Hinweise auf Bunker führen ins Leere

Bahnhofsvorplatz: Bauphase eins abgeschlossen

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Kaum fertiggestellt, wird der Bahnhofsvorplatz schon auf vielfältige Art und Weise genutzt. Vor allem die Gelegenheit, sein Fahrrad zentral abschließen zu können, hat den Verdenern offenbar gefehlt.

Verden - Bei der Abnahme des Bahnhofsvorplatzes am Montag betrachtete Bürgermeister Lutz Brockmann das Ergebnis der ersten Bauphase des barrierefreien ZOBs und Bahnhofsumfeldes mit einer Mischung aus „Stolz und beeindruckt“. Projektleiterin Stephanie Weber berichtete, dass die Arbeiten für dieses Jahr abgeschlossen seien. Wenn das Wetter mitspielt, soll im nächsten Frühjahr die zweite Bauphase eingeleitet werden.

Passend zum feierlichen Anlass ließ die Sonne den Verdener Bahnhofsvorplatz gestern im neuen Glanz erscheinen. Bis zu neun Kräfte der Bremer Tiefbaufirma waren durchschnittlich seit Mitte Mai rund um den Bahnhof im Einsatz, um die kalkulierte Planung zu realisieren – mit Erfolg. „Es gab keine unvorhergesehenen Zwischenfälle. Wir liegen voll im Zeitplan“, berichtete Weber. Dies gelte auch für die Kostenkalkulation des vom Land Niedersachsen geförderten Bahnhofsumbaus. Diese seien nur minimal höher als erwartet.

Erst im nächsten Jahr wird dann die zweite Bauphase mit dem Umbau des ZOBs in Angriff genommen. Bis dahin müssen die Verdener um den Bahnhof nicht mehr mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Insgesamt 27 Parkmöglichkeiten stehen ab sofort zur Verfügung, sechs davon für Taxen, sieben die für die Deutsche Bahn reserviert sind. Die restlichen Plätze sind vor allem für Kurzzeitparker bis zu einer Stunde gedacht.

Leitstreifen für Blinde angebracht

Neu sind außerdem die Blindenleitstreifen, die sehbehinderten Menschen helfen sollen, sich besser zu orientieren sowie die angeschrägten Bordsteine – Stichwort Barrierefreiheit. Mithilfe mehrerer Sitzgelegenheiten und eines gepflanzten Ahornbaumes sollte eine einladende Atmosphäre geschaffen werden. „Das Ergebnis des Baumes werden wir aber erst im Frühjahr sehen“, sagte der von der Stadt Verden beauftragte Bauüberwacher Albrecht Kasten augenzwinkernd.

Der von einigen alteingesessenen Verdenern prognostizierte Fund eines alten Bunkers bewahrheitete sich während der Umbauarbeiten nicht. „Auf den Plänen war davon nichts zu sehen und gefunden haben wir auch nichts“, erklärte Kasten.

Auch wenn alle Beteiligten mit dem bisher Erreichten zufrieden sind, wissen sie, dass der schwierigere Abschnitt erst im nächsten Jahr beginnt, wenn der Umbau des Busbahnhofes beginnt. „Die Busse werden weniger Platz haben und viel mehr rangieren müssen. Das wird eine Herausforderung“, prognostizierte Weber.

ntr

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