Emigholz.

Verden - Von Andree Wächter. „Genauso lange wie die Schokolade aus dem Adventskalender im Mund schmilzt, braucht man, um ein Kapitel zu lesen“, sagte Björn Emigholz. Zusammen mit Julia Nehus schrieb er den Krimi „Süßer Tod im Rathaus“. Aufgeteilt in 24 Kapitel, gilt es, einen Mord im Rathaus Verden aufzuklären. Zu kaufen gibt es das Taschenbuch voraussichtlich ab Sonnabend, 21. November, bei den ortsansässigen Buchhandlungen sowie den Filialen der Bäckereien Tamke und Baalk. Wahlweise mit und ohne das Gebäck „Verdener Adventsstern“.

Das Backwerk spielt eine zentrale Rolle in dem Krimi. Eine fiktive Bäckerei erfand ihn. Die realen Bäckereien Tamke und Baalk nahmen dies zum Anlass, den ausgedachten „Verdener Adventsstern“ zu entwickeln. Sie interpretierten das Gebäck unterschiedlich, so dass es zwei Ausführungen gibt. „Es ist schön, so was zu machen“, sagten Michael Baalk und Gerda Tamke. „Auch ohne Buch kann man das Gebäck kaufen“, ergänzten sie.

Einheitlich ist der Verkaufspreis des Buches: sechs Euro. Ein Euro davon wird an die Verdener Tafel gespendet. In der Erstauflage wurden 500 Exemplare gedruckt. „Sollten sie schnell vergriffen sein, machen wir einen Nachdruck“, erklärte Harald Nienaber vom Haus der Werbung. Dort wurde das Buch produziert.

„In einem Krimi kommt immer mindestens ein Toter vor“, sagte Autorin Julia Nehus. Und weiter: „Unser Buch ist aber unblutig.“ Zusammen mit Björn Emigholz entwickelte sie seit Januar die Geschichte. Der Tote kommt ohne äußere Einwirkungen um, also ist Gift im Spiel. Um möglichst realistisch den Tod beschreiben zu können, holten sich die Autoren Rat bei einem Mediziner.

Tatort ist eine Pressekonferenz im Rathaus Verden, zu der Lokalprominenz eingeladen wurde. „Unsere Geschichte spielt im Hier und Jetzt“, erzählte Emigholz. Die Hauptdarsteller sind zwar fiktiv, orientieren sich aber an Verdener Einwohnern.

Zwischen dem toten Journalisten und der Aufklärung liegen rund drei Stunden. Diese Zeitspanne ist auf 24 Kapitel aufgeteilt. „Es bleibt jedem Leser überlassen, ob er jeden Tag die zwei Seiten liest oder alles am Stück“, sagte Emigholz. Ein Ziel war auch, möglichst kurze Kapitel in dem kriminellen Adventskalender zu schreiben.

Dass es zu Weihnachten ein Krimi sein musste, liegt am Faible der beiden Autoren für dieses Genre. „Ich freu’ mich über neue Kriminalromane an Weihnachten“, erklärte Domherrenhaus-Museumsleiter Björn Emigholz. Ihm fiel auf, dass es keinen Krimi mit Lokalbezug gab. Zusammen mit der Tanzpädagogin Julia Nehus entstand bereits der „Tod zur Premiere“. In dem Buch ging es um die Aufklärung eines Verbrechens hinter den Kulissen der Domfestspiele. Beide Autoren können sich vorstellen, unter der Überschrift „Verden Krimi“ weitere Verbrechen zu verfassen.

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