Bridge Walkers bringen Temperament auf die Bühne / Gospel- und Johannischor runden ab

Musikalisch unterwegs nach Namibia

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Die Bridge Walkers brachten afrikanische Lebensfreude auf die Bühne.

Verden - Sprühendes afrikanisches Temperament und Lebensfreude gab es am Sonnabend in der Aula des Gymnasiums am Wall. Die Bridge Walkers, ein Chor aus Namibias Hauptstadt Windhoek, brachten die Bühne mit Musik und Tanz zum Beben. Unterstützt wurden die afrikanischen Gäste vom Gospelchor Verden und dem Johannischor.

Der Chor Bridge Walkers ist ein Sozialprojekt für benachteiligte Jugendliche, das vor über 20 Jahren von Johannes Frederick und Jeremiah Doeseb gegründet wurde. Regelmäßig unternimmt der Chor seitdem mehrwöchige Tourneen durch Deutschland, um die Kultur des Landes kennen zu lernen und Kontakte zu anderen Christen zu knüpfen. Mittlerweile besteht der Chor aber längst nicht mehr nur aus Jugendlichen. Viele sind über die Jahre einfach dabeigeblieben, singen inzwischen gemeinsam mit ihren Kindern.

Bei ihrer Tournee durch Deutschland werden die Sängerinnen und Sänger stets privat aufgenommen. In Verden wohnen die Afrikaner bei Mitgliedern des Gospelchors. Dieser war es auch, der unter der Leitung von Gerd Voß den Abend eröffnete und die Gäste mit drei Liedern für den Auftritt der Bridge Walkers warm machte. Mit „I knew you were waiting for me“, begann das Konzert gleich schwungvoll. Es folgte der Gospel „Sing Hallelujah to the Lord“ der überraschenderweise in „Sing Halleluja“ von Dr. Alban überging. Mit „We are the World“ endete der Part des Gospelchors Verden.

Dann hieß es Bühne frei für die Bridge Walkers. Mit bunten Hemden bekleidet kamen sie singend auf die Bühne. Der erste Teil des Auftritts war Gospelsongs ihrer Heimat gewidmet, die sie auch in ihrer Muttersprache mit den typischen Schnalz- und Klicklauten sangen. Temperamentvoll und lebensfroh priesen die Bridge Walkers den Schöpfer. Mit ihrem harmonischen und mitreißenden Gesang begeisterten die Afrikaner das Publikum.

Bevor die Briddge Walkers beim zweiten Teil ihres Auftritts erneut ein Feuerwerk an Temperament entfachten, erfreute der Johannischor unter der Leitung von Vanessa Galli, das Publikum mit zwei Liedern des zeitgenössischen Kompositionen John Rutter und dem Segenslied „Verleih uns Frieden“.

Dann waren die Bridge Walkers wieder an der Reihe. Sie besangen ihre Heimat Namibia. Zu den kraftvollen Trommelklängen von Johannes Frederick wurde gesungen und getanzt. Begeisterung, die sich auf das Publikum übertrug. Den schönen Abschluss des Konzertabends bildeten zwei afrikanische Lieder, die alle drei Chöre gemeinsam sangen.

ahk

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