Sören Gerritzen neuer Koordinator

Bildungsverbund wächst: Andreas- und Erich-Kästner-Schule dabei

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Der Bildungsverbund hat jetzt 26 Kooperationspartner. - Foto: Haubrock-Kriedel

Verden/Landkreis - Mit der Andreasschule Verden und der Erich-Kästner-Schule Achim sind zwei neue Mitglieder dem Bildungsverbund Schule-Beruf beigetreten. Bei der Sitzung am Donnerstag in der Andreasschule hieß Bürgermeister Lutz Brockmann Anke Kastenschmidt, Leiterin der Erich-Kästner Schule Achim, und Peter Stenzel, Leiter der Andreasschule Verden, in der Runde willkommen.

Damit gehören dem Verbund jetzt 26 Kooperationspartner an. „Jetzt sind wir fast vollständig“, so Brockmann erfreut. Beide Schulen sehen sich in Zukunft vor der Herausforderung, den Übergang zur inklusiven Schule zu gestalten. Ein weiteres neues Gesicht ist Sören Gerritzen, der sich als Bildungskoordinator im Landkreis vorstellte.

Sören Gerritzen stellte sich als neuer Bildungskoordinator beim Bildungsverbund Schule-Beruf vor.

Anschließend berichtete Siegfried Deutsch, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Verden, über das Projekt „VerA“ zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen. Initiator ist der Senior Experten Service (SES) – eine gemeinnützige Stiftung in Bonn. Förderer ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung über sein Jobstarter-Programm. 

VerA ist ein Angebot für alle, die in der Ausbildung auf Schwierigkeiten stoßen und mit dem Gedanken spielen, ihre Lehre abzubrechen. Auf Wunsch stellt der SES diesen Jugendlichen berufs- und lebenserfahrene „Paten“ zur Seite, die mit den jungen Leuten gemeinsam nach Lösungen aus der Krise suchen. „Wichtig ist, dass das Angebot schon greift, bevor es zu schlechten Leistungen kommt“, betonte Deutsch. VerA ist für alle Azubis kostenfrei.

Gemeinsames Pilotprojekt gestartet

Als letzten Punkt auf dem öffentlichen Teil der Tagesordnung stellten Anna Lühning, Agentur für Arbeit, Kai Schiffbach, ALV sowie Felix Küther-Szczepanski und Martin Blömer vom Fachdienst Jugend und Familie das gemeinsame Pilotprojekt „Finde deinen Beruf“ vor. Es ging im Schuljahr 2016/17 in den achten Klassen der Klaus-Störtebeker-Schule an den Start und wird in diesem Schuljahr in den Klassen acht und neun fortgesetzt. Feste Ansprechpartner betreuen die Schülerinnen und Schüler, unterstützen und ermutigen sie bei ihrer Berufswahl.

„Es ist wichtig für die Schüler, frühzeitig mit der Berufsorientierung zu beginnen und eigene Möglichkeiten und Fähigkeiten kennenzulernen“, so Lühning. Einmal im Monat findet an der Klaus-Störtebeker-Schule eine Sprechstunde statt, gegebenenfalls werden auch Hausbesuche und Elterngespräche sowie Hilfe bei der Bewerbung angeboten. Die organisatorische Begleitung erfolgt durch das Berufsinformationszentrum (BiZ).

ahk

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