Verdenerin berichtet über ihre Sammelleidenschaft rund um die Pilzköpfe aus Liverpool

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„The Beatles Abbey Road“: Neben Shirts zählen Schallplatten, CDs, DVDs, Zeitschriften, Kalender, Autogramme, Figurengruppen sowie vieles weitere zu Edeltraud Nühring-Grimms Sammlung.
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„The Beatles Abbey Road“: Neben Shirts zählen Schallplatten, CDs, DVDs, Zeitschriften, Kalender, Autogramme, Figurengruppen sowie vieles weitere zu Edeltraud Nühring-Grimms Sammlung.

Verden – Verrückt nach den Beatles: Die Pilzköpfe aus Liverpool bedeuten für Edeltraud Nühring-Grimm aus Verden die ganz große Sammelleidenschaft. Mittlerweile hat die 69-Jährige so viele Dinge rund um das Quartett zusammengetragen, dass sie ihnen in ihrem Wohnhaus ein kleines Museum eingerichtet hat. Und sobald Corona überwunden ist, möchte sie auch anderen Liebhabern der „Fab Four“ Paul McCartney, John Lennon, George Harrison und Ringo Starr die Gelegenheit geben, sich die Sammlung anzugucken.

„Angefangen hat es bereits in meiner Jugend“, erzählt Nühring-Grimm, die ihr Faible fürs Sammeln mit ihren Söhnen teilt. Die 1960 gegründete Band habe damals ihre ganze Generation geprägt. „Das war zu der Zeit eine völlig neue Musik und ich war begeistert“, erinnert sich die gelernte Maschinenschlosserin, der die Rolling Stones einfach zu laut waren.

„Meine Sammelleidenschaft hatte zunächst aber noch kein Konzept. Die Sachen flogen irgendwo im Haus herum“, erzählt sie. Durch Beruf, Heirat und Familiengründung seien die Beatles viele Jahre in den Hintergrund gerückt. Vergessen habe sie ihre Passion für die Band aber nie. Durch den Kontakt zur hiesigen Fan-Szene sei die alte Leidenschaft wieder neu entbrannt. „Vor fünf oder sechs Jahren hat es mich erneut erwischt. Seitdem ist ein Erinnerungsstück an die Beatles auf das nächste gefolgt“, berichtet die Verdenerin schmunzelnd.

In ihrem Ausstellungsraum lässt sich zunächst anhand von etlichen Zeitungsausschnitten und Plakaten die beispiellose Erfolgsgeschichte der Pilzköpfe nachvollziehen. Weiter zählen Schallplatten, CDs, DVDs, Zeitschriften, Kalender, Autogramme, Figurengruppen, Uhren, Shirts, Nickelbrille, Spielkarten, Puzzles und sogar ein Beatles-Monopoly sowie zwei Ukulelen, die ebenfalls das Konterfei der vier Musiker schmücken, zu ihrem umfangreichen Sammelsurium. Mit fast jedem Objekt verbindet sie eine Geschichte, und einige bewegen sie besonders: Beispielsweise die, die sich um John Lennon und seinen tragischen Tod dreht.

„Ich suche, kaufe, sammle und tausche mich mit anderen Sammlern und Fans aus, jage aber natürlich nicht allem hinterher, denn das Budget muss ja auch stimmen. Aber Sie glauben gar nicht, wie viel Freude mir das macht“, betont Nühring-Grimm, die sich – wie sollte es auch anders sein – natürlich in Beatles-Bettwäsche jede Nacht zum Schlafen hinlegt.

Wie lange sie ihrer Sammelleidenschaft rund um die Beatles noch frönen will? „Das weiß ich nicht. Es gibt aber noch einige Utensilien, die ich gerne haben möchte, beispielsweise eine Gitarre“, betont die Sammlerin, die unter der Rufnummer 04231/982992 für Nachfragen oder weitere Beatles-Fans zu erreichen ist.

Von Christel Niemann

Zwei Ukulelen im Design der Pilzköpfe.
Auch Lego ritt auf der Beatles-Welle mit und brachte 2016 ein Set, angelehnt an den Song „Yellow Submarine“, heraus.

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