Grafik der Projektentwicklungsfirma bpd

Ein Blick auf Verdens neue Stadtkante

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So soll die Verdener Stadtkante zur Aller hin einmal aussehen, wenn die Pläne aus Hamburg verwirklicht sind. 

Verden - Die Schokoladenseite der Stadt soll es werden. Und jetzt kann man sich schon einmal ein Bild davon machen, wie es an Verdens Stadtkante zur Aller in ein paar Jahren aussehen wird. Noch ist es die Visualisierung des Vorschlags, mit dem die bpd Immobilienentwicklung aus Hamburg den Verdener Wettbewerb gewonnen hat. „Die Detailplanung liegt noch nicht vor“, berichtete Michael Daase. Deshalb könne er auch noch nichts zum Kostenumfang sagen, den das Vorhaben annehmen wird.

Der Hamburger Projektentwickler geht aber davon aus, dass die Bautrupps in gut einem Jahr anrollen können. „Wir bekommen Rückenwind aus dem Rathaus“, ist der Hamburger mit der Zusammenarbeit mit dem Bauamt zufrieden. Er rechnet deswegen nicht damit, dass es von dieser Seite noch Verzögerungen bei der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebaungsplans und später dann bei der Baugenehmigung geben wird.

Wie bereits aus der Fachausschusssitzung berichtet, wird auf dem jetzigen Kaufhallengelände, an der Straße Am Allerufer entlang ein neuer Verbrauchermarkt entstehen. „Wir haben mit dem Unternehmen Rewe einen festen Partner“, bestätigte Daase. Zudem soll in dem Gebäude-Ensemble weiterer Raum für Einzelhandel entstehen und insgesamt 70 Wohnungen. Während der Rewe-Markt ebenerdig angeordnet werden soll, würden die Wohnungen in den Etagen darüber untergebracht. Lichthöfe und Fußgängerbrücken sollen sie miteinander verbinden und ein Fahrstuhl für jeden erreichbar machen.

Ensemble mit Pultdächern 

Direkt an den Norderstädtischen Marktplatz angrenzend werde als zweiter Komplex das Hotel mit 70 Zimmern entstehen. Auf der gegenüber liegenden Seite des Gebäudes öffnet sich im Winkel zu den Markt- und Wohngebäuden ein Platz zur Aller hin. Das Ensemble wird mit unterschiedlich ausgerichteten Pultdächern gestaltet. So, hatte Maren von Schnakenburg den Ratsmitgliedern im Ausschuss Stadtentwicklung berichtet, sollen sich die neuen Gebäude in ihre historisch gewachsene Umgebung einfügen. Auch die Straßenführung nimmt Linien von der Ritterstraße und Hinter der Mauer auf und schließt über das Gelände des jetzigen Postgebäudes hinweg an die Straße Am Nordertor an. Auch das soll harmonisch zu vorhandenen Strukturen passen.

Eine Tiefgarage soll das ganze Projekt, Markt, Handel, Wohnungen und Hotel, mit ausreichend Parkraum versorgen. Um die genaue Zahl der Stellflächen angeben zu können, seien ebenfalls noch Detailplanungen nötig, sagte Daase.

kle

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