Buntes Angebot für alle

Besucher des Stadtteilfestes trotzen dem Regen

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Das Kinderschminken war ein beliebter Anziehungspunkt.

Verden - Neben dem Zentrum sind die verschiedenen Viertel wichtig für das Lebensgefühl einer Stadt. Auch in Verden engagieren sich immer mehr Menschen für ihr Umfeld, zum Beispiel im Stadtteil Schwarzer Berg/Hoppenkamp, wo die Bewohner am Sonnabend mit Gästen ihr jährliches Sommerfest feierten und ein Stück gelebte Nachbarschaft präsentierten.

Ein buntes Angebot erwartete die jüngeren Besucher: ein Piratenspektakel mit dem Spielefant aus Oldenburg, der Spielbus Fridolin, Schminken, Basteln, Dosenwerfen, ein Glücksrad, Bingo, Tanzvorführungen, Infostand und Tombola zugunsten der Tierschützer vom LuckyDog-Hostel aus Osterholz-Scharmbeck oder der kleine Flohmarkt. Die Älteren widmeten sich vorwiegend Kaffee und Kuchen sowie den von Mitgliedern der Türkisch-Islamischen-Gemeinde (Ditib) zubereiteten internationalen Spezialitäten.

Das Stadtteilfest, das inzwischen eine langjährige Tradition hat, ist eine Veranstaltung für alle Generationen und Nationalitäten. Das bewährte Konzept hat erneut funktioniert. Die Besucher trotzten dem Regen, denn an den Pavillons der Netzwerkpartner gab es allerhand zu entdecken. Kita Borstel und Kita Carl-Hesse-Straße, Heimatverein Borstel oder Förderverein Kista boten viele Mitmach-Aktionen an, bei denen es sowohl kreativ als auch sportlich-unterhaltsam zur Sache ging.

Positive Entwicklung und gutes Miteinander

Darüber hinaus waren die positive Entwicklung im Stadtteil und das überwiegend harmonische Miteinander der Bewohner Thema. Das wurde ausdrücklich von den Vertretern der BGP-Hausverwaltung gelobt, für die das Fest eine ideale Möglichkeit war, sich über die Quartiersentwicklung zu informieren, Fragen zu beantworten oder Anregungen von den Bewohnern des Stadtteils aufzunehmen.

An einem der Stände entstanden fantasievolle Masken.

Zur Freude von Christel Kijewski, Leiterin des Mehrgenerationenhauses Bürgertreff am Hoppenkamp, hat die BGP sowohl für das Fest als auch sonstige Projekte und Aktivitäten im Stadtteil die nennenswerte Summe von 4 000 Euro locker gemacht. Kijewski wies noch auf eine beispielhafte Aktion im Vorfeld des Stadtteilfestes hin: Gemeinsam hatten Stadtteilbewohner und Mitarbeiter von Mars Drinks mit verschiedenen gestalterischen Maßnahmen das Umfeld des Mehrgenerationenhauses Bürgertreff am Hoppenkamp „aufgehübscht“. 

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