Band spielt Freitag ab 20 Uhr im Rahmen eines Clubabends von Jazz & Blues im Kult

Ed Krögers warmer Posaunensound

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Posaunist Ed Kröger und Ignaz Dinné spielen Freitag im Kult.

Verden - Ed Kröger gehört zu den so genannten „Jazzlegenden“. Aufgewachsen in Cuxhaven, studierte er ab 1965 in Bremen Posaune und spielte dort zunächst im Sextett von Harald Eckstein, mit dem er auf den Festivals in Düsseldorf, Frankfurt, Wien und Zürich auftrat. Am Freitag, 30. Oktober, 20 Uhr, spielt der Musiker mit Band im Bistro Kult am Holzmarkt im Rahmen eines Clubabends des Vereins Verdener Jazz- und Blues-Tage. Karten für zwölf Euro gibt es in begrenzter Anzahl ausschließlich an der Abendkasse, die ab 19.30 Uhr geöffnet ist.

1967 gründete Ed Kröger mit Sigi Busch und Heinrich Hock eine eigene Gruppe, die um Joe Viera erweitert 1968 in Österreich, Ungarn und Luxemburg gastierte. Außerdem trat er an weiteren renommierten Orten, unter anderem beim Berliner Jazz-Fest auf. Er arbeitete mit einer Vielzahl von bekannten Jazzmusikern zusammen und ist als Dozent an den Musikhochschulen in Bremen, Hannover und Hamburg tätig.

Laut Rororo-Jazzlexikon zählt Ed Kröger zu den interessantesten Posaunisten der deutschen Jazz-Szene, und das seit inzwischen gut 50 Jahren. Die Liste der Musiker, mit denen er zusammen spielte, liest sich wie das „Who is Who“ des europäischen Jazz. „Interplay“ dokumentiert die musikalische Entwicklung des Posaunisten und seiner „working band“. Die Kompositionen von Ed Kröger und Ignaz Dinné prägen deren individuellen Sound.

Die Improvisationen des Berliner Saxophonisten Ignaz Dinné, im übrigen Ed Krögers Sohn, verleihen den Konzerten eine besondere Qualität. Ed Krögers warmer Posaunensound, der bei Balladen besonders beeindruckt, steht in der Tradition der Meister seines Instruments. Vincent Bourgeyx aus Paris, seit acht Jahren Pianist der Band, besticht durch große Virtuosität und sensibles Comping.

Ed Kröger wird am Freitagabend im Kult sein Repertoire aus Eigenkompositionen, ausgesuchten Jazz-Standards und swingendem melodischen Jazz zum Besten geben –  akustischer Modern- Jazz in einer offenen Fünferbeziehung.  Das letzte Album von Ed Kröger, „Interplay“, ist das vierte und bei Laika-Records erschienen.

koy

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