Freigabe für 3. Oktober geplant / Sonderlösungen führen zu Verzögerungen

Der Brückenschlag ist fast fertig

Erste Radler werden am 3. Oktober hier die Aller überqueren. Foto: Schwinge

Verden – „Im Oktober fahren die ersten Radler von Dörverden nach Verden über die neue Radbrücke an der Eisenbahn“, meldet das Rathaus. Der Brückenschlag hätte schon Ende Juni fertig sein sollen. Aber Schwierigkeiten bei der Montage hätten zu Verzögerungen geführt.

An der Wäternbrücke mussten vor der Montage der Stahlkonsolen, auf denen die Fahrwegplatten montiert werden, zusätzliche Sonderlösungen entwickelt und genehmigt werden, mit denen vor Baubeginn nicht zu rechnen war, heißt es in der Pressemitteilung. Verzögerungen seien die Folge gewesen. Mittlerweile seien alle Fahrwegplatten sowohl bei der Aller- als auch bei der Wäternbrücke montiert und auch die Geländer sind angebracht. Wer die Radbrücken auf Wahneberger oder Verdener Seite von der westlichen Flussseite betrachtet, braucht nicht mehr viel Fantasie, um sich eine Fahrt über die Gewässerquerung vorzustellen.

Noch laufen Bauarbeiten. Für die Verkehrssicherheit müssen noch die Lücken im Geländer mit maßgefertigten Elementen geschlossen und die Radbrücke geerdet werden. Wegen der bestehenden Gefahren ist und bleibt die Baustelle gesperrt und es wird ausdrücklich vor dem unberechtigten Betreten und Befahren gewarnt.

Die Freigabe und Eröffnung der Radbrücke bereitet die Stadt für den Feiertag am 3. Oktober vor. Weitere Informationen zur Uhrzeit und zum Programm sollen in Kürze folgen.

Mit dem Projekt „Brückenschlag über die Aller“, setzt sich die Stadt Verden aktiv für den Klimaschutz im Mobilitätssektor ein. „Attraktive und schnelle Radwegeverbindungen spielen für einen gelingenden Mobilitätswandel eine wichtige Rolle. Viele Städte in den Niederlanden oder Dänemark haben längst vorgemacht, wie es geht“, informiert die Pressemitteilung. Wer einmal in die Innenstadt von Houten in den Niederlanden fahre, der werde feststellen, dass dies nur ohne Auto möglich ist. Dafür beträgt der Radverkehrsanteil fast 50 Prozent, ein Wert, der nicht einmal in der Fahrradstadt Münster erreicht wird.

„Nur wenn Radfahren attraktiv, schnell und sicher ist, kann es auf kurzen Strecken zu einer Konkurrenz für das Auto werden.“ Mit der neuen Allerradbrücke macht die Stadt Verden einen wichtigen Schritt in diese Richtung. Wer etwa aus der Gemeinde Dörverden zum Arbeiten in die Gewerbegebiete im Osten der Stadt fahre, sei künftig mit dem E-Bike schneller unterwegs als mit dem Auto. Aber auch Einkaufsfahrten oder der Weg raus aus der Stadt ins Grüne werden künftig durch die Allerradbrücke zu einem klimafreundlichen und gesundheitsförderlichen Erlebnis.

Neben der Radbrücke gehören zum Gesamtprojekt auch die neuen Radschutzstreifen in der Bahnhofsstraße, die beidseitigen Asphaltstreifen in der Straße Im Burgfeld sowie die Errichtung von sechs hochwertigen Radabstellanlagen mit kostenloser Lademöglichkeit für E-Bikes im Verdener Innenstadtgebiet. Für die Plätze in den Radabstellanlagen besteht schon eine große Nachfrage. Wer sich noch einen der wenigen freien Plätze sichern möchte, kann sich Per E-Mail an info@verden.de an den Fachbereich Sicherheit & Ordnung der Stadtverwaltung Verden wenden.

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