Minister Bernd Althusmann überbringt Förderbescheide zu Breitbandausbau

Bescherung in Millionenhöhe

Förderbescheide über 3,153 Millionen Euro hatte Bernd Althusmann (r.) mitgebracht. Dörte Liebetruth und Axel Miesner (im Hintergrund) waren Zeuge, als Landrat Peter Bohlmannn (l.) die Zuwendung entgegennahm.
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Förderbescheide über 3,153 Millionen Euro hatte Bernd Althusmann (r.) mitgebracht. Dörte Liebetruth und Axel Miesner (im Hintergrund) waren Zeuge, als Landrat Peter Bohlmannn (l.) die Zuwendung entgegennahm.

Verden – Für den Weihnachtsmann war es zu früh. Dennoch war gestern Nachmittag schon mal Bescherung im Kreistagssaal. Der niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat es sich nicht nehmen lassen, die Förderbescheide des Landes für den Breitbandausbau im Kreisgebiet vorbeizubringen. Damit bescherte der Gast aus Hannover 1400 Adressen in den weißen Flecken auf der Karte des Landkreises und 21 Schulen die Aussicht auf den Anschluss an das Breitbandnetz mit Gigabitfähigkeit. Der Weihnachtsgruß aus der Landeshaupt Stadt war immerhin 3,135 Millionen Euro wert.

Wie wichtig die gute digitale Infrastruktur ist, habe sich ja gerade in diesem Corona-Jahr gezeigt, stellte Althusmann fest. Und so sei es richtig, dass hier Wirtschaftlichkeitslücken im Kreisgebiet geschlossen würden. „Eine gute Investition in die Zukunft“, war sein Urteil.

Weil gerade die Gemeinden zwischen Ottersberg und Bendingbostel die Nutznießer des Förderprojekts „Weiße Flecken 2020“ sein werden und deren Bürgermeister gemeinsam mit dem Landkreis die Anträge erarbeitet hatten, verband Landrat Peter Bohlmann die Begrüßung des ministeriellen Sonderbotschafters mit einem Gruß der Verwaltungsspitzen. Sie selbst seien dem Termin bewusst ferngeblieben, um den Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie Rechnung zu tragen. Er freute sich auch, dass mit dem Bescheid der Förderung aus dem „Sonderaufruf Schulen 2020“ künftig jeder Klassenraum in den 56 Schulen des Kreises über einen 30-Mbit-Anschluss verfügen werde.

Trotz Bescherung war der Gast in Zivil erschienen, einen rotem Mantel trug er nicht. Dafür wurde ein roter Rucksack gesichtet, der unvermeidlich an Dörte Liebetruth hing. Die SPD-Landtagsabgeordnete freute sich über das Signal, das klarstellte, dass der Ausbau der Datenautobahn auf hohem Niveau voran gehe. „Ein wichtiges Zeichen“, sagte sie, dass auch die 21 Schulen in den Genuss kommen, die bei der Digitalisierung von Unterrichtselementen noch hinter den Möglichkeiten der übrigen 35 Einrichtungen im Kreisgebiet zurückliegen.

„Ein Onkel, der Geld bringt, ist besser als eine Tante, die Klavier spielen kann“, begründete der CDU-Abgeordnete Axel Miesner, die Bedeutung des Treffens im Kreistagssaal. Die Pandemie habe die Bedeutung der Digitalisierung für Schule und Wirtschaft bei Online-Unterricht und Homeoffice offengelegt. Einig war sich der Abgeordnete mit seinem Minister, dass mit dem Ausbau ein zentraler Standortfaktor verwirklicht werde. Der Ausbau, so erwartete Althusmann, werde 2023 abgeschlossen sein.  kle

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