In bergigem Gelände für den Ernstfall geprobt

Verdener THW-Ortsverband verbringt Wochenende im Harz

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Auch wenn es nur eine Übung war, zeigten sich die Teilnehmer beim Transport eines „Verletzten“ äußerst konzentriert.

Verden - In den Harz ist der Ortsverband (OV) des Technischen Hilfswerks Verden für eine Einsatzübung mit dem Ortsverband Clausthal-Zellerfeld gefahren. Die 25 Verdener wurden von den 15 Helferinnen und Helfern des Ortsverbandes Clausthal-Zellerfeld zu der gemeinsamen Ausbildung begrüßt.

Bevor die Gruppen sich aber mit den verschiedenen Aufgaben befassten, wurden die Helfer der beiden Ortsverbände gemischt und in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe hatte drei Verletzte von einem kleinen Bergkamm zu retten. Das Gelände mussten sie zuvor erkunden, weil es unwegsam war und eine besondere Herausforderung darstellte. Ein wichtiger Aspekt dieser Übung war, dass die Helfer auf ihre Eigensicherung achten mussten. Unter Einsatz von Schleifkörben und Bergungstüchern konnten sie schließlich alle Verletzten retten.

Aufgabe der zweiten Gruppe war, musste aus der Innerste Wasser in einen nahegelegenen Teich pumpen. Dabei galt es, einen Höhenunterschied von etwa zehn Metern zu bewältigen und eine 40 Meter lange Wasserleitung zu verlegen. Auch diese Aufgabe konnte die Gruppe innerhalb kurzer Zeit erledigen.

Einsatz von Atemschutz

Gegen Mittag ging es dann zur Unterkunft der Clausthaler, um gemeinsam zu essen, ehe die Verdener THWler noch eine einstündige Führung durch eine Rösche (eine Rinne zur Wasserableitung) unter Tage erhielten.

Nachmittags bekamen es die Helfer auf dem Betriebsgelände der Harzer Wasserwerke mit verschiedenen Einsatzszenarien zu tun. Im ersten ging es um einen Unfall in einer Werkstatt. Zwei verletzte Personen mussten gerettet werden. Das zweite Szenario bestand in der Rettung eines Verletzten von einem knapp 20 Meter hohen Turm. Dazu mussten die Helfer die Drehleiter der örtlichen Feuerwehr anfordern.

Die nächste Aufgabe erforderte den Einsatz von Atemschutz, weil zwei Verletzte aus einem sechs Meter tiefen Schacht gerettet werden mussten. Sogar zehn Meter tief war ein Schacht, in dem eine Person verletzt war. Schwerpunkt war diesmal die Erkundung und dann die Rettung des Verletzten.

Nach einer kurzen Nachbesprechung vor Ort ließen die THWler in entspannter Atmosphäre den Tag ausklingen. Die Verdener waren von der Organisation und der Durchführung des Wochenendes sehr angetan und bedanken sich sowohl bei ihren Gastgebern als auch bei den Harzer Wasserwerken. Der Versorger hatte den Teilnehmern das Gelände und seine ihre Gebäude zur Verfügung gestellt.

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