Bäume gegen Klimawandel

Wir hatten gesagt, dass es wichtig ist Bäume zu pflanzen.Denada, 14 Jahre alt, Botschafterin von „Plant for the Planet“

Aus Varel waren fünf junge Botschafterinnen von „Plant for the Planet“ nach Verden gekommen, um eine Baumpflanzaktion des Rotary-Clubs zu unterstützen. Nachdem sie vorher in den Räumen der Krimaldienste in der Bürgermeister-Münchmeyer-Straßen einen Vortrag gehalten hatten, überließen sie den Männern das Buddeln und Pflanzen.

VON WIEBKE BRUNS

Verden – „Das Pflanzen von Bäumen als Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit hat bei Rotary eine lange Tradition. Seit ihren Anfängen haben Rotarier in aller Welt eine solche Symbolik gepflegt. Heute sind die einstigen Setzlinge nicht nur Denkmäler für die rotarische Idee. In Zeiten des Klimawandels und der zunehmenden Erderwärmung ist das Pflanzen von Bäumen wichtiger, denn jeh“, erklärte Jürgen Menzel, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Clubs.

Mit dem Thema hatte Menzel sich offenbar intensiv befasst, denn weiter sagte er: „Der Klimawandel kann einer Studie zufolge durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch Aufforstung. Bäume zu pflanzen hat das Potenzial, zwei Drittel der bislang von Menschen gemachten klimaschädlichen CO2-Emissionen aufzunehmen“, zitierte Menzel aus dem Bericht von Forscherinnen und Forscher der Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Demnach könne die Erde ein Drittel mehr Wälder vertragen, ohne dass Städte oder Agrarflächen beeinträchtigt würden.

„Ein Umdenken hat begonnen. Wir Menschen müssen unser Verhalten ändern. Nicht zuletzt, damit wir unseren Nachkommen nicht eine zerstörte Umwelt hinterlassen“, sagte Dieter Roscheck, Präsident des Rotary Clubs Verden im Anschluss an Grußworte von Bürgermeister Lutz Brockmann und Kriminaldirektor Uwe Jordan.

Roscheck erinnerte an die Pflanzaktion im vergangen Jahr bei der Oberschule am Trift. Solche Aktionen wolle man auch künftig durchführen. Als Unterstützung der Stadt Verden, denn Bürgermeister Brockmann habe versprochen, bis zum Jahr 2050 in Verden 28 000 Bäume zu pflanzen. „Das ist ambitioniert und wir hoffen, dass es ihm gelingt“, so Roscheck. „Wir sind bereit und werden unsere Mögliches dazu beitragen, noch viele weitere Bäume zu pflanzen.“

Die Mädels aus Varel fanden die Aktion super. Denn ihr Appell aus einem früheren Besuch in Verden wurde erhört. „Wir hatten gesagt, dass es wichtig ist, Bäume zu pflanzen“, sagte die 14-Jährige Denada. Und: Obstbäume seien besonders geeignet.

Als der erste Baum auf dem Grundstück der Kriminaldienste gepflanzt war, taufte sie ihn auf den Namen Felix. Und wenn der Baum dem gerecht wird, dann können die Beamten schon im nächsten Jahr den ersten Apfel ernten. Die anderen drei Bäume wurden auf dem Grundstück der Polizeiinspektion im Burgfeld eingesetztDie Polizei als Ort der Aktion wurde von Bürgermeister Lutz Brockmann vorgeschlagen. Die Stadt sei immer auf der Suche nach geeigneten Flächen. Schließlich sollen noch viele Bäume folgen.

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