Azubis an den BBS Verden berichten über ihre Praktika in Spanien und Italien

Berufliche Vielfalt im Ausland

Intensive Aufarbeitung: Auszubildende, Lehrkräfte und Ausbilder ziehen nach den Auslandspraktika ein positives Fazit. Foto: haubrock-Kriedel

Verden - Von Antje Haubrock-kriedel. Auszubildende aus den Bereichen Holz, Mechatronik und Feinwerk der BBS Verden sind mit vielen neuen Eindrücken von einem Auslandspraktikum beziehungsweise einem Auslandslehrgang aus Spanien und Italien zurückgekehrt. In Kurzvorträgen schilderten sie ihren Mitschülern ihre Erfahrungen. Ziel der Informationsveranstaltung war es zudem, auch Lehrkräfte und Ausbilder auf die Möglichkeiten eines Auslandspraktikums an den BBS Verden aufmerksam zu machen. Eine gelungene Mischung. „Es lohnt sich auf jeden Fall“, lautete das übereinstimmende Fazit.

Der kommissarische Schulleiter Norbert Mäteling nannte die Auslandspraktika „eine hervorragende Chance, einmal über den Tellerrand hinauszublicken“. Sein Dank galt neben den beteiligten Lehrkräften auch den Betrieben, die ihre Azubis für die Dauer des Auslandspraktikums freigestellt haben. Lehrer Thomas Seeseke hat die Praktika koordiniert. „Es ist das erste Mal, dass wir so viele verschiedene Projekte haben, alle sind sehr spannend.“

Igor Kleshchenko, Madeleine Parschau, Maximilian Suckow, Nils Taurat, Erik Briken und Darius Kinderis waren über ihren deutsch-italienischen Workshop „Automate the Non-Standard. From Digital Fabrication to Mass Customization“, in Mailand.

Hauptorganisatoren waren SIAM 1838 (Società d’Incoraggiamento d’Arti e Mestieri), Villa Vigoni (Deutsch-italienisches Zentrum für Europäische Exzellenz) und Bosch Italien. Während des Masterclass Workshops haben die Azubis neue Software zum Designen und Herstellen von Produkten mit Hilfe von additiven Fertigungsverfahren wie das 3D-Drucken kennengelernt. Auch ein Ausflug zur Bosch-Produktionsstätte stand auf dem Programm.

Die beiden Tischler-Azubis Felix Honemann und Lukas Zwirner waren mit dem EU geförderten Programm Erasmus Plus „Das eigene Berufsfeld im europäischen Kontext erfahren“ für zwei Wochen in Pesaro/Italien. Sie arbeiteten bei den Firmen Cosmob (Forschung und Entwicklung im Möbelbau) sowie der Büromöbelfirma Della Chiara, wo sie im hauseigenen Labor für digitale Produktionsprozesse und Prototypen selbst kreativ tätig werden konnten.

Lennart Klimpel, Tim Albers, Jannick Hunger, Farid Mohammadi und Jonas Prien absolvierten ein Auslandspraktikum am Technischen Institut Eduard Soler im spanischen Ripoll. Sie arbeiteten dort an einem Projekt für Siemens. Auch dieser Aufenthalt fand im Rahmen des Erasmus Plus Projektes statt. Der Kontakt nach Ripoll besteht bereits seit zehn Jahren. In diesem Jahr waren erstmals auch zwei Verdener Ausbilder der Firma Mars dabei, um das Technische Institut kennenzulernen und um die Zusammenarbeit zu optimieren und zu intensivieren.

Auch wenn die Arbeit an erster Stelle stand, hatten die jungen Auszubildenden doch genügen Freizeit, um ihr Umfeld zu erkunden und Kultur und Menschen in den Gastländern kennenzulernen.

Neben der wertvollen beruflichen Erfahrung und Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit wurde dieser kulturelle Austausch von den jungen Menschen ebenfalls sehr positiv gesehen. „Die Auslandspraktika sind eine schöne Sache. Wer diese Chance nicht nutzt, ist selber schuld“, findet Frank Rohde, Ausbilder bei Mars. Thomas Seeseke sprach von einer großen Bereicherung für Jugendliche und Firmen. „In unserer globalisierten Welt geht es nicht ohne Miteinander.“

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