Die Blutspenden werden knapp / Freiwillige starten Aktion im Gymnasium am Wall

DRK-Rettungsassistenten helfen aus

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Vorbildliche Aktion: Die Spender des DRK-Rettungsteams.

Verden - 16 Prozent Einbußen bei den Spenderzahlen musste der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes bei den beiden Terminen Ende August in der Kreisstadt verzeichnen: Statt 581 in 2014 hatten lediglich 488 Menschen ihr Blut gespendet. Um den Engpass etwas abzumildern, entschlossen sich zehn Rettungsdienst-Mitarbeiter aus der Wache in Verden, in ihrer dienstfreien Zeit spontan zur Blutspende.

Wachenleiter Karsten Brandt aus Verden hatte die Gemeinschaftsaktion kurzfristig ins Leben gerufen: „Sommerzeit bedeute leere Regale im Lager des Blutspendedienstes, erklärte Brandt in einer Rundmail an die rund 50 Rettungsdienstler. „Ich fände es daher großartig, mit einer größeren Gruppe aus dem Rettungsdienst zur Bluspende zu gehen“, so sein Appell. Zehn Mitarbeiter haben sich schließlich gefunden, darunter auch einige Erstspender, aber auch langjährige Blutspender mit zahlreichen „Erinnerungsstempeln“ im Pass.

Dass nicht noch mehr Rotkreuzler bei der Aktion im Gymnasium am Wall dabei waren, lag wohl auch an der Urlaubszeit: „Zahlreiche Mitarbeiter sind verreist, andere waren für den Dienst in der hiesigen Rettungswache eingeteilt“, so Brandt. Motiviert durch die positive Resonanz will das Team die Aktion nun regelmäßig fortsetzen, gerne auch an anderen Standorten im Landkreis.

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