Kulissenteile der Domfestspiele entstehen in der DAA

Das Bett des Bischofs ist so gut wie fertig

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Lukas Schulz und Jesse Braun arbeiten an der Fertigstellung des Bischofsbettes.

Verden - Groß sind die Herausforderungen, denen sich der Verein Verdener Domfestspiele in der diesjährigen Spielsaison stellt. Vom 14. bis 29. Juli wird der Verdener Domplatz zur einzigartigen Kulisse für „Der brennende Mönch“. Idee und Konzeption des Stücks stammen von Gabriele Müller, während Hans König das Theaterstück geschrieben hat und wie schon in den Jahren 2011 und 2014 die Regie führt.

Die Schauspieler haben inzwischen die Endphase der Proben erreicht. In den Werkstätten der Deutschen Angestellten Akademie (DAA) im Burgfeld wird indes noch mit Hochdruck an Kulissenteilen gebaut. Hammerschläge oder das kreischende Geräusch einer Säge erfüllen die Halle. Wie bereits für die beiden vorausgegangenen Festspiele hat die durch die Arbeitsagentur geförderte Ausbildungswerkstatt erneut den Bau von Kulissenteilen übernommen. „Wir haben diesmal zwar weniger als in den Vorjahren für die Festspiele zu tun, aber unsere Auszubildenden sind hoch motiviert“, berichtet Frank Witte, der den Bereich Holz leitet.

Für die angehenden Fachpraktiker Lukas Schulz und Jesse Braun ist der Bau von mehreren Schemeln und des Bischofbettes eine große Sache, denn der Anteil an Handarbeit ist hoch. „Die Auszubildenden sollen bei uns ein Handwerk und nicht die Programmierung von Maschinen lernen. Da sind viele Fertigkeiten gefragt“, sagt der Handwerksmeister, während seine Azubis feste mit den unterschiedlichen Werkzeugen zur Sache gehen.

Selbstredend, dass etliche Bühnenteile über eine hohe Stabilität verfügen müssen. So müssen die am Dom herrschenden Fallwinde bedacht werden, außerdem ist die komplette Bühne über Wochen der Witterung ausgesetzt. In Kürze sollen die Holzarbeiten abgeschlossen sein, dann kommen die Maler-Azubis zum Zuge und werden mit Farbe das Bett des Bischofs „adeln“.

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