Domherrenhaus setzt seine Reihe „Blue Thursday“ im kommenden Jahr fort / Karten per E-Mail reservieren

Blaue Stunden mit Magellan und Madame de Pompadour

Julia Nehus, Museumspädagogin im Domherrenhaus, ersann die Reihe „Blue Thursday“. Und als Schauspielerin wirkt sie dort auch mit, hier als Gandhi. 
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Julia Nehus, Museumspädagogin im Domherrenhaus, ersann die Reihe „Blue Thursday“. Und als Schauspielerin wirkt sie dort auch mit, hier als Gandhi. Archiv

Verden – Trotz Corona und den damit verbundenen Einschränkungen ist Julia Nehus vom Domherrenhaus optimistisch und kündigt daher schon einmal die Fortsetzung des „Blue Thursday“ im kommenden Jahr.

Fünf Akteure nehmen in loser Reihenfolge fünf Persönlichkeiten genauer unter die Lupe und stellen sie ihrem Publikum vor. Derzeit sehen die Planungen jeweils zwei Veranstaltungen pro „Blue Thursday“ vor, um 18 und um 20 Uhr. „Für Schulen ist es vormittags möglich, einen Termin an dem Tag oder auch an einem anderen Tag abzumachen“, teilt Julia Nehus mit.

Das Programm:

21. Januar: der portugiesische Seefahrer Ferdinand Magellan (Dr. Björn Emigholz)

18. März: der US-amerikanische Trickfilmzeichner und Filmproduzent Walt Disney (Rolf Zepp).

27. Mai: die französische Modedesignerin und Unternehmerin Coco Chanel (Julia Nehus).

23. September: Madame de Pompadour aus Frankreich, Mätresse von König Ludwig XV. (Angela Firnbach).

18. November: die französische Wachsbildnerin Madame Tussaud (Frauke Müller).

Die Karten kosten für die Abendtermine zwölf Euro pro Person. Für Schüler gibt es am Vormittag vergünstigte Karten.

Da das Museum momentan für den Publikumsverkehr geschlossen hat, werden Kartenreservierungen nur per E-Mail an nehus@domherrenhaus.de angenommen. Bitte an die Wunschuhrzeit und die Angabe einer Telefonnummer denken. Nach Erhalt der Bestätigung können die Karten abgeholt werden, wenn das Domherrenhaus wieder geöffnet hat.

„Natürlich haben wir ein gutes Hygienekonzept in unserem Hause umgesetzt“, erklärt die Initiatorin. Sollte dennoch etwas abgesagt werden müssen, bekommen die Gäste telefonisch Bescheid.

Julia Nehus rief die Reihe „Blue Thursday“ vor vier Jahren ins Leben, um so „ein wenig mehr Geld für die Museumspädagogik zu erwirtschaften“, wie sie selber berichtet.

Als die Idee geboren war, habe sie bekannte oder auch stadtbekannte Verdener gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, an dieser Reihe mitzuarbeiten, so Nehus weiter. „Seitdem sind wir ein fester Kern, der an dieser Reihe arbeitet und beteiligt ist.“ Das Format sei sehr erfolgreich und ein gutes pädagogisches Angebot für jede Altersklasse.

„Ich finde, der Donnerstag ist schon der ,kleine Freitag’ und Menschen haben Lust, sich auf das Wochenende vorzubereiten“, erklärt Nehus den Veranstaltungstag. Und schon früher hätten sich die Menschen zur „blauen Stunde“, die Zeit, in der der Himmel sich durch die untergehende Sonne blau färbt, getroffen, um gemeinsam zu musizieren, zu rezitieren oder, um einfach gemeinsam Zeit zu verbringen. Daher fänden die Veranstaltungen am frühen Abend statt.  kp

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