Landtagsvize informiert sich

Feuerwehr-Flugdienst: Bereit für die Waldbrandsaison

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Klaus-Peter Bachmann beim Anfliegen des Feuerwehr-Flugdienstes Niedersachsen mit Stützpunktleiter Rainer Pflugradt, Referent Hans-Hermann Fehling und Karsten Becker vom Ausschuss für Inneres und Sport (von rechts).

Landkreis - Die Flugbeobachter und Piloten und des Feuerwehr-Flugdienstes (FFD) des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS), sowie die mitwirkenden Mitarbeiter der niedersächsischen Landesforsten sind auf die kommende Waldbrandsaison vorbereitet.

Den Einsatz trainierten die Besatzungsmitglieder beim traditionellen „Anfliegen“ der FFD-Stützpunkte in Hildesheim/Peine und Lüneburg. Dabei erhielten sie Einweisungen und Hinweise für neue Geräte und vertieften ihr Wissen rund um die Technik und Einsatztaktiken.

Der Vizepräsident des Niedersächsischen Landtages, Klaus-Peter Bachmann, und Karsten Becker vom Ausschuss für Inneres und Sport informierten sich auf dem Flugplatz in Hildesheim beim Stützpunktleiter, dem Referenten des FFD und Vorsitzenden des Arbeitskreises FFD im Landesverband, der Verdener Kreisbrandmeister Hans-Hermann Fehling, sowie beim Landesgeschäftsführer Michael Sander über die Arbeit und Ausstattung des Flugdienstes. 

Weiter wurden vergangene Einsätze und Sonderlagen besprochen, wo der FFD im Einsatz war. Hier sei die Suche nach dem Wolf „Kurti“ zu nennen, sowie bei unzähligen größeren und kleinen Wald- und Flächenbränden in Niedersachsen.

Die FFD-Stützpunktleiter Rainer Pflugradt (Stützpunkt Hildesheim/Peine) und Torsten Hensel (Stützpunkt Lüneburg) begrüßten neben den Flugbeobachtern und Piloten auch einige Gäste, die mitwirkenden Förster auch einige Gäste und mitwirkende Förster zum ersten offiziellen Arbeitstag in diesem Jahr. Nach Mitteilungen der Stützpunktleiter machte sich das Flugdienst-Team daran, die praktischen Fähigkeiten bei Technik-Tests und Trainingsflügen zu vertiefen.

Einmalig in Deutschland

Der Feuerwehr-Flugdienst ist eine einmalige Einrichtung in Deutschland und wird auf Anforderung der Polizeidirektion bei entsprechenden Wetterlagen tagsüber im Einsatz sein. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung der Einsatzleitung auf der Erde mit detaillierte Lagemeldungen aus der Luft, gerade bei Wald- und Flächenbränden. 

Als „fliegendes Auge des Einsatzleiters“ liefert der Dienst einsatzkritische Informationen über den Verlauf eines Feuers oder anderer Großschadenslagen und führt die Einsatzkräfte am Boden.

Der Landesverband unterhält mit Unterstützung der öffentlichen Versicherer und des Landes zurzeit zwei Maschinen vom Typ Cessna 206. Die beiden Fluggeräte sind mit BOS-Digitalfunk, GPS-Geräten zur Satellitennavigation, sowie Tablet-PCs und weiteren Einsatzmaterial ausgestattet.

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