Die Bildung fördern: Verdener Rotarier beschenken 16 Schulen mit Büchern

Lesen schmackhaft machen

Schear (v.l.), Nidjan und Yasser durften die Buchgeschenke der Verdener Rotarier gestern Morgen gemeinsam mit einigen Klassenkameraden in Empfang nehmen.
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Schear (v.l.), Nidjan und Yasser durften die Buchgeschenke der Verdener Rotarier gestern Morgen gemeinsam mit einigen Klassenkameraden in Empfang nehmen.

Verden - Einen dicken Karton in den Armen, kamen Dr. Björn Emigholz und Meike Wacker gestern Morgen in die Klaus-Störtebeker-Schule. Die beiden fungierten als Botschafter der Verdener Rotarier, die zum nunmehr achten Mal das bundesweite Projekt „Lesen lernen – leben lernen“ vor Ort umsetzten, indem sie neben der Hauptschule 15 weitere Bildungseinrichtungen in Verden und Umgebung mit Buchgeschenken bedachten.

Schülerinnen und Schüler der 7c, begleitet von Lehrerin Nicole Schöllhammer und Rektorin Natascha Preuß, nahmen die drei Klassensätze plus Unterrichtsmaterial in Empfang. Während die Pädagoginnen sich über das den Schuletat entlastende Geschenk freuten, steckten die Teenager ihre Nasen sofort neugierig in die Lektüre.

Er lese eigentlich nur, wenn er das für die Schule tun müsse, gestand der 13-jährige Schear, während er in dem Karton einen „alten Bekannten“ entdeckte: „Vollhorst“ von Barbara Rath. Das Buch habe die Klasse vor zwei Jahren im Unterricht behandelt, sagte der Siebtklässler und fügte hinzu: „Das war das beste Thema überhaupt.“

Emigholz wird es mit Zufriedenheit zur Kenntnis genommen haben. Schließlich geht es den Rotariern mit „Lesen lernen – Leben lernen“ um die Förderung der Bildung. Und hier nehmen Sprach- und Lesekompetenz Schlüsselpositionen ein.

Der Zeitpunkt des Geschenkes sei super gewählt, freute sich Natascha Preuß. Denn just in der kommenden Woche, mit Beginn des zweiten Halbjahres, starten Nicole Schöllhammer und ihre Kollegin Iris Tischler an der Klaus-Störtebeker-Schule erstmals zwei Lese-AGs: für versierte Bücherwürmer und für Einsteiger. Ein Teil der Bücher wandere in die Mediathek der Schule, die sich wachsender Beliebtheit erfreue, fügte Schöllhammer hinzu.

Das Sprachverständnis vieler Schüler sei heutzutage geprägt von Kurznachrichten per Smartphone. Im Unterricht würden verschiedene Schwerpunkte gesetzt, um die Kinder und Jugendlichen zum Lesen zu bringen und ihr Fähigkeit zu trainieren, Inhalte zu erfassen. Es gelte die Devise „Übung macht den Meister“. Dabei müsse es gar nicht immer der Griff zum Buch sein, es dürfe auch der Blick in Zeitung, Zeitschrift oder das einst verpönte Comic sein. Nicole Schöllhammer: „Am Ende geht es immer um die Frage, wie wir‘s schmackhaft machen können.“

kp

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