Barbara Quast ist neue Pädagogische Leiterin im Bereich Wohnen der Lebenshilfe

Begeistert von kollegialer Atmosphäre

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Barbara Quast.

Verden - Alle waren gekommen – nur die Hauptperson wusste bis zum Schluss nicht Bescheid: Im Rahmen einer großen Dienstbesprechung wurde Tom Sterzig (44) für 20 Jahre Mitarbeit im Bereich Wohnen der Lebenshilfe Rotenburg-Verden geehrt und zeigte sich entsprechend überrascht, bewegt und hoch erfreut.

Bereichsleiter Hans-Joachim Hopfe erinnerte an 20 bewegte Jahre, in denen Sterzig in immer neuen Herausforderungen gezeigt hat, dass sein Beruf für ihn zugleich Berufung ist.

Der Einstieg erfolgte seinerzeit über den Zivildienst in einer Wohngruppe im Wohnhaus Upp'n Kopp in Rotenburg. „Damals habe ich sofort gewusst, dass das ein Beruf für mich sein könnte“, so Sterzik. Von 1995 an absolvierte er im Wohnhaus Upp'n Kopp den praktischen Anteil der Ausbildung als Heilerziehungspfleger. Danach arbeitete er weitere zehn Jahre am selben Platz. In dieser Zeit war er für die Bewohner eine wesentliche Bezugsperson, die für Kontinuität und Verlässlichkeit sorgte.

Mittlerweile hat ihn die Lust auf Veränderung nach Verden in die Wohngruppe am Oderplatz geführt. „Zugegebenermaßen eine Veränderung auf bekanntem Terrain“, so Sterzik, „aber das war für mich eine gute Entscheidung.“

Bei den Mitarbeitern in Verden war er ebenso wohlbekannt wie bei den Bewohnern, denn die Rotenburger und Verdener Wohnbereiche stehen in enger Kooperation und treffen sich bei vielen Freizeitaktivitäten wie der Vorbereitung und Durchführung des HalloVerden-Festivals. Am Oderplatz war er deshalb sofort fest verwurzelt.

Hans-Joachim Hopfe dankte Sterzik für seine Treue und Loyalität gegenüber seinem Arbeitgeber und seinen Aufgaben und wünschte ihm und sich selbst noch viele weitere gute gemeinsam Jahre.

Der eine hat 20 Jahre „auf dem Buckel“, die andere genau 20 Tage: Seit dem 1. Oktober ist Barbara Quast die neue Pädagogische Leiterin im Bereich Wohnen der Lebenshilfe Rotenburg-Verden. Die Tatsache, dass Menschen mit Behinderungen in den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe Rotenburg-Verden am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und mitten in der Gemeinschaft wohnen, war auch für sie ein wesentlicher Aspekt bei der Wahl ihres neuen Arbeitsplatzes. „Ich habe während meiner gesamten Berufstätigkeit mit Menschen mit Behinderungen gearbeitet – allerdings in sehr unterschiedlichen Kontexten.“ Als Gartenbauingenieurin baute sie seinerzeit in einer Einrichtung des Christlichen Jugendwerks Deutschland einen Gartenbaubereich für Menschen mit Behinderungen auf. Nach der Wende wurde sie nach Sachsen-Anhalt berufen, wo sie in Salzwedel für den gesamten Aufbau von Arbeits- und Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen verantwortlich war.

Auf der großen Dienstbesprechung konnte Barbara Quast gleich einen erheblichen Teil ihrer neuen Mitarbeiter kennen lernen und zeigte sich begeistert von der kollegialen und konstruktiven Atmosphäre des Unternehmens: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und bin sehr gespannt auf die Zeit mit Ihnen allen“.

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