Uschi Nerke moderiert die Kult-Musikshow aus den Sechzigern

Beatclub rockt die Verdener Stadthalle

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Viel Los war beim Beatclub in der Stadthalle. Zu den Rhythmen der Jugendzeit wurde ordentlich abgerockt in Verden.

Verden - „Ich bin stolz auf euch! Ihr tanzt wie die jungen Hühner“, lobte Uschi Nerke ihr Publikum im Beatclub gegen Ende des dreistündigen Programms. Sie führte wie damals durch das Programm mit Hits aus den Sechzigern und Siebzigern.

Die eher etwas älteren Zuhörer ließen sich von den Beats der legendären Musik aus der Jugendzeit gleich beim ersten Song mitreißen und legten eine flotte Sohle auf das Parkett in der Stadthalle.

Jimi Hendrix war nur auf der Bühne aufgedreht

Die Moderatorin der legendären Musikshow Beatclub führte routiniert durch den Abend, der von der Band „Number One“ musikalisch gestaltet wurde. Einige Hintergrundinformationen über die Stars, die damals im Fernsehstudio vorbeischauten, wurden natürlich auch preisgegeben. „Jimi Hendrix war ein ganz bescheidener netter Kerl, der erst auf der Bühne so richtig aufdrehte“, erinnerte sich Nerke bei der Anmoderation des Stücks vom Gitarrenkünstler Hendrix. 

Uschi Nerke bei der Anmoderation für Musik von Jimi Hendrix.

Auch der Stargitarrist Carlos Santana schaute bei dem Konzert in Verden vorbei und Jürgen Miodek von „Number One“ brillierte auf seinem Instrument bei „Black Magic Woman“. Sänger Henning Höpken erinnerte sich, dass er damals gerade fünf alt war und die junge Uschi Nerke ihm ein Autogramm von Santana besorgte.

Mit der Spencer Davis Group und „Keep on Running“ brachte Band-Leader Höpken die Stimmung gleich von Anfang an zum Kochen und alle kamen in Bewegung. Bereits in der sechsten Sendung des Beatclubs, der später Musikladen hieß, trat diese Gruppe 1966 im Bremer Studio auf. Das verrieten jedenfalls die Insider um Uschi Nerke.

Zeitreise in die Jugend

Auch die Band Steppenwolf rockte in Verden mit dem bekannten Rocksong „Born to be Wild“, wobei der Drummer Rüdiger Böttcher den Rhythmus vorgab. Bassist Peter Hinrichs war besonders bei dem legendären „Smoke on the Water“ von Deep Purple gefragt. Die Rolling Stones und Lynyrd Skynyrd mit „Sweet Home Alabama“ kamen natürlich auch zum Zuge und Wolfgang Hildebrand überzeugte ebenfalls an der Gitarre. Die fünf Musiker spielen bereits seit 15 Jahren zusammen und zeigen mit all ihrer Routine ein großes Durchhaltevermögen bei der langen Show mit nur einer kleinen Pause.

Der Veranstalter Nachtaktiv hatte echte Profis für Musik aus dieser Zeit engagiert, was von den Besuchern mit viel Applaus bedacht wurde und wofür sich die Band mit drei Zugaben bedankte.

Beatclub in der Verdener Stadthalle

Daher wurde dem mitgerissenen Publikum einiges an Kondition abverlangt und alle Zuhörer genossen bis zum Schluss die kleine Zeitreise in ihre Jugend.

lee

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