Beeindruckendes Schauspiel im und am Domgymnasium / Das Leben als Abenteuer

Hauch von Seeräuber-Romantik

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Alice sieht sich immer wieder Gefahren ausgesetzt. Das Publikum folgte den jungen Schauspielern auf der abenteuerlichen Reise.

Verden - Das Eröffnungswochenende der Niedersächsischen Musiktage unter dem Motto „Abenteuer in Verden“ wurde am Sonnabendnachmittag mit einer ebenso vergnüglichen wie unterhaltsamen Wandelveranstaltung im und am Domgymnasium gestartet.

Musik, Schauspiel, Improvisation und zum Abschluss eine Bootsfahrt auf der Aller zauberten einen auf die Veranstaltung, deren thematischer Bogen um den Seeräuber Klaus Störtebeker gespannt war. Die zahlreichen Besucher ließen sich vom Programm und der besonderen Atmosphäre begeistern, wenngleich das Wetter nicht in großer Konzertlaune war.

Immer wieder wehten kräftige Windböen über das Außengelände der Schule und es fiel Regen; Widrigkeiten, denen das Publikum aber mit wetterfester Kleidung und mit Regenschirmen trotzte, sodass von schlechter Stimmung nichts zu spüren war. Chöre und Orchester des Gymnasiums, Junger Kammerchor (Leitung & Klavierbegleitung Dietrich Steincke), Sinfonia Picola (Sabine Boese), Kammerorchester (Wolfgang Paulik), Blasorchester (Birgit Melsheimer), Jazzdogs (Kay Reinhardt) und Bigband (Michael Spöring) waren in das Eröffnungsprogramm involviert. Außerdem Schüler der Jahrgänge fünf bis elf, mit denen die Schauspielerin und Regisseurin Stephanie Harrer und der Musiker und Komponist Vladislav Bystrov das musikalisch/schauspielerische Programm erarbeitet hatten. Der thematische Fokus lag auf den Erlebnissen von Alice, als eine Nachfahrin des legendären Seeräubers Klaus Störtebeker.

Niedersächsische Musiktage in Verden

In zwei Workshop-Phasen haben sich dafür 25 Schüler mit dem Thema „Abenteuer“ auseinandergesetzt und sich die fantastische Spielhandlung ausgedacht, für die 19 weitere Schüler in freier musikalischer Improvisation die entsprechende Tonbegleitung entwickelt hatten. In der Spielhandlung, die die Akteure samt Publikum vom Schulgebäude quer über das Gelände führte, findet Alice einen Schatz und wird mit diesem auf die Suche nach ihrer Identität geschickt. Will sie ein Leben auf See und derart die Piratenlinie des Ur-Ur-Urgroßvaters fortführen? Oder zieht sie doch Sicherheit, einen Job und Familie vor? Fragen, die das Abenteuer menschlichen Lebens spiegeln, und auf die es – so die Lehre – mitnichten nur eine einzige richtige Antwort gibt.

Begleitet und teils auch gepiesackt von einer Schar mysteriöser Fantasiewesen, spürt Alice diesen Fragen nach und geht am Ende gereift und gefestigt aus der Suche hervor. Vom Publikum wurden die Leistungen der Schüler als auch die zauberhaften Choreografien geradezu gefeiert und mit viel Applaus bedacht.

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