Schienenausbau rund um Verden

Bahn rechnet mit Baustart im Jahr 2025

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Der Schienenausbau rund um Verden wird den Runden Tisch der DB noch lange beschäftigen.

Verden - Beim jüngsten Runden Tisch der Deutschen Bahn sei laut Bürgermeister Lutz Brockmann einvernehmlich folgende Klarstellung und Ergänzung der Zielsetzung erfolgt: „Für einen Schienenausbau ist die Umsetzung der Bedingungen der Region inklusive einer Kostenermittlung vorzubereiten.“ Das sagte der Verwaltungschef in der jüngsten Ratssitzung.

Beim Runden Tisch habe die DB folgenden Ablauf für den partizipativen Planungsprozess vorgestellt: Bis Februar 2018 soll die Trassenführung einschließlich der Varianten für die Gleisanbindung in Verden und den Lärmschutz (gesetzlich und Vollschutz gemäß den Bedingungen der Region) vorliegen für Abstimmungsgespräche in den Kommunen. In der zweiten Jahreshälfte 2018 plant die DB eine frühzeitige Bürgerbeteiligung per Internet und Aushänge zur Vorzugsvariante mit der Möglichkeit für Stellungnahmen und Anregungen.

Bis November 2018 will die DB eine Vorzugsvariante mit der Region abstimmen zur Weiterleitung an das Bundesverkehrsministerium. Diese Vorzugsvariante soll die Trassenführung, geplante Bauwerke sowie die vorgesehene Lage, Höhe und Schutzwirkung von Lärmschutzmaßnahmen umfassen.

Innerhalb der benannten Lärmschutzziele kann im Rahmen der anschließenden Entwurfsplanung eine städtebauliche, landschaftliche und technische Optimierung von Lärmschutzmaßnahmen erfolgen, also teilweise anstelle von Lärmschutzwänden eine Erstellung von Lärmschutzgebäuden, Lärmschutzwällen, innovativen Lärmschutz oder auch die Kombinationen von Maßnahmen.

Der Plan steht

Bis Mai 2019 wird ein Bericht des Bundesverkehrsministeriums mit Vorschlag an den Bundestag zur Freigabe der Entwurfsplanung angestrebt. Vor der Sommerpause 2019 wird eine Zustimmung vom Bundestag zur Vorzugsvariante für den Schienenausbau inklusive einer Finanzierung von Mehrkosten für einen übergesetzlichen Lärmschutz angestrebt.

Danach soll die Entwurfs- und Genehmigungsplanung bis Anfang 2021 abgeschlossen werden. Im zweiten Quartal 2021 will die DB insgesamt vier Planfeststellungsverfahren einleiten. Mit der Plangenehmigungsbehörde Eisenbahnbundesamt ist die Gliederung analog der Kreis- und Stadtgrenzen bereits abgestimmt. Somit wird für das Stadtgebiet Verden mit der acht bis neun Kilometer langen Ausbaustrecke von der Stadtgrenze bei Walle über den Syringentunnel hinweg ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt.

Ziel für den Baustart ist 2025

Die Ausbaustrecke für das zweite Gleis Rotenburg- Verden reicht im Stadtgebiet wegen notwendiger Gleisanpassungen bis über den Bahnhof und Syringentunnel hinaus. Für die anschließende Strecke über die Aller bis Nienburg und Wunstorf ist eine Anpassung der Signaltechnik für eine Blockverdichtung (dichtere Zugfolgen) vorgesehen. Für diese Anschlussstrecke hat die DB bereits eine Einstufung als Ausbaustrecke und den Anspruch auf eine durchgehende Lärmvorsorge und die Kostenermittlung für einen übergesetzlichen Lärmschutz zugesagt. Für den Schienenausbau nach Rotenburg ist nach Einschätzung der DB eine bauliche Anpassung oder ein Neubau von 13 Bahnquerungen für Straßen und Wege in Baulastträgerschaft der Stadt notwendig. 

 koy

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