Biblische Geschichten und Spaß / 95 Kinder verbringen „kunterbunte Ferientage“ im Sachsenhain

„Die ganze Welt ist ein Schatz“

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Passend zur Geschichte vom verlorenen Schaf basteln einige Kinder Schafe aus Wattestäbchen.

Verden - „Komm, wir suchen einen Schatz“, heißt es zur Zeit auf dem Jugendhof Sachsenhain. Zum Ende der Sommerferien verbringen 95 Kinder zwischen sechs und elf Jahren hier noch einmal ein paar „kunterbunte Ferientage“. Zum zweiten Mal findet die vom evangelischen Kreisjugenddienst Verden organisierte Ferienbetreuung auf dieser Anlage statt.

Biblische Geschichten, kindgerecht aufbereitet, und natürliche jede Menge Spiel und Spaß erwartet die Kinder an den fünf Tagen. Betreut werden die Kids von Kreisjugenddiakon Joachim Bruns und Regionaldiakon Andreas Bergmann sowie von 22 ehrenamtlich mitarbeitenden Jugendlichen.

Die „kunterbunten Ferientage“ finden immer in der letzten vollen Woche der Sommerferien statt. Die Kinder werden morgens mit Bussen von zu Hause abgeholt oder von den Eltern gebracht und bleiben bis 16 Uhr. „Die Nachfrage dieser Form der Betreuung ist in den vergangenen Jahren gestiegen, das ist auch eine gute Alternative für berufstätige Eltern“, weiß Joachim Bruns.

Die Tage beginnen immer mit Musik und einer kleinen Show in der Kapelle des Jugendhofes. Passend zum Motto „Komm, wir suchen einen Schatz“, wird jeden Tag eine andere Geschichte aus der Bibel gespielt. Mit dabei ist immer ein gewisser „Elmar Goldzahn“. Dieser ist auf der Suche nach dem „Schatz seines Lebens“ und muss erst lernen, was wirklich wertvoll ist.

„Wir versuchen, mit diesen Geschichten eine andere Sicht auf das Leben zu vermitteln. Die Kinder sollen verstehen, dass es auch andere Schätze gibt als Geld und Gold“, so Bruns.

Gestern Morgen wurde zum Beispiel die Geschichte vom verlorenen Schaf erzählt. Hier sollten die Kinder lernen, dass jeder Einzelne etwas Besonderes und wertvoll ist. Die biblische Botschaft kam bei den Kindern an. „Ich habe gelernt, dass die ganze Welt ein Schatz ist“, erzählt Max Benedikt.

Nach diesem gemeinsamen Auftakt gehen die Kinder dann in ihre verschiedenen „Klecks-Gruppen“, die von den ehrenamtlich arbeitenden Jugendlichen geleitet werden. In kleiner Runde wird noch einmal über die gerade gehörte Geschichte gesprochen. Anschließend wird zum Thema gebastelt. Gestern drehte sich natürlich alles um Schafe und Hirten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen warten dann noch verschiedene Workshopangebote auf die Kinder. „Ich habe schon eine Schatztruhe gebaut und eine coole Wasserrakete gebaut“, erzählt Tim Lukas. Die Stimmung bei den Kinder ist prima, auch einige Wespenstiche können die Freude nicht trüben.

Amy und Max Benedikt sind sogar schon zum dritten Mal dabei. Für Bennet ist es das erste Mal, auch ihm gefällt es hier gut.

Zum Abschluss eines jeden Tages treffen sich noch einmal alle in der Kapelle und zeigen, was sie gebaut und gebastelt haben. Morgen gehen die „kunterbunten Ferientage“ mit einem Familiengottesdienst zu Ende.

ahk

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